Das Schlimmste ist bei der S-Bahn vorbei. Von der Baureihe 481, die wegen Problemen an Rädern und Achsen in die Werkstatt muss, stehen wieder 286 Wagen zur Verfügung. Zusammen mit den anderen Typen können 458 Wagen eingesetzt werden – also 128 mehr als bisher. 15 S-Bahn-Stationen sollen heute wieder geöffnet werden – unter anderem Alexanderplatz, Jannowitzbrücke, Hauptbahnhof, Bellevue, Tiergarten, Wartenberg, Hohenschönhausen, Alt- glienicke und Stresow. Auf fast allen Linien gilt aber weiterhin ein 20- Minuten-Takt. Die einzigen Ausnahmen sind der Ring (S 41/S 42) und die S 3 (Friedrichs-hagen-Ostbahnhof). Zwischen Potsdam und Berlin-Ostbahnhof bleiben die zusätzlichen Regionalbahnen noch bis 11. August im Einsatz. Die Regionalzüge, die montags bis freitags zwischen …
Der Fahrgastverband kritisiert, dass die S 1 und die S 7 zur selben Zeit unterbrochen sind Peter Neumann
Die Fahrgäste der S-Bahn Berlin können aufatmen – zumindest ein wenig. Von heute an rollen wieder mehr Züge. Wurden in den vergangenen Wochen nur 330 Wagen eingesetzt, so stehen ab jetzt 458 zur Verfügung. Sechs S-Bahn-Strecken, die vor zwei Wochen wegen Fahrzeugmangels stillgelegt wurden, können wieder eröffnet werden. Dazu zählen die Stadtbahn zwischen Zoo und Ostbahnhof sowie die S-Bahn-Abschnitte zum Flughafen Schönefeld und nach Spandau. Dagegen wird Potsdam wie berichtet vom Berliner S-Bahn-Netz abgeklemmt. „Dafür haben wir kein Verständnis“, kritisierte der …
Der Notstand bei der S-Bahn dauert an. Eines der traurigsten Kapitel in der Geschichte dieses Verkehrsmittels, das übrigens am Sonnabend 85 Jahre alt wird, ist noch nicht zu Ende. Denn voraussichtlich erst im Dezember wird den Fahrgästen wieder der umfangreiche Fahrplan geboten, den sie von früher gewohnt sind. Immerhin: Das Schlimmste ist vorbei. Auf sechs Strecken, die vor zwei Wochen wegen Wagenmangels stillgelegt werden mussten, sollen von heute früh an wieder S-Bahnen rollen. Auf 15 Stationen, die Geisterbahnhöfen gleich verwaist vor sich hin dämmerten, zieht neues Leben ein. Berlin versucht, zur Tagesordnung überzugehen. Doch die unrühmlichen Superlative, die sich die einst als Stolz der Stadt gerühmte S-Bahn erworben hat, werden sich aus der Geschichte nicht mehr …
(Berlin, 31. Juli 2009) Ab 1. August ist das neue Nahverkehrsangebot Quer-durchs-Land-Ticket der Deutschen Bahn erhältlich. Es gilt für Einzelreisende oder bis zu fünf gemeinsam reisende Personen. Das bundesweit gültige Angebot kostet 34 Euro für Einzelpersonen, jeder Mitfahrer zahlt nur fünf Euro – der Maximalpreis für fünf Personen liegt also bei 54 Euro. Durch jeden zusätzlichen Mitfahrer sinkt der Fahrpreis pro Person.
Die Tickets gelten von Montag bis Freitag einen Tag lang für beliebig viele Fahrten von 9 Uhr bis 3 Uhr des Folgetags in der 2. Klasse in allen Nahverkehrszügen und S-Bahnen der DB und teilnehmender Bahnen. Das Angebot ist in unbegrenzter Zahl verfügbar und zunächst bis zum 31. Januar 2010 befristet.
„Fünf Reisende können nun für weniger als elf Euro pro Person in Nahverkehrszügen flexibel quer durch ganz Deutschland reisen und interessante Freizeitziele günstig erreichen“, sagt Jörg Pöhle, Abteilungsleiter Marketing der DB Regio AG Nordost.
So erreicht man beispielsweise Dresden ab Berlin in 3 Stunden 17 Minuten oder man ist von Rostock in Berlin in 2 Stunden 42 Minuten ohne umsteigen.
Reisende können das Ticket über alle DB-Verkaufskanäle erwerben. Der besonders günstige Preis von 34 Euro bis 54 Euro gilt beim Kauf an den DB Automaten und im Internet über www.bahn.de*. Mit persönlicher Beratung in DB Reisezentren, DB Agenturen oder telefonisch beim DB Reise-Service über die Rufnummer 0180 5 99 66 33*/** kostet das Ticket – wie die bereits eingeführten Länder-Tickets oder das Schönes-Wochenende-Ticket – zwei Euro mehr. Weitere Informationen zum Angebot finden Sie auf www.bahn.de/quer-durchs-land.
* zuzüglich 3,50 Euro Versandpauschale
** 14 Cent/Minute aus dem deutschen Festnetz, Tarif bei Mobilfunk ggf. abweichend
Nach nur acht Monaten Bauzeit wurde das erste große Modernisierungsprojekt im Rahmen des Aktionsbereiches der Mitglieder der IGOB-EWIV seiner Bestimmung übergeben. Die Bürger von Rehfelde waren voller Anerkennung und das ist der beste Dank für alle, die dafür gearbeitet und gestritten haben. Müncheberg, Seelow-Gusow, Werbig und Seelow (Mark) und vielleicht Hoppegarten auf den deutschen Streckenabschnitt sowie Witnica, Gorzów Wlkp., Santok, Drezdenko und Strzelce Krajenskie Ost auf dem polnischen Streckenabschnitt werden bis 2014 folgen. Für die Bahnhofsumfelder in Kostrzyn nad Odra und Krzyz wird es Sonderreglungen geben. Der Einladung des Amtsdirektors und des Bürgermeisters von Rehfelde waren über 300 Personen gefolgt, darunter auch 25 Personen von den polnischen kooperativen Mitgliedern. Dass die Ostbahn Einwohner und Wirtschaft mehr und mehr verbindet, wurde von den Landräten Schmidt und Kruczkowski in ihren Begrüßungsreden anschaulich ausgeführt. Die Ostbahn als eine der Lebensadern der Grenzregion, neben den Radwegen, kann nur durch gemeinsame Projektentwicklung auf den verschiedensten Ebenen eine Zukunft haben. Das war auch eine der Botschaften aus der Begrüßungsrede von Infrastrukturminister Reinhold Dellmann. Das barrierefreie Projekt beinhaltet: 1. 55 PKW- Stellplätze davon 3 Behindertenstellplätze ( Park&Ride) 2. 8 Kurzzeitparkplätze ( Kiss&Ride) 3. 50 Plätze (Bike&Ride) überdacht 4. eine Bushaltestelle 5. einen Verweilbereich mit einer sechsseitigen Stehle mit Informationen für Touristen, auch in polnischer und englischer Sprache. Unser Dank geht auch an Martin Tesky vom Rehfelder Heimatverein für die Herausgabe der Broschüre „100 Jahre Bahnhof Rehfelde“ und an unsere kooperativen Mitglieder, die mit einem Informationsstand auf dem Bahnhofsfest vertreten waren (Pressemeldung IGOB Interessengemeinschaft Eisenbahn Berlin-Gorzów EWIV, 03.0809).
Die Binnenschifffahrt ist in Berlin wieder im Aufwärtstrend. „Der Güterumschlag hat sich überdurchschnittlich gut entwickelt“, teilte am Freitag Rolf Dietrich, der Leiter des Wasserstraßen-Neubauamtes, mit. Im vergangenen Jahr sind 3 742 106 Tonnen in Berliner Häfen und Umschlagstellen ein- und ausgeladen worden. Das sind 32 Prozent mehr als 2004 – damals wurden in Berlin 2 833 351 Gütertonnen umgeschlagen. Mit der neuen Containerlinie der Berliner Hafen- und Lagerhausgesellschaft (Behala) sei nun ein „neues Marktsegment“ eröffnet worden, so Dietrich. Am Donnerstag hat das Motorschiff …
Plötzlich leuchtete im Führerstand eine Warnlampe auf – Fahrgäste mussten den Zug der Linie S 2 verlassen Peter Neumann
Der Fahrer rief den Reisenden geistesgegenwärtig zu: „Alle hinlegen!“ Dann prallte die S 25 aus Teltow Stadt auch schon mit großer Wucht gegen einen Gleismesszug, der im Bahnhof Südkreuz stand. Nach dem Unfall vom 20. November 2006, bei dem 33 Menschen verletzt wurden, stellte sich heraus, dass die S-Bahn nicht genug Bremssand an Bord hatte. Sie war länger als erlaubt nicht in der Werkstatt gewesen. Nun ist erneut eine S-Bahn auffällig geworden, weil ihr Sand fehlte – was dazu führen kann, dass die Bremswirkung stark abnimmt. Wie erst jetzt bekannt geworden ist, musste der Zug auf der Linie S …
Sommerzeit ist Straßenbauzeit. Meist werden Fahrbahnen geflickt, aber auch erneuert, Leitungen verlegt, Brücken gebaut und Tunnel saniert. Infolge des Konjunkturprogramms wird jetzt besonders viel gegraben. Morgenpost Online zeigt die schlimmsten Staus, die wichtigsten Arbeiten und wann Autofahrer wieder freie Fahrt haben. Die Tiefbauämter der Berliner Bezirke haben viele Ausbesserungsarbeiten in die Ferien gelegt. Umso verwunderlicher, dass auf der Wochenliste der Verkehrslenkung Berlin, die bis gestern gültig war, nur 13 Straßen-Baustellen aufgelistet waren. Urlaubszeit also auch dort. In vielen bezirklichen Tiefbauämtern hieß es ebenfalls: „Wir sind unterbesetzt. Eine Liste mit den Baustellen steht nicht zur Verfügung.“ Auch die Frage, ob die Baustellen bereits eingerichtet oder schon beendet sind, konnte vielfach nicht beantwortet werden. Nur so viel: „Die Aufträge sind …
Der Neuanlauf für eine grenzüberschreitende Straßenbahn von Frankfurt nach Slubice tritt in eine weitere vorbereitende Phase. Beide Städte verständigten sich, ein Ingenieurbüro mit der konkreten Projektstudie zu beauftragen. 2012 soll die Bahn über die Oder fahren. Die Arbeitsgruppenberatung der Stadtverwaltungen von Frankfurt und Slubice zur gemeinsamen Straßenbahn war relativ kurz und zugleich ergebnisreich. Beide Seiten verständigten sich laut Frankfurts Beigeordnetem Peter Edelmann (SPD), ein deutsches Ingenieurbüro zu beauftragen, eine verkehrsplanerische Studie für die grenzüberschreitende Tram zu erarbeiten. Sie soll Lösungen für technische Fragen des Projektes vorschlagen. Tomasz Pilarski, Beauftragter des Slubicer …