(Berlin/Baden-Baden, 30. Juli 2010) Ab dem 1. August können sich Kurzentschlossene auf ein neues Angebot freuen. Gemeinsam mit dem Reiseveranstalter L’TUR bietet die Bahn für 24 Euro ein Online-Ticket in beliebte deutsche Städte an und nimmt damit den Trend zu Kurzurlauben auf.
Alle 14 Tage wird ein spannendes Reiseziel ins Internet gestellt. Den neuen Preisknüller gibt es exklusiv online unter www.ltur.de.
Das Online-Ticket gilt für eine einfache Fahrt in der 2. Klasse ausschließlich in Fernverkehrszügen (ICE und Intercity/Eurocity). Es besteht Zugbindung. Weitere Ermäßigungen sowie Umtausch und Erstattung der Tickets sind ausgeschlossen. Das Angebot kann frühestens drei Tage und spätestens einen Tag vor Fahrtantritt gebucht werden, solange der Vorrat reicht.
Den Anfang macht die Hansestadt Bremen, Heimatstadt der weltberühmten Bremer Stadtmusikanten. Die bewegte Geschichte dieser mehr als 1.200 Jahre alten Stadt an der Weser spiegelt sich in ihrer Vielzahl an Sehenswürdigkeiten wider wie zum Beispiel der Steinerne Roland, das historische Schnoorviertel oder die berühmte Böttgerstraße. Buchungszeitraum für Bremen ist vom 01. bis 14.08.2010.
Das Angebot ist ausschließlich online unter www.ltur.de buchbar. Genaue Bedingungen und Informationen gibt es unter der Bahn-Hotline 0180 5 99 66 33*
*14 ct/Min. aus dem Festnetz, Tarif bei Mobilfunk max. 42 ct/Min.
Bei Gesprächen mit seinem polnischen Amtskollegen Cezary Grabarczyk in Warschau unterstrich Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer am 29.07.10 die Bedeutung der grenzüberschreitenden Mobilität für die deutsch-polnischen Beziehungen. …
Auch die Eisenbahnverbindung Berlin – Stettin soll nach langjährigen Verhandlungen verbessert werden. Die Minister wollen einen entsprechenden Vertragsabschluss noch in diesem Jahr erreichen. Die Strecke soll wegen ihrer Bedeutung gesamt ins transeuropäische Verkehrsnetz aufgenommen werden. … (Pressemeldung Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, 30.07.10).
Der DBV fordert die Länder Berlin und Brandenburg auf, nach über 20 Jahren den Beschluss zum Wiederaufbau zu fassen und endlich die komplette Untersuchung zu veröffentlichen, kurz- und langfristige Ziele verbindlich zu beschließen. Obwohl bei zahlreichen anderen Projekten beide Länder — Brandenburg und Berlin — gut zusammenarbeiten, hakt es beim Bahn- und Busverkehr immer. Die Stadtgrenze — die zugleich auch Landesgrenze ist — lebt in den Köpfen der Planer fort. Das ist auch bei der „Heidekrautbahn“ so. Angeblich ist die Untersuchung für den Wiederaufbau des seit dem Mauerbau am 13. August 1961 nicht mehr durchgängig befahrbaren Streckenastes fertig. Warum wird sie nicht endlich veröffentlicht? Das Ergebnis der Untersuchung soll über „2“ liegen — jeder für den Verkehr auf diesem Ast eingesetzte Euro bringt also einen doppelten Nutzen. Angesichts dieses hervorragenden Ergebnisses ist es unverständlich, warum immer noch abgewartet wird. Denn beide Länder hätten erhebliche Vorteile: weniger Autoverkehr, weniger Umweltemmissionen, eine gute Erreichbarkeit, mehr umweltverträglichen Tourismus. Der Wiederaufbau wird noch viele Jahren in Anspruch nehmen. Deshalb sollte das Augenmerk auch auf die kurzfristig machbaren Verbesserungen gerichtet werden. Hierzu zählt nach Einschätzung des DBV-Landesverbandes der Einbau einer Weichenverbindung westlich des Bahnhofs Karow. Über diese Weichenverbindung wäre es möglich, schon jetzt die Züge über ihren heutigen Endbahnhof Karow bis nach Gesundbrunnen zu verlängern. Diese Weichenverbindung könnte innerhalb weniger Wochen eingebaut werden. Es scheint jedoch auch hier der Wille zu fehlen. Der Bahnkunden-Verband Berlin-Brandenburg sieht im Zusammenhang mit der Forderung nach dem Wiederaufbau allerdings auch die Chance, den Schienenverkehr im nordöstlichen Raum komplett neu zu strukturieren und wirksam zu verbessern. Insgesamt vier mögliche Varianten der Anbindung sind denkbar. Mit dazu gehören sollte auf alle Fälle der Bau des Regionalbahnhofs Karower Kreuz am Schnittpunkt von Außenring und der Strecke Bernau — Gesundbrunnen. Auch die Wiederaufnahme des Zugverkehrs nach Liebenwalde ist — zumindest für den Tourismusverkehr — eine interessante Option! Das ständig vorgebrachte Argument des angeblich fehlenden Geldes sowohl für den Wiederaufbau der Schieneninfrastruktur als auch für die Bestellungen der Zugleistungen sind für den DBV-Landesverband nur vorgeschoben. Die Untersuchung hat doch gezeigt: jede Investition spart Geld — jeder investierte Euro bringt volkswirtschaftlich 200 % Zinsen (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 29.07.10).
Der DBV fordert die Länder Berlin und Brandenburg auf, nach über 20 Jahren den Beschluss zum Wiederaufbau zu fassen und endlich die komplette Untersuchung zu veröffentlichen, kurz- und langfristige Ziele verbindlich zu beschließen. Obwohl bei zahlreichen anderen Projekten beide Länder — Brandenburg und Berlin — gut zusammenarbeiten, hakt es beim Bahn- und Busverkehr immer. Die Stadtgrenze — die zugleich auch Landesgrenze ist — lebt in den Köpfen der Planer fort. Das ist auch bei der „Heidekrautbahn“ so. Angeblich ist die Untersuchung für den Wiederaufbau des seit dem Mauerbau am 13. August 1961 nicht mehr durchgängig befahrbaren Streckenastes fertig. Warum wird sie nicht endlich veröffentlicht? Das Ergebnis der Untersuchung soll über „2“ liegen — jeder für den Verkehr auf diesem Ast eingesetzte Euro bringt also einen doppelten Nutzen. Angesichts dieses hervorragenden Ergebnisses ist es unverständlich, warum immer noch abgewartet wird. Denn beide Länder hätten erhebliche Vorteile: weniger Autoverkehr, weniger Umweltemmissionen, eine gute Erreichbarkeit, mehr umweltverträglichen Tourismus. Der Wiederaufbau wird noch viele Jahren in Anspruch nehmen. Deshalb sollte das Augenmerk auch auf die kurzfristig machbaren Verbesserungen gerichtet werden. Hierzu zählt nach Einschätzung des DBV-Landesverbandes der Einbau einer Weichenverbindung westlich des Bahnhofs Karow. Über diese Weichenverbindung wäre es möglich, schon jetzt die Züge über ihren heutigen Endbahnhof Karow bis nach Gesundbrunnen zu verlängern. Diese Weichenverbindung könnte innerhalb weniger Wochen eingebaut werden. Es scheint jedoch auch hier der Wille zu fehlen. Der Bahnkunden-Verband Berlin-Brandenburg sieht im Zusammenhang mit der Forderung nach dem Wiederaufbau allerdings auch die Chance, den Schienenverkehr im nordöstlichen Raum komplett neu zu strukturieren und wirksam zu verbessern. Insgesamt vier mögliche Varianten der Anbindung sind denkbar. Mit dazu gehören sollte auf alle Fälle der Bau des Regionalbahnhofs Karower Kreuz am Schnittpunkt von Außenring und der Strecke Bernau — Gesundbrunnen. Auch die Wiederaufnahme des Zugverkehrs nach Liebenwalde ist — zumindest für den Tourismusverkehr — eine interessante Option! Das ständig vorgebrachte Argument des angeblich fehlenden Geldes sowohl für den Wiederaufbau der Schieneninfrastruktur als auch für die Bestellungen der Zugleistungen sind für den DBV-Landesverband nur vorgeschoben. Die Untersuchung hat doch gezeigt: jede Investition spart Geld — jeder investierte Euro bringt volkswirtschaftlich 200 % Zinsen (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 29.07.10).
Da, schon wieder ein Auto, das zu schnell fährt. Noch eines. Und noch einer, der sich nicht an das Tempolimit hält! Die schwarzen Blitzer, die im Britzer Autobahntunnel den Verkehr überwachen, haben gut zu tun. Und zwar mit zunehmender Tendenz, wie die neueste Auswertung der Polizei belegt. Danach wurden vom 1. bis zum 11. Juni 15 145 Verfahren eingeleitet, weil die Tempomessgeräte angeschlagen hatten. Das teilte Thomas Goldack, Leiter der Polizei-Pressestelle, gestern der Berliner Zeitung mit. Im Durchschnitt gab es also fast 1 400 Verfahren täglich. Zum Vergleich: Ende Mai, kurz nach der Inbetriebnahme, waren es etwas mehr als tausend pro Tag. Damit zeichnet sich ab, dass die Investition in die Schwarzblitzer rentabel ist. Die Geräte heißen so, weil ihre Infrarotstrahlen für das menschliche Auge unsichtbar sind. Schließlich sollen die Fahrer nicht vor Schreck gegen die Wand …
(Berlin, 28. Juli 2010) Die Bahn hat sich auf den zu erwartenden Besucheransturm zur Hanse Sail 2010 in Rostock vom 5. bis 8. August gut vorbereitet. Mit kurzen S-Bahntakten und verlängerten Zügen, mit Regional-Express-Zügen von Berlin direkt bis Warnemünde, mit zusätzlichem Servicepersonal und mobilem Fahrscheinverkauf auf den Rostocker Bahnhöfen stellt sich die Bahn auf das Großereignis ein. …
Sonderfahrplan und zusätzliche Wagen für die Züge aus Berlin und der Rostocker Umgebung
Die Züge der Regional-Express-Linie 5 aus Berlin fahren am Samstag und am Sonntag mit fünf Doppelstockwagen. Zudem werden einige Züge der RE 5 nach/von Warnemünde verkehren.
Am Samstagabend sind zusätzliche Züge zwischen Rostock und Berlin, Wismar und Stralsund unterwegs.
Durch die Verlängerung der Züge zwischen Wismar und Rostock wird für die Besucher eine um 100 Prozent erhöhte Platzkapazität zur Verfügung gestellt. Informationen zu den Fahrplänen zur Hanse Sail gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen und auf Handzettel in den Bahnhöfen sowie in den Zügen.
Weitere Informationen zum Zugangebot gibt es auch unter www.bahn.de/mecklenburg-vorpommern oder beim Kundendialog von DB Regio Nordost unter der Telefonnummer 0385 750 2405.
Am Wochenende erweiterter Fahrkartenverkauf
Für den Erwerb der Bahnfahrkarten erweitern die DB Reisezentren und die DB Agenturen in Rostock Hbf, Güstrow, Warnemünde, Ribnitz-Damgarten und Bützow am Wochenende ihre Öffnungszeiten. Weitere Verkaufsstände haben während der Hanse Sail zusätzlich in Warnemünde und Lütten Klein geöffnet.
In Rostock und Umgebung werden alle Fahrkartenautomaten der Bahn direkt vor dem Hanse Sail-Wochenende einer gründlichen Wartung unterzogen.
(Dresden, 28. Juli 2010) Auf dem heutigen Bahngipfel in Dresden wurden von der Deutschen Bahn AG und dem Freistaat Sachsen in wesentlichen Fragen der Eisenbahn-Infrastruktur und der Entwicklung des Angebots im Schienenpersonenfernverkehr der DB Übereinstimmung erzielt. So verständigten sich Ministerpräsident Stanislaw Tillich und der Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Sven Morlok, mit dem Vorstandsvorsitzenden der DB AG, Dr. Rüdiger Grube, auf Investitionsschwerpunkte und diskutierten zukünftige Vorhaben.
Die DB AG wird in eine leistungsfähigere sächsische Schieneninfrastruktur zwischen 2010 und 2014 rund 2,3 Milliarden Euro investieren. In den Jahren 2005 bis 2009 hatte die DB AG bereits rund 1,8 Milliarden Euro in die sächsischen Schienenwege investiert.
„Eine moderne Schieneninfrastruktur ist das Aushängeschild unseres attraktiven Wirtschaftsstandortes und eine wichtige Voraussetzung für eine umweltfreundliche und zeitgemäße Mobilität. Um dieses Niveau zu halten und gerade im Hinblick auf den wichtigen Ausbau der Anbindung an das europäische Schienennetz sind auch weiterhin erhebliche Kraftanstrengungen aller beteiligten Partner erforderlich“, sagte Ministerpräsident Stanislaw Tillich.
Der DB-Vorstand Infrastruktur, Dr. Volker Kefer, stellte dem Freistaat auf dem Bahngipfel erstmals das überarbeitete Ausbaukonzept für die Strecke Dresden–Berlin vor, das vom Freistaat positiv aufgenommen wurde. „Wir haben uns mit dem Bundesverkehrsministerium und dem Freistaat Sachsen darauf verständigt, auf der Basis der vorhandenen Finanzierungsmittel die einzelnen Bauabschnitte sowie die Planungen neu zu priorisieren. So wollen wir beispielsweise durch den Einsatz neuer Sicherungstechnik eine deutliche Reduzierung der Reisezeit bereits mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2014 erreichen“, erklärte Kefer. Der Schwerpunkt des überarbeiteten Bauablaufs liege – vorbehaltlich der Erteilung des Baurechts – in den Jahren 2012 bis 2014. In dieser Zeit sollten die bereits ausgebauten Streckenabschnitte mit moderner Leit- und Sicherungstechnik ausgestattet werden – ein Vorhaben, das eigentlich in einer späteren Baustufe vorgesehen sei. Auf dieser Basis sollten die Züge künftig auf rund 80 Kilometern der insgesamt rund 125 Kilometer langen Ausbaustrecke mit 200 km/h fahren. Im Zuge der neuen Konzeption seien abschnittweise Totalsperrungen während der Bauarbeiten allerdings eine zwingende Voraussetzung.
„Die Strecke Berlin–Dresden ist eine zentrale Eisenbahnstrecke für Sachsen. Der jetzige Zustand ist dringend verbesserungsbedürftig. Unser gemeinsam erklärtes Ziel ist, dass die Strecke mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2014 zumindest abschnittweise mit 200 km/h befahren werden kann. Damit reduziert sich die Gesamtreisezeit für die Strecke Berlin-Dresden von derzeit über zwei Stunden um mindestens eine halbe Stunde“, sagte Tillich. Der Bahnchef sagte dafür heute sein hohes Engagement verbindlich zu.
Darüber hinaus setzt sich die Sächsische Staatsregierung für eine hochleistungsfähige Nord-Süd-Schienenverbindung von den deutschen Seehäfen über die europäischen Städte Berlin, Dresden, Prag und Wien bis Süd- und Südosteuropa ein. Der Bahnchef wies darauf hin, dass hierzu von Seiten des Bundes noch rechtliche und finanzielle Voraussetzungen zu schaffen seien.
„Die Qualität der Verkehrssysteme bestimmt in hohem Maße das nationale Wirtschaftsniveau. Das Wichtigste ist, die Erreichbarkeit zu verbessern, vor allem im grenzüberschreitenden Bereich. Wir wissen: Je besser die Verbindung der großen Zentren, desto höher das Wachstumspotenzial“, erklärte Tillich. „Die Nord-Süd-Schienenverbindung als Transeuropäische Verkehrsachse 22 ist erforderlich, um die Entwicklung in Europa nicht zu verpassen. Ansonsten wird nicht nur sprichwörtlich der Zug an Ostdeutschland mit großem Abstand vorbeifahren“, so Tillich.
Der Bahn und der Sächsischen Staatsregierung sei bewusst, dass eine Neubaustrecke Dresden–Prag nur langfristig realisiert werden könne. Zum jetzigen Zeitpunkt werde es vielmehr darauf ankommen, dass der Verkehrskorridor durch Ostdeutschland Teil des europäischen Hauptverkehrsnetzes werde sowie in den nationalen Planungen, dem Bundesverkehrswegeplan, Berücksichtigung finde, sagte Tillich. Dafür würden sich beide Seiten gegenüber dem Bund und der EU-Kommission weiterhin engagiert einsetzen.
Ein weiteres wichtiges Thema des Bahngipfels war auch die Entwicklung des Angebots im Schienenpersonenfernverkehr. Hier sicherte die DB dem Freistaat Sachsen zu, am Ziel eines schnellen und hochfrequenten Fernverkehrsangebots in der Region festzuhalten. „Unser Ziel ist es, bis zur Wiederinbetriebnahme der Neigetechnik in unseren ICE-Zügen auf der Basis eines verlässlichen Fahrplans schnelle Fernverkehrs¬verbindungen bei gleichbleibender Frequenz anzubieten. Sobald wir die Neigetechnik wieder in Betrieb nehmen können, werden wir zum gewohnten Fahrplan zurückkehren“, so Grube. „Südwestsachsen bleibt vorerst leider nur über die in Leipzig und Dresden vorhandenen Anbindungen an das IC- und ICE-Netz angeschlossen. Für eine industriestarke Region ist dies nicht zufriedenstellend. Deshalb wird sich die Sächsische Staatsregierung auch weiterhin dafür einsetzen, dass der südwestsächsische Raum so schnell wie möglich wieder an das Fernverkehrsnetz angebunden wird“, sagte Verkehrsminister Sven Morlok.
Einen wichtigen Meilenstein gab es auch im Hinblick auf die Elektrifizierung des Streckenabschnitts Reichenbach–Hof. So unterzeichneten DB und Freistaat im Rahmen des Bahngipfels eine noch erforderliche Vereinbarung zur Kofinanzierung des Bauvorhabens. Der Freistaat Sachsen beteiligt sich mit 8,9 Millionen Euro am Gesamtinvestitionsvolumen von 120 Millionen Euro. Gleichzeitig appellierten beide Seiten an den Bund und den Freistaat Bayern, die Voraussetzungen für die Fortführung der Elektrifizierung in Bayern zu schaffen. „Die Schließung der Elektrifizierungslücke zwischen Bayern und Sachsen ist eines der wichtigsten Ziele sächsischer Verkehrspolitik. Wir haben ein wichtiges Teilziel erreicht, aber in Hof darf nicht Schluss sein. Nur wenn das Projekt – auch mit Unterstützung Bayerns und des Bundes – weiter vorankommt, wird Südwestsachsen wieder in den Schienenpersonenfernverkehr eingebunden. Auch für den Güterverkehr würden sich damit neue Chancen ergeben“, so Verkehrsminister Sven Morlok.
Außerdem bekannten sich DB und Freistaat ausdrücklich zum weiteren Ausbau der Strecke Knappenrode–Horka, die als künftige Güterverkehrsmagistrale eine große Bedeutung insbesondere für die Verkehre von und nach Osteuropa hat. Für die Realisierung dieses Vorhabens bedarf es aber zunächst einer Finanzierungsvereinbarung zwischen Bahn und Bund.
Darüber hinaus haben Freistaat und DB eine engere Zusammenarbeit bei der Weiterentwicklung von nicht mehr betriebsnotwendigen Bahnflächen in Sachsen vereinbart. Ziel beider Seiten ist es, unter Berücksichtigung der Landes- und Kommunalinteressen nachhaltige und wirtschaftlich tragfähige Nutzungsmöglichkeiten für diese Flächen zu finden und umzusetzen. Denkbar sind beispielsweise Flächenverwertungen zur Ansiedlung von Unternehmen sowie für den wachsenden Flächenbedarf im Rahmen ökologischer Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen. Bereits bis Ende des Jahres soll ein entsprechendes Umsetzungskonzept vorliegen.
Zwei Monate vor Beginn der InnoTrans 2010 steht bereits fest: Die internationale Leitmesse der Schienen-verkehrstechnik wird in diesem Jahr zum ersten Mal die Marke von 2.000 Ausstellern übertreffen. Und das sogar sehr deutlich: Per 26. Juli 2010 haben bereits 2.150 Unternehmen aus 44 Ländern ihre Teilnahme an der führenden Marketingplattform der Branche zugesagt. Messedirektor Matthias Steckmann: „Neben diesem deutlichen Zuwachs bei den Ausstellern erwarten wir auch mehr Fachbesucher. So haben sich zum Beispiel aus außereuropäischen Ländern zahlreiche Expertengruppen angemeldet, die sich auf der InnoTrans über Mobilitätslösungen für die Zukunft informieren wollen. Wir als Messeveranstalter stellen uns auf das enorme Interesse aus aller Welt mit einem ganzen Paket neuer und bewährter Services ein. Dazu gehört auch die Öffnung eines weiteren Messeeingangs.“ Bei der Auslastung des Messegeländes wird ebenfalls eine neue Dimension erreicht: Zur InnoTrans 2010 ist das Ausstellungsgelände am Berliner Funkturm erstmals komplett belegt. In allen fünf Messeseg-menten gab es Zuwächse: Railway Technology, Railway Infrastructure, Public Transport, Interiors und Tunnel Construction. Zu den Highlights der Veranstaltung werden auch in diesem Jahr die Fahrzeug-präsentationen auf dem Freigelände gehören. Die 3.500 laufenden Meter der messeeigenen Gleisanlage sind seit langem ausgebucht. Die InnoTrans 2010 ist nicht nur größer, sondern auch internationaler als ihre Vorgänger. Inzwischen kommen mehr als die Hälfte aller Aussteller aus dem internationalen Raum. So wird zum Beispiel die Präsenz der Aussteller aus den USA und Kanada deutlich wachsen. Kanada ist zum ersten Mal mit einer Gemeinschaftspräsentation dabei. Auch aus dem arabischen Raum und aus Südamerika gibt es zunehmendes Interesse an der InnoTrans. So zeigen zum Beispiel Brasiliens Aussteller erstmals auf einem Gemeinschaftsstand „Flagge“. Auch die Beteiligung von ausländischen Verbänden und Verkehrsunternehmen ist größer als in den Vorjahren. Von den 31 angemeldeten Verbänden sind 15 nationale Industrieverbände, die auf der InnoTrans die Leistungskraft ihrer Länder präsentieren. Dazu zählen unter anderem ACRI (Tschechien), Danish Railway Group, MAFEX (Spanien), RIA (Großbritannien), Swerig (Schweden), SWISSRAIL, aus Asien CRIDA (Taiwan), JORSA (Japan) und KORSIA (Südkorea) sowie der Verband der Bahnindustrie in Deutschland (VDB). InnoTrans-Premiere hat die American Railway Engineering and Maintenance-of-Way Association (AREMA) aus den USA. Immer stärker auf der InnoTrans vertreten sind die internationalen Verkehrsunternehmen. In diesem Jahr sind neben Deutsche Bahn, ÖBB (Österreich), SBB (Schweiz) und SNCF (Frankreich) unter anderem auch RTA aus Dubai, Infrabel (Belgien), PKP (Polen) und Russian Railways dabei. Die InnoTrans 2010 legt auch in qualitativer Hinsicht zu. Während der Fachmesse wird es so viele Welt-, Europa- und Deutschlandpremieren wie noch nie geben: Die Bandbreite reicht dabei von neuen Hochgeschwindigkeitszügen, über Hybridantriebe für Loks, Innovationen in den Bereichen Sicherheit und Kommunikation bis zu neuen Mobilitätskonzepten. Damit wird die InnoTrans ihren Ruf als führende Innovationsplattform der Branche weiter ausbauen. Mehr als 1.000 nationale und internationale Spitzenvertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik nehmen an der Eröffnung der InnoTrans 2010 im Berliner Palais am Funkturm teil. Für den internationalen Bahngipfel zum Auftakt der Weltleitmesse für Schienenverkehrstechnik haben der Vizepräsident der EU-Kommission, Siim Kallas, Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer, zahlreiche Verkehrsminister aus europäischen und asiatischen Staaten sowie Manager von Bahnherstellern und -betreibern aus der ganzen Welt zugesagt (Pressemeldung Innotrans, 28.07.10).
Das drohende Ende ist abgewendet. Der Bus- und Bahn-Begleitservice des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB) wird nicht wie befürchtet zum Ende dieses Monats eingestellt, sondern fortgeführt. Damit können Senioren, Behinderte und andere Menschen mit Mobilitätseinschränkungen auch weiterhin Helfer anfordern, die ihnen bei Fahrten mit Bussen und Bahnen in Berlin sowie nach Schönefeld zur Seite stehen. Doch wie schon erwartet muss das Angebot in seinem Umfang deutlich reduziert werden, teilte der VBB gestern mit. Von August an sind pro Tag nur noch wenige Begleitungen möglich – und der Wochenendservice wird vorläufig eingestellt. Trotz monatelanger Bemühungen ist es dem Verkehrsverbund nicht gelungen, von den zuständigen Jobcentern rechtzeitig die nötigen Bewilligungen zu bekommen, damit alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter beschäftigt werden können. Deshalb enden die meisten Arbeitsverträge Ende Juli. Von 60 bleiben nur …
(Berlin, 27. Juli 2010) Heute beginnen im Bahnhof Lichtenberg die Arbeiten für eine neue Fahrgastinformationsanlage. Nach Fertigstellung stehen die Stationen Hohenschönhausen und Ahrensfelde auf dem Programm. Die modernen LCD-Anzeiger sind sehr übersichtlich. Durch ein neues Steuerungssystem werden die Informationen technisch zuverlässig angezeigt.
In Lichtenberg werden zunächst die Zugzielanzeiger, die Uhren auf den drei Fernbahnsteigen, der Voranzeiger im Zugangstunnel und die Informationstafel in der Empfangshalle ausgewechselt.
In Hohenschönhausen müssen neue Maste für die Zugzielanzeiger und Zughaltsensoren aufgestellt werden. Wie auch in Ahrensfelde werden die Zugzielanzeiger und Uhren auf den Regionalbahnsteigen ersetzt.
Die Arbeiten auf allen drei Bahnhöfen werden im November dieses Jahres abgeschlossen sein. Reisende sollten bis dahin stärker auf die Ansagen auf den Bahnsteigen achten, da die Fahrgastanzeigen bedingt durch die Bauarbeiten nur eingeschränkt arbeiten.
Die Stationen werden überwiegend mit Mitteln aus dem Konjunkturprogramm der Bundesrepublik modernisiert.