Betroffene warnen vor mangelhaftem Lärmschutz. Bezirk fordert, Stromleitung unter die Erde zu verlegen Von Thomas Fülling Friedrichshain Dem lange geplanten Umbau des maroden Bahnhofs Ostkreuz droht neuer Zeitverlust. Grund sind mehrere Klagen gegen den erst Ende vorigen Jahres erteilten Planfeststellungsbeschluss vom Eisenbahn-Bundesamt (EBA), der Baugenehmigung für das 411 Millionen Euro teure Vorhaben. Eigentlich sollte in diesen Tagen mit der Sanierung des wichtigsten Kreuzungsbahnhofs von Stadt- und Ringbahn in Berlin – wegen seines Zustands oft auch „Rostkreuz“ genannt – begonnen werden. Ein für den 16. Januar angekündigter Termin für einen symbolischen ersten Spatenstich durch Bahnchef Hartmut Mehdorn war aber „aus Termingründen“ abgesagt worden. „Dem Gericht liegen insgesamt drei Klagen gegen den Beschluss vor“, bestätigte Sibylle von Heimburg, Sprecherin des …
VELTEN Wird Velten ans S-Bahn-Netz angeschlossen? Diese Frage ist gestern im Veltener Rathaus erwartungsgemäß nicht beantwortet worden. Doch es hat ein Gespräch stattgefunden, das aus Sicht von Wolfgang Krüger, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, die „hochemotionale Debatte um den S-Bahn-Anschluss auf eine sachliche Gesprächsgrundlage führt“.
Krüger, zugleich CDU-Kreischef in Oberhavel, moderierte das Gespräch zwischen Rainer Bretschneider, Abteilungsleiter im Infrastrukturministerium, und Bürgermeister Heiko Manthey nebst Amtsleitern. Denn insbesondere das Fachministerium hinterfragt den S-Bahn-Anschluss und will eine Kosten-Nutzen-Analyse sehen. Diese soll nun von der …
NEUSTADT Den schlechten baulichen Zustand des Neustädter Bahnhofsgebäudes (die MAZ berichtete bereits) hat die Bundestagsabgeordnete Kirsten Tackmann (Linkspartei-PDS) zum Anlass genommen, sich mit einem Brief an Joachim Trettin zu wenden. Der ist Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für die Region Ost und das Land Brandenburg. „Sicher werden Sie im Moment durch die Probleme um den Berliner Hauptbahnhof stark belastet sein“, schreibt Kirsten Tackmann. „Trotzdem möchte ich Sie – Bezug nehmend auf die Gespräche mit …
Eine Sprudel-Laterne machte die A 111 zur Schlitterfläche Susanne Kröck
Berlin – Der erste richtige Wintertag brachte Berlin die größte Schlitterbahn der Saison: die A 111! Die war gestern wegen Eisalarms dicht. Eine Laterne hatte nicht nur Licht, sondern auch Wasser verströmt. Die Flughafen-Autobahn zwischen Heckerdamm und Jakob-Kaiser-Platz: Aus einer brennenden (!) Laterne auf dem Mittelstreifen sprudelte in der Nacht aus einem daumendicken Belüftungsloch im Mast Wasser. Erst ergossen sich tausende Liter auf den Asphalt, dann machte knackiger Frost bis minus 7 Grad aus der Autobahn eine spiegelglatte Schlitterfläche. Weil das Wasser ständig weiter sprudelte, half auch kein …
Berlin (dpa/bb) – Die Berliner S-Bahn richtet zum 96. Berliner Sechstagerennen im Velodrom 76 zusätzliche Züge ein. Am Donnerstag, 25. Januar, Montag, 29. Januar, und Dienstag, 30. Januar, würden Sonderzüge fahren, teilte ein Sprecher der «S-Bahn Berlin GmbH» am Dienstag mit. Sie sollten den Besuchern des Radrennens eine …
Berlin (dpa/bb) – Eine 500-Kilo-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Mittwoch in Berlin-Reinickendorf gefunden worden. Der Blindgänger wurde nach Polizeiangaben am Nachmittag bei Bauarbeiten auf einem Firmengelände in der Waldstraße entdeckt. Wie viele Menschen betroffen sind, war …
Am 4. Februar unterbricht die Parkeisenbahn Wuhlheide den Winterschlaf und lädt zu gemütlichen Rundfahrten durch die winterliche Wuhlheide ein. Der mit einer Diesellok bespannte Zug startet um 12.00, 12.45, 13.30, 14.15, 15.00, 15.45 und 16.30 Uhr vom Hauptbahnhof der Parkeisenbahn und hält unterwegs auch auf den Bahnhöfen Eichgestell und Badesee. Im Betriebswerk ist eine rund 20-minütige Pause vorgesehen. Denn dort wartet unsere Handhebeldraisine um zu kurzen Pendelfahrten zu starten und eine kleine Gartenbahnanlage freut sich auf Zuschauer. Für Heißgetränke und gegrillte Rostbratwürste wird ebenfalls gesorgt. Die Fahrkarten zum Preis von 3,00 Euro (Kinder zahlen 2,00 Euro) sind im Zug erhältlich. Der S-Bahnhof Wuhlheide wird leider nicht angefahren. Der Zustieg ist am ca. 600 m entfernten Bf. Badesee möglich. Zu erreichen ist das Freizeit- und Erholungszentrum mit der S-Bahnlinie S 3 sowie mit den BVG-Straßenbahnlinien 27, 63 und 67. Weitere Informationen zur Parkeisenbahn zum Winterfahrtag unter: www.parkeisenbahn.de bzw. www.parkeisenbahn.de/start/aktuell/aktuell.htm Bilder zur Veröffentlichung können unter u.g. Mail-Adresse abgefordert werden. Nachwuchssuche Ab sofort können sich wieder Kinder ab 11 Jahre für die Mitarbeit bei der Parkeisenbahn Wuhlheide anmelden. Interessierte Kinder können sich unter der unten angegebenen Kontaktadresse oder während des Winterfahrtages auf unseren Bahnhöfen melden. Berliner Parkeisenbahn gGmbH – Träger der freien Jugendhilfe – An der Wuhlheide 189 12459 Berlin Kontakt: Ramona Fritsche Tel. 030 / 53 89 26 0 Fax. 030 / 53 89 26 99 E-Mail info@parkeisenbahn.de
Die Deutsche Bahn AG rechnet mit einem Schaden in Millionenhöhe am Berliner Hauptbahnhof. Dort war in Folge des Orkans „Kyrill“ am vergangenen Donnerstag ein Fassadenriegel aus der Fassadenkonstruktion abgestürzt und hatte zwei weitere stark beschädigt. Zusätzlich zu dem materiellen Schaden habe das Unternehmen einen großen Imageschaden erlitten, sagte heute in Berlin Wolf-Dieter Siebert, Vorstandsvorsitzender der DB Station&Service AG, die für die Personenbahnhöfe der Bahn zuständig ist. Er kündigte an, dass die Bahn den Verantwortlichen rechtlich und finanziell zur Verantwortung ziehen werde. Vorschnelle Schuldzuweisungen seien nicht hilfreich. Zuerst müssten die Ergebnisse des Beweissicherungsverfahrens abgewartet werden. Die gerichtlich bestellten unabhängigen Gutachter würden dabei jegliche Unterstützung seitens der DB erfahren, damit eine rasche und umfassende Aufklärung erfolgen könne. „In diesem Verfahren werden Architekt, Baufirmen, Ingenieurbüros und Statiker viele Fragen beantworten müssen. Wir als Bauherr mussten davon ausgehen, dass wir einen ordentlich genehmigten Top-Bahnhof übernehmen, der nach allen Regeln der Technik geplant, genehmigt, gebaut und abgenommen wurde.“ Der Bahnmanager betonte, dass es hinsichtlich der schwimmend gelagerten Fassadenriegel in der Stahlkonstruktion der Bügelgebäude keinerlei Sicherheitsbedenken gegeben habe – weder in der Planungsphase, noch im Genehmigungsverfahren bei der Baubehörde des Bezirks Mitte von Berlin, während der Bauausführung sowie bei der Abnahme der Bauleistung. Unterdessen werden die Sicherungsarbeiten am Berliner Hauptbahnhof zügig fortgesetzt. Die horizontal angebrachten Fassadenriegel in der Fassadenkonstruktion werden durch zusätzlich angeschweißte Halterungen gesichert. Mit dem Abschluss der Sicherungsmaßnahmen für die Fassadenriegel der obersten Ebene am Montagabend kann die bisher geltende Festlegung, den Bahnhof bei Sturm zu schließen, aufgehoben werden. Insgesamt werden die Sicherungsmaßnahmen bis spätestens Ende dieser Woche abgeschlossen (Pressemeldung Deutsche Bahn, 23.01.07).
600 unterirdische Parkplätze entstehen, die Fußgängertunnel werden beseitigt 23.01.2007 Lokales – Seite 21 Uwe Aulich
MITTE. Platten werden verlegt, Steine zersägt, neue Kreuzungen gebaut – die Buddelei am Alexanderplatz nimmt kein Ende. In Kürze startet sogar ein neues Großprojekt: Unter der Alexanderstraße zwischen dem Hotel Park Inn und dem Bundesumweltministerium wird eine Tiefgarage mit 600 Parkplätzen gebaut. „Wir warten nur noch auf die Baugenehmigung, dann legen wir los“, sagt Wolfgang Roeck, Geschäftsführer von Wöhr + Bauer aus München. Zunächst würden Leitungen verlegt, im März sollen dann die großen Baumaschinen anrücken. Wöhr + Bauer errichtet die Tiefgarage gemeinsam mit dem Investor Q-Park. Beide Unternehmen haben in Berlin bereits die Tiefgarage unter dem Bebelplatz gebaut.