Bahnverkehr + S-Bahn: DB-Chef Grube lobt Beitrag der Eisenbahner für den „Aufbau Ost“ Überspringen: DB-Chef Grube lobt Beitrag der Eisenbahner für den „Aufbau Ost“ Seit dem Mauerfall: Über 25 Milliarden Euro in Ost-West-Schienenverbindungen investiert / Qualitäts- und Komfortsteigerung für landesweiten Bahnverkehr

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
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ubd/ubd20091105.html

(Frankfurt am Main, 5. November 2009) In den vergangenen 20 Jahren seit dem Fall der Mauer hat die Eisenbahn einen herausragenden Beitrag zum Zusammenwachsen Deutschlands geleistet. Darauf weist DB-Vorstandsvorsitzender Dr. Rüdiger Grube hin: „Bundesbahn und Reichsbahn haben nicht nur in den ersten Wochen nach dem Mauerfall die Menschen im Osten und Westen Deutschlands einander näher gebracht, sondern die Bahn hat in den folgenden Jahren mit Milliardeninvestitionen ganz entscheidend zum Zusammenwachsen der beiden Teile Deutschlands beigetragen. Die Eisenbahner können stolz sein auf ihren Beitrag zum Aufbau Ost.“

Ganze vier Stunden und zwölf Minuten war der Interzonenzug Ende der achtziger Jahre zwischen Hannover und Berlin unterwegs. Dass die Strecke heute mit dem ICE komfortabel in nur knapp 100 Minuten zurückgelegt werden kann, ist Resultat eines in der Geschichte der deutschen Eisenbahn beispiellosen Modernisierungsprogramms. Mehr als 25 Milliarden Euro flossen seit dem Mauerfall in den Schienenwegeausbau zwischen Ost- und Westdeutschland. Resultat dieser Investitionsoffensive war nicht nur eine massive Qualitäts- und Komfortsteigerung im Bahnnetz der neuen Länder. Von der modernisierten, leistungsfähigen Infrastruktur profitiert vielmehr der gesamte innerdeutsche und europäische Schienenverkehr.

Hinweis:

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Herausgeber: Deutsche Bahn AG

Bahnverkehr + Tarife: DB geht mit gutem Beispiel für die Kunden voran: Mit dem Mauerfall-Spezial ganz Deutschland zum Einheitspreis Überspringen: DB geht mit gutem Beispiel für die Kunden voran: Mit dem Mauerfall-Spezial ganz Deutschland zum Einheitspreis Jeder freie Platz für 20 Euro / Verkauf am 9. November ab 18.57 Uhr / Solange der Vorrat reicht / Einfache Fahrt, 2. Klasse, auch im ICE

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ubp/p20091104.html

(Berlin, 4. November 2009) Zum 20jährigen Jubiläum des Mauerfalls bietet die Deutsche Bahn ihren Kunden am 9. November ein Festpreis-Ticket für 20 Euro an. Das Mauerfall-Spezial gilt für eine einfache Fahrt quer durch Deutschland im ICE und IC/EC in der 2. Klasse. Reisezeitraum sind die 20 Tage zwischen dem 12. November und dem 1. Dezember 2009. Die Fahrkarten sind an einen festen Zug gebunden und sind erhältlich, solange der Vorrat reicht. Verkaufs-start ist um 18.57 Uhr, denn zu diesem Zeitpunkt wurde am 9. November 1989 auf der historischen Pressekonferenz die sofortige Reisefreiheit für DDR Bürger verkündet. Das Angebot gibt es nur online unter www.bahn.de, buchbar bis 3 Uhr des Folgetages und in ausgewählten DB Reisezentren mit Sonderöffnungszeiten teilweise sogar bis 24 Uhr.

„Mit dem Mauerfall-Spezial der Bahn wollen wir Menschen in ganz Deutschland zusammenbringen. Der 20. Jahrestag dieses historischen Ereignisses ist für uns ein Grund zum Feiern und die Freude darüber wollen wir mit möglichst vielen Menschen teilen“, begründet DB-Chef Dr. Rüdiger Grube das Angebot. „Einem Überraschungsbesuch bei Freunden und Verwandten steht nichts mehr im Wege. Das Ticket zum historischen Einheitspreis soll für grenzenloses und umweltschonendes Reisen mit der DB begeistern.“

Das Mauerfall-Spezial kann nur am 9. November gebucht werden. Umtausch, Erstattung und Übergang in die 1. Klasse sind ausgeschlossen. Reisende, die über Nacht unterwegs sein wollen, können das Mauerfall-Spezial mit dem entsprechenden Aufpreis auch in den City Night Line-Zügen nutzen.

Weitere Informationen und eine Übersicht der teilnehmenden DB Reisezentren sind über www.bahn.de/mauerfall-spezial und telefonisch unter der einheitlichen Service-Nummer der Bahn 01805 99 66 33* verfügbar.

* 14 Cent/Min. aus dem deutschen Festnetz, Tarif bei Mobilfunk ggf. abweichend

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Bahnverkehr + Flughäfen + S-Bahn: DBV zur Flughafenentwicklung BBI

http://www.lok-report.de/

In gut zwei Jahren wird der neue Flughafen Berlin Brandenburg International eröffnet. Aus diesem Grunde führte die IHK Cottbus heute eine Tagung zum Thema Umfeldentwicklung des Flughafens durch. Mehrere Referenten machten deutlich, dass die Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln, insbesondere mit Schienenverkehrsmitteln, ein wesentlicher und wichtiger Standortvorteil ist. Die Frage, in welcher Zeit der Flughafen aus der Innenstadt zu erreichen ist, entscheidet womöglich im Einzelfall über die Ansiedlung eines Investors.
Eine ehrenamtliche DBV-Arbeitsgruppe hat dazu in mehrmonatiger Arbeit eine Idee entwickelt, wie von der Berliner Stadtbahn aus (und von dort werden die meisten Fahrgäste kommen!) ohne Umsteigen direkt in den neuen Flughafenbahnhof fahren können.
Um diese Idee umzusetzen, müsste es schnellstmöglich eine Umplanung geben, denn noch sind diese noch ohne Einschränkungen realisierbar. Im Moment sind zwei Gleise durchgehend vom heutigen Bahnhof Flughafen Schönefeld zum neuen BBI-Bahnhof vorgesehen. Erhält stattdessen auf etwa einem Kilometer Länge eines der beiden S-Bahn-Gleise statt einer Stromschiene eine Oberleitung und wird durch zusätzliche Weichen an die restlichen Regional- und Fernbahngleise angeschlossen, besteht die Chance, dass sogar schon zur Eröffnung des Flughafens in zwei Jahren auch Regional- und Fernzüge von der Berliner Stadtbahn den neuen BBI-Bahnhof erreichen.
Auch die langgehegte Forderung der direkten — also umsteigefreien — Anbindung aus dem östlichen Brandenburg und Polen ist dann problemlos möglich.
Der DBV hofft trotz der wenigen Zeit, die noch für Korrekturen bleibt, auf die Einsicht der Verantwortlichen (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 04.11.09).

Bahnverkehr + Flughäfen: Der Zug zum Flug hat Verspätung Der Bau des neuen Großflughafens liegt zwar im Zeitplan, doch die geplante günstige Bahnverbindung lässt auf sich warten, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1104/berlin/
0023/index.html

Auf der Baustelle des Hauptstadtflughafens Berlin Brandenburg International (BBI) wurde gestern wieder einmal gefeiert – das Richtfest des Towers stand an. 72 Meter hoch erhebt sich die Betonhülle, von deren Spitze Fluglotsen in zwei Jahren den Flugverkehr dirigieren werden. Für Rainer Schwarz, Chef der Flughafengesellschaft Berlin-Schönefeld (FBS) ist der Tower ein neuer Beleg dafür, dass der Airport pünktlich in Betrieb gehen wird – und schon jetzt eine Erfolgsgeschichte für die Region ist.
Tatsächlich besteht kaum ein Zweifel, dass der BBI wie geplant am 30. Oktober 2011 startet. Der Flughafen selbst wird bis dahin fertiggestellt sein, genauso wie die notwendigen baulichen Anlagen außerhalb des Airports. Doch an der Infrastruktur im Umfeld wird noch Jahre später gearbeitet werden müssen.
So wird das Prestigeobjekt Airport City, ein 16 Hektar großes und städtisch …

Bahnverkehr + Flughäfen: Ausbau der Dresdner Bahn kommt in Fahrt Der Ausbau der Dresdner Bahn vom Bahnhof Südkreuz bis Blankenfelde mit Abzweig zum künftigen Flughafen BBI nimmt wieder Fahrt auf. Geänderte Pläne für ersten Abschnitt liegen aus, die Trasse durch Lichtenrade bleibt umstritten., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Verkehr-BBI-Tempelhof-Schoeneberg-Blankenfelde-Schoenefeld;art18614,2939617

Nach Jahren auf dem Abstellgleis nimmt der Ausbau der Dresdner Bahn vom Bahnhof Südkreuz bis Blankenfelde mit ihrem Abzweig zum künftigen Flughafen Berlin-Brandenburg International (BBI) in Schönefeld wieder Fahrt auf. Vom 9. November bis 8. Dezember liegen die vielfach geänderten Pläne für den ersten Bauabschnitt öffentlich aus. Wann der besonders umstrittene Bereich durch Lichtenrade folgen wird, ist weiter ungewiss. Der Flughafen-Express, der über diese Verbindung den Hauptbahnhof mit BBI verbinden soll, kann nach derzeitigem Stand nicht vor 2015/16 hier fahren.
Der Ausbau der Dresdner Bahn, die neben den Gleisen für die S-Bahn zwei weitere Gleise für den Fern- und Regionalverkehr erhalten soll, gehört zu den längsten Planungsverfahren der Bahn bisher. Seit 1997 wird daran herumgedoktert. Zum ersten Mal lagen die Pläne 1997/98 aus – wie jetzt für den Abschnitt vom S-Bahnhof …

Bahnverkehr + Tarife: Bahn führt Öko-Ticket ein Klimaplan des Konzerns: Weniger Strom aus Kohlekraftwerken / Großkunden sollen neue Firmenfahrkarten kaufen und so den höheren Anteil an regenerativen Energien finanzieren, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1102/seite1/
0044/index.html

BERLIN. Die Deutsche Bahn soll umweltfreundlicher werden. Deshalb will der Konzern den Bezug von Ökostrom deutlich steigern. Um entsprechende Anreize zu geben, können Bahn-Großkunden ab sofort ein Firmen-Öko-Ticket ordern, sie müssen dafür allerdings etwas mehr bezahlen als für übliche Tickets. „Großkunden können für ihre Mitarbeiter Geschäftsreisen so einkaufen, dass keine CO2-Emissionen anfallen“, sagte ein Bahnsprecher der Berliner Zeitung. Bei Großkunden-Verträgen könne man den Stromverbrauch besser abschätzen und dann „die entsprechende Menge Öko-Strom bei den Herstellern ordern“, erklärte der Sprecher. Die Preiserhöhung nennt die Bahn moderat. „Ein emissionsfreies Ticket von Berlin nach Frankfurt am Main kostet für unsere Kunden 76 Cent mehr.“
Bei den Kunden stößt die Idee auf Interesse. „17 Großkunden haben sich bereits für das neue Produkt entschieden“, sagte der Sprecher. Zu ihnen gehören die Deutsche …

Bahnverkehr + Bahnhöfe: Klaus Kurpjuweit freut sich auf Züge aus Frankreich, die am Zoo halten Klaus Kurpjuweit freut sich auf Züge aus Frankreich, die am Zoo halten, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
art270,2938106

Sicher, Napoleon war nicht wirklich willkommen, als er 1806 durchs Brandenburger Tor zog. Er kam als Sieger eines Krieges. Und auch die französischen Soldaten erschienen 1945 erst als Besatzer, bevor sie dann zu Freunden wurden. Lieblinge von Anfang an könnten aber bald Fernzüge aus dem Nachbarland werden, wenn sie wie geplant demnächst bis Berlin fahren. Und dann auch im Bahnhof Zoo halten, den die Deutsche Bahn im Fernverkehr seit 2006 verschmäht. Die Franzosen müssten schließlich nicht mit aller Gewalt einen Hauptbahnhof – und dessen Geschäfte – mit Menschen füllen, sondern könnten ihre Züge dort stoppen lassen, wo es die Fahrgäste auch wollen. Das wäre ein Ding: Der ICE der Deutschen Bahn rauscht weiter stur ohne Stopp durch den Bahnhof Zoo, der immerhin bereits 1884 Fernbahnstation geworden war, und die Züge aus Frankreich legen hier einen Halt ein, was für Tausende von Fahrgästen den Weg zum Fernzug verkürzen würde. Mal sehen, wie lange die Deutsche …

Bahnverkehr: Bahn bekommt Konkurrenz im Fernverkehr Französische SNCF meldet zwei Strecken an, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1030/wirtschaft/
0036/index.html

BERLIN. Die Deutsche Bahn bekommt auf ihren Fernverbindungen ernsthafte Konkurrenz. „Die französische Staatsbahn SNCF hat mitgeteilt, dass sie in Deutschland mehrere Eisenbahn-Fernstrecken anmelden und betreiben will“, sagte ein Bahn-Sprecher gestern der Berliner Zeitung. Da die Fahrpläne auf dem 34 000 Kilometer großen deutschen Schienennetz bereits für das Jahr 2010 erstellt sind, könne die SNCF frühestens ab Fahrplanwechsel im Dezember 2010 in Deutschland fahren.

Frankfurt-Berlin-Hamburg
Zu konkreten Verbindungen wollte der Bahnsprecher sich nicht äußern. Wie diese Zeitung aus französischen Bahnkreisen erfuhr, sind vorerst zwei Verbindungen geplant, die von der SNCF-Tochter Keolis betrieben werden sollen. So wolle die SNCF noch 2011 von Straßburg aus weiter nach Frankfurt am Main, Berlin und …

Bahnverkehr: Erst in drei Jahren rollen wieder alle ICE-Züge (11) Von Nikolaus Doll 30. Oktober 2009, 15:00 Uhr Die Probleme mit den Radachsen bei den verschiedenen ICE-Zügen sind noch lange nicht gelöst. Bahn-Vorstand Ulrich Homburg spricht mit WELT ONLINE über die Konkurrenz aus Frankreich, über Probleme im Personenverkehr und Beschwerden von Fahrgästen. Er gibt auch zu, welche Chancen die Bahn verpasst hat., aus Berliner Morgenpost

http://www.welt.de/wirtschaft/article5028168/
Erst-in-drei-Jahren-rollen-wieder-alle-ICE-Zuege.html

WELT ONLINE: Herr Homburg, wann haben Sie sich im Zug das letzte Mal so richtig über die Bahn geärgert?
Ulrich Homburg: Oh Gott (überlegt) Da kann ich Ihnen beim besten Willen kein genaues Datum sagen.
WELT ONLINE: Fahren Sie denn nicht oft Zug?
Homburg: Natürlich tue ich das, aber richtig Ärgerliches ist mir dabei nicht passiert. Insgesamt finde ich unser Angebot durchaus überzeugend. Klar, dass man das eine oder andere besser machen könnte.
WELT ONLINE: Was denn?
Homburg: Während die überwältigende Zahl unserer Mitarbeiter einen Riesenjob macht, worauf ich sehr stolz bin, verhalten sich einzelne Mitarbeiter gegenüber den Kunden in Ausnahmefällen auch mal nicht so, wie man sich das wünscht. Allerdings gilt …

Bahnverkehr + Straßenverkehr: Mehr Auto und weniger Bahn Peter Kirnich Deutschland bleibt ein Autoland, und das wird es in den nächsten Jahren wohl noch ein bisschen mehr. Die Eisenbahn dagegen wird weiterhin in diesem Land hinterherfahren., aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1027/wirtschaft/
0033/index.html

Deutschland bleibt ein Autoland, und das wird es in den nächsten Jahren wohl noch ein bisschen mehr. Die Eisenbahn dagegen wird weiterhin in diesem Land hinterherfahren. So viel steht nach Vorlage des Koalitionsvertrages der neuen Bundesregierung fest.
Sicher, niemand hatte erwartet, dass die Bundesregierung ähnlich wie in der Schweiz über eine Volksbefragung klären lässt, wer künftig im Lande Vorfahrt haben sollte – das Auto oder die Bahn. Es ist auch nicht sicher, wofür sich eine Mehrheit entscheiden würde. Dass unterm Strich aber der nicht gerade übertrieben gepäppelten Eisenbahn in diesem Land noch mehr Rammböcke aufgestellt werden, ist enttäuschend.
Noch ist vieles vorsichtig formuliert im Koalitionsvertrag, etwa, ob die Einnahmen aus der Lkw-Maut künftig komplett nur noch in die Straße fließen sollen. Bisher war geregelt, dass die Hälfte der Einnahmen in den Ausbau und die Wartung von …