Die \“Elektrische\“ kommt zurueck
Ereignis
Die Senatsverkehrsverwaltung und die BVG prüfen die Wiedereinführung der Straßenbahn auf der historisch stark belasteten Schöneberger Potsdamer Straße. Die geplante, mittelfristige Neubaustrecke soll über eine Länge von vier Kilometern vom Kulturforum am Potsdamer Platz bis zum Innsbrucker Platz verlaufen und ist finanziell mit rund 80 Millionen Mark kalkuliert. Aufgrund der extremen räumlichen Enge und täglicher Stauprobleme gilt die Linienführung bei Verkehrsplanern jedoch als verkehrstechnisches Nadelöhr, weshalb die dortige Busspur komplett weichen und an den Endpunkten mangels Platzes auf klassische Wendeschleifen zugunsten moderner Zweirichtungsfahrzeuge verzichtet werden muss.
Details
Quelle: Berliner Zeitung, Ausgabe 53 vom 03.03.2000, S. cw28
Die bezirkspolitische Debatte forcisiert eine direkte schienenbasierte Verbindung zwischen dem östlichen und westlichen Citykern der Hauptstadt. Während die Grünen-Fraktion eine sofortige Realisierung zur Entlastung des unzuverlässigen Busverkehrs fordert, rechnet der Senat aufgrund der erheblichen bautechnischen Erschwernisse mit einem Baubeginn frühestens nach dem Jahr 2005.
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Original
Alteingesessene erinnern sich an die Zeit, als auf der Potsdamer Straße noch die „Elektrische“ fuhr. Das tat sie bis in die 60er-Jahre. Dann wurde die Bahn, wie alle Straßenbahnen im West-Teil der Stadt, vom Omnibus abgelöst. Nun könnte sie wiederkommen. Die Diskussion um diese von Verkehrsexperten als besonders wichtig eingeschätzte Strecke vom Potsdamer bis zum Innsbrucker Platz wird seit kurzem intensiv geführt.
Hinweis
dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt