Straßenbahn-Betreibern geht das Geld aus
Ereignis
Der Schöneicher-Rüdersdorfer Straßenbahn GmbH droht infolge drastischer kommunaler Mittelkürzungen die sofortige Zahlungsunfähigkeit und die damit verbundene Einleitung eines Insolvenzverfahrens. Der Landkreis Märkisch-Oderland kündigte an, seine vertraglich zugesicherten Zuschüsse für das laufende Geschäftsjahr um 360.000 Mark abzusenken, wodurch der Schienenbetrieb laut Geschäftsführer Jan Bleis wirtschaftlich nicht mehr tragbar ist. Trotz bereits vorgenommener Fahrplanausdünnungen am Wochenende soll die traditionsreiche, 15 Kilometer lange Verbindungsstrecke nach Berlin-Friedrichshagen mit über einer Million jährlichen Fahrgästen unter veränderten gesellschaftsrechtlichen Konstellationen fortgeführt werden.
Details
Quelle: Berliner Zeitung, Ausgabe 90 vom 15.04.2000, S. 30
Die massiven Kürzungen gefährden den Weiterbetrieb einer wichtigen regionalen Umland-Tramstrecke. Die Verantwortlichen suchen nun nach neuen strukturellen Lösungen, um den Zusammenbruch des Pendler- und Schülerverkehrs im Südosten der Hauptstadt zu verhindern.
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Original
Die Gesellschafterversammlung der Schöneicher-Rüdersdorfer Straßenbahn GmbH hat am Freitag bekannt gegeben, dass dem Verkehrsunternehmen die Zahlungsunfähigkeit drohe und damit die Einleitung des Insolvenzverfahrens anstehe. Ursache dafür sei die Ankündigung des Landkreises Märkisch-Oderland – einer von vier Gesellschaftern der Bahn -, für das laufende Geschäftsjahr 360 000 Mark weniger als ursprünglich geplant zur Verfügung zu stellen, sagte Jan Bleis, Geschäftsführer der Bahn.
Hinweis
dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt