Ein Jahr lang tobt er schon, der Streit um den Lärmschutz an der Großbaustelle Ostkreuz. Einen ergebnislosen Rechtsstreit, zwei aufwendige Tests mit mobilen Lärmschutzwänden und zwei Schallgutachten später hat die Deutsche Bahn den Anwohnern gestern Abend ein überraschendes Ergebnis präsentiert. Statt der Hightech-Lärmschutzwände soll eine sechs Meter hohe Bretterwand für ruhigere Nächte sorgen. Jene nämlich, so das Fazit des jüngsten Gutachtens, sorge für ähnlich reduzierte Lärmwerte wie eine drei Meter hohe, aber mit etwa 100 000 Euro ungleich teurere Wand jenes Herstellers, der im Vergleich zweier Systeme das Rennen gemacht hatte. In Zahlen ausgedrückt: Die besten Lärmschutzwände hätten den Pegel um maximal elf bis 14 Dezibel drücken können. Allerdings nur, wenn sie unmittelbar neben der Lärmquelle stehen. Der Bretterzaun reduziert den Lärm um acht bis zehn Dezibel. Insgesamt etwa 80 Meter lang soll das Bauwerk werden, verteilt auf …
(Berlin, 24. Juni 2009) Nach etwas mehr als 1.000 Tagen Bauarbeiten erreichen die Berliner Flughäfen in Kürze einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zum BBI: Am 24. Juli übergibt das Unternehmen den ersten Rohbauabschnitt der unterirdischen Schienenanbindung offiziell an die Deutsche Bahn. Heute überzeugten sich Aufsichtsrat und Geschäftsführung der Berliner Flughäfen gemeinsam mit Vertretern der Deutschen Bahn von den Fortschritten bei der BBI-Schienenanbindung.
Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin und Aufsichtsratsvorsitzender der Berliner Flughäfen: „Für Berlin ist der heutige Termin von großer Bedeutung. Die schnelle Erreichbarkeit des neuen Flughafens auf der Straße und auf der Schiene ist für uns von zentraler Bedeutung. Die Autobahn zum Flughafen BBI ist bereits fertiggestellt, und auch der Bahnhof wird termingerecht zur Eröffnung des Flughafens in Betrieb genommen. Durch die Lage des Bahnhofs unmittelbar unter dem Terminal werden wir optimal auf dem kürzesten Weg Zug und Flug verknüpfen.“
Matthias Platzeck, Ministerpräsident des Landes Brandenburg: „Der BBI ist eine Erfolgsstory für die heimische Wirtschaft. Zwei Drittel des bislang vergebenen Auftragsvolumens von 1,5 Milliarden Euro konnten sich Unternehmen aus der Region Berlin-Brandenburg sichern. Auch der Bau des unterirdischen BBI-Bahnhofs zeigt dies. Die Rohbauarbeiten wurden von einer mittelständischen Arbeitsgemeinschaft von Unternehmen aus der Region erbracht – das Ganze im Zeit- und Kostenplan.“
Wolfgang Tiefensee, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung: „Der neue Flughafen ist eines der zentralen Verkehrsprojekte Ostdeutschlands, das über Berlin und Brandenburg hinaus Arbeitsplätze schaffen wird. Im Flughafenkonzept der Bundesregierung nimmt der BBI volkswirtschaftlich und verkehrspolitisch einen besonderen Stellenwert ein. Der Bund unterstützt den Bau des neuen Hauptstadtflughafens BBI mit großem Engagement. Nirgends sieht man das besser als beim Bahnhof. Mit 576 Millionen Euro finanzieren wir den Löwenanteil der Baukosten für die Schienenanbindung.“
Prof. Dr. Rainer Schwarz, Sprecher der Geschäftsführung der Berliner Flughäfen: „Der unterirdische Bahnhof spielt beim Bau des BBI eine tragende Rolle: Er bildet das Fundament für das Herzstück des BBI, das Terminal. Nach gut 1.000 Tagen BBI-Bauarbeiten können wir feststellen: Der BBI gewinnt immer mehr Konturen. Was in den vergangenen Jahren zunächst der Potsdamer Platz und dann der Hauptbahnhof waren, das ist jetzt der BBI: Der Ort, an dem die Zukunft der deutschen Hauptstadtregion gebaut wird.“
Manfred Körtgen, Geschäftsführer Technik/BBI der Berliner Flughäfen: „Die termingerechte Übergabe des Bahnhofs an die Bahn ist ein Meilenstein für das BBI-Projekt. Wir liegen mit unseren Arbeiten an der Bahnanbindung gut im Plan. Ab Juli wird die Bahn den Innenausbau im Bahnhof starten, Gleisanlagen, Bahnsteige und Signaltechnik einbauen.“
Dr. André Zeug, Vorstandsvorsitzender der DB Station&Service AG: „Unmittelbar nach der Übernahme des Bahnhofsrohbaus beginnen wir mit dem Ausbau. Dann entstehen die drei Bahnsteige, werden Gleise verlegt, die Bahntechnik installiert. Am 30. Oktober 2011 wird der Terminalbahnhof in Betrieb gehen. Und dafür sorgen, dass der Flug vom Zug besonders bequem in wenigen Minuten erreicht wird.“
Zahlen, Daten und Fakten zur unterirdischen BBI-Schienenanbindung:
Die Berliner Flughäfen bauen im Auftrag der Deutschen Bahn die BBI-Bahnanlagen, die innerhalb des Flughafenzauns liegen. Das regelt ein Vertrag zwischen dem Unternehmen, dem Bund, den Ländern Berlin und Brandenburg und der Deutschen Bahn, der mit dem ersten Spatenstich für den BBI am 5. September 2006 unterzeichnet wurde. Die Berliner Flughäfen haben von insgesamt 3,2 Kilometern Bahnhof/Tunnel 1,3 Kilometer fertiggestellt. Diese werden am 24. Juli 2009 offiziell an die Bahn übergeben. Mit der Übergabe an die Deutsche Bahn ist diese für den Innenausbau und die bahntechnische Ausrüstung zuständig.
Für den 1,3 Kilometer langen Abschnitt wurden rund 150.000 Kubikmeter Beton und knapp 16.000 Tonnen Betonstahl eingebaut. Das entspricht rund 25.000 vollbeladenen Betonmischern und 700 Tiefladern mit Betonstahl. Der erste Rohbauabschnitt des unterirdischen BBI-Bahnhofs hat eine Grundfläche von 53.000 Quadratmetern und wird nach Fertigstellung acht Meter tief im Grundwasser liegen. Der Bahnhof muss dann einem Auftrieb von 420.000 Tonnen standhalten. Um die Baugrube während der Bauarbeiten trocken zu halten, wurden bislang bereits 20 Millionen Kubikmeter Wasser abgepumpt.
Die Berliner Flughäfen haben im März 2007 den Bahnhofsbau gestartet. Zunächst wurden Spundwände gesetzt und die Baugrube ausgehoben. Der erste Beton wurde im Mai 2007 eingebaut, der letzte Deckenbeton im Mai 2009. Insgesamt wurden 600.000 Kubikmeter Aushub bewegt. Während der Hauptbauzeit im Jahr 2008 waren im Schnitt 400 Bauarbeiter am Bau des BBI-Bahnhofs beschäftigt. Zurzeit sind es noch 200 Bauarbeiter, die in den nächsten Monaten den viergleisigen Tunnel unter dem Vorfeld fertigstellen werden.
Eine Fläche so groß wie 2.000 Fußballfelder, über 40 Kräne, Hunderte von Baufahrzeugen, Tausende von Bauarbeitern – die BBI-Baustelle ist derzeit die größte und spannendste Baustelle der Hauptstadtregion und die größte Flughafenbaustelle Europas. Unter dem Motto „Wir bauen, Sie schauen“ stellen die Berliner Flughäfen jedem Interessierten die Baustelle vor. Ein breites Info- und Entertainmentangebot – vom BBI-Infotower und geführten Baustellentouren bis zur Ferienaktion „Ein Tag am Flughafen“ – rundet das Baustellenmarketing ab. Auch von zu Hause aus lässt sich der Baustellenfortschritt verfolgen – via Webcam und Baustellentagebuch.
Mehr Infos unter www.berlin-airport.de.
Faktenblatt: Bahn übernimmt BBI-Bahnhofsrohbau vom Flughafen
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(Berlin, 22. Juni 2009) Die Deutsche Bahn AG nimmt heute im Bahnhof Erkner den ersten von zwei neuen 210 Meter langen Regionalbahnsteigen in Betrieb. Bis zur Fertigstellung des Bahnsteigs Richtung Berlin im Dezember dieses Jahres halten zunächst alle Regionalzüge an diesem Bahnsteig Richtung Frankfurt (Oder).
Für die werktags rund 8.000 Pendler verbessert sich bereits heute der Komfort: Der Bahnsteig und damit die Züge in beide Richtungen sind jetzt barrierefrei über eine Rampe zu erreichen. Die Bahnsteige liegen nun direkt über der Bahnhofstraße. Im dortigen Brückenbereich und in Höhe beider Treppenaufgänge werden sie verglast und überdacht. Zum Flakenfließ hin steht ein weiteres Wetterschutzhäuschen.
Mit Gleisen und Brücken investiert die Bahn 15,5 Millionen Euro; hinzu kommen weitere knapp 15 Millionen für die technische Ausstattung, einschließlich eines elektronischen Stellwerks.
(Berlin, 16. Juni 2009) Am 15. Juni wurde auf der Südseite des S-Bahnhofs Messe Nord der neu gebaute Zugang zum S-Bahnsteig in Betrieb genommen. Um die Zugangssituation an der Station zu verbessern, hatte der Senat von Berlin den Bau des neuen Zugangs bei der DB Station&Service AG bestellt und dafür die finanziellen Mittel bereitgestellt.
„Durch die Errichtung neuer zusätzlicher Zugänge an Stationen leisten wir einen erheblichen Beitrag zur besseren Erreichbarkeit des ÖPNV und der Verkehrssicherheit für die Reisenden“, erklärte Senatorin Ingeborg Junge-Reyer.
Der S-Bahnsteig Messe Nord ist aus Richtung des ICC, dem Messegelände, den BVG-Buslinien und den angrenzenden Wohngebieten durch Überqueren viel befahrener Straßen zu erreichen. Um günstigere Bedingungen für die Fußgänger zu schaffen, wurde auf der Südseite der Ostpreußenbrücke ein zusätzlicher Zugang zum S-Bahnsteig gebaut. Auf Straßenniveau wurde ein Zugangsbauwerk errichtet, um den Fußgängerverkehr von der Ostpreußenbrücke aufzunehmen, der dann über eine feste Treppe zum Bahnsteig führt. Die behindertengerechte Erschließung wird mit der Inbetriebnahme durch einen Personenaufzug gesichert.
Mit den Arbeiten wurde am 7. Januar 2008 begonnen. „In der Bauzeit von 1,5 Jahren ist es durch die enge und konstruktive Zusammenarbeit mit dem Senat von Berlin gelungen, die Zugangsqualität des S-Bahnhofs weiter zu verbessern und für mehr Mobilität der Bürger zu sorgen“, freut sich Uwe Marxen, Regionalbereichsleiter Ost der DB Station&Service AG.
Die ICE-T-Flotte der Deutschen Bahn ist seit Anfang der Woche wieder komplett im Einsatz, die Paradestrecke Berlin-Hamburg nach 100-tägiger Sperrung wegen Gleisbauarbeiten endlich voll befahrbar – freie Fahrt also für die Kunden der Bahn im Fernverkehr. Doch von Anfang Juli an überzieht der Konzern das Land zusätzlich zu den üblichen Instandhaltungsmaßnahmen bundesweit mit einer Welle neuer Baustellen: Bahnhöfe werden saniert, Strecken ausgebaut. – Auch in und um Berlin investiert der Konzern Millionen. Mit Geld aus den Konjunkturprogrammen des Bundes werden bis Ende 2011 zusätzlich zu den bereits beschlossenen und jährlich laufenden Investitionen 1,3 Mrd. Euro in das System Schiene gepumpt. Zudem sieht ein internes „Wachstumsprogramm“ des Vorstandes in den kommenden vier bis fünf Jahren Investitionen von weiteren 1,8 Mrd. Euro für den Erhalt von Bahnhöfen, Lärmschutzmaßnahmen und Ausbau der Gleise, vor allem der großen Schienenknoten, vor. Über die Finanzierung verhandelt der Konzern derzeit …
Neues vom Ostkreuz: Mittlerweile wurden alle Stahlbetonplatten auf den im April/Mai dieses Jahres eingebauten Bahnsteig verlegt und die Betonagearbeiten über diesen Platten abgeschlossen. Bevor der Beton fließen konnte, musste ein genau geplantes Leerrohrsystem verlegt werden. Dieses soll sicherstellen, dass an jedem Punkt des neuen Bahnsteigs, an dem beispiels-weise Strom (u.a. für die Beleuchtung) oder Daten (u.a. für die Fahrtrichtungsanzeiger) benötigt werden, auch das hierfür benötigte Kabel ankommt. Der Bahnsteigaufsicht der S-Bahn wird der Container zur Verfügung gestellt, der derzeit auf dem Behelfsbahnsteig in Adlershof steht. Er wird dort nach der für Juli geplanten Inbetriebnahme nicht mehr benötigt. Von Norden her (aus Richtung S-Bahnhof Frankfurter Allee) schreitet unterdessen …
In Berlin und Brandenburg beabsichtigt die Deutsche Bahn AG im Rahmen der „Konjunkturpakete 1 und 2“ bis 2011 Investitionen in Höhe von 16,5 Millionen Euro vorzunehmen. Diese Investition sind zu begrüßen und auch bitter notwendig. Insbesondere die Qualität an kleinen Stationen im Land Brandenburg hat in den letzten erheblich abgenommen. Personal wurde fast flächendeckend abgezogen, Ansagen – insbesondere wichtig bei Verspätungen und Gleisänderungen – erfolgen kaum noch und viele Gebäude sind verschlossen und verkommen. Aber auch an wichtigen Stationen, insbesondere in Berlin und im Berliner Umland, ist der Kundendienst erheblich schlechter geworden. In der Antwort auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Ingeborg Kolodzeike (Landtag Brandenburg, Nr. 4/7547) hat die Landesregierung die vorgesehenen Maßnahmen aufgelistet. Nur: diese Verschlechterungen waren und sind kein Naturgesetz. Sie waren und sind von dem Infrastrukturunternehmen DB Station & Service gewollt und geduldet und sicherlich eine Folge des angestrebten „Börsenganges“. Auch die Landespolitik hat sich darüber stets und ständig beschwert und den Zustand beklagt. Gebessert hat sich nichts. Und jetzt wird dieses Verhalten auch noch honoriert! In Ahrensfelde, Brandenburg, Eisenhüttenstadt, Griebnitzsee, Müncheberg (Mark), Rangsdorf oder Wustermark ist schon lange kein Personal zur Fahrgastbetreuung und -information mehr vorhanden. Die Informations- und Aufenthaltsqualität ist definitiv schlechter geworden. Nun gibt es Geld um im „Arbeitspaket 2″ diese schlechte Qualität zu verbessern. Gleiches gilt übrigens auch für das Arbeitspaket 3“ – „Ertüchtigung kleiner Stationen/Verbesserung Erscheinungsbild“. Beispiel Kremmen: das ehemals stattliche Bahnhofsgebäude befindet sich in einem abschreckenden Zustand, die Fläche um das Gebäude macht einen vewahrlosten Zustand. Dank des Geldes vom Bund wird sich hier nun etwas ändern. Wofür bedauerlicherweise scheinbar überhaupt kein Geld vorhanden ist, sind tatsächliche Infrastrukturmaßnahmen. Gibt es hier keine „baureifen“ Planungen? Was ist mit der Wiederherstellung der Zweigleisigkeit im Bereich der S-Bahn – beispielsweise zwischen Frohnau und Hohen Neuendorf, zwischen Wannsee und Griebnitzsee oder in Richtung Königs Wusterhausen? Der DBV Berlin-Brandenburg kritisiert nicht, dass die DB AG Geld für die Instandsetzung und Verbesserung erhält. Was jedoch kritikwürdig ist, dass in den letzten Jahren an vielen Stellen ohne Not Verschlechterungen in Kauf genommen wurden, durch die die DB AG erhebliche Mittel eingespart hat. Deshalb muss die Landesregierung über ihre politischen Möglichkeiten verstärkt den Bund als Eigentümer der DB AG zur Wahrnehmung seiner Eigentümerpflichten aufrufen (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband, 02.06.09).
(Berlin, 29. Mai 2009) Im Bahnhof Jüterbog wird am Dienstag, 2. Juni, die DB Agentur wieder eröffnet.
Reisende haben damit weiterhin die Möglichkeit, ihre Fahrkarten im persönlichen Verkaufsgespräch mit Beratung zu erwerben. Die DB Agentur verkauft die gesamte Angebotspalette der Deutschen Bahn im Nah- und Fernverkehr, einschließlich BahnCards und Platzreservierungen sowie Fahrkarten des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB).
Die DB Agentur wird von der Firma DB Agenturen Rosenthal als DB ServiceStore betrieben. Hier gibt es dann außerdem Getränke, Süß- und Tabakwaren sowie Zeitungen und Zeitschriften.
Die Firma Rosenthal führt bereits mehrere DB Agenturen in Deutschland erfolgreich.
(Berlin, 29. Mai 2009) Im Bahnhof Eisenhüttenstadt wird am Dienstag, 2. Juni, eine DB Agentur neu eröffnet.
Reisende haben damit weiterhin die Möglichkeit, ihre Fahrkarten im persönlichen Verkaufsgespräch mit Beratung zu erwerben. Die DB Agentur verkauft die gesamte Angebotspalette der Deutschen Bahn im Nah- und Fernverkehr, einschließlich BahnCards und Platzreservierungen sowie Fahrkarten des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB).
Die DB Agentur wird, wie bereits die in Fürstenwalde, von der Busverkehr Oder-Spree GmbH geführt.
Jetzt wissen die Planer wenigstens, woran sie sind. Überraschend schnell in nur 30 Minuten hat sich eine Mehrheit der Stadtverordneten gestern Abend für ein Verfahren zum Umgestalten des Hauptbahnhofes gefunden. 28 Volksvertreter von SPD, CDU und FDP stimmten für einen Änderungsantrag der SPD-Fraktion. Das Papier trägt zwar den Absender SPD, aber auch die Handschrift von CDU und Verwaltung. Bis 12 Uhr mittags wurde gestern um jede Formulierung gerungen, bestätigen Verhandlungsteilnehmer. Den ursprünglichen Änderungsantrag haben Verwaltungsfachleute ins richtige Büro-Deutsch gebracht, so dass der Stadtentwicklungsbeigeordnete Michael Brandt (CDU) das „neue“ Papier nächste Woche ins Potsdamer Wirtschaftsministerium mit einem Antrag auf Fördermittel des Landes tragen oder schicken kann. Es gibt nur noch wenige Vorgaben: Die Straßenbahn bleibt wo sie ist, wird nicht …