Tegel besonders betroffen – Feuerwehr arbeitet im Ausnahmezustand ddp
Starke Regenfälle und Gewitter haben am Freitagabend in Berlin einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Von etwa 20.30 Uhr bis gegen 3 Uhr am Samstagmorgen herrschte Ausnahmezustand. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr rückte bis zum Samstagmorgen rund 200 Mal aus. Nach Einschätzung des privaten Wetterdienstes MC-Wetter war das Unwetter über Berlin in dieser Nacht das heftigste deutschlandweit. Die höchsten Niederschlagsmengen habe der Stadtteil Tegel im Bezirk Reinickendorf abbekommen, wie Meteorologe Norbert Becker-Flügel erläuterte. Die Polizei sperrte die Stadtautobahn 111, da der Tunnel am Flughafen Tegel voll Wasser gelaufen war. Am Morgen wurde der Tunnel wieder …
Senat prüft Strecke der M 1/ Bürgerbegehren geplant
PANKOW. Nur wenige Wochen – dann will die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung entscheiden, wie lange noch Straßenbahnen nach Rosenthal Nord rollen werden. „Wir prüfen, ob ein Weiterbetrieb der Strecke wirtschaftlich wäre“, heißt es dort. „Das Ergebnis liegt im Herbst vor.“ Von ihm hängt es ab, ob bei der geplanten Sanierung der Friedrich-Engels-Straße dieser Teil der M 1 erhalten bleibt. Der Bezirk will mit den Bauarbeiten im Frühjahr beginnen – vielleicht fährt dann schon der letzte Zug. Für Baustadtrat Martin Federlein (CDU) wäre die Stilllegung eine „Katastrophe“ – zumal auch andere Tram-Strecken in Pankow in Gefahr sind. So sieht der Stadtentwicklungsplan Verkehr des Senats bis 2015 die Stilllegung des anderen …
Bis zum Jahresende werden die Automaten in den 30 Berliner Parkraumbewirtschaftungszonen auf eine kundenfreundlichere Bezahlung umgestellt. Das kündigte Staatssekretärin Maria Krautzberger (SPD) von der Stadtentwicklungsverwaltung auf einer Diskussionsveranstaltung der Industrie- und Handelskammer (IHK) und der Handwerkskammer an. Die neue Gebührenordnung hatte der Senat am 1. August beschlossen.Das bisherige 15-Minuten-Intervall brachte wegen der häufigen Überbezahlung oft Ärger. Künftig gilt nach der ersten Viertelstunde ein Fünf-Cent-Takt. Generell habe die Bewirtschaftung zur Verbesserung des ruhenden Verkehrs beigetragen und die Zahl der Dauerparker …
Eine umweltfreundliche Beschichtung lässt sich mitsamt den Graffiti von Hauswänden abwaschen Denis Dilba
Geschäftsinhaber Müjdat Tunci muss nicht lange überlegen: Die schwarze Farbe der Marke Grog Buff Proof Ink sei die beste auf dem Markt. „Die bekommst du nicht mehr von der Wand.“ Tunci leitet den Laden Fame-City, das nach eigenen Angaben größten und älteste Geschäft für Graffitibedarf in Berlin. Die feinen Kristallpigmente der Grog Ink hafteten selbst auf Anti-Graffiti-Schichten, weil sie tief in das Material einzögen, sagt Tunci. 7 000 bis 8 000 Spraydosen dieser Marke verkauft er jeden Monat. Die aggressive Tinte sei besonders beliebt …
KÖNIGS WUSTERHAUSEN Auf der Strecke Berlin-Schöneweide-Beeskow-Frankfurt/ Oder (OE 36) wird die Ostdeutsche Eisenbahn (Odeg) möglicherweise ab Dezember an den Wochenenden nur noch alle zwei Stunden fahren. Bisher verkehrt sie stündlich. Grund für die Ausdünnung des Fahrplanes sind Streichungen von Regionalisierungsmitteln des Bundes in Höhe von insgesamt 142 Millionen Euro. Das brandenburgische Ministerium für Infrastruktur, Raumordnung und Finanzen hat bereits ein Kompensationskonzept vorgelegt, das helfen soll, die fehlenden Mittel auszugleichen. Dennoch stehen nach ersten Planungen zehn Millionen Euro …
Der Hamburger Verkehrsverbund darf weiter „Metrobusse“ einsetzen. Im Streit um seine Markenrechte hat der Düsseldorfer Handelskonzern Metro vorerst den Kürzeren gezogen.
Die britische Fluggesellschaft Easyjet erwägt einem Medienbericht zufolge, den Flugverkehr von und nach Berlin erheblich einzuschränken oder ganz einzustellen, wenn der Flughafen Schönefeld nach der jetzigen Planung gebaut wird. Das berichtete das Hamburger Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ am Samstag vorab. Die Airline wollte diese Überlegung zwar nicht bestätigen, der Deutschland-Chef des Unternehmens, John Kohlsaat, sagte dem Magazin aber: „Der Airport Berlin Brandenburg International ist viel zu groß dimensioniert, was zwangsläufig zu einer Kostenexplosion, auch bei den …
In der Zeit vom 4. September bis 9. Dezember 2006 gibt es auf der Linie OE36 zwischen Königs Wusterhausen – Beeskow – Grunow und Frankfurt (Oder) gravierende Änderungen. Die DB Netz AG erneuert die Spreebrücke Beeskow und das Gleis zwischen Beeskow und Grunow. Nach Abschluss der Bauarbeiten kann dort die Geschwindigkeit von derzeit 60 km/h auf 80 km/h erhöht werden, was in Zukunft zu Fahrzeitverkürzungen führen wird. In dem Zusammenhang ist es erforderlich, vom 4. September 2006 bis 9. Dezember 2006 zwischen Beeskow und Grunow Schienenersatzverkehr mit Bussen zu fahren. Aufgrund der längeren Fahrzeiten der Busse müssen die Abfahrtszeiten der Züge angepasst werden, d. h. die Züge ab Grunow in Richtung Frankfurt (Oder) fahren 16 min später ab, immer stündlich zur Minute 29. In der Gegenrichtung werden die Züge 13 Minuten früher abfahren, ab Frankfurt (Oder) in Richtung Grunow stündlich, zur Minute 1. Zusätzlich wird Schienenersatzverkehr zwischen Wendisch Rietz und Beeskow für einige Züge der ODEG notwendig, um weiterhin den Güterverkehr nach Beeskow zu ermöglichen Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der ODEG (25.08.06).
Wir begrüßen die Planung des Landes Brandenburg, die Leistungen zwischen Brandenburg Hauptbahnhof und Rathenow nicht gänzlich abzubestellen. Die Reduzierung der Verkehrsleistungen an den Wochenenden auf einen 2-Stunden-Takt betrachten wir als gerade noch vertretbaren Eingriff in die Bedienhäufigkeit. Dabei kann es allerdings dauerhaft nicht bleiben! Die Landesregierung steht hier in der Pflicht. Im Interesse einer besseren Auslastung der Züge muss sie aktiv dafür sorgen, dass die Fahrgastzahlen auf Grund des ausgedünnten Fahrtenangebotes nicht noch mehr zurückgehen. Ansonsten können wir ohne hellseherische Fähigkeiten voraussagen, dass die komplette Abbestellung mit dem Verweis auf die zu niedrigen Fahrgastzahlen zum Dezember 2007 Wirklichkeit wird. Wir schlagen zur Attraktivitätssteigerung folgende Maßnahmen vor: 1. Kurzfristig: Verbesserte Anschlusssicherung von allen Zügen aus Richtung Berlin und Magdeburg in Brandenburg Hbf 2. Kurzfristig: Verlängerung der Fahrten bis Rathenow Nord Diese Zugangsstation wird seit dem 14. Dezember 2005 nicht bedient, liegt im Stadtgebiet von Rathenow mit einem großem Einzugsgebiet und ist bis Frühjahr 2005 erst komplett saniert worden (mit Brückenbauwerk über die Hauptstrecke Berlin – Stendal). 3. Mittelfristig: Fertigstellung der Sanierung des Abschnitts zwischen Brandenburg Hauptbahnhof und Brandenburg Altstadt zur Erhöhung der Reisegeschwindigkeit. Verkehrsminister Szymanski sei an seine eigenen Worte erinntert: „Wir werden aber in Zukunft mit weniger Mitteln mehr leisten müssen.“ (Pressemitteilung vom 17. November 2005). Das gilt auch für den Schienenpersonennahverkehr und ist über Ausschreibungen von Regionalexpress im Wettbewerb effektiv zu realisieren. Der in der Vergangenheit stets vorgeschobene Verweis auf die ausschliessliche Zuständigkeit von Bund und DB AG und die eigene angebliche Machtlosigkeit muss aufhören. Das Land hat sehr wohl Möglichkeiten und Befugnisse, indirekt und direkt auf die Beteiligten einzuwirken. Es kommt nur darauf an, ob die Landesregierung auch Interesse daran hat. Bisher hat es daran gefehlt (Pressemeldung Bahnkunden-Verband Potsdam-Mittelmark, 25.08.06).