Vom nächsten Jahr an werden sich Reisende im S-Bahnhof Ostkreuz warm und vor allem wetterfest anziehen müssen. Denn im Zuge der Modernisierung des wichtigsten Umsteigeknotens im Berliner Schnellbahn-Bahn-Netz soll im Herbst der altersschwache Bahnsteig für die Ringbahn abgerissen werden. Vom letzten August-Wochenende an werden die Züge der Linien S 41, S 42, S 8, S 85 und S 9 am künftigen Bahnsteig für die Regionalbahn halten. Der Ausweichbahnsteig, der erst noch gebaut werden muss, wird allerdings einen Makel haben: Er hat kein Dach. Lediglich einige Unterstände in der Größe von Bus-Wartehäuschen hat die Bahn für das „Provisorium“ vorgesehen, das allerdings bis …
Humboldthain. Der Treppenaufgang und der Übergang zum Empfangsgebäude des S-BahnhofsHumboldthain wurden umfangreich instand gesetzt. In Abstimmung mit dem Denkmalschutz ließ die Bahn 300 Quadratmeter Wandfliesen erneuern und 160 Quadratmeter Deckenfläche mit einem neuen Farbanstrich versehen.
Austausch von Aufzügen Die DB Sation&Service AG, Regionalbereich Ost, erneuert auf zahlreichen S-Bahnhöfen demnächst im Rahmen ihres Austauschprogramms von Aufzügen folgende Anlagen: Auf den Bahnhöfen Tempelhof (bis 20. Februar), Mahlow (bis 24. Februar) und …
Peter Neumann Der S-Bahnhof Julius-Leber-Brücke in Schöneberg ist demnächst barrierefrei erreichbar. Noch in dieser Woche gehen die beiden Aufzüge, die auf die Bahnsteige an der S 1 hinabführen, in Betrieb. Auch die Treppenzugänge auf der nördlichen Brückenseite seien dann komplett, sagte ein Bahnsprecher gestern. Der S-Bahnhof war am 2. Mai eröffnet worden. Die Stationen Messe Nord/ICC und …
S-Bahnhof für die Bürger der „Schöneberger Insel“ barrierefrei nutzbar / Täglich 17.000 Ein- und Aussteiger
(Berlin, 18. Dezember 2008) Am S-Bahnhof Julius-Leber-Brücke gehen ab Freitag, 19. Dezember, zwei Aufzüge einschließlich der Fußgängerführung über die gesperrte Busspur der Straßenbrücke und die Treppenzugänge Nord in Betrieb. Nachdem am 2. Mai dieses Jahres der S-Bahnhof Julius-Leber-Brücke mit den Außenbahnsteiganlagen sowie den Treppenzugangsbauwerken Süd gemeinsam mit Ingeborg Junge-Reyer, Senatorin für Stadtentwicklung Berlin, feierlich der Öffentlichkeit übergeben wurde, ist nunmehr ein weiterer Bauabschnitt realisiert.
„Ich freue mich sehr, dass die Zugänge Nord und die Aufzüge an der neuen S-Bahn-Station planmäßig für die Anwohnerinnen und Anwohner der ‚Schöneberger Insel‘ fertig gestellt wurden und nutzbar sind. Diese Komplettierung wird dazu beitragen, die Wohngebiete, Läden und Arbeitsstätten weiter zu erschließen“, sagte Senatorin Ingeborg Junge-Reyer.
Mit den Arbeiten an der neuen Station wurde im April 2007 begonnen. Der Bau der zwei Außenbahnsteige mit je 152,5 m Länge und 96 cm Höhe sowie die Errichtung der Treppenbauwerke Süd mit zwei überdachten Treppenanlagen in Stahl- und Glasbauweise erfolgte bis Mai 2008. „Die Zugänge auf der nördlichen Seite und die barrierefreie Erschließung mit Aufzügen haben wir wie versprochen fertig gestellt. Damit können Fahrgäste, die in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt, auf den Rollstuhl angewiesen und mit viel Gepäck oder Kinderwagen unterwegs sind, bequem zu den beiden Bahnsteigen gelangen“, sagte Uwe Marxen, Leiter des Regionalbereichs Ost der DB Station&Service AG.
Der neue Haltepunkt wird seit der Eröffnung täglich von rund 17.000 Fahrgästen genutzt. Die Linie S1 bedient den S-Bahnhof im 10-Minuten-Takt. Im Berufsverkehr fahren zusätzlich Verstärkerzüge.
Für den Bau der neuen Station wurden rund 6,4 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, den überwiegenden Teil davon übernahm der Berliner Senat. Die geplante Fußgängerbrücke wird voraussichtlich bis Ende März 2009 komplett fertig gestellt und in Betrieb genommen.
Die Deutsche Bahn will den S-Bahnhof Köpenick in den Jahren 2011/12 zum Regionalbahnhof umbauen. Ab 2013 soll die Strecke zwischen Köpenick und Erkner modernisiert werden. Oberleitungen, Entwässerung, Unterbau der Gleisanlagen, Schotter und Schienen werden erneuert. Derzeit berechnen die Planer die künftige Gleisgeometrie. – Wenn die Strecke fertig ist, können Züge mit einer Geschwindigkeit von 160 Stundenkilometer fahren. Nach dem Ausbau der Strecke nimmt der Güterzugverkehr in Richtung Polen voraussichtlich um 20 Prozent zu. Davon geht zumindest eine Prognose des Bundesverkehrsministeriums aus. Im Zuge der sogenannten Streckenertüchtigung soll es Maßnahmen zum Schallschutz …
Im Mai 2006 wurde der neue Berliner Hauptbahnhof eröffnet. Gleichzeitig strich die DB AG den wichtigen Fernbahnhalt am Bahnhof Zoo mit der Begründung, dass er mit der Eröffnung des Hauptbahnhofs überflüssig geworden sei.
Der DBV Berlin-Brandenburg bedauert, dass die DB AG auch zum bevorstehenden Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2008 nicht bereit ist, die Wichtigkeit dieses Haltes für ihre IC- und ICE-Züge anzuerkennen. Stattdessen mutet sie tausenden von Fahrgästen täglich zu, vom Bahnhof Zoo aus mit Regional- oder S-Bahn-Zügen zum Hauptbahnhof zu fahren und von dort aus in Richtung Westen zurück ohne Halt durch den Bahnhof Zoo zu fahren.
Nach Ansicht des DBV Berlin-Brandenburg hat die Forderung des Haltes nichts mit Nostalgie oder „Fronstadtdenken zu tun“. Ein IC- und ICE-Halt am Bahnhof Zoo würde vielleicht vier Minuten Fahrzeitverlängerung kosten. Er wäre jedoch ein Gewinn für viele Fahrgäste, die dann schneller und bequemer auf U-Bahn und Busse umsteigen könnten.
Die letzten Monate haben noch ein weiteres Argument für den Halt am Bahnhof Zoo geliefert: durch den Zwang zu Umwegfahrten sind die Regional- und S-Bahn-Züge zwischen Bahnhof Zoo und Hauptbahnhof bedeutend voller geworden. Inzwischen sind Stehplätze tagsüber die Regel und Fahrgäste mit viel Gepäck haben oftmals am Hauptbahnhof beim Ausstieg wegen der vollen Züge Probleme.
Der Fernzughalt Bahnhof Zoo ist deshalb nach Meinung des DBV-Landesverbandes ein Gebot der Vernunft und Kundenfreundlichkeit!
Der U-Bahnhof Zinnowitzer Straße wird später umbenannt Peter Neumann
Die Frist ist verstrichen, es hat nicht rechtzeitig geklappt. Der U-Bahnhof Zinnowitzer Straße in Mitte wird nun doch nicht schon beim nächsten Fahrplanwechsel am 14. Dezember einen neuen Namen bekommen. Anders als geplant kann die Station an der Linie U 6 erst im nächsten Jahr in „Museum für Naturkunde“ umbenannt werden. Damit erhält die lange Geschichte der Bemühungen, diesem Bahnhof eine sinnvollere Bezeichnung zu geben, ein weiteres Kapitel. „Wir gehen derzeit davon aus, dass die Umbenennung im Sommer 2009 erfolgen wird“, sagte Stefanie Firyn vom Museum für Naturkunde gestern. Als Termin werde jetzt die für den …
Peter Neumann Am Ostkreuz müssen die Fahrgäste auf dem Ringbahnsteig der S-Bahn anders als befürchtet künftig nicht im Regen stehen. Der Vorstand der Deutschen Bahn hat entschieden, dass dort bei dem Umbau des Bahnhofs eine Halle errichtet wird. Die Bahn übernimmt mehr als die Hälfte der Baukosten, die sich auf …
Im Rahmen einer Standortkonferenz präsentierten gestern am 11. November 2008, die Senatsbaudirektorin, Regula Lüscher, Prof. Markus Neppl (ASTOC) sowie Vertreter der DB AG, der VIVICO und des Bezirks den Masterplan Heidestraße. Die Bürogemeinschaft ASTOC /Studio Urban Catalyst hatte nach einem städtebaulichen Wettbewerb seit April 2008 den Masterplan erarbeitet, der gestern erstmals öffentlich vorgestellt wurde. Senatsbaudirektorin Regula Lüscher: „Die Erarbeitung eines Masterplans ist in dieser Form etwas Neues für Berlin. Wir sehen hier wie gut die Kooperation zwischen Projektentwicklern, Architekten, Planern und der Administration funktionieren kann. Das Instrument eines strategischen Masterplans wird hier erstmals für ein riesiges innerstädtischen Quartier erprobt. Der Masterplan hat nicht – wie z.B. ein Bebauungsplan – Rechtskraft, er bildet aber die Grundlage für alle zukünftigen Abwägungsprozesse im Rahmen der Bauleitplanung. Das heißt, alle zuständigen Stellen des Landes Berlin werden sich bei der Erstellung der Bebauungspläne an diesem Masterplan orientieren.“ Der Masterplan Heidestraße formuliert das städtebauliche Entwicklungskonzept für die Wiedernutzbarmachung des ca. 40 Hektar großen, ehem. Güterbahnhofs beiderseits der Heidestraße, zu einem eigenständigem Quartier nördlich des Berliner Hauptbahnhof. Der Masterplan drückt die wesentlichen stadtentwicklungsplanerischen und städtebaulichen Ziele Berlins für die auf einen längerfristigen Zeitraum angelegte Entwicklung des Heidestraßenquartiers aus. Es handelt sich dabei um ein flexibles, fortschreibungsfähiges Konzept, das im weiteren Planungs- und Entwicklungsprozess verfeinert und konkretisiert wird. Wesentliche Funktion des Masterplans ist es, Rahmenbedingungen für die ökonomische, soziale, kulturelle und stadtökologische Entwicklung der Heidestraße in diesem zentralen innerstädtischen Raum zu schaffen. Für die Quartiersentwicklung Heidestraße soll Nachhaltigkeit in seiner umfassenden Definition über alle Planungsebenen und in den einzelnen Entwicklungsprozessen betrachtet werden. Bereits in der städtebaulichen Planung sollen die wesentlichen Grundlagen und Anforderungen für eine nachhaltige Quartiersentwicklung definiert werden. Das Quartier entlang der Heidestraße soll von einer städtisch-gemischten Nutzungsstruktur geprägt sein, mit der die Wohnfunktionen in zentraler Innenstadtlage mit ca. 2.000 Wohnungen gestärkt, ein breites Angebot für Firmen, Unternehmen und neue Arbeitsplätze sowie Angebote im Freizeit- und Kulturbereich geschaffen werden. Die Heidestraße selbst kann zu einer wohngebietsbezogenen Geschäftsstraße qualifiziert werden. Zur besseren Vernetzung mit den angrenzenden Quartieren und zur Minimierung der Barrierewirkung, sind Brückenbauten über den Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal und die Bahntrasse geplant. Bis zum Ende des ersten Quartals 2009 ist der Beschluss des Masterplans durch den Senat und die Kenntnisnahme durch das Abgeordnetenhaus geplant. Im Vordergrund der Senatsvorlage steht der Beschluss des Masterplans und der damit verbundenen Zielsetzungen / Leitlinien gemäß § 1 Abs. 6 Nr.11 BauGB als „sonstige städtebauliche Planung“. Damit erfolgt eine Selbstbindung des Landes, das diese Planung bei der Aufstellung von Bauleitplänen zu beachten ist (Pressemeldung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, 13.11.08).
Faszinierend, großzügig, quirlig, atemberaubend – diese Prädikate geben die Fahrgäste dem neuen Berliner Hauptbahnhof, wenn man sie nach dem Glaspalast fragt. Vor gut zwei Jahren eröffnet, ist er längst zu einem Wahrzeichen der Hauptstadt geworden. Täglich werden dort mehr als 300 000 Reisende und Besucher gezählt, an den Bahnsteigen halten 300 Fern- und Regionalzüge. Zwar wurde der Hauptbahnhof im vergangenen Jahr zum „Bahnhof des Jahres“ gekürt, doch das Umfeld wirkt noch immer wenig einladend. Denn der Bahnhof steht einsam in einer Sandwüste. Nun hat das Land Berlin gemeinsam mit Privatinvestoren und Deutscher Bahn Konzepte entwickelt, wie die Brachflächen bebaut werden können. Nördlich und südlich des Hauptbahnhofs am Europaplatz und am Washingtonplatz werden …