Straßenbahn + Bus: Straßenbahn braucht länger als der Bus, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/729530.html

Umweltschützer kritisieren Plan für die Invalidenstraße
Auf der Invalidenstraße in Mitte plant der Senat den Stau – nicht nur für Autos, sondern auch für die neue Straßenbahn zum Hauptbahnhof. Das kritisierte gestern der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Weil sich Züge und Autos öfter in die Quere kommen werden, sind die Fahrgäste dort künftig länger unterwegs als heute. Derzeit braucht der Bus 245 sechs Minuten, um vom Nordbahnhof zum Hauptbahnhof zu fahren – mit der geplanten Straßenbahn soll diese Reise zehn Minuten dauern.
Wie berichtet will der Senat von 2009 bis 2011 die Invalidenstraße durchgehend auf zwei Fahrstreifen pro Richtung verbreitern. Außerdem entsteht dort die seit Langem geforderte Straßenbahntrasse zum Hauptbahnhof, auf der Züge der Linien …

Bus: MAN erhält Auftrag für 200 weitere Lion’s City DD Doppeldecker von den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG)

http://www.man-mn.de/de/media/Pressemeldungen/
show_press.jsp?id=152911

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben weitere 200 MAN Lion’s City DD für den Stadtverkehr in Berlin bestellt, nachdem bis Ende 2007 bereits 200 Fahrzeuge ausgeliefert worden sind. Die Lieferung des neuen Auftrages soll bis 2010 abgeschlossen sein und umfasst einen Auftragswert von rund 80 Millionen Euro. Mit beiden neuen Lieferlosen wird die fast einhundertjährige Zusammenarbeit zwischen den Berliner Verkehrsbetrieben und MAN Nutzfahrzeuge bzw. dem Vorgängerunternehmen Büssing weiter fortgeführt. Schon vor mehr als 80 Jahren lieferte der Hersteller Büssing Dreiachsfahrgestelle für den Berliner Stadtverkehr.
Der MAN Lion’s City DD gehört zu der neuen, komplett niederflurigen Doppeldeckergeneration für Berlin, die seit 2004 auf den Straßen Berlins zuhause ist. Alle Doppeldecker bieten auf 13,70 Metern Länge und drei Achsen Platz für 128 Fahrgäste (83 Sitz- und 45 Stehplätze). Der Innenraum vermittelt mit 1.920 mm Stehhöhe im Unterdeck und 1.700 mm im Oberdeck sowie einem Sitzabstand von 700 mm ein großzügiges Raumgefühl, das schon in den beiden breiten Aufstiegen vorne und besonders hinten zum Tragen kommt.
Das durchgestaltete, glattflächige sowie reinigungsfreundliche Design im Interieur und Exterieur, unterstützt durch dynamische Linienführung und moderne Stilelemente, wirkt freundlich, einladend und selbstbewusst. Die dynamischen Formen stehen dabei für eine höhere Qualitätsstufe des Produktes und vermitteln dem Fahrgast die Gewissheit von Sicherheit und Zuverlässigkeit. Für dieses außergewöhnlich hochwertige Design gewann der Lion’s City DD im Jahr 2006 den renommierten iF-Award.
Der helle und freundliche Innenraum ist aufgrund seiner durchgehenden Niederflurigkeit besonders gut nutzbar und über drei breite Außenschwenk-Schiebetüren zu betreten. Zwei Klapprampen (905 mm) sorgen darüber hinaus für einen leichten Zugang für Rollstuhlfahrer und Eltern mit Kinderwagen, der Stehperron gegenüber der mittleren Tür bietet 7,5 Quadratmeter für zwei Rollstühle oder Kinderwagen. Selbstverständlich finden auch die Regelungen der Omnibusrichtlinie 2001/85 EG Anwendung, die besonders für eine behindertengerechte Ausstattung steht.
Alle Doppeldecker sind mit liegend eingebauten Sechszylinder-Euro 4-Motoren mit 310 PS (MAN D20 Common Rail) mit elektronisch überwachtem CRTec® Partikelfilter beziehungsweise ab 2009 schon mit Motoren nach EEV-Standard (320 PS) ausgerüstet. Mit der Anwendung der additivfreien MAN PURE DIESEL-Technologie nimmt MAN eine Sonderstellung auf dem Markt ein, die kein anderer Bushersteller derzeit in dieser Leistungsklasse bieten kann. Für die Kraftübertragung sorgt ein Vier-Gang-Automatgetriebe von Voith, das sich besonders durch sein geringes Gewicht und verbesserte Diagnosemöglichkeiten auszeichnet.
Die Fahrzeuge werden wie bisher in den NEOPLAN Werken Plauen und Pilsting gefertigt. Die Auslieferung beginnt im Laufe des Jahres 2008.
Der MAN Lion’s City DD gehört zu der neuen, komplett niederflurigen Doppeldeckergeneration für Berlin, die seit 2004 auf den Straßen Berlins zuhause ist. Alle Doppeldecker bieten auf 13,70 Metern Länge und drei Achsen Platz für 128 Fahrgäste (83 Sitz- und 45 Stehplätze).

Der Doppeldecker MAN Lion’s City DD wurde bis Ende 2007 mehr als 200 Mal ausgeliefert, zur gleichen Zeit wurde der Vertrag ueber 200 weitere Fahrzeuge unterschrieben die bis 2010 ausgeliefert werden sollen. MAN und seine Vorgaenger Gesellschaft Buessing liefern derartige Busse und Fahrgestelle bereits seit ueber 80 Jahren an Berlin.

München, 21.02.2008
Kontakt:
Thorsten Wagner
MAN Nutzfahrzeuge Group

Bus: Endstation für Erdgasbusse, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/726569.html

BVG kündigt Vertrag mit Subunternehmer

Peter Neumann

Freude, schöner Götterfunken! Beethovens Neunte Symphonie sorgte für den festlichen Rahmen, als das Busunternehmen Haru Reisen neun abgasarme Erdgasbusse in Empfang nahm. „Ein guter Tag für die Berliner Luft“, lobte Jürgen Trittin, damals noch Bundesumweltminister, die Spandauer Firma für ihre Anschaffung. Das war 2005. Doch inzwischen ist absehbar, dass die umweltfreundlichen Busse bald ihre letzte Fahrt durch Berlin antreten werden. Denn die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben den Vertrag mit Haru gekündigt. Nur noch bis Ende März werden die Haru-Erdgasbusse auf den Linien M 32 und 115 fahren – dann ist Schluss. Für die Grünen-Politikerin Claudia Hämmerling ist das schlicht ein „Unding“.

Arbeitsplätze in Gefahr
Haru-Chef Karsten Schulze ärgert sich. „Alle reden vom Umweltschutz, wir tun …

Bus: Pilotprojekt gibt Befürwortern einer öffentlichen grenzüberschreitenden Verkehrsverbindung Recht , aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11132825/62249/
Pilotprojekt_gibt_Befuerwortern_einer_oeffentlichen_grenzueberschreitenden_Verkehrsverbindung_Recht.html

FRANKFURT (ODER) – Die Buchstabenkombination AStA ist inzwischen wieder von dem mintgrünen Bus der Frankfurter Stadtverkehrsgesellschaft verschwunden. Statt über die Oder zu pendeln, zuckelt das erdgasbetriebene Fahrzeug nun wieder auf seiner gewohnten Route durch die deutsche Grenzstadt. Der Allgemeine Studentische Ausschuss (AStA) der Frankfurter Europa-Universität „Viadrina“ ist dennoch zufrieden. Sein Pilotprojekt „Studentenbus“ war in den vergangenen zwei Wochen auf große Resonanz gestoßen.
„Wir hatten mehr als 2000 Fahrgäste, die per Bus von einem Oderufer zum anderen pendelten“, erzählt Initiator Robert Richter. Lediglich Studenten durften die grenzüberschreitende Nahverkehrsverbindung in dieser Zeit nutzen – ihr …

Fernbus: Bahnhof soll schicker werden, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
ZOB;art270,2474965

Mit dem Bus in die Zukunft: Für 50 Millionen Euro wollen die Betreiber den ZOB neu aufbauen Beim Bezirksamt Charlottenburg stoßen die ehrgeizigen Pläne auf Skepsis.
Große Pläne für den Zentralen Omnibusbahnhof Berlin (ZOB) am Messegelände: Mit rund 50 Millionen Euro soll die in die Jahre gekommene Anlage in ein Schmuckstück verwandelt werden. Im Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf stoßen die Pläne allerdings auf große Skepsis.
Die Internationale Omnibusbahnhof Betreibergesellschaft (IOB), ein Tochterunternehmen der BVG, will den Mitte der 60er Jahre errichteten Busbahnhof abreißen lassen und neu bauen. Am Platzrand sollen bis zu dreistöckige Gebäude entstehen – mit Gastronomie, Läden und Büros. Vor allem aber schweben IOB-Geschäftsführer Stefan Christian vielfältige Unterhaltungsangebote vor, wie er dem Tagesspiegel sagte. Die Busse sollen im Innenhof des Komplexes unter einem …

Bus: In Berliner Bussen fehlen moderne Kameras, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Berlin-Jugendgewalt-BVG;art270,2454642

Im vergangenen Jahr gab es mehr als 200 Angriffe auf BVG-Personal. Mit Videoaufzeichnungen ließen sich Täter dingfest machen – und Fahrer wie Fahrgäste schützen. Doch die Verkehrsbetriebe haben ein altes Versprechen nicht eingelöst.
Die Serie der Gewalt von Jugendlichen im öffentlichen Nahverkehr setzt sich fort. Diesmal wurden zwei Busfahrer der BVG angegriffen und bedroht. Sieben Täter wurden festgenommen. In Zehlendorf wurde ein Busfahrer mit dem Messer bedroht. In Kreuzberg griffen am Donnerstagabend vier Jugendliche einen BVG-Busfahrer an und verletzten ihn. Aufgezeichnet wurde diese Attacke in der Linie M29 nicht. Denn weiterhin ist bei der BVG nur jeder zweite Bus mit Videokameras ausgerüstet. Von diesen verfügt nur jeder vierte über eine moderne Videoanlage, mit der die aufgezeichneten Bilder automatisch gespeichert werden. Damit entsprechen nur 140 von 1200 Bussen dem neuesten Überwachungsstandard. In 463 Bussen werden die Bilder alle sechs Minuten überspielt.
Vor genau zwei Jahren hatte das Unternehmen angekündigt, „innerhalb von …

Fernbus: Zentraler Omnibusbahnhof Berlin hat erstmalig fast 3,2 Mio Fahrgäste und Besucher

http://www.bvg.de/index.php/de/Bvg/Detail/folder/
991/rewindaction/Index/archive/0/year/2008/month/
1/id/179175/name/Presseinformation+der+IOB+mbH

Im zurückliegenden Jahr 2007 konnte die IOB mbH erstmalig fast 3,2 Mio Fahrgäste und Besucher auf dem Zentralen Omnibusbahnhof Berlin begrüßen. Damit stieg das Passagieraufkommen im Vergleich zum Vorjahr um 3,5 %.

Für Stefan Christian, Geschäftsführer der IOB mbH, hält damit der Trend, dass sich Berlin zur Drehscheibe des Internationalen Omnibuslinienverkehrs und des Omnibusgelegenheitsverkehrs entwickelt, nach wie vor an. Mit über 63.000 Nutzungen im zurückliegenden Geschäftsjahr ist der Zentrale Omnibusbahnhof Berlin einer der bedeutensten Busbahnhöfe dieser Art in Deutschland. Im Vergleich zum Jahr 2001 stiegen die Nutzungen des Zentralen Omnibusbahnhof Berlin durch Omnibusunternehmen um mehr als 28 %. Im selben Zeitraum stieg das Passagieraufkommen um 42,4 %.

Der Zentrale Omnibusbahnhof Berlin, der im Jahr 1966 in Betrieb genommen wurde, soll nunmehr auch in seinem äußeren Erscheinungsbild diesem Trend als Eingangstor von Busreisenden in Berlin stärker gerecht werden, unterstrich Christian. Hierfür sollen im Jahr 2008 die entsprechenden Weichenstellungen erfolgen.

Christian unterstrich, dass etwa 27% der Berlin-Touristen mit dem Reisebus nach Berlin reisen. Damit tragen diese nicht unwesentlich zur wirtschaftlichen Entwicklung Berlins bei.

Auch im Jahr 2008 ist mit weiteren Steigerungsraten in diesem Bereich zu rechnen, so Christian. So sind zu Terminen wie der Grünen Woche die Kapazitäten des Zentralen Omnibusbahnhofes Berlin bereits weitestgehend ausgebucht.

Bus: Aufgerollt wie eine Fischbüchse, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/709516.html

BVG-Doppeldecker blieb unter einer Brücke hängen
Seit gestern weiß Diedrich K., dass ein BVG-Doppeldecker nicht unter die S-Bahn-Brücke in der Reinickendorfer Klemkestraße passt. Gegen ein Uhr war der 46-jährige Fahrer dort mit seinem BVG-Bus hängen geblieben. Und so kam es, dass Diedrich K. das Dach verlor. Es habe sich an der Brücke aufgerollt wie eine Fischbüchse, sagten Feuerwehrleute, die mehr als eine Stunde benötigten, um die Unfallstelle zu räumen. Verletzt wurde niemand, da keine Fahrgäste im Bus waren. Diedrich K. war auf dem Weg zum BVG-Hof in der Müllerstraße. Eigentlich wissen BVG-Busfahrer, dass Doppeldecker …

Bus: 95 Busse zu alt für die Umweltzone, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2007/1208/lokales/0099/index.html

BVG beantragt Ausnahmen
08.12.2007

Lokales – Seite 25

Peter Neumann

Weil die Umweltzone für ihre alten Doppeldecker sonst tabu wäre, haben die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) für 95 dieser Fahrzeuge eine Ausnahmegenehmigung beantragt. Dies sei erforderlich, damit auch 2008 die geforderte Verkehrsleistung in der Innenstadt erbracht werden kann, teilte das Landesunternehmen mit. Bis 2009 werden die Oldies durch fabrikneue Doppeldecker ersetzt. „Dadurch hat sich spätestens dann das Thema Umweltzone für uns erledigt“, sagte die BVG-Sprecherin Petra Reetz.
Für Verwirrung bei Fahrgästen sorgte allerdings die Tatsache, dass zahlreiche neuere Busse anstatt einer grünen nur eine gelbe oder gar eine rote Schadstoffplakette tragen. Damit dürften sie nach der für Anfang 2010 …

Bus: Kein Bus-Stopp vor Scientology, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/703075.html

Forderung: Halt verlegen
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CHARLOTTENBURG. Die Bushaltestelle vor der Scientology-Zentrale in der Otto-Suhr-Allee soll verlegt werden. Das hat das Bezirksparlament von Charlottenburg-Wilmersdorf in einem einstimmig beschlossenen Antrag gefordert. Stattdessen soll der Bus-Stopp hinter die Einmündung zur Cauerstraße verlegt werden. Begründet wird der von CDU, SPD und den Grünen eingebrachte Antrag mit Beobachtungen, wonach an der Haltestelle aussteigende Fahrgäste …