Bauarbeiten auf dem Teltower Damm bis April 2031, aus VIZ Berlin

17.07.2026

https://viz.berlin.de/aktuelle-meldungen/der-teltower-damm-bekommt-neue-ver-und-entsorgungsrohre

Die Berliner #Wasserbetriebe erneuern zwischen September 2026 und April 2031 im #Teltower Damm zwischen der #Leo-Baeck-Straße und dem ehemaligen #Friedhof Schönow auf einer Straßenlänge von fast zwei Kilometern in sechs Bauabschnitten ihre Leitungen. In der Woche 20.-26.07.2026 beginnt die Einrichtung der Baustelle, die eigentlichen Arbeiten starten am 27. Juli 2026.

Ausgetauscht werden insgesamt 3.800 m #Abwasserdruckleitungen mit einem Innendurchmesser von einem Meter, rund 820 m #Trinkwasserleitungen sowie ca. 250 m #Regenwasserkanal. Zudem klinkt sich die #NBB mit der Erneuerung von #Gasleitungen in das Vorhaben ein. Die Arbeiten sollen bis April 2031 dauern und werden zur Minimierung der Auswirkungen auf Anwohnende und Verkehr in sechs zeitlich und räumlich aufeinanderfolgende Abschnitte von Nord nach Süd aufgeteilt.

Von Süd nach Nord bleibt der Verkehr, umgekehrt wird weiträumig umgeleitet, Ausnahme für BVG

In Absprache mit der Senatsverkehrsverwaltung, dem Bezirk und der BVG kann in allen Bauphasen – teilweise verschwenkt – von Süd nach Nord neben den Baugräben auf dem Teltower Damm gefahren werden. In umgekehrter Richtung gibt es weiträumige Umleitungen für den Individualverkehr über die Mühlenstraße, die Seehofstraße, den Dahlemer Weg und die Goerzallee und kleinräumige Umleitungen für die Linienbusse der BVG. Auf der Bus-Umleitungsstrecke über Leo-Baeck- und Leuchtenburgstraße sowie Nieritzweg wurden bereits vorab durch den Bezirk die Fahrbahnen saniert und die Mittelinseln abgebaut. Das hat leider dazu geführt, dass sich nicht mehr alle an das Tempo-30-Limit halten. Hier werden wir mit zusätzlichen Hinweisschildern nachschärfen.

Erster Bauabschnitt zwischen Leo-Baeck- bis Laehrstraße ab September 2026

Der erste Bauabschnitt des Vorhabens ist rund 400 Meter lang und verläuft zwischen der Leo-Baeck-Straße und der Laehrstraße. In diesem Bereich soll von September 2026 bis August 2027 gearbeitet werden.
Zur Sicherung der Versorgung während der Bauzeit wird vorab bereits im Juli eine provisorischen Trinkwasserleitung auf dem östlichen Gehweg verlegt. Sie wird nicht eingegraben, um die Wurzeln der Bäume zu schonen und bekommt zwölf Brücken an den Grundstückzufahrten. Weil für alle zu erneuernden Medien jeweils Arbeitsraum sowie Platz für Interimsleitungen und Verkehr benötigt wird, wird fein getaktet nacheinander zuerst auf der östlichen Fahrbahnseite, dann auf der westlichen und schließlich final wieder östlichen Seite gearbeitet. Der Verkehr wird entsprechend verschwenkt geführt, von Süd nach Nord neben dem jeweiligen Baufeld, umgekehrt umgeleitet.

Die Erreichbarkeit für Ver- und Entsorgungsfahrzeuge sowie Einsatz und Rettungskräfte wird jederzeit gesichert.

Kontakt

  • Verkehrs­informations­zentrale Berlin (VIZ)