Mal sind es sechs oder neun Minuten, in anderen Fällen dauert die Fahrt schon zwölf oder 17 Minuten länger. Auf jeden Fall ist klar: Von Montag an müssen Nahverkehrs-Fahrgäste in Berlin und Brandenburg mehr Zeit einplanen, wenn sie die S-Bahn nutzen. Denn an diesem Tag setzt das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn (DB) seinen neuen Winterfahrplan in Kraft, der im gesamten S-Bahn-Netz nur noch Tempo 60 und auf mehreren Strecken weitere Einschränkungen vorsieht. „Er bedeutet ein weiteres Mal mehr Stress für die Fahrgäste – vor allem, wenn sie umsteigen müssen“, sagte Hans-Werner Franz, Geschäftsführer des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB). Denn bis auf wenige Ausnahmen konnten die anderen Verkehrsbetriebe ihre Fahrpläne in der kurzen Zeit nicht ändern. Anschlüsse gehen verloren, Umsteigezeiten verlängern sich. Hier ein paar Beispiele: Bislang dauerte die Fahrt von Alt-Schmöckwitz zur Schönhauser Allee …
KÖNIGS WUSTERHAUSEN – Ab Montag gilt bei der S-Bahn ein Winterfahrplan. Dann tuckern die Bahnen nur noch mit Tempo 60 ins Dahmeland. Reisende müssen sich voraussichtlich bis zum 27. Februar auf längere Fahrzeiten einrichten. Auch bei Anschlussverbindungen könnte es zu Problemen kommen. Die Fahrzeit etwa mit der S 46 von Königs Wusterhausen zum Berliner Südkreuz wird sich um sechs Minuten verlängern. Bis zum Ostkreuz müssen die Reisenden ebenfalls sechs Minuten länger einplanen. Die Fahrt vom Flughafen Schönefeld bis Ostkreuz verzögert sich um eine Minute. Nach Angaben des Verkehrsverbundes Berlin Brandenburg haben die lahmen S-Bahnen auf das …
Bei der Suche nach neuen Flugrouten über Berlin und das Umland kristallisieren sich zwei Vorzugsvarianten heraus, die weniger Menschen mit Lärm belasten würden als das bisherige Streckenkonzept der Deutschen Flugsicherung (DFS). „Ich bin optimistisch, dass es zu einer solchen Lösung kommen wird“, sagte Rainer Bretschneider (SPD), Staatssekretär im Brandenburger Ministerium für Infrastruktur, der Berliner Zeitung. Auch das Bundesverkehrsministerium hält die neuen Konzepte für sinnvoll. „Die Bürger haben intelligente Vorschläge gemacht, die in die Prüfung einbezogen werden sollten“, teilte Staatssekretär Klaus-Dieter Scheurle (CDU) gestern mit. Beide Politiker bezogen sich übereinstimmend auf zwei Varianten, die nun intensiv von der …
Erkner (moz) Ab Montag fährt die Berliner S-Bahn nach einem sogenannten Winterfahrplan. Um ihre Zeiten einzuhalten, wird jetzt von vornherein nur noch mit Tempo 60 kalkuliert. Das zieht auch Fahrplan-Änderungen bei den Straßenbahnen und der Buslinie 161 nach sich. Nach dem monatelangen Chaos zieht die S-Bahn mit dem Winterfahrplan die bittere Konsequenz aus den technischen Unzulänglichkeiten ihrer Züge und stellt Verlässlichkeit über Geschwindigkeit. Die Züge, die sonst auch mit Tempo 80 fahren, sind dann nur noch mit Tempo 60 unterwegs. Das entlastet unter anderem den Druck auf die häufige Kontrolle der Bremssysteme. Die S 3 braucht künftig von Erkner 45 Minuten bis zur Friedrichstraße statt wie nach bisherigem Fahrplan 41 Minuten, bis Ostkreuz sind es 31 statt 28 Minuten. Die Züge fahren nur noch alle 20 Minuten von und nach Erkner, dafür sollen sie immer acht Wagen haben. Die Straßenbahnen in Woltersdorf und Schöneiche, für die S-Bahn-Fahrer ab Rahnsdorf und Friedrichshagen …
Stralsund (OZ) – Ab dem 27. März bietet die Deutsche Bahn eine weitere ICE-Verbindung im Land an. Das bestätigte die Deutschen Bahn.
Von montags bis freitags und sonntags verbindet der Hochgeschwindigkeitszug einmal täglich Stralsund und München [Ergänzung: über Berlin]. Acht Stunden und 43 Minuten sind die Reisenden unterwegs. „Der ICE verkehrt zunächst bis zum Fahrplanende …
Auch für die Ausfälle und Störungen dieses Winters will sich die Berliner S-Bahn bei ihren Fahrgästen entschuldigen. Die nächste Entschädigung soll aber nach Informationen der Berliner Zeitung geringer ausfallen als die zuletzt gewährte Kompensation. Dagegen hat Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) einen Ausgleich wie am Ende des vergangenen Jahres gefordert, als Stammkunden zwei Monate gratis fahren durften. Ende Januar will die S-Bahn bekannt geben, welche Entschädigungen sie im Einzelnen gewähren will. Die Preisnachlässe im November und Dezember 2010 hatten sich auf …
Durch die veränderten Fahrzeiten bei der Berliner S-Bahn infolge des 60 km/h-Fahrplans lassen sich ab Montag, den 24. Januar, im gesamten Bus- und Bahnnetz Probleme mit den Anschlüssen zwischen zu- und abbringenden Linien des ÖPNV und der S-Bahn nicht vermeiden. VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz: „Der neue Fahrplan der S-Bahn bedeutet ein weiteres Mal mehr Stress für die Fahrgäste, vor allem wenn sie umsteigen müssen. Die Länder Berlin und Brandenburg und der VBB mussten ihn dennoch akzeptieren, weil schlichtweg eine bessere Alternative fehlte. Hier hatten wir nur die Wahl hat zwischen einem Fahrplan, der bei Frost wieder völlig aus den Fugen gerät oder einem Fahrplan mit längeren Fahr- und Wartezeiten, für den die S-Bahn Berlin GmbH Stabilität zugesichert hat. Ein schlechter Fahrplan ist besser als gar keiner. Die Krise bei der S-Bahn hält damit unvermindert an.“ Die Nachteile des 60 km/h-Fahrplans für die Fahrgäste werden sich besonders in den Berliner Randbezirken und an einigen Außenästen der S-Bahn im Umland auswirken, weil dort sowohl S-Bahn als auch Buslinien in größeren Taktabständen fahren. Zudem werden erhebliche Nachteile im Nacht- und Wochenendfrühverkehr offenbar, u.a. Taktausdünnung auf 40 Minuten und Anschlussverluste im Nachtverkehrsnetz. Hier fordern die Länder und der VBB Nachbesserungen von der S-Bahn Berlin GmbH. Da die Fahrpläne der Verkehrsunternehmen im VBB in komplexe Umlaufpläne eingebunden sind, ist es so kurzfristig nicht möglich, die Fahrzeiten an den neuen S-Bahnfahrplan überall anzugleichen. In Abstimmung mit dem VBB bieten einzelne Verkehrsunternehmen angepasste oder zusätzliche Leistungen an. • Zusatzangebote für Hennigsdorf: Besonders betroffen von den Fahrplanmaßnahmen der S-Bahn ist Hennigsdorf, da die S25 auf dem Nordabschnitt nur noch im 30-Minuten-Takt fahren kann. Aus diesem Grund wird der Regionalexpress RE 6 aus Hennigsdorf von Berlin-Spandau nach Berlin-Gesundbrunnen mit Halt in Jungfernheide verlängert. Damit gibt es eine zusätzliche Verbindung in den nordöstlichen Raum von Berlin. Die auf die S-Bahn ausgerichteten Stadtbuslinien 807 und 809 fahren im 60 km/h-Fahrplan ins Leere. Es ergeben sich Übergangszeiten in Höhe von 18 bzw. 27 Minuten je nach Fahrtrichtung. Aus diesem Grunde wird für die Dauer des 60 km/h-Fahrplans die stündlich fahrende Linie 807 bis zum U-Bahnhof Alt-Tegel verlängert. In Richtung Berlin kann der Bus zudem Reisende aus der Regionalbahn RB 55 aufnehmen, aus Richtung Berlin besteht Anschluss an die Linie 809 nach Hennigsdorf Nord. • Anpassungen an die S2 in Blankenfelde: In Blankenfelde werden mehrere Linien angepasst, da hier die Übergangszeiten besonders groß wären. Das betrifft die Ortslinie 793, die Anbindung an das Gewerbegebiet mit der Linie 792, sowie die Linien 704, 710, 711, 713, 720, 707. • Schöneiche-Rüdersdorfer-Straßenbahn (SRS): Die Straßenbahnlinie 88 wird auf den 60 km/h-Fahrplan angepasst • Woltersdorfer-Straßenbahn (WS): Die Straßenbahnlinie 87 wird auf den 60 km/h-Fahrplan angepasst (Pressemeldung VBB, 20.01.11).
„Für sie war die S-Bahn die erste Begrüßung mit ihrer Stadt, jetzt waren sie wieder zu Hause, nun ging es wieder los mit Berlin.“ (Uwe Johnson, 1964)
Das passt. Als er erklären soll, was die S-Bahn den Berlinerinnen und Berlinern bedeutet, passiert Oliver Zauritz eine kleine Panne. Der Vorstandsvorsitzende des Vereins Historische S-Bahn greift in seine Plattensammlung aus Vinyl, fischt eine Single-Scheibe in einer weißen Papierhülle heraus, die so alt ist wie er selbst, und legt sie fast zärtlich auf seinen Plattenspieler – jaulige Musik erklingt. Lachend schaltet der Dresdner Student die Drehscheibe von der 33er Umdrehung auf die 45er um. „Dass es so etwas überhaupt gibt“, schwärmt der 25-Jährige, als die Musik schnell genug ist, „das sagt mehr als 1.000 Worte.“ Aus den Lautsprechern ertönt ein Liebeslied auf die S-Bahn im Country-Sound. Es stammt von …
NEURUPPIN – Der neue Winterfahrplan der S-Bahn bringt für die Fahrgäste des Prignitz-Express' weniger Probleme als befürchtet. Der Notfahrplan soll ab Montag, 24. Januar, bis Ende Februar gelten. In Hennigsdorf werden ab Montag nur noch alle 30 Minuten S-Bahnen fahren statt bisher alle 20 Minuten. Wer mit dem Prignitz-Express in Richtung Berlin unterwegs ist, muss in Hennigsdorf rund neun Minuten auf die nächste S-Bahn warten. Wer mit der S-Bahn aus Berlin kommt, hat in Hennigsdorf voraussichtlich 14 Minuten Aufenthalt, bis der nächste Regional-Express in Richtung Neuruppin, Wittstock und Wittenberge abfährt. Das war gestern von S-Bahn-Sprecher Ingo Priegnitz zu erfahren. Er bestätigte auch, dass der Prignitz-Express für die Zeit des Winterfahrplanes über die …
Berlin – Ab Montag fährt die S-Bahn nur noch Tempo 60. Pendler brauchen dann bis zu zehn Minuten länger in die City*.
Heute wird eine interne Bahn-Analyse (liegt BILD vor) im Verkehrsausschuss des Bundestages vorgelegt – sie enthüllt die ganze Wahrheit über das S-Bahn-Chaos. Und wie der Schnee den Motoren zugesetzt hat. • Kundeninformation. Die Bahn gibt zu: „Im Störfall sind die Aufsichten stark im internen Meldewesen eingebunden, dadurch mangelnde Kundeninformation.“
Fast ein Witz: Örtliche Aufsichten bekommen Informationen nach dem Kettenprinzip vom Nachbarbahnhof Gegengesteuert wurde mit 40 zusätzlichen Servicekräften. Noch immer zu wenig…