Bus: Neuer BVG-Betriebshof in Köpenick, aus Senat

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1. Wer ist Eigentümer der Flächen auf den Grundstücken Rummelsburger Landstraße 100 und
Köpenicker Landstraße 297, auf der die BVG einen #Werkstattstandort für #Elektrobusse einrichten will?
Zu 1.: Eigentümer des Grundstücks an der Rummelsburger Landstraße 100 ist nach
Auskunft der BVG zum gegenwärtigen Zeitpunkt die BIM. Die BVG beabsichtige den
Kauf dieser Fläche.
Die Köpenicker Landstraße 297 befinde sich im Eigentum der GESA. Für dieses
Grundstück beabsichtige die BVG einen Mietvertrag mit der GESA zu schließen.
2. Wurden/werden diese Standorte ins Fachvermögen der BVG übertragen und wenn ja wann?
Zu 2.: Die BVG teilt hierzu mit, dass sie beabsichtige, den Kaufprozess für das
Grundstück an der Rummelsburger Landstraße 100 im Jahr 2020 abzuschließen.
3. Wie erfolgte die Auswahl der Standorte für dieses Vorhaben?
Zu 3.: Die Standortauswahl erfolgte nach Auskunft der BVG anhand folgender
Kriterien:
– Grundstücksgröße
– Lage im Stadtgebiet
– Verfügbarkeit
– Nutzung von Grundstücken der öffentlichen Hand (in Abstimmung mit der
Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz – SenUVK -)
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4. Welcher Investitionsbedarf wird seitens der BVG für den neuen Betriebshof gesehen und wo sind
die Gesamtkosten etatisiert?
Zu 4.: Den Investitionsbedarf für die Realisierung des neuen #Betriebshofes beziffert
die BVG auf ca. 100 Mio. EUR (ohne Grundstückskosten). Die Kosten seien
Gegenstand der derzeit noch nicht abgeschlossenen
Verkehrsvertragsverhandlungen.
5. Wie viele Elektrobusse sind bereits im Berliner Südosten unterwegs, dass dieser
Betriebshofverbund notwendig wird?
Zu 5.: Elektrobusse sind im Berliner Südosten noch nicht unterwegs. Im direkten
Einzugsgebiet des Betriebshofverbundes Süd-Ost besteht Potential für den Betrieb
von ca. 130 Elektro-Gelenkbussen (18 m) und ca. 180 Elektro-Eindeckbussen (12
m). Die Angaben sind inkl. Reserve und Leistungszuwachs. Die genauen Anzahlen,
die Linienauswahl und -priorisierung werden derzeit unter Berücksichtigung der
vorhandenen Betriebshofkapazitäten am Betriebshofverbund Südost (s. Frage 6) in
einem Betriebskonzept konkretisiert und im Anschluss mit dem Aufgabenträger
abgestimmt.
Das Land Berlin hat im Mobilitätsgesetz das Ziel verankert, dass der ÖPNV
spätestens bis 2030 vollständig mit alternativen Antrieben bzw. nicht fossilen
Antriebsenergien erfolgen soll. In Abstimmung mit SenUVK stellt die Elektrifizierung
aus Sicht der BVG derzeit die beste Möglichkeit dar, Busse lokal emissionsfrei zu
betreiben. Des Weiteren sollen die Leistungen im Berliner Busverkehr nach dem
Nahverkehrsplan 2019-2023 in den nächsten Jahren wachsen. In diesem Kontext
solle entsprechend die BVG-Busflotte bis 2030 wachsen und es werde neue
Infrastruktur benötigt. Der Betriebshofverbund Südost sei ein wesentlicher
Bestandteil bei der Umsetzung dieser Ziele.
6. Welche Kapazitäten sollen an beiden Standorten vorgehalten werden? Wie viele Busse werden
dort gewartet?
Zu 6.: Die BVG teilte hierzu mit, dass aus der Köpenicker Landstraße mit ca. 210
Bussen der Großteil des Fahrgastbetriebes bedient werden solle. Mit ca. 60 Bussen
solle ein kleinerer Teil der Linienleistung vom Standort an der Rummelsburger
Landstraße erfolgen. Die Wartung (Service- und Reinigungsarbeiten) sei dabei für
den Standort Köpenicker Landstraße, die Instandhaltung (Werkstattbetrieb) für den
Standort Rummelsburger Landstraße vorgesehen.
7. Weshalb ist die Mitbenutzung der bestehenden Betriebshöfe für diesen Zweck nicht möglich?
Zu 7.: Die Kapazitätsgrenzen der bestehenden Betriebshöfe seien laut BVG bereits
heute erreicht. Die Bearbeitung eines erweiterten Fuhrparks für den Linienbetrieb in
der geplanten Größenordnung sei mit dem heutigen Betriebshofbestand nicht
möglich. Lediglich bei schweren Instandsetzungsarbeiten nach Unfällen könne auf
die Ressourcen der Hauptwerkstatt in Lichtenberg zugegriffen werden.
8. Werden auch Kapazitäten für die Wartung von möglichen Bussen mit
Wasserstoffantrieb mit eingeplant oder setzt die BVG einseitig auf Elektrobusse für die
Mobilität der Zukunft? Wenn ja, warum?
Zu 8.: In Abstimmung mit SenUVK stellt die Elektrifizierung derzeit die beste
Möglichkeit dar, Busse lokal emissionsfrei zu betreiben. Am neuen
Betriebshofverbund Südost sollen deshalb nur Elektrobusse stationiert und gewartet
werden. Die BVG beobachte jedoch kontinuierlich die Entwicklungen der
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Wasserstofftechnologie bzw. Brennstoffzellen mit Wasserstoff und prüfe stetig, ob
diese perspektivisch eine gangbare Lösung für den Omnibusbetrieb in Berlin
darstelle. Sie werde die Technologie ggf. in der Planung zukünftiger Standorte
berücksichtigen. Bis dahin seien noch verschiedene Fragestellungen zu klären,
einschließlich der nachhaltigen und wirtschaftlichen Herstellung, Versorgung und
Lagerung von Wasserstoff.
Berlin, den 10.Juni 2020
In Vertretung
Barbro D r e h e r
………………………………………………….
Senatsverwaltung für Wirtschaft,
Energie und Betriebe

Bahnindustrie + Werkstätten: 100 Jahre Werkstattanlage Senftenberg Jubiläumsfeier mit einem Tag der offenen Tür am Samstag, 17. August, aus DB

https://www.deutschebahn.com/pr-berlin-de/aktuell/presseinformationen/100-Jahre-Werkstattanlage-Senftenberg–4383418

Die #Deutsche Bahn kann in #Senftenberg auf einen #Werkstattstandort mit langer Tradition zurückblicken, der am 1. März 100 Jahre alt wurde.

Aktuell werden an diesem Standort Elektro- sowie Diesellokomotiven und Güterwagen instandgehalten.

Eine #Jubiläumsfeier mit einem #Tag der offenen Tür und einem Blick hinter die #Kulissen ist am Samstag, 17. August 2019 von 10 Uhr bis 14 Uhr geplant.

Dabei werden #Werksführungen mit Besichtigung von Rangier- und E-Lokomotiven angeboten, bei denen fachkundige Kolleginnen und Kollegen auch für Fragen zur Verfügung stehen. Interessant dürfte ebenfalls das Angebot einer #Mitfahrt auf einer dieselhydraulischen #Rangierlokomotive der Baureihe 294 sein.

Folgende Lokomotiv-Baureihen (BR) werden ausgestellt:

BR 362/363 Kleine Rangierlokomotive, Baujahr: 1955 bis 1963,

Leistung: 465 KW bis 478 KW

BR 261/265 Dieselhydraulische Lokomotive, Baujahr: 2008,

Leistung: 1000 KW bis 1800 KW

BR 294 Mittelschwere dieselhydraulische Rangier- und Verschiebelokomotive,

Baujahr: 1964 – 1974, Leistung: 639 KW

BR 232/233 Diesellokomotiven, Baujahr: 1970 – 1982, Leistung: 2200 KW

BR 155 schwere Elektrolokomotive, Baujahr: 1974 – 1984, Leistung: 6x 900 KW

BR 145 Elektrolokomotive, Baujahr: 1997 – 2002, Leistung: 4200 KW

BR 193 Mehrsystemlokomotive, Baujahr: 2010, Leistung: 2,4 MW

BR 151 Elektrolokomotive, Baujahr: 1972 – 1978, Leistung: 5982 KW

BR 143 Elektrolokomotive, Baujahr: 1982 –1991, Leistung: 3500 KW

Am Tag der offenen Tür sind auch die Bundespolizei, die DEVK und BAHN-BKK mit Informationsständen vertreten.

Im Kulturhaus Reppist – außerhalb des Werkes – kommen an diesem Tag auch die Kinderaktivitäten nicht zu kurz. So stehen dort unter anderem ein Trampolin und ein Spielplatz bereit. Auch für Speis und Trank ist gesorgt. (Kulturhaus Reppist, Reppister Strasse 1, 01968 Senftenberg).

Parkplätze stehen auf dem Werkgelände zur Verfügung. Die Kontrolle und Überwachung wird durch einen Mitarbeiter von DB Sicherheit übernommen. (Cargo Werkstatt Senftenberg, Spremberger Straße, Ortsteil Reppist, 01968 Senftenberg).

Historie zur Werkstattanlage Senftenberg:

Im Jahr 1912 begannen aufgrund des ständig wachsenden Verkehrsaufkommens und der begrenzten Kapazität in den alten, bestehenden Anlagen die Planungen für den Bau einer neuen Schuppen- und Werkstattanlage.

Ab 1914 entstanden dann in vierjähriger Bauzeit ein halbkreisförmiger Lokomotivschuppen, ein zweistöckiges Aufenthalts- und Übernachtungsgebäude, ein Werkstatt- und Magazingebäude sowie ein Wasserturm mit einem Fassungsvermögen von 500 Kubikmetern.

Der 1. März 1919 ist der Gründungstag des Bahnbetriebswerkes Senftenberg als selbstständige Dienststelle. Es liegt auf der Ostseite des von Westen nach Osten langgestreckten Bahnhofs Senftenberg. Im Gründungsjahr 1919 waren im Bahnbetriebswerk 228 Mitarbeiter beschäftigt.

Rund 60 Jahre später, im Jahr 1980, fiel eine Grundsatzentscheidung zur Modernisierung für das Bahnbetriebswerk. Der alte Lokschuppen sollte abgerissen und eine neue, moderne, den Anforderungen eines E-Lok-Betriebswerkes entsprechende Lokhalle gebaut werden. In diesem Zusammenhang entstand eine neue Zufahrt zum Werk, eine neue Drehscheibe und andere Nebeneinrichtungen.

Am 20. März 1986 erfolgte die Grundsteinlegung für die neue Lokhalle, die dann am 4. Oktober 1989 offiziell an den Betrieb übergeben wurde.

Aus dem Bahnbetriebswerk Senftenberg war eine große, moderne Dienststelle entstanden.

Bahnverkehr: 100 Jahre Eisenbahnwerkstattanlage in Senftenberg 1. März 1919 war Gründungstag, aus DB

1. März 1919 war Gründungstag • Aktuell werden Loks und Güterwagen instandgehalten • Jubiläumsfeier im Sommer 2019

Die Deutsche Bahn kann in #Senftenberg auf einen #Werkstattstandort mit langer #Tradition zurückblicken, der am 1. März 100 Jahre alt wird.

Im Jahr 1912 begann aufgrund des ständig wachsenden Verkehrsaufkommens und der begrenzten Kapazität in den alten, bestehenden Anlagen die Planungen für den Bau einer neuen Schuppen- und #Werkstattanlage.

Ab 1914 entstanden dann in vierjähriger Bauzeit ein halbkreisförmiger #Lokomotivschuppen, ein zweistöckiges Aufenthalts- und Übernachtungs-gebäude, ein Werkstatt- und Magazingebäude sowie ein #Wasserturm mit einem Fassungsvermögen von 500 Kubikmetern.

Der 1. März 1919 ist der Gründungstag des Bahnbetriebswerkes Senftenberg als selbstständige Dienststelle. Es liegt auf der Ostseite des von Westen nach Osten langgestreckten Bahnhofs Senftenberg. Im Gründungsjahr 1919 waren im Bahnbetriebswerk 228 Mitarbeiter beschäftigt.

Rund 60 Jahre später, im Jahr 1980, fiel eine Grundsatzentscheidung zur Modernisierung für das Bahnbetriebswerk. Der alte Lokschuppen sollte abgerissen und eine neue, moderne, den Anforderungen eines E-Lok-Betriebswerkes entsprechende Lokhalle gebaut werden. In diesem Zusammenhang entstand eine neue Zufahrt zum Werk, eine neue Drehscheibe und andere Nebeneinrichtungen.

Am 20. März 1986 erfolgte die Grundsteinlegung für die neue Lokhalle, die dann am 4. Oktober 1989 offiziell an den Betrieb übergeben wurde.

Aus dem Bahnbetriebswerk Senftenberg war eine große, moderne Dienststelle entstanden.

Aktuell werden an diesem Standort Elektro- sowie Diesellokomotiven und Güterwagen instandgehalten.

Eine Jubiläumsfeier mit einem Tag der offenen Tür und einem Blick hinter die Kulissen ist für Sommer 2019 vorgesehen.