VELTEN Wenn Velten nicht ans S-Bahn-Netz angeschlossen wird, könnten dort ansässige Firmen über einen Standortwechsel nachdenken. So äußerten sich Vertreter von Veltener Firmen gestern im Rathaus und gaben damit der Forderung der Stadt nach einem S-Bahn-Anschluss Rückendeckung. Bürgermeister Heiko Manthey hatte Vertreter von 13 Firmen eingeladen, die mit ihrer Geldspende die Finanzierung einer Nutzen-Kosten-Analyse für den S-Bahn-Anschluss ermöglichen: Awu, Greibo-Chemie, Enretec, Klöckner Stahlhandel, Grundstoffchemie, ESK Schulze, ERV, Würfel, Rhenus, Freudenberg, Wall, Stadtwerke Velten und Galabeton. 20 000 Euro kostet die Analyse, zu je einem Drittel teilen sich das Land, die Stadt Velten und Sponsoren die Summe. 10 000 Euro hat die Stadt bereits in eine Vorstudie investiert. Deren Ergebnis muss so ausfallen, dass eine …
Fahrzeit der Bahn ab Berlin wird halbiert Von Klaus kurpjuweit
Usedom – In nur zwei Stunden von Berlin bis an die Ostsee auf der Insel Usedom – die Bahn will es möglich machen. Heute sind die Züge mit dem Umweg über Wolgast rund vier Stunden unterwegs, ehe sie in den Kaiserbädern Bansin, Heringsdorf oder Ahlbeck eintreffen. Eine Fahrzeit von zwei Stunden ist auch mit dem Auto kaum zu schaffen. Um schnell an die „Badewanne“ von Berlin zu kommen, muss eine Bahnstrecke aufgebaut werden, die bis zum Kriegsende vorhanden war, danach aber demontiert worden ist. Die Brücke über den Peenestrom mit der Hubbrücke bei Karnin war kurz vor Kriegsende gesprengt worden. Zu DDR-Zeiten war zwar überlegt worden, die Verbindung wieder aufzubauen, doch da die Gleise auf einem kurzen Stück bei …
Sie warten am Bahnhof auf haltende Züge Susanne Kröck
Berlin – Jetzt schmieren sie schon am helllichten Tag! Mit einem neuen fiesen Trick schaffen es Vandalen, unsere S-Bahnen zu besudeln, während die Züge unterwegs sind. So war’s bisher: Graffiti-Schmierer besprühen Züge in Abstellanlagen – trotz Wachschutz, trotz Zäunen. Wird die Sauerei entdeckt, gehen die Züge nicht auf die Strecke. Kein Triumph für die Sprayer, die am liebsten aller Welt ihre „Werke“ präsentieren. Darum jetzt der fiese Trick: Eine Gruppe Graffiti-Sprüher lauert vor allem an den Außenstrecken in der Nähe des Bahnhofs darauf, dass ein Zug hält. Dann stürzen sich alle auf die Bahn – immer von der dem Bahnsteig …
Ticket für Hin- und Rückfahrt ab 39 Euro / Viele attraktive Zusatzangebote
(Berlin, 7. Mai 2007) Am 1. April startete das Ostsee-Ticket der Deutschen Bahn AG wieder mit vielen Zusatzangeboten in die Saison 2007, die dieses Jahr unter dem Motto: „Strand in Sicht“ steht. Mit dem Ostsee-Ticket reisen bis zu fünf Personen zum günstigen Festpreis von Bahnhöfen in Berlin und Brandenburg an die Ostseeküste und zurück. Das Ticket ist ab 39 Euro, für Mitfahrer ab 29 Euro erhältlich. „Wir haben auch in diesem Jahr wieder neue Partner gewinnen können und machen so das Ostsee-Ticket immer beliebter“, sagt Joachim Kießling, DB-Vertriebs- und Marketingleiter für die neuen Bundesländer. So bekommen Ticket-Inhaber ermäßigte Tarife zum Beispiel im Meeresmuseum Stralsund, Pommerschen Landesmuseum Greifswald, bei Hafenrundfahrten und Überfahrten, im Aquadrom Graal-Müritz oder in der Wohlfühl- und Erlebniswelt Wonnemar Wismar. Auch die bewährte Kooperation mit den InterCityHotels und Steigenberger Hotels wird 2007 fortgesetzt. In den InterCityHotels Stralsund, Rostock und Schwerin kostet die Übernachtung im Doppelzimmer inklusive Frühstück für Ostsee-Ticket-Inhaber nur 39 Euro* pro Person. Kinder unter 15 Jahren schlafen kostenlos im Zimmer der Eltern. In den Steigenberger Vier-Sterne-Häusern „Baltic“ in Stralsund, „Resort“ auf Rügen, „Aparthotel“ Zingst, „Sonne“ in Rostock und „Stadt Hamburg“ in Wismar kostet die Nacht im Doppelzimmer ebenfalls 39 Euro* pro Person, hier jedoch ohne Frühstück. Auch hier schlafen Kinder unter 15 Jahren kostenlos im Zimmer der Eltern. Zu denselben Konditionen kann auch das „Strandhotel“ in Zingst gebucht werden. Neu in diesem Jahr dazugekommen ist das „Travel Charme Strandhotel“ Zinnowitz. Hier kosten 3 Übernachtungen mit Frühstück 147 Euro pro Person. Das Ostsee-Ticket gilt für 9 Tage (Hin- und Rückfahrt je 2 Tage) in der 2. Klasse. Es kostet beim Kauf an DB Automaten oder über das Internet 39 Euro, bis zu vier Mitfahrer zahlen pro Person 29 Euro. Kinder unter 15 Jahren fahren in Begleitung von mindestens einem Eltern- bzw. Großelternteil kostenlos mit. Alleinreisende Kinder zahlen 29 Euro. In den DB Reisezentren, DB Agenturen und DB MobilityCenter im KaDeWe ist das Ticket für zwei Euro mehr pro Person erhältlich. Das Ostsee-Ticket gilt zu ausgewählten Zielbahnhöfen entlang der Ostseeküste in allen IC/EC Zügen, in den Nachtzügen NZ 1448/1449 und NZ 40482/41448, im Usedom-Express sowie in den Nahverkehrszügen der Deutschen Bahn AG, der Usedomer Bäderbahn GmbH (UBB) und der Ostseeland Verkehr GmbH (OLA). Weitere Informationen zum Ostsee-Ticket sind in den DB Reisezentren, in allen DB Agenturen, DB MobilityCenter, an den DB Automaten sowie telefonisch über 11 8 61** und online unter www.bahn.de erhältlich.
** 3 ct/Sek., ab Weiterleitung zum DB Reise-Service 39 ct/ angefan. Min.(inkl. Ust., aus dem Festnetz DT AG)
Herausgeber: Deutsche Bahn AG Kommunikation, Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin Verantwortlich für den Inhalt: Oliver Schumacher
Andreas Radam mag keinen Stillstand. Der Unternehmer gerät geradezu ins Schwärmen, wenn er seine neuen Produkte beschreiben kann. „Ein Waggonhersteller hat bei uns 500 Schaltkästen für einen völlig neuen Wagentyp bestellt“, erzählt der RWS-Geschäftsführer. Bislang wurden PKW von der Bahn mit doppelstöckigen und offenen Güterwagen durch Europa transportiert. Die Produzenten von Edelkarossen wollen zum Schutz ihrer teuren Autos aber künftig nur noch geschlossene Waggons für den Transport einsetzen. „Wir liefern die Steuerungen für das bewegliche Dach, für die Hubbühnen im Wagen und für die Beleuchtung der Güterwagen.“ Steuerungen und elektrische Ausrüstungen von Waggons sind die Welt von Andreas Radam. Im Sommer 1999 hat er als Einzelkämpfer sein Unternehmen gegründet. „Damals habe ich auf meinem Grundstück in einem …
Anhänger des City-Flughafens dürfen Stimmen für Offenhaltung sammeln Ob ein Volksbegehren aber die Schließung verhindern kann, ist offen Von Werner van Bebber
Das Stimmensammeln für den Flughafen Tempelhof kann weitergehen. Erstmals soll sich am kommenden Dienstag der Senat mit einem geplanten Volksbegehren befassen. Denn nach der Überzeugung der Rechtsfachleute in der Innenverwaltung ist das Volksbegehren rechtlich zulässig, das die Interessengemeinschaft City Airport Tempelhof (ICAT) initiiert hat. Dafür haben die ICAT-Leute bereits weit mehr als die erforderlichen 20000 Stimmen gesammelt. In der Innenverwaltung gilt es aber als rechtlich problematisch, dass mit einem Volksbegehren der Schließungsbeschluss für Tempelhof widerrufen werden soll. Schließlich habe die Flughafengesellschaft selbst beantragt, Tempelhof zu schließen. Da könne das Abgeordnetenhaus nicht beschließen, dass die Flughafenbehörde Tempelhof gegen ihre Absicht weiterbetreiben müsse, argumentiert die …
Die Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer, hat den Tunnel der künftigen U-Bahn-Station Brandenburger Tor nach alter Bergmannssitte auf ihren Vornamen getauft. Die Arbeiten sollen laut BVG bis Ende 2008 dauern. Im Folgejahr könnte die sogenannte Kanzler-U-Bahn (Linie 55) zwischen Brandenburger Tor und Berliner Hauptbahnhof fahren. Berlin hat einen überaus seltenen Gast: Die „Heilige Barbara“ – die Schutzgöttin der Bergleute – ist in der Stadt und hat Quartier gleich neben dem Hotel Adlon auf dem Boulevard Unter den Linden bezogen. Dort soll sie ihre schützende Hand über die etwa 50 Arbeiter halten, die in 20 Meter Tiefe einen Stollen für die neue U-Bahn-Linie U55 („Kanzler-U-Bahn“) graben. Ganz nach alter Bergmannsitte wurde am Donnerstag in der riesigen, 20 mal 24 Meter großen Baugrube der „Tunnel-Anstich“ gefeiert. Der Grund für das Ritual: Dieser U-Bahn-Streckenabschnitt wird erstmals in Berlin …
Neustrelitz/Putlitz (dpa/bb) – Die britische Arriva-Firmengruppe hat das Bahnwerk in Neustrelitz jetzt vollständig übernommen. Seit 2003 gehörte das Ostmecklenburgische Bahnwerk zu je 50 Prozent der Arriva Deutschland GmbH mit Sitz in Putlitz (Prignitz) und der Stinnes-Gruppe. Am Freitag wird die neue Arriva Werke Nord GmbH bei …
Berlin (dpa/bb) – Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) hat den Tunnel der künftigen U-Bahn-Station Brandenburger Tor auf ihren Vornamen getauft. Nach alter Bergmannssitte nahm sie am Donnerstag den traditionellen «Anstich» für die Tunnelarbeiten vor, wie die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) mitteilten. Nach der Taufe auf den Namen «Ingeborg» begann der …
Neues Gesetz sorgt für Ärger in Pankow Stefan Strauss
FRANZÖSISCH-BUCHHOLZ. Frank Seidler ist sehr wütend. 8 420,44 Euro soll seine Familie bezahlen, wenn die Pasewalker Straße in den kommenden Jahren erneuert wird. Dies hat das Bezirksamt Pankow Seidler in einem Brief geschrieben. Auch die anderen 440 Grundstückseigentümer an der Pasewalker Straße haben Post vom Amt bekommen. Die Verwaltung will sich von ihnen einen Teil der Baukosten von 4,8 Millionen Euro zurückholen. Entsprechend dem Straßenausbaubeitragsgesetz. Von Summen bis zu 143 000 Euro ist die Rede. Frank Seidler, der in einem zweigeschossigen Einfamilienhaus wohnt, sieht das gar nicht ein. Die Kosten für die jahrelang unterlassene Sanierung der Straße …