BVG auf Sanierungskurs (3) – U-Bahn-Fernsehen
Ereignis
Die Abgeordnete Jutta Matuschek fragte nach Wirtschaftlichkeit und Organisation des Berliner U-Bahn-Fernsehens. Die BVG stellte klar, dass das „Berliner Fenster“ nicht von der BVG selbst, sondern von ihrer Tochtergesellschaft PAB GmbH betrieben wird. Nach vorliegenden Businessplänen sollte das Projekt ab 2004 die Gewinnschwelle erreichen und einen Überschuss von rund einer Million Euro erwirtschaften. 【3-310cf0】
Details
Quelle: Drucksache 15/11497, Kleine Anfrage der Abgeordneten Jutta Matuschek (PDS). 【3-310cf0】
BVG auf Sanierungskurs (3) – U-Bahn-Fernsehen 【3-310cf0】
Antwort
Die BVG bzw. ihre Tochtergesellschaft machten folgende Angaben: 【3-310cf0】
Zu 1.:
Das Berliner Fenster ist kein Produkt der BVG, sondern der PAB GmbH, später Berliner Fenster GmbH. Der BVG entstanden keine direkten Projektkosten; projektbegleitende Ingenieurleistungen verursachten der PAB zwischen 2000 und 2003 Aufwendungen von 51.000 Euro. 【3-310cf0】
Zu 2.:
Die technische Ausstattung wurde nicht gekauft, sondern langfristig angemietet. Einzelheiten des Vertrages unterliegen Geheimhaltungsklauseln. 【3-310cf0】
Zu 3.:
Für Technik und Software wurden weder GVFG-Mittel noch Mittel aus dem Unternehmensvertrag oder andere öffentliche Fördermittel eingesetzt. 【3-310cf0】
Zu 4.:
Im Jahr 2004 beschäftigte die Berliner Fenster GmbH 13 Mitarbeiter. Personal der BVG wird für den Betrieb nicht benötigt. 【3-310cf0】
Zu 5.:
Angaben zu Werbeeinnahmen wurden mit Verweis auf Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse nicht veröffentlicht. 【3-310cf0】
Zu 6.:
Die Berliner Fenster GmbH fungiert als Programmredaktion. Inhaltliche Beiträge werden durch externe Content-Partner produziert. 【3-310cf0】
Zu 7.:
Für aktuelle Fahrgastinformationen stehen zwei tägliche Informationsfenster mit jeweils 60 Sekunden Länge zur Verfügung. Zusätzlich können innerhalb weniger Minuten Lauftexte mit aktuellen Störungsmeldungen eingeblendet werden. 【3-310cf0】
Zu 8.:
Ein Gutachten von Prof. Dr. Zerdick aus dem Jahr 1998 diente als Grundlage der Wirtschaftlichkeitsbewertung. Die darauf aufbauenden Businesspläne erwarteten den wirtschaftlichen Break-even im Jahr 2004. Eine spätere Überprüfung durch eine Unternehmensberatung bestätigte diese Einschätzung und prognostizierte für 2004 einen Gewinn von rund einer Million Euro. 【3-310cf0】
Zu 9.:
Das Projekt wurde regelmäßig in den Aufsichtsgremien der PAB GmbH sowie der BVG behandelt und begleitet. 【3-310cf0】
Hinweis
Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.