Bahnverkehr: Geld für Bahnlinie Berlin-München, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/wirtschaft/598873.html

Bundesverkehrsminister setzt Projekt auf Prioritätenliste / Zugfahrt zwischen beiden Städten verkürzt sich künftig auf knapp vier Stunden

Peter Kirnich

BERLIN. Viele Jahre lang stand der Neu- und Ausbau der Schienenstrecke von Berlin nach München auf der Kippe. 1999 hatte der damalige Bundesverkehrsminister Franz Müntefering (SPD) für das größte deutsche Schienenprojekt nach der deutschen Einheit sogar einen kompletten Baustopp verhängt. Doch nun können Bahnreisende wieder hoffen: „Wir haben den Neubau der Bahnstrecke zwischen Nürnberg und Erfurt durch eine Aufstockung der Mittel auf 2016 vorgezogen“, teilte Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) gestern mit. Auch die Anbindung zwischen Erfurt und Leipzig soll in zehn Jahren fertig sein. Beide Teilabschnitte sind die letzten großen Lücken auf dem Schienenweg zwischen Berlin nach München.

Deutlich kürzere Fahrzeiten
Mit ihrem Aus- und Neubau wird sich künftig die Bahnfahrt von Berlin nach Nürnberg auf knapp …

Flughäfen: Betonwerk für Bau des Airports BBI eröffnet, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/
2006/10/27/berlin/862263.html

Die Dimensionen sind gewaltig: Insgesamt 3,4 Millionen Tonnen Beton sollen in den kommenden Jahren für den Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg International (BBI) verbaut werden – das sind in Spitzenzeiten mehrere 100 Lastwagen-Ladungen pro Tag.
Um diese Menge an Beton jederzeit zur Verfügung zu haben, hat der Airport nun sein eigenes Betonwerk: Am Donnerstag wurde die nach BBI-Angaben modernste Anlage ihrer Art in Europa offiziell in Betrieb genommen. Dort soll während der gesamten Bauphase der Beton für den Flughafen hergestellt werden. 100 Mitarbeiter werden dort arbeiten.
Die nötigen Rohstoffe für den Beton – Kies, Splitt, Sand und Zement – werden über die …

Flughäfen: Tempelhof-Fans planen ein Volksbegehren, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/597931.html

Intersky fliegt nach Graz / dba zieht nach Tegel

Peter Neumann

Jetzt sollen die Berliner darüber abstimmen, ob in Tempelhof auch künftig Flugzeuge starten und landen dürfen. Die Befürworter des innerstädtischen Flughafens erwägen ein Volksbegehren auf Landesebene, das dazu führen soll, dass dieser traditionsreiche Luftfahrtstandort erhalten bleibt. So soll die Einstellung des Flugverkehrs, die der Senat für Ende Oktober 2007 angeordnet hat, verhindert werden.
„Wir haben die Absicht, die neuen Möglichkeiten der Landesverfassung zu nutzen“, sagte Bernhard Liscutin, Präsident der Interessengemeinschaft City-Airport Tempelhof (ICAT), gestern …

Tarife: Brandenburg: VBB-Aufsichtsrat diskutiert Tariferhöhung

http://www.lok-report.de/news/news.html

Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) hat in seiner heutigen 53. Sitzung den Vorschlag des Beirates der Verkehrsunternehmen im Verbund, die Tarife zum 1. Januar 2007 anzuheben, ausführlich diskutiert. Eine Entscheidung über die zukünftige Tarifgestaltung im Verbund kann jedoch erst nach Beantwortung offener Fragen gefällt werden. In diesem Sinne hat der Aufsichtsrat den VBB beauftragt, den vom Beirat der Verkehrsunternehmen vorgelegten Tarifvorschlag umgehend unter Berücksichtigung der Marktforschungsergebnisse zu überarbeiten. Der überarbeitete Tarifvorschlag wird dem VBB-Aufsichtsrat bei seiner nächsten Sitzung vorgelegt.
Der Geschäftsführer des VBB, Hans-Werner Franz kommentiert den Beschluss auf folgende Weise: „Natürlich wollen wir auch die Interessen der Verkehrsunternehmen berücksichtigen und haben Verständnis dafür, dass sie ihre ökonomische Lage verbessern wollen. Allerdings ist es von zentraler Bedeutung, dass der ÖPNV für alle Fahrgäste erschwinglich bleibt. Wir werden genau untersuchen, inwieweit der von den Verkehrsunternehmen geforderte Tarifvorschlag mit den Erkenntnissen der Marktforschung zu vereinbaren ist. Der ÖPNV gehört zur Daseinsvorsorge und deswegen kann es nicht einzig darum gehen, die Einnahmen der Verkehrsunternehmen zu steigern.“ (Pressemeldung VBB, 26.10.06).

Regionalverkehr: Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (ODEG): FLIRT zwischen Berlin und Eberswalde

http://www.lok-report.de/news/news.html

Die ODEG – Ostdeutsche Eisenbahn GmbH setzt auf der Linie OE60 zwischen Berlin-Lichtenberg und Eberswalde FLIRT-Triebzüge der cantus Verkehrsgesellschaft mbH ein.
In der Zeit vom 28. Oktober bis zum 3. Dezember wird die ODEG auf der Linie OE60 an den Wochenenden FLIRT-Triebzüge (Flinker Leichter Innovativer Regional Triebzug) ihres Schwesterunternehmens cantus Verkehrsgesellschaft mbH aus Kassel einsetzen. Sie werden im zwei-Stunden-Takt auf dem Abschnitt Berlin-Lichtenberg – Eberswalde fahren (z.B. Berlin-Lichtenberg ab 7:47, 9:47, Eberswalde ab 8:34, 10:34 Uhr usw.).
Die Fahrzeuge der Firma Stadler Pankow GmbH werden bei der cantus Verkehrsgesellschaft am 10. Dezember 2006 ihren Dienst auf dem Nordost-Hessen-Netz aufnehmen. Da die Fahrzeuge frühzeitig ausgeliefert wurden, werden sie ihre ersten Fahrten für die ODEG bestreiten.
So werden die Fahrgäste der ODEG die Ersten sein, die mit diesem Fahrzeug reisen. Der barrierefreie Zugang in das Fahrzeug und auch innerhalb der Wagen ist wie bei den RegioShuttle-Fahrzeugen der ODEG gewährleistet.
Alle FLIRT-Fahrten werden von Servicemitarbeitern der ODEG begleitet, die für Informationen und den Fahrkartenverkauf gern zur Verfügung stehen (Pressemeldung ODEG, 26.10.06).

Tarife: Noch keine Tariferhöhungen bei der BVG, aus Die Welt

http://www.welt.de/data/
2006/10/26/1086896.html

Der Aufsichtsrat des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg hat einem Anstieg der Fahrpreise zum 1. Januar 2007 nicht zugestimmt. Den Unternehmen erteilt er Auflagen.
Von Guntram Doelfs und Andrea Puppe

Der Aufsichtsrat des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) hat in seiner gestrigen 53. Sitzung einer Erhöhung der Fahrpreise zum 1. Januar 2007 nicht zugestimmt. Die Verkehrsunternehmen wurden aufgefordert, bis zur nächsten Sitzung Anfang Dezember noch offene Fragen zu beantworten. Außerdem soll der neue Tarifvorschlag der Unternehmen mit den Ergebnissen einer vom VBB beauftragten Marktforschungsstudie abgeglichen werden.
Wie berichtet, hatte der Aufsichtsrat der BVG Ende September unter anderem folgende Preiserhöhungen befürwortet: Der Einzelfahrschein sollte von …

Straßenverkehr: Vorbereitungen zur Schließung des Autobahntunnels Tegel fast abgeschlossen, aus Die Welt

http://www.welt.de/data/
2006/10/26/1086907.html

Berlin – Der Countdown zu Schließung des Autobahntunnels unter dem Flughafen Tegel hat begonnen. Er wird voraussichtlich in zwei Wochen komplett gesperrt. Grund sind nötige Renovierungsarbeiten. Die Vorbereitungen sind fast abgeschlossen. „Die Behelfsbrücke über die Zufahrt zur A 111 in Höhe Kurt-Schumacher-Damm wird gerade getestet“, sagt Lutz Adam von der Senatsbauverwaltung. „Die BVG fährt probeweise mit ihren Bussen darüber.“
Nach Schließung des Tunnels sollen auch Anwohner der beiden ehemaligen Franzosen-Siedlungen auf dieser Brücke die Anschlussstelle überqueren. Die Zufahrt vom Kurt-Schumacher-Platz zur A 111 in Richtung Süden ist …

BVG: BVG muss womöglich noch mehr Geld sparen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/597721.html

Für die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sind noch einschneidendere Einsparungen im Gespräch als bisher bekannt geworden ist. So wird im Senat erwogen, den Landeszuschuss von derzeit 310 Millionen von 2008 an auf 200 Millionen Euro zu verringern. Dies wird mit zusätzlichen Sparzwängen auf Grund des Karlsruher Urteils begründet. Bislang war eine Senkung auf …

S-Bahn: Ein MOMU in der S-Bahn

http://www.db.de/site/bahn/de/
unternehmen/presse/
presseinformationen/bbmv/
bbmv20061025.html

Erstes S-Bahn-Musical für Kinder / Ernst Moritz Arndt-Chor in der Hauptwerkstatt Schöneweide

(Berlin, 25. Oktober 2006) Am Samstag, 28. Oktober, ist in der Hauptwerkstatt der S-Bahn Berlin GmbH in Schöneweide Weltpremiere für das erste S-Bahn-Musical – „Ein MOMU in der S-Bahn“, das für Kinder von sechs bis zehn Jahren geeignet ist. Bei dem Musical für Kinder kann zugeschaut, mitgemacht und mitgesungen werden. Eine phantasievolle Geschichte und mitreißende Songs sorgen für kurzweilige Unterhaltung. Auf unterhaltsame Weise wird gezeigt, dass das S-Bahn-Fahren auch für „Neueinsteiger“ ganz leicht ist.

Den Text schrieb Sylvia Hahnisch, für die Musik zeichnet Arnold Fritzsch verantwortlich.

Die Veranstaltung beginnt um 13.30 Uhr (Einlass ab 13 Uhr) mit Ulf & Zwulf im Vorprogramm. Die Karten kosten für Kinder 6 Euro (Erwachsene 8 Euro).

Am Abend um 18 Uhr singt der Ernst Moritz Arndt-Chor unter dem Titel „Das Lieben bringt groß Freud“ in der Hauptwerkstatt. Über 50 Sängerinnen und Sänger sorgen für ein abwechslungsreiches Konzert zwischen leichter Klassik und Volksliedern. Die Karten kosten 8 Euro.

1951 als Eisenbahnerchor gegründet, erwarb sich der Ernst Moritz Arndt-Chor schnell einen Namen in der Berliner Chorlandschaft. Gastspiele führten nach Estland, Ungarn, Tschechien, Bulgarien, Polen, Finnland und Österreich.

Die Karten für beide Veranstaltungen sind in allen S-Bahn-Verkaufsstellen erhältlich und gelten auch als Kombiticket für die An- und Abreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln im Tarifbereich Berlin ABC.

Die S-Bahn-Hauptwerkstatt befindet sich am Adlergestell in der Nähe des S-Bahnhofs Betriebsbahnhof Schöneweide. Es sind keine Parkplätze vorhanden.

Weitere Informationen:

* www.s-bahn-berlin.de und
* am S-Bahn-Kundentelefon unter 030 / 297 43333

Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Kommunikation, Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin
Verantwortlich für den Inhalt: Oliver Schumacher

U-Bahn: Verzicht auf U 5 wird teuer für Berlin, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
nachrichten/bauprojekt/78316.asp

Der von der rot-roten Koalition angekündigte Verzicht auf den Weiterbau der U-Bahn-Linie 5 in Berlin-Mitte könnte das Land teuer zu stehen kommen. Denn der Bund kann seine Zuschüsse zurückfordern. (25.10.2006, 11:26 Uhr)
Berlin – Der Sprecher des Bundesrechnungshofs, Ulrich Beckonert, sagte der „Berliner Zeitung“, wenn Berlin dieses Bauprojekt tatsächlich streiche, wäre das ein „Bruch des Hauptstadtvertrages“. „Folge wäre, dass der Bund von Berlin …