Schiffsverkehr: BERLIN Ärger vor der Schleuse: Wassertourismus befürchtet Einbußen, aus Saarbrücker Zeitung

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Tourismusexperten in Berlin und Brandenburg sind besorgt, dass verkürzte #Öffnungszeiten von #Schleusen im beliebten #Seenland #Oder-Spree zunehmend Freizeitschiffer verärgern. Foto: Patrick Pleul 

Beschauliche Kanäle, glasklare Waldseen: Das Seenland Oder-Spree lässt sich auch auf dem Wasser wunderbar erkunden. Wenn da nicht die Schleusen wären.

Kundenfreundlicher Tourismus sieht für mich anders aus», schimpft Felizitas Rohsmeisl. Gemeinsam mit drei Freundinnen war die Buckowerin (Märkisch-Oderland) per Kanu auf der Dahme unterwegs. Von dort aus sollte es weitergehen in Richtung Scharmützelsee.

Doch an der Schleuse Neue Mühle bei Königs Wusterhausen (Dahme-Spreewald) war der Ausflug jäh beendet. Die vier Frauen mussten kehrtmachen, weil sie neun Minuten zu spät waren: Ab 18 Uhr ist die Schleuse geschlossen – nichts geht mehr.

Die Beschwerde beim Tourismusverband des Seenlandes Oder-Spree folgte prompt, auch wenn der für die frühen Schließzeiten gar nicht verantwortlich ist. Geschäftsführerin Ellen Rußig hat dennoch Verständnis. «Wer auf dem Wasser unterwegs ist, macht das gern von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang.»

Die Entscheidung des zuständigen Wasser- und #Schifffahrtsamtes Berlin, die #Schleusenzeiten in Ostbrandenburg um vier Stunden zu #verkürzen, um Personal zu sparen, schränke den wachsenden Wassertourismus erheblich ein. Früher lief der Betrieb bis 22 Uhr. Vor allem Wochenendausflügler aus Berlin überlegten sich inzwischen, ob sie Brandenburgs beliebteste Reiseregion für einen …

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