Bahnverkehr: Der legendäre ICE-Vorgänger verrottet in der Prignitz – es gab und gibt ihn nur drei Mal, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11173269/61469/
Der_legendaere_ICE_Vorgaenger_verrottet_in_der_Prignitz.html

Die Triebkopfform brachte dem ET 403 einst als schnellstem Zug Deutschlands Spitznamen ein. Doch heute würde man beim Anblick des Schrotthaufens nicht mal mehr auf „lahme Ente“ kommen

PUTLITZ – Glasscherben knirschen mit jedem Schritt in dem schier endlosen Abteil. Von vorne pfeift Wind durch den Gang. Auf einem Sitzpolster klebt ein vergilbtes Prospekt. Vergessen liegt das klamme Blatt da auf dem mokkafarbenen Stoff, der muffig feucht ausdunstet, wenn draußen die Sonne scheint. Wie in einem jahrzehntelang unberührten Flugzeugwrack.
„Der Zustand wird grenzwertig“, sagt Matthias Kley. Der Sprecher der Prignitzer Eisenbahn (PEG) meint damit aber kein Flugzeugwrack, das seinem in Putlitz ansässigen Unternehmen gehört und das vor den Toren …

Bahnverkehr: Vier Stilllegungs-Ausschreibungen im nördlichen Brandenburg

http://www.lok-report.de/

DB Netze möchte sich von vierTeilstrecken im nördlichen Brandenburg trennen, auf denen seit Ende 2006 kein Personenverkehr mehr stattfindet. Ausgeschrieben sind:
1. Milmersdorf (ausschließlich)-Templin Stadt (ausschließlich)
8.9 km, ex KBS 209.63 bzw 209.60, DB Strecken-Nr. 6759. Auf der D4 klassifizierten Strecke scheint der Oberbau abgängig (Investitionen von 3 Millionen Euro nach DB Standard werden für die nächsten 5 Jahre angegeben), Milmersdorf bleibt vorerst weiter über Eberswalde erreichbar.
2. Werneuchen (ausschließlich) – Tiefensee (einschließlich)
7,3 km, ex KBS 209.25, DB Strecken Nr. 6528. Streckenklasse CM 4, hier stehen 2010 hohe Kosten für die Bü-Sanierung an.
3. Neustadt (Dosse) (ausschl.) – Neuruppin (Bft Neuruppin West) (ausschl.)
26,2 km, ex KBS 209.53, DB Strecken-Nr. 6946. Streckenklasse B2, derzeit ruht der Verkehr bereits streckenzustandsbedingt, hier werden hohe Personalkosten (für den Bahnhof Wildberg) und hohe Sanierungskosten aufgeführt.
4. Teilstrecke Neuruppin (Bft Rheinsberger Tor) (ausschl.) – Herzberg (Mark) (ausschl.)
11,6 km, ex KBS 209.54, DB Strecken Nr. 6946. Streckenklasse B2, hier fuhren in 2007 keine Züge mehr, auch hier werden hohe Investitionskosten und Unterhaltskosten geltend gemacht (Peter Klotz, 28.03.08).

Bahnverkehr: ICE-Strecke wegen kaputter Baumaschine blockiert, aus Die Welt

http://newsticker.welt.de/index.php?
channel=ver&module=dpa&id=17314564

Stendal/Berlin (dpa) – Eine kaputte Baumaschine hat am Donnerstag die ICE-Strecke zwischen Wolfsburg und Berlin bei Stendal blockiert. Weil die Fernverkehrszüge über Magdeburg und Helmstedt umgeleitet wurden, kam es seit 6.00 Uhr zu Verspätungen von etwa einer Stunde, teilte die Deutsche Bahn in Berlin mit. In Wolfsburg und in …

Bahnverkehr: Bummeln über Bahnbrücken, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
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Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg will die Überführungen der Yorckstraße für Fußgänger öffnen, um die neuen Parks am Gleisdreieck miteinander zu verbinden. Zusätzlich sollen breite, repräsentative Treppen angelegt werden.
Sie ist dunkel und schmutzig. Viele Berliner nehmen die Yorckstraße nur als notwendiges Übel wahr, das man auf dem Weg von Kreuzberg nach Schöneberg möglichst schnell hinter sich bringen muss. Dabei sind die über 20 eng aneinandergereihten Brücken, die die Straße überspannen, ein beeindruckendes technisches Monument. Sie erinnern an die Zeit, als Berlin industrielle Metropole war und die Züge aus dem Süden täglich Massen an Passagieren, Tonnen von Gütern und damit auch Kapital in die Hauptstadt brachten. Davon ist nicht viel geblieben. Nachdem der Güterbahnhof und die beiden Fernbahnhöfe nach dem Zweiten Weltkrieg geschlossen worden waren, verfielen die meisten alten Brücken. Die Bahn als Eigentümerin möchte sie …

Bahnverkehr: Tiefensee will mehr Verkehr auf der Schiene, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/wirtschaft/733309.html

Milliarden zum Ausbau der Netze und Straßen gefordert
Gerold Büchner

BERLIN. Mit zusätzlichen Milliarden will die Bundesregierung die deutschen Verkehrswege modernisieren. Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) stellte gestern in Berlin einen „Masterplan Güterverkehr und Logistik“ vor, in dem 39 Einzelmaßnahmen für die nächsten Jahre aufgeführt sind. Dazu gehören der Ausbau von Schienen und Autobahnen, der Einsatz längerer Züge, eine stärkere Spreizung der Lkw-Maut nach Fahrstrecke und Schadstoffausstoß sowie neue Verkehrsmanagementsysteme. Ein Hauptziel ist die Verlagerung von mehr Warenverkehr von der Straße auf die Bahn.
Dazu will die Regierung Anreize geben: Die Mittel für den kombinierten Verkehr sollen aufgestockt und dem …

Flughäfen + Bahnverkehr: Links herum, rechts herum – oder über Lichtenberg, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/brandenburg/732222.html

Auf welcher Strecke wird der Airport-Express zum neuen Schönefelder Flughafen BBI fahren? Bahnplaner legen Ideen vor
Peter Neumann

SCHÖNEFELD. So viel steht fest: Wenn der Flughafen Berlin Brandenburg International (BBI) tatsächlich wie geplant am 1. November 2011 seinen Betrieb aufnimmt, wird die direkte Schienenstrecke in die Innenstadt noch nicht fertig sein. Deshalb denken die Planer der Deutschen Bahn seit Monaten dar-über nach, wo der Airport-Express vom Berliner Hauptbahnhof zum neuen Schönefelder Flughafen in der Zwischenzeit verkehren könnte. Nach Informationen der Berliner Zeitung wollen sie in Kürze ihre Ergebnisse vorlegen. Doch schon jetzt ist klar: Eine Ideallösung befindet sich nicht unter den Vorschlägen.
Die Anforderungen stehen fest: „Wir wollen eine schnelle Zugverbindung zwischen dem Hauptbahnhof und BBI – alle 15 Minuten mit maximal 30 Minuten Fahrzeit“, so Flughafen-Chef Rainer Schwarz.
Doch das ist leichter gesagt als getan. Denn so lange nicht klar ist, wann …

Bahnverkehr + S-Bahn: Deutscher Brückenbaupreis 2008 für Eisenbahnbrücke am Berliner Hauptbahnhof

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/presse/
presseinformationen/ubd/ubd20080311.html

(Berlin , 11. März 2008) Die 240 Meter lange Humboldthafenbrücke am Berliner Hauptbahnhof erhielt am Montag den Deutschen Brückenbaupreis 2008. Diese Auszeichnung wird von der Bundesingenieurkammer und dem Verband Beratender Ingenieure vergeben.

Erstmals wurden bei der Humboldthafenbrücke Elemente aus gewalztem und gegossenem Stahl verbunden. „Das Bauwerk ist ein Meilenstein des modernen Eisenbahnbrückenbaus“, begründete die Jury ihre Entscheidung. Es beweise, dass besonders hohe verkehrliche Belastungsanforderungen und schlanke Konstruktionen, die sich harmonisch in das Stadtbild einfügen, kein Widerspruch darstellen.“ Die Humboldthafenbrücke steht mit ihrer innovativen Technologie für die bauliche Weiterentwicklung von Bahnbrücken der Zukunft.

Der Deutsche Brückenbaupreis ist eine bedeutende Auszeichnung für Bauingenieure. Dieser Preis trägt damit zur Förderung der Baukultur in Deutschland bei. Brücken sind ein wesentlicher Bestandteil der Verkehrsinfrastruktur und prägen mit ihrer Gestalt das natürliche oder urbane Umfeld. Als bedeutender Investor und Betreiber von Infrastruktur in Deutschland würdigt die Deutsche Bahn AG als Hauptsponsor des Brückenbaupreises herausragende Ingenieursleistungen in Deutschland. Dieses Engagement ist Teil der Verantwortung des Konzerns für die Baukultur in Deutschland. Auch mit der Einrichtung eines Brückenbeirates im vergangenen Jahr, der im Ressort des Vorstandsvorsitzenden angesiedelt ist, wurde ihr Rechnung getragen.

Mehr Informationen und Bildmaterial zum Download gibt es unter www.brueckenbaupreis.de.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

Bahnverkehr: Zum Fahrplanwechsel 2008 soll die neue Brücke zwischen Frankfurt (Oder) und Slubice in Betrieb gehen, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
a769ccec2a0e1db0c1257403004c5d2b?OpenDocument

Zwei wichtige Brücken für den Eisenbahnverkehr zwischen Deutschland und Polen werden neu gebaut – die Brücke über die Oder bei Frankfurt (Oder) und jene über die Lausitzer Neiße bei Horka. Die eine bezahlt Deutschland, die andere Polen. Das und den Bau sowie die Instandhaltung von weiteren 13 Grenzbrücken regelt ein Staatsvertrag, den der polnische Infrastrukturminister Czezary Grabarczyk und Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee in Frankfurt (Oder) unterzeichnet haben.
Mit dem symbolischen ersten Rammschlag begannen am 26. Februar die Arbeiten der Deutschen Bahn AG am Neubau der 442 Meter langen Eisenbahnbrücke über die Oder. Bereits Anfang Dezember 2008 soll zum Fahrplanwechsel das komplett erneuerte …

Regionalverkehr + Bahnverkehr: Gleisbett am Tagebaurand senkt sich, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/brandenburg/729815.html

Bahn: Bergbauschäden auf der Strecke nach Cottbus
Martin Klesmann

PEITZ. Erstmals sind in der Lausitz durch den Bergbau offenbar erhebliche Schäden an Bahnanlagen entstanden: Direkt am Braunkohle-Tagebau bei Jänschwalde (Spree-Neiße) haben sich auf einer Länge von 150 Metern die Gleise der Bahnstrecke Guben-Cottbus abgesenkt. „Dies ist infolge der bergmännischen Tätigkeit entstanden“, sagte eine Bahnsprecherin am Freitag der Berliner Zeitung. Grund dafür sei gewesen, dass der Energiekonzern Vattenfall in unmittelbarer Nähe den Grundwasserspiegel für den weiteren Tagebau habe absenken lassen.
„Der Bahndamm muss derzeit aufwendig saniert werden“, sagte die Bahnsprecherin. Die Regionalexpresszüge der Linien 1 und 11 haben deshalb zwischen Kerkwitz und …

Bahnverkehr: Fahrgastpreis für den Interconnex, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/wirtschaft/729712.html

Peter Kirnich

Wer in Deutschland eine Privatbahn betreiben will, benötigt nicht nur viel Geld und Know how – er ist in erster Linie vom Wohlwollen der Deutschen Bahn abhängig. Denn die ist Herr über das 34 000 Kilometer lange Schienennetz und bestimmt, wer wann, wo und wie oft auf den Gleisen Geschäfte macht. Auf einer Strecke der privaten Nordwestbahn im Münsterland etwa hatte die Deutsche Bahn im Vorjahr kurzerhand alle Schrankenwärter abgezogen, weil sie diese anderswo benötigte. Die Lokführer der Privatbahn mussten daraufhin an jedem Bahnübergang anhalten und die Schranke selbst schließen…
Solche Wildwest-Methoden sind zum Glück die Ausnahme. Inzwischen fahren immerhin rund 300 Bahn-Konkurrenten auf dem deutschen Gleisnetz. Im Nah- und Güterverkehr ist der Marktanteil der Privaten auf etwa 20 Prozent gestiegen. Im Fernverkehr indes …