Bahnverkehr: Senat will mehr Informationen von der Bahn, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/
article1015409/.html

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung kritisiert die „unzureichenden Informationsrechte“ des Landes gegenüber den Bahnunternehmen.
Berlin und Brandenburg hätten keinen unmittelbaren Zugriff auf Informationen zum Zustand der Bahn-Infrastruktur, antwortete Staatsekretärin Maria Krautzberger (SPD) jetzt auf eine Parlamentsanfrage der Linken-Verkehrsexpertin Jutta Matuschek. „Die Länder benötigen diese Informationen aber dringend, um ihre Aufgaben ordnungsgemäß wahrnehmen zu können.“ So obliege ihnen etwa die Planung und Erstellung der Zugangebote im Nahverkehr.
Einzige Quelle für Informationen zum Netzzustand ist für den Senat derzeit der Streckenzustandsbericht des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB). Das Land hofft jedoch auf Besserung. Geplant sei, dass der Bund und …

Bahnverkehr: Computerstörung legt Ticketverkauf bei der Bahn lahm, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0115/wirtschaft/0063/index.html

Netzwerkausfall verursacht Riesen-Panne und führt auch zu zahlreichen Verspätungen in ganz Deutschland
AFP
BERLIN. Eine Netzwerkpanne hat gestern Bahnreisenden in ganz Deutschland große Probleme bereitet. Eine Vielzahl von Zügen fuhr nur verspätet, einige Verbindungen wurden sogar vollständig gestrichen, wie ein Sprecher der Deutschen Bahn am Abend bestätigte. Auch der Kauf von Fahrkarten an Schaltern, Automaten oder im Internet war nur noch sehr eingeschränkt möglich.
Der Ausfall in einem zentralen Netzwerk der Deutschen Bahn gegen 14 Uhr führte zu Pannen in Kommunikations- und Anzeigesystemen. Über diese erhalten Züge im Normalfall etwa in Bahnhöfen automatisiert die Erlaubnis zur Abfahrt. Die Bahn musste die Kommunikation daher auf ein Notfallsystem umstellen, was zu Verzögerungen führte. Dies habe einen „Dominoeffekt“ bewirkt, sagte …

Bahnverkehr + Bahnhöfe: Gefährlicher Bau-Unfall bei der Bahn, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/brandenburg/
article1013841/.html

Es sollte ein Beleg dafür werden, dass die Bahn selbst im eisigen Winter ihre wichtigen Bauprojekte mit Hochdruck vorantreibt. Doch die Montage eines 85 Tonnen schweren Brückenelements im brandenburgischen Erkner wurde ein Debakel.
Etwa 50 Schaulustige wollten am Montag sehen, wie ein 25 Meter langes und 85 Tonnen schweres Brückenelement aus Beton an Stahlseilen über die Bahnhofstraße in Erkner (Oder-Spree) schwebt und als Teil des künftigen Bahnsteigs an seinem Bestimmungsort landet. Ein „Meilenstein“ beim 30 Millionen Euro teuren Umbau des Bahnhofs, wie ein Bahn-Sprecher sagte. Ein wichtiger Schritt, um wie geplant Ende 2009 das bisher eingleisige Nadelöhr auf der Strecke zwischen Berlin, Frankfurt (O.) und Polen zu beseitigen. Am Ende lautete die einzige gute Nachricht: Niemand ist zu Schaden gekommen.
Mit einstündiger Verspätung versuchte der eigens antransportierte …

Bahnverkehr: Autozüge fahren von Berlin und Hamburg nach Schwarzach St. Veit

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
ubp/p20081219a.html

(Dortmund/Schwarzach-St. Veit, 19. Dezember 2008) Autozüge der Deutschen Bahn starten heute erstmals zur Wintersaison von Hamburg und Berlin in ein neues Zielgebiet nach Schwarzach St. Veit in Österreich. Damit sind die attraktiven Skiregionen des Salzburger Landes wie Badgastein, Zell am See, Obertauern, die Orte der Salzburger Skiwelt Amadé und Kitzbühel noch bequemer, als bisher zu erreichen.

Auch für die Wintersaison gilt das vereinfachte Preissystem Autozug Spezial: Ab 149 Euro auf allen europäischen Verbindungen für eine Person im Liegewagen inklusive Fahrzeugtransport. Jeder weitere Mitreisende bezahlt 60 Euro!

Bereits ab 99 Euro für eine Person im Liegewagen inklusive Fahrzeugtransport sind auch Fahrten innerhalb Deutschlands zum Angebotspreis Autozug-Spezial zu buchen. Jeder weitere Mitreisende bezahlt 60 Euro.

Innerdeutsche Terminals der Autozüge sind Berlin, Hamburg, Hildesheim, Düsseldorf, Frankfurt/Neu-Isenburg, München und Lörrach, ausländische Winterziele sind Schwarzach-St.Veit, Innsbruck, Salzburg, Bozen und Narbonne in Südfrankreich. Ab April 2009 steuert der Autozug ein weiteres neues Terminal an: Triest an der oberen Adriaküste, bestens geeignet für die individuelle Weiterreise nach Slowenien und Kroatien.

Im kommenden Winterfahrplan 2009/2010 wird eine weitere Verbindung vom Terminal Düsseldorf nach Schwarzach St. Veit angeboten. Gleichzeitig kann das Terminal in Salzburg ab November 2009 aufgrund von umfangreichen Bauarbeiten im Salzburger Bahnhof nicht mehr angefahren werden.

Informationen und Buchung unter www.bahn.de/autozug, über das Service-Telefon unter 0180 5 99 66 33 (Stichwort Autozug)* von 6 bis 24 Uhr und überall, wo es Fahrkarten gibt.

* 14ct/Min. aus dem Festnetz, Tarife bei Mobilfunk ggf. abweichend.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

Draisine + Bahnverkehr: Bahnstrecke Templin – Prenzlau wird Draisinenbahn

http://www.lok-report.de/

Alle Prognosen sagen für den Güterverkehr in den nächsten Jahren steigende Transportmengen voraus. Die Bundesregierung stellt für den Ausbau von Verkehrsengpässen viele Millionen Euro zusätzlich bereit. Der Schienenverkehr soll als umweltfreundliche Alternative zum Straßentransport bevorzugt und gestärkt werden. Soweit die Theorie.
Und was passiert in Brandenburg? Wie jetzt bekannt wurde, hat die DB Netz AG nach jahrelangen Verhandlungen die Eisenbahnstrecke von Prenzlau nach Templin an eine Draisinenbahn verkauft. Nach Ansicht des DBV Berlin-Brandenburg steht dieser Verkauf im Widerspruch zu eigentlich notwendigen verkehrs- und umweltpolitischen Entscheidungen.
Einerseits wird immer wieder betont, wie wichtig ein leistungsfähiges Schienennetz sei, andererseits lässt der Eigentümer des Schienennetzes immer wieder zu, dass Lücken in dieses Netz gerissen werden. Der Verkauf der Eisenbahnstrecke Templin – Prenzlau gehört mit dazu. Diese Strecke wäre eine ideale Ausweichroute für Züge vom Hafen Sassnitz nach Berlin oder weiter in den Süden. Durch den Verkauf gibt es nun eine weitere Ausweichstrecke weniger.
Leider fühlt sich auch das Land Brandenburg für nicht zuständig, wenn es um den langfristigen Erhalt von Eisenbahnstrecken geht, die aktuell nicht benötigt werden, in einigen Jahren aber durchaus ihre Berechtigung haben könnten. Soweit dem DBV Berlin-Brandenburg bekannt, wird es dazu auch im Landesentwicklungsplan keine Aussagen zur Sicherung geben (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 19.12.08).

Bahnverkehr: Bahn stoppt Nachtzug nach Tirol, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/1219/berlin/0059/index.html

Verbindung wird aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt
Peter Neumann

Bislang konnten die Berliner mit der Bahn ohne Umsteigen zum Wintersport nach Tirol und Südtirol fahren. Doch nun ist der Nachtzug von Berlin über Innsbruck nach Bozen aus dem Programm genommen worden. Mit der Streichung dieser City-Night-Line-Verbindung zieht sich die Deutsche Bahn (DB) von einer weiteren Langstrecke zurück. Gewinner ist wieder einmal das Flugzeug: Die Luftfahrtgesellschaft Transavia offeriert „Schneeflüge“ von Berlin-Tegel nach Innsbruck.
„Die ehemals als Urlaubsexpress von Berlin nach Bozen saisonal verkehrenden City-Night-Line-Verbindungen werden …

Bahnverkehr: Brandenburg/Polen: D448 „Stanislaw Moniuszko“ erreicht Berlin

http://www.lok-report.de/

Über die Ostbahn reist man pünktlich: Zwei Minuten vor der planmäßigen Ankunftszeit kam am 14.12.08 um 8.04 Uhr zum ersten Mal der neue Nachtzug „Stanislaw Moniuszko“ in Berlin-Lichtenberg an. Mit einem musikalischen Gruß wurde der lang ersehnte neue deutsch-polnische Fernzug in Empfang genommen, der jetzt von Warszawa-Wschodnia kommend, so wichtige polnische Städte wie Torun, Bydgoszcz und Gorzow direkt mit Berlin-Gesundbrunnen verbindet.
In den neun Wagen langen Zug eingereiht waren zudem die Kurswagen aus Gdynia, Kaliningrad und Krakow. Damit stellt der D448/D449 ein attraktives Reiseangebot zu einer Vielzahl von touristischen Zielen dar.
Doch nicht bloß für den Freizeittourismus ist der neue Fernreisezug interessant, denn aufgrund der vorteilhafteren Ankunfts- und Abfahrtszeiten (Warszawa-Wschodnia an/ab: 8:27/21:18 Uhr; Berlin-Gesundbrunnen an/ab: 8:29/20:48 Uhr) bietet er sich auch für Geschäftsreisende an, wie der Vertreter des Berliner Senats, Dr. Jürgen Murach bemerkte. Er ermunterte die PKP, weitere Fernverkehrsangebote nach Berlin zu entwickeln und unterstrich das „Interesse des Landes Berlin an gemeinsamen Vermarktungsprojekten mit der PKP“.
Bartlomiej Buczek, zuständiger Direktor von PKP-Intercity, wies auf die breite Palette von günstigen Sondertarifen hin, mit denen der neue Nachtzug benutzt werden kann. VBB-Fahrkarten werden allerdings nicht akzeptiert, hier sei man aber noch in Verhandlungen.
Die Vize-Stadtpräsidentin der Stadt Gorzow, Urszula Stolarska erwartet eine positive Nachfrage, da in Berlin viele Polen aus Gorzow leben und arbeiten. Wegen der Fahrzeit von 90 Minuten, benutzt man zwischen beiden Städten „heute nicht mehr das Auto, sondern den Zug“. Sie dankte Karl-Heinz Boßan, von der IGOB Interessengemeinschaft Eisenbahn Berlin-Gorzów, der für 2009 weitere Initiativen zur Reaktivierung des Fernreiszugverkehrs auf der Ostbahn ankündigte (Tobias Pohlman, zwei Fotos Bodo Schulz, www.album-berliner-verkehr.de, 15.12.08).

Bahnverkehr: Brandenburg/Polen: D448 "Stanislaw Moniuszko" erreicht Berlin

http://www.lok-report.de/

Über die Ostbahn reist man pünktlich: Zwei Minuten vor der planmäßigen Ankunftszeit kam am 14.12.08 um 8.04 Uhr zum ersten Mal der neue Nachtzug „Stanislaw Moniuszko“ in Berlin-Lichtenberg an. Mit einem musikalischen Gruß wurde der lang ersehnte neue deutsch-polnische Fernzug in Empfang genommen, der jetzt von Warszawa-Wschodnia kommend, so wichtige polnische Städte wie Torun, Bydgoszcz und Gorzow direkt mit Berlin-Gesundbrunnen verbindet.
In den neun Wagen langen Zug eingereiht waren zudem die Kurswagen aus Gdynia, Kaliningrad und Krakow. Damit stellt der D448/D449 ein attraktives Reiseangebot zu einer Vielzahl von touristischen Zielen dar.
Doch nicht bloß für den Freizeittourismus ist der neue Fernreisezug interessant, denn aufgrund der vorteilhafteren Ankunfts- und Abfahrtszeiten (Warszawa-Wschodnia an/ab: 8:27/21:18 Uhr; Berlin-Gesundbrunnen an/ab: 8:29/20:48 Uhr) bietet er sich auch für Geschäftsreisende an, wie der Vertreter des Berliner Senats, Dr. Jürgen Murach bemerkte. Er ermunterte die PKP, weitere Fernverkehrsangebote nach Berlin zu entwickeln und unterstrich das „Interesse des Landes Berlin an gemeinsamen Vermarktungsprojekten mit der PKP“.
Bartlomiej Buczek, zuständiger Direktor von PKP-Intercity, wies auf die breite Palette von günstigen Sondertarifen hin, mit denen der neue Nachtzug benutzt werden kann. VBB-Fahrkarten werden allerdings nicht akzeptiert, hier sei man aber noch in Verhandlungen.
Die Vize-Stadtpräsidentin der Stadt Gorzow, Urszula Stolarska erwartet eine positive Nachfrage, da in Berlin viele Polen aus Gorzow leben und arbeiten. Wegen der Fahrzeit von 90 Minuten, benutzt man zwischen beiden Städten „heute nicht mehr das Auto, sondern den Zug“. Sie dankte Karl-Heinz Boßan, von der IGOB Interessengemeinschaft Eisenbahn Berlin-Gorzów, der für 2009 weitere Initiativen zur Reaktivierung des Fernreiszugverkehrs auf der Ostbahn ankündigte (Tobias Pohlman, zwei Fotos Bodo Schulz, www.album-berliner-verkehr.de, 15.12.08).

Bahnverkehr: Neue Oderbrücke, alte Hindernisse, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/1213/brandenburg/0039/index.html

Nadelöhr in Rekordzeit beseitigt – doch Bürokratie bremst die Güterzüge weiterhin an der Grenze
Peter Neumann
FRANKFURT (ODER). Ingenieure und Bauarbeiter haben eine „Irrsinnsleistung“ hingelegt, lobte Ingulf Leuschel, der Berliner Konzernbevollmächtigte der Bahn. In weniger als zehn Monaten, einer rekordverdächtigen Zeit, entstand bei Frankfurt eine 443 Meter lange, zweigleisige Eisenbahnbrücke über die Oder – über die deutsch-polnische Grenze hinweg. Einige frühere Akteure des Projekts, vor allem Politiker, haben dagegen weniger Ruhm verdient: Nicht weniger als elf Jahre sind seit den ersten Planungen vergangen. Zwar hat der Brückenschlag ein Nadelöhr zwischen Berlin und Warschau beseitigt – doch andere Hindernisse sind geblieben.
Aber davon war bei der Feier am Freitag nur am Rande die Rede. Am Mittag rollte …

Bahnverkehr + S-Bahn + BVG: Das kommt auf die Berliner bei Bus und Bahn zu, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/
article997210/.html

Schneller nach Polen, häufiger in die Innenstadt, bequemer zum Flughafen – mit dem Fahrplanwechsel kommen auf die Nutzer von Bus und Bahn viele Änderungen zu. Morgenpost Online zeigt im Detail, worauf sich die Berliner ab Sonntag bei Bus und Bahn einstellen können.
Jetzt – kurz vor dem Fahrplanwechsel – wurde endlich die 25 Millionen Euro teure neue Bahnbrücke über die Oder bei Frankfurt offiziell freigegeben. Von Sonntag an rollt der Bahnverkehr zwischen Berlin und Warschau deshalb wieder planmäßig. Sämtliche Einschränkungen – seit Oktober mussten täglich 22 Personen- und 74 Güterzüge umgeleitet werden – entfallen.
Schneller erreichen Bahnkunden auch ein anderes Ziel in Polen. Durch die staatenübergreifende Fahrplanabstimmung entfallen auf der Strecke von Berlin nach Gorzow Wielkopolski von morgen an die langen Wartezeiten. Die Gesamtfahrzeit verkürzt sich dadurch auf gut zwei Stunden.
Im Berliner Nahverkehr ändern vor allem die Berliner Verkehrsbetriebe …