S–Bahn vor Unfall zu schnell, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/sbahn-vor-unfall-zu-schnell/312360.html

Vor dem #Zusammenstoß zweier #S-Bahnen am vergangenen Freitag im Bahnhof #Hackescher Markt war der #Unfallzug mit zu hoher #Geschwindigkeit unterwegs und konnte deshalb am Rot zeigenden Signal nicht rechtzeitig #bremsen. Beim #Aufprall auf einen im Bahnhof stehenden Zug wurden mehrere Fahrgäste verletzt, meist durch zerborstene Sicherheitsscheiben im Innenraum.

Grundsätzlich werden Züge, die am #Rot zeigenden Signal nicht halten, durch eine mechanische #Sperre #zwangsgebremst. Reicht der #Bremsweg dabei nicht aus, kann die Bahn auf einen vor ihr stehenden Zug auffahren. Berechnet ist der Abstand der Signale in der Regel nach der zulässigen Geschwindigkeit. Anders als bei der #U-Bahn verzichtet die S-Bahn bisher aber auf eine #Kontrolle der Geschwindigkeit.

Das System sei grundsätzlich sicher, sagte gestern S-Bahn-Chef Günter Ruppert dem Tagesspiegel. Trotzdem überlege man bereits seit vier Jahren, wie die Technik weiterentwickelt werden könne. Die S-Bahn setzt bisher #kombinierte Signale ein. Dabei wird dem Triebwagenführer an einem Signal bereits auch das – wahrscheinliche – Zeichen des folgenden Signals gezeigt. Muss er dort Rot erwarten, muss er die Geschwindigkeit #reduzieren. Ob er aber tatsächlich das Tempo #drosselt, wird nicht #überwacht.

So konnte es auch passieren, dass im Oktober 2001 am Ostkreuz eine S-Bahn …

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