S-Bahn: Frühere S-Bahn-Chefs behalten ihren Maulkorb um Bahn verweigert Entbindung von der Schweigepflicht, aus Berliner Zeitung

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0053/index.html

Zur Aufklärung der S-Bahn-Krise könnten die früheren Chefs des Unternehmens sicher einiges beitragen. Doch sie müssen weiterhin schweigen – zumindest in der Öffentlichkeit. Nach Informationen der Berliner Zeitung haben ehemalige Geschäftsführer der S-Bahn Berlin die Deutsche Bahn (DB) darum gebeten, von ihrer Schweigepflicht entbunden zu werden. Doch der DB-Konzern hat dies abgelehnt.
Dem Vernehmen nach hatten die Ex-Chefs die Entbindung von der Schweigepflicht beantragt, weil sie ihre Sicht in der Öffentlichkeit darstellen und Anschuldigungen entgegentreten wollten – falls sie danach gefragt werden. Namen wurden nicht bekannt. Der Personenkreis, dem die Betreffenden angehören, lässt sich aber umreißen. Es ist die frühere Geschäftsführung um Günter Ruppert, der nach 13 Jahren als Chef 2007 abtrat – nachdem er sich mit der DB um den verordneten …

Regionalverkehr: Gute Chancen für neue Trasse ins Umland Heidekrautbahn kann nach Berlin verlängert werden, aus Berliner Zeitung

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0100/index.html

GROSS SCHÖNEBECK. Wer zum Pilze sammeln in die Schorfheide fahren oder den Liepnitzsee umwandern will, muss weit außerhalb der Innenstadt umsteigen. Denn die Heidekrautbahn, wie die Ausflugsstrecke nach Groß Schönebeck und Schmachtenhagen genannt wird, fängt erst in Karow an. Bis dahin ist eine längere S-Bahn-Fahrt angesagt. Doch die Chance, dass die Regionalbahnlinie NE 27 künftig bereits in Gesundbrunnen beginnt und attraktiver wird, ist gestiegen.
Von Berlin und Brandenburg beauftragte Gutachter haben 19 Zukunftsvarianten für die Heidekrautbahn geprüft. Davon sind jetzt vier Varianten übrig geblieben, die alle eine Verlängerung der Linie in Richtung Stadtzentrum vorsehen. Das teilte Petra Rohland, die Sprecherin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, der Berliner Zeitung mit.
Zwei Varianten sehen vor, die unterbrochene frühere Strecke über Berlin-…

S-Bahn: Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr, aus Berliner Zeitung

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Durch geplante Bauarbeiten wird es am Wochenende auf der S-Bahn-Linie 1 zu Einschränkungen kommen. Am Sonntagvormittag fahren zwischen Anhalter Bahnhof und Friedenau keine S-Bahnen. Zwischen Südkreuz, Schöneberg, Friedenau und Feuerbachstraße sind …

S-Bahn + Regionalverkehr: Bahn bietet zusätzliche Züge nach Spandau an, aus Berliner Zeitung

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0154/index.html

Von Montag an setzt die Deutsche Bahn zusätzliche Regionalbahnen zwischen Spandau, Jungfernheide und Hauptbahnhof ein. Montags bis freitags wird die Linie RB 13 aus Wustermark verlängert – als Ersatzverkehr für die S-Bahn nach Spandau, die derzeit außer Betrieb ist. Die zusätzlichen Züge fahren in Spandau um 6.13, …

Straßenverkehr: STRASSENVERKEHR Stopp und Stau, aus Berliner Zeitung

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Nicht nur S-Bahn- und BVG-Kunden brauchen derzeit starke Nerven – auch Autofahrer müssen sich mit Geduld wappnen. Staus und Baustellen-Umleitungen machen ihnen das Leben schwer. Der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC) schlägt Alarm.
In Berlin seien mehr Autos unterwegs als sonst, vor allem auf den Einfallstraßen aus Brandenburg, sagt der ADAC-Experte Jörg Becker. Die Zugausfälle bei der S-Bahn hätten dazu geführt, dass viele Pendler mit dem Wagen zur Arbeit fahren. „Die Gefahr besteht, dass sie dauerhaft dabei bleiben.“
Viele unkoordinierte Baustellen, besonders in Pankow und Mitte, verschärften das Problem, so Becker. „In den Bezirken gibt es offenbar die Tendenz, Baustellen um jeden Preis abzuarbeiten“ – selbst wenn dies dazu führe, dass größere Stadtbereiche fast unpassierbar werden. Außer den rund hundert Baustellen auf Berlins Hauptstraßen gebe es unzählige Bauarbeiten, für die vor allem die Bezirke …

U-Bahn: Erst das Chaos, dann das Vergnügen Ab Montag fährt die U-Bahn wieder bis Pankow. Doch vorher heißt es Schlange stehen, aus Berliner Zeitung

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0028/index.html

Durchhalten bis Montag: Das ist die Devise für die Fahrgäste der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) im Nordosten der Stadt. Denn dann wird die Sperrung der U-Bahn-Linie U 2 nach viereinhalb Monaten endlich aufgehoben. Wie versprochen fahren die U-Bahnen auf dieser Strecke vom 12. Oktober an wieder nach Pankow durch. Bis dahin müssen die Fahrgäste an diesem Wochenende allerdings noch einiges ertragen. Weil eine Weiche ausgebaut werden muss, hat die BVG den Schienenersatzverkehr zum Rosa-Luxemburg-Platz verlängert. „Unsere Busse stehen im Stau wie alle anderen Fahrzeuge auch“, sagte die BVG-Sprecherin Petra Reetz. Auf anderen Linien haben die Verspätungen ebenfalls zugenommen, klagte Busdirektor Johannes Müller.
Bisher konnten die Fahrgäste aus Pankow am Bahnhof Schönhauser Allee vom Schienenersatz-Bus in die U-Bahn umsteigen. Seit Freitag ist das erst am U-Bahnhof …

Straßenverkehr: Arme Autofahrer ULRICH PAUL wünscht sich eine bessere Koordinierung der vielen Baustellen., aus Berliner Zeitung

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0089/index.html

Nicht nur die Fahrgäste der Berliner S-Bahn haben es derzeit schwer, auch die Autofahrer leiden. Ob in Mitte, Pankow oder Charlottenburg – fast überall tauchen jeden Tag neue Straßenbaustellen auf, die die Fahrt durch die City erschweren.
Sicher ist es gut, dass es überhaupt Baustellen auf den Straßen gibt. Nur wäre es schön, wenn die Arbeiten besser untereinander abgestimmt würden. Dann würden die Baustellen vielleicht nicht dazu führen, dass die halbe Stadt lahmgelegt wird. Zwar gibt es eine Koordinierungsstelle bei der Verkehrslenkung, die ein Baustellen-Chaos verhindern soll. Doch das Problem ist, dass diese Koordinierungsstelle überwiegend für die Hauptverkehrsstraßen zuständig ist. Die Baustellen auf kleineren Straßen werden von ihr zu wenig berücksichtigt. Doch genau das wäre für ein erfolgreiches Baustellen-Management nötig. Die Kompetenzen der Koordinierungsstelle müssen deswegen schleunigst erweitert werden. Das bedeutet selbstverständlich, dass auch …

S-Bahn + U-Bahn: Neu ab Montag, aus Berliner Zeitung

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0080/index.html

Auf dem Ring (Linien S 41/ S 42) verkehren die S-Bahn-Züge wie berichtet während der Hauptverkehrszeit wie früher im Fünf-Minuten-Takt.

Die S-Bahn-Linie S 2 fährt auf dem Abschnitt Buch-Potsdamer Platz tagsüber wieder alle zehn Minuten.

Auf der S-Bahn-Linie S 5 werden die Verstärkerzüge Alexanderplatz-Mahlsdorf in der Hauptverkehrszeit bis Hoppegarten verlängert.

Die S-Bahn-Linie S 8 kehrt zurück. Sie fährt durchgehend zwischen Hohen Neuendorf und …

S-Bahn: Das Leben in vollen Zügen Auf vielen Strecken fahren die S-Bahnen an der Kapazitätsgrenze – von Montag an werden rund 120 Wagen zusätzlich eingesetzt, aus Berliner Zeitung

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0029/index.html

In den S-Bahnen müssen die Fahrgäste zusammenrücken. Auf dem Ring, nach Buch, Mahlsdorf und auf anderen Strecken vor allem im Osten der Stadt fahren bereits viele Züge an der Kapazitätsgrenze, teilte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung gestern mit. Der Ansturm werde wachsen, weil in den Universitäten und den anderen Hochschulen die neue Vorlesungszeit beginnt. Außerdem könnte das nasskalte Wetter dazu führen, dass zahlreiche Berliner nicht mehr mit dem Rad, sondern wieder mit dem Nahverkehr fahren. Nun sorgt die S-Bahn wenigstens für etwas Erleichterung. Von Montag an schickt sie rund 280 Zwei-Wagen-Einheiten in den Betrieb – 60 Viertelzüge mehr als jetzt.
Warum es oft so voll ist, lässt sich mit einer Rechnung leicht nachvollziehen. Für einen „Normalbetrieb“, wie ihn die S-Bahn-Fahrgäste von früher kennen, werden rund 550 Viertelzüge gebraucht. Doch davon sind nur …

S-Bahn: STADTBILD Ein Desaster für alle PETER NEUMANN befürchtet, dass die S-Bahn-Krise Fahrgäste dauerhaft vergrault hat. , aus Berliner Zeitung

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Der Berliner Durchschnitts-Fahrgast ist aus hartem Holz geschnitzt. Wie könnte es auch anders sein angesichts der vielen Zumutungen, die sich die Stammkunden in Bahn und Bus gefallen lassen müssen. Meist sind es einzelne Negativerscheinungen – zum Beispiel Jugendliche, die sich offensichtlich nur im Schreimodus unterhalten können, oder Männer, deren Achseln noch nie von einem Deo benetzt worden sind. Manchmal jedoch kommt es ganz dicke. Ein Beispiel aus der U 2: Nicht genug, dass Hunderte Hertha-Fans ihren Frust mit harten Spirituosen und Rauchen vergeblich zu betäuben versuchen. Später drängeln sich auch noch Kampfhunde-Besitzer, deren Tiere dringend mal in die Hundeschule müssten, Fahrradfahrer mit matschverklebten Reifen, Obdachlosenzeitungsverkäufer und als dezibelstarke Abrundung zwei Dutzend laut schwatzende Touristen in die U-Bahn. Wer so was tagtäglich durchhält, der hat die harte …