BVG: "Ein Teil wird nicht mehr zur BVG zurückkehren", aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/tagesthema/733257.html

Der Berliner Verkehrsforscher und Politikwissenschaftler Andreas Knie über die neue Liebe der Berliner zum Fahrrad und mögliche negativen Folgen für die BVG. Knie ist Geschäftsführer des Innovationszentrums für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ).

Herr Knie, die Berliner gelangen zur Arbeit, das Stauchaos blieb aus. Wie kommt diese Stadt ohne die BVG zurecht?

Das hängt davon ab, wen man fragt. Für diejenigen, die auf die BVG angewiesen sind, ist der Streik auf Dauer nicht akzeptabel; also vor allem für Arme, arme Alte, Arbeitslose, auch viele Auswärtige. Dass sie seit dem 5. März zwangsweise viel weniger mobil sind als früher, spürt vor allem der Einzelhandel. Auch viele Kultureinrichtungen leiden unter großen Umsatzeinbußen. Doch die Berliner, die Alternativen zur BVG nutzen können, sind in der Überzahl. Die meisten Menschen in dieser Stadt kommen erstaunlich gut mit dem Streik zurecht.

Woran zeigt sich das?

Zum einen fahren die Berliner mehr Taxi. Diese bislang ziemlich …

BVG: „Ein Teil wird nicht mehr zur BVG zurückkehren“, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/tagesthema/733257.html

Der Berliner Verkehrsforscher und Politikwissenschaftler Andreas Knie über die neue Liebe der Berliner zum Fahrrad und mögliche negativen Folgen für die BVG. Knie ist Geschäftsführer des Innovationszentrums für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ).

Herr Knie, die Berliner gelangen zur Arbeit, das Stauchaos blieb aus. Wie kommt diese Stadt ohne die BVG zurecht?

Das hängt davon ab, wen man fragt. Für diejenigen, die auf die BVG angewiesen sind, ist der Streik auf Dauer nicht akzeptabel; also vor allem für Arme, arme Alte, Arbeitslose, auch viele Auswärtige. Dass sie seit dem 5. März zwangsweise viel weniger mobil sind als früher, spürt vor allem der Einzelhandel. Auch viele Kultureinrichtungen leiden unter großen Umsatzeinbußen. Doch die Berliner, die Alternativen zur BVG nutzen können, sind in der Überzahl. Die meisten Menschen in dieser Stadt kommen erstaunlich gut mit dem Streik zurecht.

Woran zeigt sich das?

Zum einen fahren die Berliner mehr Taxi. Diese bislang ziemlich …

Flughäfen: BBI-Bau verstößt nicht gegen die Verfassung, aus Die Welt

http://www.welt.de/welt_print/article1802367/
BBI-Bau_verstt_nicht_gegen_die_Verfassung.html

Bundesverfassungsgericht weist Beschwerden von Flughafenanwohnern zurück
Karlsruhe/Schönefeld – Für den Bau des Hauptstadtflughafens Berlin Brandenburg International (BBI) am Standort Schönefeld sind letzte Zweifel ausgeräumt. Das Bundesverfassungsgericht wies Klagen von Anwohnern gegen das Projekt ab. Die Beschwerdeführer hätten nicht hinreichend dargelegt, dass ihre Grundrechte verletzt seien, heißt es in einem gestern in Karlsruhe veröffentlichten Beschluss. Das gelte auch für das vom Bundesverwaltungsgericht gebilligte Lärmschutzkonzept.Mit dieser Entscheidung ist der Bau des neuen Hauptstadtflughafens Berlin Brandenburg International (BBI) in Schönefeld juristisch kaum noch anzufechten. Die Anwälte der Kläger kündigten zwar gestern an, den Gang vor den Europäischen Gerichtshof für Menscherechte in Straßburg zu prüfen, doch räumten sie auch ein, dass die Hürden …

Bus: Berlin ohne Busfahrer, aus taz

http://www.taz.de/1/wahrheit/artikel/1/
berlin-ohne-busfahrer/?src=AR&cHash=712ffca28a

Eine Traumstadt. VON MICHAEL RINGEL

Berlin ist und bleibt die Hauptstadt von Absurdistan. Wie aus gut unterrichteten Kreisen verlautete, gibt es jetzt zum ersten Mal in einem besetzten Haus in Berlin, in der Kreuzberger Manteuffelstraße, eine Putzfrau. Eine Putzfrau! In einem besetzten Haus! Früher hatten die Punks und Penner auf den Straßen und Plätzen einen Hund, damit wenigstens einer noch unter ihnen war. Heutzutage haben Hausbesetzer Putzfrauen. Dit is Ballin, wa!
In Berlin wird derzeit der öffentliche Nahverkehr bestreikt – von Gutverdienern, die noch mehr wollen. Seit Tagen versuchen die Bus- und U-Bahnfahrer die Stadt lahmzulegen, doch deren Insassen wehren sich:
mit Fahrgemeinschaften, mit Taxi- und S-Bahn-Fahrten, mit dem …

Mobilität + Bahnhöfe: Berliner Hauptbahnhof mit Signet „Berlin barrierefrei“

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/presse/
presseinformationen/bbmv/bbmv20080314.html

15 Jahre Leitlinien zum Ausbau Berlins als behindertengerechte Stadt

(Berlin, 14. März 2008) Heute erhielt der Berliner Hauptbahnhof das Signet „Berlin barrierefrei“. Anlässlich „15 Jahre Leitlinien zum Ausbau Berlins als behindertengerechte Stadt“ überreichte Sozialsenatorin Dr. Heidi Knake-Werner das Signet für den barrierefreien Hauptbahnhof an Dr. André Zeug, Vorstandsvorsitzender der DB Station&Service AG. „Das Signet ,Berlin barriefrei’ für den Hauptbahnhof ist ein weiteres Zeichen dafür, dass wir auf dem Weg zu einer barrierefreien Stadt sind. Ich wünsche mir, dass Barrierefreiheit zu einem Aushängeschild Berlins wird“, so die Senatorin.

Dr. Zeug zog eine positive Bilanz des barrierefreien Ausbaus des modernsten Kreuzungsbahnhofs Europas, der ein Vorzeigebeispiel für den ungehinderten Zugang zum System Bahn ist und betonte: „Hier in Berlin, wo es die Leitlinien zum Ausbau der behindertengerechten Stadt mittlerweile seit 15 Jahren gibt, sind wir sehr gut aufgestellt. 80 Prozent der Berliner Stationen sind barrierefrei. Unser Ziel ist es, diese Zahl zu steigern. In diesem Jahr wird die neue S-Bahn-Station Julius-Leber-Brücke fertig gestellt.“ Den Berliner Hauptbahnhof bezeichnete Dr. Zeug als Musterbeispiel für Barrierefreiheit, auf dem alle Ebenen mit Aufzügen erreichbar sind. Die Schalter beider Servicepoints sind rollstuhlgerecht, im WC-Center gibt es ein behindertengerechtes WC. An allen Bahnsteigen sind Hublifte vorhanden, um Rollstuhlfahrern den Einstieg in den Zug zu ermöglichen. Das Parkhaus bietet 43 Behindertenparkplätze. Zusätzliche Beschriftung in Brailleschrift wurde an den Handläufen, den Rufsäulen der Aufzüge sowie den Bedienfeldern der Aufzüge und der Schalter der Servicepoints angebracht. Hörgeschädigte Kunden können dort Induktionsschleifen zur Sprachverstärkung nutzen.

In den vergangenen 15 Jahren sei Berlin gut vorangekommen, so Knake-Werner. Neben Bahnhöfen seien viele Kultureinrichtungen, Haltestellen, Ämter, Einrichtungen des Gesundheitswesens, Läden und Gaststätten sowie Sport- und Freizeiteinrichtungen zugänglich geworden. Barrierefreiheit sei unabdingbar für Menschen mit Behinderungen, aber auch für ältere Menschen oder Eltern, die mit dem Kinderwagen unterwegs sind. Sie werde so zu einem Qualitätsmerkmal für alle Bürgerinnen und Bürger.

Ingulf Leuschel, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für Berlin ergänzte: „Ich danke an dieser Stelle ganz ausdrücklich dem Berliner Senat für die konstruktive und zielgerichtete Zusammenarbeit bei der Umsetzung der Maßnahmen zur behindertengerechten Erschließung der Verkehrsstationen.

Bei allen laufenden und noch geplanten Baumaßnahmen an den Verkehrsstationen wie dem Umbau der Bahnhöfe Adlershof, Baumschulenweg, Schöneweide und Ostkreuz werden wir die behindertengerechte Erschließung berücksichtigen.“

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

U-Bahn: Wall plant digitale Reklame in U-Bahn, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1797704/
Wall_plant_digitale_Reklame_in_U-Bahn.html

Premiere für Daniel Wall: Der neue Chef präsentierte erstmals die Bilanz des Konzerns. Und die zeigt steil nach oben. Vor allem in Osteuropa expandiert das Berliner Außenwerber-Unternehmens. Der neue Coup: interaktive Werbeflächen im Untergrund.
Es war eine vergnügliche Premiere für Daniel Wall. Zum ersten Mal nach der Stabübergabe von Vater und Firmengründer Hans Wall präsentierte er als neuer Vorstandschef die Zahlen des Außenwerber-Unternehmens, und die zeigen überall steil nach oben: beim Bruttoumsatzerlös, dem Nettoumsatz, der Mitarbeiterzahl.
Dazu gab es jede Menge Pläne für neue Projekte und Produkte – vor allem aber einen neuen Ton im Hause: „Schiere Größe ist nicht alles. Nummer zwei und in der Qualität absolut Spitze kann besser sein als Markführer nach Umsatz“, sagte Wall Junior – ein Seitenhieb auf Ströer, den Branchenprimus unter den Außenwerbern in Deutschland. Gemessen am Vater mit Augenmaß, aber immer noch höchst ambitioniert, sind die Pläne des neuen Chefs der Berliner Wall AG. Mit dem französischen Außenwerber Decaux, der zugleich Wettbewerber und Anteilseigener bei den …

allg.: Fahrt ins Abseits, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/zeitung/
Titelseite-BVG-Streik;art692,2493572

Berlin, Tag acht: volle Straßen, überfüllte S-Bahnen – aber die Stadt funktioniert. Ein kleines Wunder. Die Berliner haben sich pragmatisch auf den größten Streik der Nachkriegsgeschichte eingestellt, notgedrungen, fluchend, aber dennoch gelassen. So hat sich das die Gewerkschaft Verdi wohl nicht vorgestellt.
Gestern wurde mit dem Arbeitgeber gesprochen über ein neues Angebot; es war ein Gespräch, weil es nicht Verhandlung heißen darf im Verdi-Sprachgebrauch. Auch so kann man sich die Lage schönreden. Denn tatsächlich herrscht Unruhe bei Verdi über die verfahrene Situation. Der Berliner Verhandlungsführer Frank Bäsler, der zu eitel posiert, um nicht die Aggressionen der Berliner zu entfachen, ist zurückgepfiffen worden. Auch unter den BVG-Mitarbeitern sind kritische Stimmen zu hören. Harter Streik bis Ostern? Darauf wettet niemand mehr. Es könnte die Fahrt in die Sackgasse nur beschleunigen.
Ja, hunderttausende Berliner leiden unter dem Streik, für viele Familien …

Schiffsverkehr: Projekt wird offenbar zu teuer / Mehr Güter per Schiff transportiert, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
11157687/62249/Projekt_wird_offenbar_zu_teuer_Mehr_Gueter_per.html

EBERSWALDE – Das Bundesverkehrsministerium stellt offenbar den geplanten Neubau eines Schiffshebewerks in Niederfinow (Barnim) in Frage. Der Bauindustrieverband Berlin-Brandenburg teilte gestern in Potsdam mit, es verdichteten sich die Hinweise, dass das Ministerium den „dringend erforderlichen Neubau“ zu den Akten legen wolle. Im Ministerium hieß es auf MAZ-Anfrage, es gebe „interne Beratungen“ darüber, wie es weitergehe. Das sei aber bei Projekten dieser Größenordnung üblich.
Nach ursprünglichen Planungen soll das Schiffshebewerk in Sichtweite der bestehenden, 70 Jahre alten …

S-Bahn: S-Bahn fährt in den Osterferien mit komplettem Angebot

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/
presse/presseinformationen/bbmv/bbmv20080313.html

Rot-gelbe Züge bewähren sich als Rückgrat des Berliner Nahverkehrs – Geschäftsführer Heinemann dankt Mitarbeitern für hohes Engagement

(Berlin, 13. März 2008) Die S-Bahn Berlin GmbH wird in den Osterferien alle gewohnten Verbindungen anbieten. Die Verstärkerfahrten im Berufsverkehr auf den S-Bahn-Linien S1, S3 und S5 werden planmäßig durchgeführt. Bis auf Weiteres fahren auf der Ringbahn verlängerte Züge. Der gesamte verfügbare Fahrzeugpark wird eingesetzt. Derzeit sind werktäglich fast zwei Millionen Fahrgäste mit den rot-gelben Zügen unterwegs, das sind über 500.000 mehr als an gewöhnlichen Tagen.

„Die S-Bahn ist das Rückgrat des Berliner Nahverkehrs und beweist dieser Tage ihre hohe Leistungsfähigkeit“, sagt S-Bahn-Geschäftsführer Tobias Heinemann mit Blick auf den bevorstehenden zehnten Tag des Streiks bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG). Die Stärke des öffentlichen Verkehrsangebots in der Hauptstadt liege jedoch im engen Zusammenspiel zwischen S-Bahn, U-Bahn, Straßenbahn und Bus, so Heinemann.

An die Mitarbeiter der S-Bahn Berlin gerichtet, sprach der S-Bahn-Chef seinen Dank für das große Engagement von Triebfahrzeugführern, den Personalen auf Bahnsteigen, in Werkstätten und der Betriebszentrale aus.

Alle Informationen zum Verkehrsangebot sind im Internet unter www.s-bahn-berlin.de erhältlich. Für Fragen steht das Kundentelefon der
S-Bahn Berlin unter 030 29 74 33 33 zum Ortstarif zur Verfügung: montags bis freitags von 6 bis 22 Uhr; samstags und sonntags von 7 bis 21 Uhr.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

Parkeisenbahn: Berliner Parkeisenbahn: Start in die Saison 2008

http://www.lok-report.de/

Ab Samstag, dem 15. März 2008 sind die kleinen Züge mit dem jungen Personal wieder in der Wuhlheide · sonnabends von 12.00 bis 18.30 Uhr · sonn- und feiertags von 11.00 bis 17.30 Uhr für die Besucher unterwegs. Während der Osterferien (15.-30. März 2008) außer am 17. und 28. März auch in der Woche zwischen 10:00 und 16:30 Uhr. Ab 15. April 2008 ist die „Kleine Bahn für große Augen“ dann auch dienstags bis donnerstags von 12.30 Uhr bis 16.30 Uhr aktiv. In den Ferien des Landes Berlin gibt es erweiterte Fahrzeiten. Die 30-minütige Tour kostet unverändert für Kinder 2,00 EUR, Erwachsene zahlen 3,00 EUR.
Nach dem schweren Brand im April 2007 ist es schon ein Wunder, dass die Parkeisenbahn zuversichtlich in die Saison 2008 starten kann. Nach dem Brand stand der Parkeisenbahn nur etwas weniger als die Hälfte des sonst benötigten Fahrzeugparkes zu Verfügung. Es setzte eine große Welle der Hilfsbereitschaft ein, zahlreiche Familien spendeten oder Firmen untertsütz(t)en die jungen Eisenbahner beim Wiederaufbau durch Geld-, Material-, Sach- oder Arbeitsleistungen. Inzwischen konnten vier Personenwagen wieder restauriert und für den Fahrgasteinsatz zur Verfügung gestellt werden. Deshalb wollen wir ein Jahr nach dem Brand „Danke“ sagen!
Am Sonntag, den 20.04.2008 möchte sich die Parkeisenbahn Wuhlheide mit einem Festtag bei den Fahrgästen, Spendern & Unterstützern bedanken. Mit einem einmaligen Sonderfahrpreis von 1,00 € soll auch den Fahrgästen gedankt werden, die im letzten Jahr durch eine Mitfahrt mit der kleinen Bahn für große Augen einen entscheidenden Beitrag zum Überleben der in Berlin einmaligen Einrichtung beigetragen haben.
Ab sofort können sich wieder Kinder ab 11 Jahre für die Mitarbeit bei der Parkeisenbahn Wuhlheide anmelden. Interessierte Kinder können sich unter der unten angegebenen Kontaktadresse oder während des Winterfahrtages auf unseren Bahnhöfen melden. Anmeldeschluss ist der 15.04.2008 (Pressemeldung Berliner Parkeisenbahn, www.parkeisenbahn.de, 13.03.08).