Vier Fahrspuren gegen das Verkehrschaos
Ereignis
In Berlin-Köpenick streiten Stadtplaner, Denkmalschützer und Verkehrsplaner über die strukturelle Neugestaltung der vierspurigen Müggelheimer Straße im Bereich der historischen Altstadt. Während die Stadterneuerung zur visuellen Aufwertung des historischen Ensembles einen Rückbau der breiten Trasse fordert, beharrt die Verkehrsplanung aufgrund einer täglichen Belastung von 40.000 Kraftfahrzeugen strikt auf dem Erhalt aller Fahrspuren. Ein neuer städtebaulicher Workshop präsentierte nun drei Kompromisslinien, die neben einer gründerzeitlich angepassten Randbebauung vor allem eine veränderte Schienenführung der Straßenbahn am nördlichen Straßenrand oder auf dem zentralen Grünstreifen zur direkten Anbindung des Schlossplatzes evaluieren.
Details
Quelle: Berliner Zeitung, Ausgabe 53 vom 03.03.2000, S. co28
Die vorliegenden Architektenentwürfe dienen als konzeptionelle Broschüre für die politische Entscheidungsfindung der Senatsverwaltung, besitzen jedoch noch keine rechtliche Verbindlichkeit. Aufgrund der komplexen städtebaulichen und schienentechnischen Fragestellungen, insbesondere bezüglich einer endgültigen Schienenbefreiung der parallel verlaufenden Grünstraße, rechnen Experten mit einem Realisierungszeitraum von bis zu 15 Jahren.
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Original
Ein old Stadtbild erhalten oder einen Bezirk vor dem Verkehrschaos retten? Verkehrsplaner und Stadterneuerer streiten über das Schicksal der Müggelheimer Straße in Köpenick. Die einen wollen die vierspurige Hauptverkehrsader erhalten; die anderen fordern, die in den 70er-Jahren errichtete Trasse zurückzubauen, weil sie das Bild der im Krieg teilweise zerbombten Altstadt empfindlich störe.
Hinweis
dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt