BERLIN. „Alle reden vom Wetter, wir nicht“, heißt es auf dem Plakat.
Darunter fährt ein Zug scheinbar mühelos durch den Schnee. Das ist
Bundesbahnwerbung aus den 60er-Jahren. 50Jahre später käme beim Nachfolger
Deutsche Bahn (DB) wohl niemand auf die Idee, einen solchen Werbespot zu
schalten. Frühling, Sommer, Herbst und Winter sind schon lange nicht mehr
die Freunde der Bahn. „Die Deutsche Bahn ist organisatorisch, technisch und
personell auf den Winter vorbereitet“, verkündete das Unternehmen Ende …
Kategorie: Bahnverkehr
Bahnverkehr + Regionalverkehr + S-Bahn: DBV fordert Spitzengespräch zum Bahnverkehr in der Region
Es schneit nicht und sibirisch kann die derzeitige Kälte auch nicht genannt
werden. Dennoch fährt die S-Bahn wieder völlig fahrplanlos und auch im
Regionalverkehr werden Linien für Wochen komplett eingestellt. Zehn-
(womöglich auch hunderttausende) von Fahrgästen werden völlig alleine
gelassen. Besserung wird die Abmahnung nicht bringen, die gestern Berlin
und Brandenburg der S-Bahn Berlin GmbH geschickt haben.
Es fehlt, wie vor eineinhalb Jahren, an Personal und Wagen. Alle Apelle der
Vergangenheit, das anerkennenswerte Bemühen der jetzigen
GmbH-Geschäftsleitung und der Mitarbeiter haben keine nennenswerte
Besserung bei Pünktlichkeit, Qualität und Sauberkeit gebracht. Der
DB-Konzern als Eigentümer der S-Bahn Berlin GmbH scheint weiterhin auf
„stur“ zu schalten.
Wie anders ist es zu erklären, wenn beim ersten Schnee zahllose Weichen
ausfallen, das Schneeräumen auf den Bahnsteigen häufig erst Stunden nach
Beginn des Berufsverkehrs beginnt und die Fahrgastinformation kläglich
versagt?
Im Regionalverkehr sieht es nicht besser aus. „Verspätung aus vorheriger
Fahrt“, „Warten auf Anschluss-fahrgäste“, „Technische Störung an einem
Wagen“, „Zug fällt aus“, „Hohe Streckenauslastung“, „Weichenstörung“,
„Änderung im Zuglauf, fährt heute nur bis …“, „Bauarbeiten an der
Strecke“, „Warten auf Gegenzug“ so lauten aktuell die ständig wiederholten
Verspätungsgründe.
Es muss deshalb ein Spitzengespräch zwischen Bundesverkehrsminister
Ramsauer, Bahnchef Grube und den Regierungschefs von Berlin und Brandenburg
stattfinden, um Schritte für Verbesserungen und eine schrittweise Rückkehr
zum Normalbetrieb festzulegen. Das Ergebnis muss einen konkreten Zeitplan
und Maßnahmen enthalten, wie der Bahnverkehr stabilisiert werden soll.
Alles andere wäre nur ein Herumlawieren und Schlittern von einer
Katastrophe in die nächste (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband,
17.12.10).
Regionalverkehr + Bahnverkehr: Expresszug „Kaiser Otto der Große“ geht auf Reisen, Feierliche Zugtaufe in Magdeburg und Jungfernfahrt des neuen Interregio-Express nach Berlin – Ab 13. Dezember Start der neuen attraktiven Verbindung zwischen beiden Hauptstädten
http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/ssat/
ssat20101212.html
(Magdeburg/Leipzig, 12. Dezember 2010) Heute wurde im Magdeburger
Hauptbahnhof der neue Interregio-Express (IRE) auf den Namen „Kaiser Otto
der Große“ getauft. Taufpaten des neuen Zuges mit modernen, komfortablen
Doppelstockwagen sind Dr. Karl-Heinz Daehre, Minister für Landesentwicklung
und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Lutz Trümper, Oberbürgermeister
der Stadt Magdeburg, und Stephan Georg Wigger, Vorsitzender der
Regionalleitung bei DB Regio Südost.
Verkehrsminister Daehre sagte: „Der Magdeburg-Berlin-Express bietet eine
attraktive und schnelle Alternative zum Auto. Durch dieses Angebot kommen
sich beide Städte ein Stück näher. Der neue Zug wird nicht nur Magdeburger
nach Berlin bringen, sondern mit dem Namen „Kaiser Otto der Große“ auch in
der Bundeshauptstadt für einen Besuch in Magdeburg werben.“
Oberbürgermeister Trümper ergänzte: „Ich freue mich, dass der
Kaiser-Otto-Express ab sofort in der Bundeshauptstadt für die
Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts wirbt. Ich wünsche mir, dass viele
Berliner und Brandenburger mit dem neuen Expresszug der Ottostadt Magdeburg
einen Besuch abstatten.“
„Dieses neue Angebot entspricht einem oft gehegten Wunsch nach einer
schnellen und attraktiven Verbindung zwischen Landes- und Bundeshauptstadt,
welches sich insbesondere an Geschäftsreisende und Tagesausflügler richtet.
Die neuen Doppelstockzüge versprechen einen hohen Reisekomfort mit viel
Beinfreiheit, Tischen und Steckdosen, großzügigen Gepäckablagen und
Panoramafenstern“, so Wigger.
Ab 13. Dezember verkehrt der Interregio-Express (IRE) regulär zwischen
Magdeburg Hauptbahnhof und Berlin Hauptbahnhof bzw. Berlin Gesundbrunnen
zwei Mal täglich von montags bis freitags um 7.26 Uhr und 15.24 Uhr ab
Magdeburg. In der Gegenrichtung fährt der neue IRE ab Berlin Hbf um 13.06
Uhr und 17.10 Uhr. Die Züge fahren zwischen Magdeburg Hbf und Berlin
Südkreuz ohne Unterwegshalt in nur 75 Minuten. In Berlin wird am Potsdamer
Platz und im Hauptbahnhof gehalten.
Die Gestaltung des Zuges mit dem Motto „Otto hat Zugkraft“ auf der E-Lok
knüpft an die aktuelle Kampagne der Stadt Magdeburg an und verbindet diese
mit der Leistung der 4.000 PS starken Lokomotive. Mit ihrem Beinamen
Ottostadt erinnert Magdeburg an die glanzvolle und bewegte Vergangenheit
der Stadt.
Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Regionalverkehr + Bahnverkehr: Mecklenburg-Vorpommern: Bahn Initiative Greifswald fordert Dialog zur Ausschreibung
Das Verkehrsministerium Mecklenburg-Vorpommern steht kurz vor der Veröffentlichung der Ausschreibung des schienengebundenen Personennahverkehrs. Betroffen sind mehrere Linien, z.B. der RE3 Berlin-Greifswald-Stralsund und der RE5 Berlin-Demmin-Grimmen- Stralsund. Die Ausschreibung soll spätestens im Januar 2011 im europäischen Amtsblatt veröffentlicht werden. Danach kann sie nicht mehr verändert werden.
Nicht zuletzt auf Grund der Streichungen bei den Intercityverbindungen hält die Bahn Initiative Greifswald Verbesserungen z.B. hinsichtlich der Taktung, des Komforts und der Umsteigezeiten für unerlässlich. „Das Verkehrsministerium bestimmt mit dieser Ausschreibung für Jahrzehnte über die Qualität des Nahverkehrs. Gerade nach den aktuellen Erfahrungen in Stuttgart kann es nicht sein, dass diese Entscheidung am Bürger vorbei getroffen wird. Die einzige Möglichkeit, auf die Ausschreibung Einfluss zu nehmen besteht jetzt!“ so Initiativensprecher Nils Möllmann.
Die Bahn Initiative Greifswald fordert das Verkehrministerium in Schwerin auf, die Inhalte der Ausschreibung, die die Menschen in Vorpommern betreffen, der Öffentlichkeit und den Kommunen vorzustellen. Wichtig ist beispielsweise, wie häufig und wie lange die Züge fahren, wie die Umsteigezeiten sind und welchen Fahrkomfort die Züge haben werden.
Zweck der Beteiligung soll es sein, Anregungen aus der Öffentlichkeit in die Ausschreibung einfließen zu lassen.
Die Bahn Initiative Greifswald setzt sich für einen besseren Bahnverkehr in Vorpommern ein und wurde anlässlich der IC-Streichungen zum Winterfahrplan 2010 gegründet. Das nächste Treffen ist am 11.Januar um 19:00 Uhr in der Brasserie Hermann an der Ecke Bahnhofstr./ Gützkower Str. in Greifswald (Pressemeldung Bahn Initiative Greifswald, 04.12.10).
Bahnverkehr + Tarife: DB Lidl-Ticket ab 6. Dezember wieder im Angebot, Heft mit zwei Fahrscheinen kostet 73 Euro / Zwei Millionen Fahrten / Gültig vom 3. Januar bis 31. März täglich außer freitags / Zwei Reservierungen gratis / Kinder bis einschließlich 14 Jahre kostenlos
http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/ubp/
p20101201.html
(Berlin, 1. Dezember 2010) Ganz Deutschland, Österreich und die Schweiz für
73 Euro: Der Verkauf des DB Lidl-Tickets startet am Montag, 6. Dezember, in
allen Filialen des Lebensmitteldiscounters in Deutschland. Ein
Fahrkartenheft enthält zwei einfache Fahrten 2. Klasse. Familienkinder bis
einschließlich 14 Jahre reisen kostenlos.
Ein Fahrschein gilt für eine beliebig weite Strecke innerhalb Deutschlands
sowie nach Österreich oder in die Schweiz. Die Tickets sind nicht
zuggebunden und können vom 3. Januar bis zum 31. März an allen Tagen –
außer freitags – flexibel genutzt werden. Im Fahrkartenheft sind zusätzlich
zwei Gutscheine für eine Sitzplatzreservierung enthalten. Zumindest auf
einer Teilstrecke muss ein ICE, Intercity, Eurocity oder railjet genutzt
werden.
„Mit dem DB Lidl-Ticket wollen wir noch mehr Lidl-Kunden überzeugen, wie
bequem und wie preiswert Bahn fahren ist“, sagt Ulrich Homburg, Vorstand
Personenverkehr der DB. „Unsere Gemeinschaftsaktion mit Lidl und den beiden
Partnerbahnen ÖBB und SBB ist das ideale Angebot für einen entspannten
Kurztrip oder die Reise in den Winterurlaub. Es kann natürlich auch zu
Weihnachten verschenkt werden.“
Eine Million Ticket-Hefte mit insgesamt zwei Millionen Fahrten stehen zur
Verfügung. Die Tickets gibt es, solange der Vorrat reicht, jedoch längstens
bis zum 12. Dezember 2010. Jeder Kunde kann bis zu fünf Fahrkartenhefte
erwerben. Beim Verkauf im Internet über www.lidl-shop.de kostet der Versand
zusätzlich 3,95 Euro.
Die Handhabung ist ganz einfach: Reisedatum, Start und Zielbahnhof
eintragen und losfahren. Die reservierungspflichtigen ICE-Sprinter, die ÖBB
EuroNight-Züge und die City Night Line-Züge können gegen Aufpreis genutzt
werden. Die Fahrkarten gelten bis 10 Uhr des Folgetages.
Der Übergang in die 1. Klasse ist nicht möglich. Die Tickets sind nicht mit
weiteren Ermäßigungen oder Angeboten kombinierbar. Umtausch und Erstattung
sowie entgeltliche Weitergabe der Tickets sind ausgeschlossen.
Weitere Informationen auf www.bahn.de/lidl oder unter der kostenlosen
Servicenummer 0800 7399444.
Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Bahnverkehr: Vogtlandbahn-GmbH: Vogtland-Express verkehrt auch nach dem Fahrplanwechsel 2010
Auch für das Fahrplanjahr 2010/2011 wurden die Fahrplantrassen für den
Vogtland-Express bestellt, so dass ab dem Fahrplanwechsel am 12.12.2010 der
Vogtland-Express auch weiterhin aus dem Vogtland nach Berlin verkehren
wird. Die Vogtlandbahn bietet mit dem Vogtland-Express seit 2005 eine
direkte Zugverbindung vom Vogtland nach Berlin an.
Gerhard Knöbel, Geschäftsführer der Vogtlandbahn-GmbH betont jedoch
gleichzeitig: „Derzeit können wir keine langfristige Fortführungsgarantie
geben, daher werden derzeit auch alternative Szenarien für die Zukunft des
Vogtland-Express diskutiert. Fest steht: Der Vogtland-Express wird auf
jeden Fall bis 2011 verkehren. Sollte es danach für die Vogtländer zu
Veränderungen kommen, werden wir unsere Kunden mit dem notwendigen Vorlauf
darüber informieren – das ist für uns als serviceorientiertes
Wirtschaftsunternehmen selbstverständlich.“ (Pressemeldung
Vogtlandbahn-GmbH, 01.12.10).
Bahnverkehr + Regionalverkehr: Kein Zugverkehr zwischen Neustrelitz und Kratzeburg
http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/verkehrsmeldungen/bbmv/
bbmv20101129.html
(Berlin, 29. November 2010) Wegen eines Zusammenstoßes zweier Arbeitszüge
im Baugleis Neustrelitz–Kratzeburg (Strecke Berlin–Rostock) fallen die Züge
der Regionallinien RE 5 zwischen Neustrelitz und Waren (Müritz) und der
ODEG zwischen Neustrelitz und Kratzeburg aus. Dafür fahren Ersatzbusse.
Eine Buslinie A verkehrt von Neustrelitz über Güstrow nach Rostock, eine
zweite Buslinie B fährt zwischen Neustrelitz und Waren(Müritz).
Der Fernverkehr wird über Schwerin umgeleitet.
Die Wiederherstellung des Streckenabschnitts und der Ersatzverkehr werden
voraussichtlich bis Donnerstag, 2.12.2010, andauern.
Fragen beantwortet der Kundendialog DB Regio Nordost unter Telefon 0385
7502405.
Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Flughäfen + Bahnverkehr: Klage des DBV-Landesverbandes vor dem OVG abgewiesen
Bei dem Planfeststellungsverfahren für ein kompliziertes Bauvorhaben wie
die Schienenanbindung des BBI sind eine Vielzahl von umweltfreundlichen
Anbindungsmöglichkeiten seit 2001 durch den DBV vorgeschlagen worden.
Das Vorgehen der Deutschen Bahn AG, ernsthaft zu prüfende Alternativen und
insbesondere die Nullvariante nicht in die auch Europa rechtlich
vorgeschriebene Umweltprüfung einzubeziehen ist ein schwerer
Planungsfehler. Dieses Vorgehen sowie die fehlende Berücksichtigung
gesundheitsbeein-trächtigender Belastungen im Ortsteil Bohnsdorf — hier
werden Bürger durch Fluglärm und Bahnlärm massiv belastet — ist vom
Gericht nur am Rande zur Kenntnis genommen worden.
Das Gericht sah sich nicht veranlasst, sich mit diesen Fragen tiefergehend
auseinander zu setzen, weil es die Auffassung vertritt, dass der DBV
Berlin-Brandenburg präkludiert sei — also von vorneherein ausgeschlossen
sei, inhaltliche Punkte zur Entscheidung des Gerichts zu bringen. Es ist
Auffassung des DBV-Landesverbandes, dass Kriterien, die im Rahmen einer
Umweltverträglichkeitsprüfung zum Regelstandard gehören, nicht im Rahmen
einer kursorischen Prüfung abgearbeitet werden können.
Angesichts der Tatsache, dass der Bahnkunden-Verband Berlin-Brandenburg
umfangreich im Jahr 2007 eingewendet hat und verschiedene Varianten zur
Prüfung vorgeschlagen hat und im Anschluss in enger Abstimmung mit dem
Eisenbahnbundesamt einen detailliert ausgearbeiteten Alternativvorschlag
entwickelt hat, ist die Auffassung des Gerichtes kaum nachzuvollziehen.
Es ist ohnehin zu fragen, ob bei einem langjährigen Planverfahren, bei dem
gravierende Änderungen des Verfahrensgegenstandes wie auch der Sach- und
Rechtslage eingetreten sind, herkömmliche juristische Instrumente wie das
der Präklusion überhaupt anwendbar sind. An dieser Stelle werden
möglicherweise andere Gerichte auch im Fortgang der Diskussion zum Projekt
Stuttgart 21 zur Rechtsentwicklung beitragen.
Das Vertrauen in den Rechtsstaat, das ja auch darauf beruht, dass Bürger
Entscheidungen in Planungs- und Rechtsverfahren inhaltlich einsehen und
akzeptieren, ist durch das Urteil zur Schienenanbindung BBI nicht
gewachsen. Dass offensichtliche juristische Dilemma zwischen den
Planungsmöglichkeiten der Verwaltungen und den finanziellen und
ehrenamtlichen Möglichkeiten interessierter Bürger (und deren Verbände)
verlangt gerade nach einer „Entrümpelung“ und Demokratisierung des
geltenden Planungsrechts.
Die inhaltlichen Diskussionen beim Bauvorhaben „Stuttgart 21“ oder aber
auch bei den aktuellen Protesten wegen der befürchteten Fluglärmbelastung
zeigen das große Interesse der Öffentlichkeit an einer Mitwirkung und
Einflussnahme. Deshalb sieht der DBV-Landesverband die Bundespolitik am
Zuge, hier mehr Transparenz zu schaffen (Pressemeldung Deutscher
Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 25.11.10).
Bahnverkehr: Prignitz profitiert von Nebenstrecke, aus SVZ
FALKENHAGEN – Güterzüge vom Gewerbegebiet Falkenhagen direkt in den
Seehafen Rostock – mit Beginn des regelmäßigen Planverkehrs auf der
Bahnstrecke von Karow über Krakow am See nach Primerburg bei Güstrow ist
das perspektivisch möglich.
Bisher fristete die im Mai 2008 durch die Prignitzer Eisenbahn GmbH (PEG)
wieder reaktivierte Strecke ein bescheidenes Dasein. Doch das wird sich
jetzt mit dem Fahrplanwechsel am 12. Dezember ändern. Dann nämlich fahren
die montags bis freitags zwischen Rostock-Seehafen und Malchow verkehrenden
Güterzüge nicht mehr wie bisher über Waren (Müritz), sondern nehmen den
direkten Weg über Primerburg und Karow. „Damit werden die Bemühungen der
PEG, Verkehre über die seit Mai 2008 wieder als öffentliche Infrastruktur
in Betrieb befindliche Strecke zu ziehen, von Erfolg gekrönt“, sagt Frank
Brechler, Leiter Infrastruktur bei der PEG.
Zunächst werden es nur …
Flughäfen + Bahnverkehr: Klagen gegen Airport-Express-Züge zum BBI, aus Berliner Morgenpost
Neben den zahlreichen Protesten gegen den drohenden Fluglärm des künftigen
Hauptstadtflughafen wird auch Kritik am Zugverkehr zum Flughafen BBI laut.
Am Dienstag verhandelt das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg zwei
Klagen zur östlichen Schienenanbindung des Flughafens Berlin Brandenburg
International. Zur BBI-Eröffnung 2012 sollen neben den S-Bahnen sogenannte
Airport-Express-Züge aus dem Tiefbahnhof direkt unter dem Passagierterminal
in 30 Minuten in die Berliner Innenstadt fahren. Später sollen Züge in
zwanzig Minuten zwischen dem BBI und dem Hauptbahnhof pendeln und auch
ICE-Hochgeschwindigkeitszüge in den Bahnhof einfahren.
Der Berlin-Brandenburgische Bahnkundenverband klagt gegen den Bau einer
Bahntrasse der geplanten Fernbahn, die vom Flughafen in Richtung …