Straßenverkehr: Politiker fordern einen schnelleren Ausbau der Autobahn nach Frankfurt, aus Berliner Zeitung

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.bin/dump.fcgi/2008/0905/brandenburg/0021/index.html

Nur eine Schicht
Politiker fordern einen schnelleren Ausbau der Autobahn nach Frankfurt
Katrin Bischoff
FRANKFURT (ODER). Seit Monaten wird auf der Autobahn 12 Berlin-Frankfurt (Oder) gebaut. Die Strecke wird zwischen Storkow und Fürstenwalde erneuert und bekommt Standspuren. Nur noch einspurig geht es dort auf der wichtigsten Transitstrecke voran, nicht selten im Schritttempo – und manchmal auch gar nicht mehr. Denn fast täglich wird die Polizei zu Unfällen im Baustellenbereich gerufen. Die Bauarbeiten werden noch einige Jahre dauern.
Und der Ausbau der Strecke von vier auf sechs Spuren ist auch noch nicht absehbar. Jetzt fordern Politiker aus der Region, wenigstens den Bau der notwendigen Standspur zu intensivieren. Rund um die Uhr soll auf der Baustelle gearbeitet werden – so wie am Dreieck Nuthetal. „Die Bauarbeiten auf der A 12 müssten in …

Potsdam: Vip will mit besserem Service mehr Kunden locken, aus Märkische Allgemeine

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11301652/60709/
Vip_will_mit_besserem_Service_mehr_Kunden_locken.html

POTSDAM / INNENSTADT – Die Fahrgastzahlen haben sich bereits „stetig“ erhöht in den vergangenen Monaten – jetzt wollen die Verkehrsbetriebe in Potsdam (Vip) durch mehr Kundenservice noch mehr Fahrgäste anlocken.
„Nach den Umbauarbeiten des Kundenzentrums in der Wilhelmgalerie können sich Kunden an einem Extra-Schalter direkt zum Abo-Service beraten lassen“, berichtet Andrea Achtzehn vom Vip, im Gegensatz zum vorher umständlichen Prozedere können die Wertmarken sofort mit genommen werden. Eine Potsdamerin, die gestern am frühen Nachmittag das Service-Center am Platz der Einheit verließ, war rundum zufrieden mit dem Service. „Alle Fragen wurden schnell und kompetent beantwortet“, sagte sie.
Auch die beiden anderen Kundenzentren in Babelsberg und am Hauptbahnhof sollen in Sachen Kundenfreundlichkeit runderneuert werden. 16 Linienbegleiter – die …

Messe: Innotrans 2008: Superschnelle Hightech-Züge und dampfende Bahn-Nostalgie

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Wenn alle zwei Jahre das Bahnhofsfest der InnoTrans naht, beginnen die Herzen vieler Bahnfans höher zu schlagen. Gründe zur Vorfreude auf die Publikumstage der weltgrößten Verkehrstechnikmesse gibt es in diesem Jahr besonders viele. Noch nie war die Zahl der präsentierten Hightech-Exponate so groß: Hochgeschwindigkeitszüge von Alstom, Patentes Talgo und Siemens, starke Loks von General Electric, Voith und Vossloh, die neuesten Straßenbahnen von Skoda und Stadler. Bombardier Transportation wartet mit zwei Weltpremieren auf –dem Nahverkehrs- und Regionalzug
TALENT 2 und der neuen Flexity-Straßenbahn für die deutsche Hauptstadt.
„Wir rechnen auch in diesem Jahr wieder mit einem Ansturm von zehntausenden Besuchern aus nah und fern“, ist sich Messedirektor Matthias Steckmann sicher. „Das erweiterte Gleis- und Freigelände bietet in diesem Jahr Platz für noch mehr Highlights. Hier kommen sowohl Technikfreaks als auch Bahnnostalgiker auf ihre Kosten. Und mit einem bunten Rahmenprogramm sorgen wir dafür, dass die Publikumstage der InnoTrans zu einem runden Erlebnis für die gesamte Familie werden.“
Über 70 Exponate zum Bestaunen und teilweise auch zum Probesitzen erwarten die Besucher auf dem Freigelände im Südbereich der Messe. Durch die Erweiterung der Gleisanlage auf 3.500 laufende Meter können in diesem Jahr noch mehr innovative Schienenfahrzeuge als in den Vorjahren präsentiert werden.
Gegenwart und Zukunft der Bahn stehen im Mittelpunkt der beiden Publikumstage. Doch auch eindrucksvolle Zeugnisse der Bahngeschichte haben an diesem Wochenende ihren Auftritt. So wird zum Beispiel ein Nachbau der legendären Dampflok „Adler“ zu sehen sein, die 1835 erstmalig zwischen Nürnberg und Fürth verkehrte. Nicht nur zum Bewundern, sondern sogar zum (kurzen) Mitfahren lädt eine andere Dampflok ein. Die 1944 gebaute Güterzug-Schlepptender-Lokomotive gehört heute dem Verein Dampflokfreunde Berlin e.V.
Mit zahlreichen Aktionen ist die Deutsche Bahn beim Bahnhofsfest der InnoTrans vertreten. So informieren Mitarbeiter unter anderem die Verkehrspolitik der Bahn in der Region, das Berliner Verkehrskonzept, aktuelle Verkehrs- und Serviceangebote im Personen-, Fern- und Nahverkehr sowie Ausbildungsmöglichkeiten. Begleitend dazu gibt es eine Ausstellung und mehrere Infostände. Künstler sorgen mit Live-Auftritten für gute Stimmung und beim Gewinnspiel locken attraktive Preise. Auch der VBB, der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg, und die BVG sind mit Infoständen auf dem Bahnhofsfest dabei.
Ein buntes Unterhaltungs- und Informationsprogramm für die ganze Familie mit Musik, Spiel, Spaß und vielerlei Aktionen rundet die Publikumstage der InnoTrans ab. Die „Lustigen Preußen“, mobile Berliner Stimmungsband in historischen Uniformen und Originalkostümen, laden zum „Schwofen“ und Mitsingen ein. Mit Kletterpyramide, Bullriding, Kissenschlacht, Hindernisbahn, Kinderschminken, Bouncy Boxing, Hüpfburg in Lokomotivenform und Aerotrim gibt es für die kleinen Besucher viel zu erleben und reichlich Gelegenheit zum Austoben (Pressemeldung Innotrans, 05.09.08).

Bahnhöfe: Bahnchef gibt Garantie für Reisezentren, aus Berliner Morgenpost

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wirtschaft/article873892/.html

Der Ärger der Bahnkunden über die neue Preiserhöhung und den Bedienzuschlag ist offensichtlich größer, als das Management der Bahn erwartet hatte. Zumindest kündigte Bahnchef Hartmut Mehdorn nun eine umfassende Serviceoffensive an.
„Wir werden mehr Personal im Fahrkartenverkauf beschäftigen, und wir werden die Wartezeiten in den Reisezentren verkürzen“, sagte Mehdorn beim Club Hamburger Wirtschaftsjournalisten. „Außerdem werden wir kein einziges Reisezentrum in den nächsten zehn Jahren abschaffen. Das garantiere ich“, sagte der Manager. Derzeit betreibt die Bahn rund 400 dieser Verkaufsstellen.
Mehdorn verteidigte die Preiserhöhung um 3,9 Prozent mit den gestiegenen Energie- und Lohnkosten. Allerdings gab es in den vergangenen fünf Jahren bereits sechs Preisanhebungen. In dieser Zeit stiegen die Fahrpreise nach Berechnungen …

S-Bahn: S-Bahn will künftig Duft-Züge einsetzen, aus Berliner Morgenpost

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article873599/.html

Schlecht riechende S-Bahnzüge sollen bald der Vergangenheit angehören. Die S-Bahn Berlin will den Einsatz spezieller Duftstoffe in ihren Waggons testen. Der Fahrgastverband sieht darin eine Belästigung. Und die BVG hat einen ähnlichen Versuch bereits einmal aufgegeben – wegen Erfolglosigkeit.
Wo viele Menschen auf engem Raum sind, riecht es nicht gut, so auch in der S-Bahn
Die Berliner S-Bahn will noch in diesem Jahr einen Praxisversuch starten, bei dem einige Züge eine spezielle Duftnote erhalten. Diese soll unangenehme Gerüche in den Waggons, wie sie etwa durch schwitzende Fahrgäste entstehen, überdecken. Das Projekt geht auf einen Ideenwettbewerb unter Mitarbeitern zurück. „Das ist einer von 30 Vorschlägen, die wir mal ausprobieren wollen“, so ein Bahn-Sprecher.
Allerdings seien noch viele Fragen offen. Bisher stehe weder die konkrete Duftnote („vielleicht Citrus oder Lavendel“) noch das konkrete technische Verfahren fest. Überlegt wird, nach Vorbild der Pariser Metro spezielle Reinigungsmittel …

S-Bahn: Berliner S-Bahn verärgert ihre Fahrgäste, aus Berliner Morgenpost

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article873855/.html

Verspätungen und Zugausfälle, mangelhafte Information der Fahrgäste, überfüllte Züge und kaputte Rolltreppen – die Liste der Dinge, über die sich die Passagiere der Berliner S-Bahn ärgern, ist lang. Erstmals steht das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn in dieser Hinsicht schlechter da als die Berliner Verkehrsbetriebe.
In der Beschwerdestatistik des Berliner Fahrgastverbandes Igeb hat die S-Bahn erstmals die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) überholt. Unter den 136 schriftlichen Beschwerden, die die Fahrgastvertreter in den vergangenen zwölf Monaten erreichten, bezogen sich 77 auf das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn. 56 Briefe oder E-Mails befassten sich mit Missständen bei der BVG. Im Vorjahr war das Verhältnis der Beschwerden noch nahezu umgekehrt.
Hauptärgernisse der S-Bahn-Kunden waren Verspätungen und Zugausfälle, die mangelhafte Fahrgastinformation, insbesondere bei Bauarbeiten, überfüllte Züge …

Regionalverkehr: Brandenburg: Kein besserer Anschluß zum RE 3 nach Finsterwalde

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Heute traf sich Infrastrukturminister Reinhold Dellmann in Potsdam mit dem Landrat und den Bürgermeistern der Region sowie Abgeordneten des Bundestages und des Landtages zu einem Arbeitsgespräch zur Schienenanbindung der Stadt Finsterwalde. Die Vertreter der Region tauschten sich in einer offenen Aussprache mit Minister Dellmann über die Verkehrsanbindung aus der Region nach Berlin aus.
Infrastrukturminister Reinhold Dellmann stellte abschließend fest. „Die Vorschläge der Stadt Finsterwalde für eine direkte Schienenanbindung an Berlin würden zu einer Verschlechterung der Anbindung der gesamten Region führen. Wir haben festgestellt, dass die seit 2006 bestehenden Zugverbindungen zu einem Anstieg der Fahrgastzahlen geführt haben und die Stadt Finsterwalde durch relativ gute Umsteigezeiten an den Zugverkehr nach Berlin angebunden ist. Ich sehe derzeit keinen Handlungsbedarf für eine Veränderung der bestehenden Zugverbindungen.“
Infrastrukturminister Reinhold Dellmann sagte eine aktuelle Fahrgastanalyse zu, die im November dem Verkehrsausschuss des Landtages vorgestellt werden soll. Ziel der künftigen Fahrplangestaltung sei vor allem, optimale Reisezeiten und kurze Umsteigebeziehungen von und nach Berlin anzubieten, erklärte Dellmann zusammenfassend (Pressemeldung VBB, 04.09.08).

Bus: Brandenburg: Handbuch zur alternativen Bedienung erschienen

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Demographischer Wandel und knappe finanzielle Mittel stellen den öffentlichen Nahverkehr in dünn besiedelten Gegenden zunehmend in Frage. Daher werden immer öfter flexible und kostengünstige alternative Bedienungsformen eingesetzt. Das Handbuch „Alternative Bedienung im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg“ stellt verschiedene Modelle vor, erläutert ihre Vorteile und Tücken und gibt praktische Hinweise für die Umsetzung.
Alternative Bedienungsformen haben in den vergangenen Jahren einen Aufschwung erlebt. Dieser ist einerseits durch demographischen und finanziellen Druck erzwungen worden. Andererseits eröffnen sich aber auch Chancen: Mit alternativer Bedienung kann öffentliche Mobilität in dünn besiedelten Regionen oder zu Schwachverkehrszeiten auch dann aufrecht erhalten werden, wenn die klassische Linienbedienung hoffnungslos unwirtschaftlich würde.
Die Verantwortlichen – Verwaltung und Verkehrsunternehmen, dazu Taxiunternehmen und Touristiker – haben je nach spezifischen Bedürfnissen vor Ort eine Vielzahl unterschiedlicher Modelle entwickelt, die der VBB in seinem Handbuch in drei Gruppen gliedert:
* Fahrplangebundener Rufbus: Es gibt einen Linienverkehr zu festgelegten Zeiten über eine festgelegte Strecke. Der Bus verkehrt allerdings nur, wenn ein Fahrtwunsch angemeldet wurde.
* Räumlich flexibler Rufbus: Zwar gibt es einen groben Fahrplan, aber keinen festen Linienweg, so dass auch Haustürbedienung grundsätzlich möglich ist.
* Voll flexibler Rufbus: Anstelle eines Fahrplans gibt es eine Rahmenbedienzeit. Nur wenige Haltestellen sind fest definiert. Fahrtwünsche werden gesammelt und räumlich und zeitlich koordiniert.
Davon ausgehend werden die gesetzlichen Grundlagen erläutert und Tipps zur verkehrlichen Planung, zur Fahrzeugwahl und zur Disposition sowie zur Betreiberauswahl gegeben. Auch Aspekte wie eine gute Fahrgastinformation und ein zielgruppenorientiertes Marketing werden beleuchtet. Schließlich wird die notwendige Evaluierung beschrieben: Ist der Betrieb wirtschaftlicher geworden? Können die Fahrtwünsche der Kunden in angemessen erfüllt werden?
Das Handbuch „Alternative Bedienung“ wendet sich in erster Linie an Praktiker – Verkehrsunternehmen und Verwaltungsmitarbeiter, die die Nutzung alternativer Bedienungsformen prüfen und von den Erfahrungen anderer profitieren möchten. Es ist unter folgendem Link kostenlos erhältlich. Es ergänzt das bereits 2006 erschienene Handbuch „BürgerBus“, das bundesweites Interesse gefunden hat (Pressemeldung VBB, 04.09.08).

Bahnhöfe + S-Bahn: Die Bahn will, dass das Ostkreuz doch noch eine große Halle bekommt, aus Berliner Zeitung

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.bin/dump.fcgi/2008/0903/berlin/0035/index.html

Damit die Fahrgäste nicht im Regen stehen
Die Bahn will, dass das Ostkreuz doch noch eine große Halle bekommt
Peter Neumann
Es wäre eine Blamage: Für 411 Millionen Euro wird das Ostkreuz aufwändig saniert, doch für einen ausreichenden Wetterschutz fehlt das Geld. Der Bund will eine Halle, die den S-Bahnsteig auf dem Ring überspannen soll, nur zu einem kleinen Teil finanzieren. Die Förderregularien lassen nichts anderes zu, heißt es. Jetzt zeichnet sich ab, dass der wichtigste S-Bahn-Knotenpunkt Berlins die Halle trotzdem erhält. Denn die Bahn will auf die 132 Meter lange und 15 Meter hohe Stahl-Glas-Konstruktion nicht verzichten, bekräftigte der Konzernbevollmächtigte Ingulf Leuschel gestern. „Ich bin zuversichtlich, dass es eine Lösung gibt und die Halle gebaut wird“, sagte er.
Die Bahn möchte ihre Fahrgäste am Ostkreuz „nicht im Regen stehen lassen“, sicherte Leuschel zu. Alles andere wäre peinlich. Um die Finanzierung doch noch zu sichern,…

Regionalverkehr: Neuer Zug bindet auch Beelitz-Heilstätten besser an, aus Märkische Allgemeine

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11299111/60889/
Neuer_Zug_bindet_auch_Beelitz_Heilstaetten_besser_an.html

BELZIG – Sieben Minuten vor Abfahrt ist am Belziger Bahnhof immer noch kein Fahrgast zu sehen. Einzig Klaus Sievert von der Deutschen Bahn und Heiko Miels vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) sind schon da, um die Premiere mitzuerleben.
Am ersten Schultag startete die Deutsche Bahn ihren Ausflugszug „Stettiner Haff“ in Belzig. „Die Verbindung soll die überfüllte Linie RE 7 entlasten und Fahrgäste in Richtung Potsdam Hauptbahnhof das Pendeln erleichtern“, erklärt Miels. Lokführer Michael Cebulla kennt die Strecke noch aus der Zeit, als die Regionalbahn von Belzig bis Stralsund fuhr. Der Angermünder musste allerdings die Stationen noch einmal auffrischen – lang ist es her.
Kurz vor der Abfahrt sind doch noch neun Fahrgäste erschienen. Heiko Nazareck freut sich schon auf den früheren …