Regionalverkehr: Großbaustelle an der Bahnstrecke Seelow/Werbig/ Friedersdorf (MOZ) Bis Dezember baut die Deutsche Bahn Netz-AG die Strecke zwischen Wriezen und Frankfurt teilweise grundhaft aus., aus MOZ

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#Seelow/#Werbig/ #Friedersdorf (MOZ) Bis Dezember baut die Deutsche Bahn #Netz-AG die Strecke zwischen Wriezen und Frankfurt teilweise grundhaft aus. Dafür werden insgesamt zwölf Millionen Euro investiert. Nicht nur #Gleise, auch einige #Brücken werden erneuert.

Zwischen Frankfurt und Wriezen bauen von der Deutsche Bahn (DB) Netz AG beauftragte Firmen an Gleisen und Brücken. Das Ziel dieser umfangreichen Bauarbeiten ist es, eine Zeitersparnis von fünf Minuten zu erreichen. Nicht nur, um die Strecke für Fahrgäste attraktiver zu machen, sondern auch, um den RE1 nach Frankfurt pünktlich zu schaffen. Die Langsamfahrstellen sollen verschwinden.

Zu den Arbeiten gehört nicht nur die teilweise Kompletterneuerung von Bahngleisen, sondern auch die Instandhaltung und Erneuerung von acht Brücken. Dazu gehören auf dem Bauabschnitt zwischen Frankfurt und #Letschin – allein dafür werden 5,5 Millionen Euro aus Bundes- und Eigenmitteln investiert – die Gewölbebrücke in Friedersdorf und auch die Werbiger Brücke über die alte Oder.

"Die Friedersdorfer Gewölbebrücke etwa wird neu gebaut", erklärt Projektleiter Mario Dambrowsky. Doch bevor die alte Brücke abgerissen werden kann, müssen die Bauarbeiter erst einmal ausharren. Denn der #Kampfmittelbeseitigungsdienst hat rund um die Baustelle alle Hände voll zu tun. "290 Bohrungen werden an dieser Stelle durchgeführt", erklärt der Projektleiter. Schichten der Erde müssen abgetragen, die einzelnen Gebiete mit einer Sonde abgesucht werden.

Bislang ist auch schon einiges gefunden worden. Sowohl in Friedersdorf als auch am Seelower Bahnhof – dort werden etwa 800 Meter Gleise erneuert – sind Infanterie-Munition, Hand- und Gewehrgranaten sowie Panzerfäuste gefunden worden. Etwa vier Wochen wird das Absuchen des Gebietes noch dauern. Um die Anwohner vor den Gefahren zu warnen, sind Zettel an die Absperrungen angebracht worden. Doch darauf nehmen die wenigsten Rücksicht und verschieben die Absperrung einfach, sobald niemand mehr an der Baustelle zu sehen ist. "Das ist sehr gefährlich", betont Dambrowsky. "Solange dort sondiert wird, ist es nicht möglich, die Straße nur halbseitig zu sperren." In der nächsten Woche werden die Bauarbeiten in Friedersdorf unterbrochen – aus Rücksicht auf die …

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