Brandenburg: Tag für die Fahrgäste 2007 in Brandenburg an der Havel

http://www.lok-report.de/

Am 9. Juni 2007 stehen in Brandenburg an der Havel alle Zeichen auf „Freie Fahrt für den Öffentlichen Personennahverkehr“, denn 850 Jahre Mark Brandenburg bedeuten auch einige Jahrhunderte Mobilität: Die ersten Jahrhunderte zu Fuß und mit der Kutsche. Und später dann mit der Eisenbahn, dem Fahrrad, dem Auto, der Straßenbahn und dem Bus. Für den VBB und die VBBr GmbH Grund genug, einen ganzen Tag dem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zu widmen und mit einem bunten Programm für die ganze Familie einen Blick in Geschichte, Gegenwart und Zukunft des ÖPNV zu werfen. Die Deutsche Bahn AG unterstützt den „Tag für die Fahrgäste.“
Mehr als drei Millionen Menschen nutzen heute täglich das umfangreiche Angebot an Bussen und Bahnen in Berlin und Brandenburg. Allein in Brandenburg an der Havel sind täglich mehr als 35.000 Fahrgäste mit dem ÖPNV unterwegs.
Der VBB veranstaltet seinen „Tag für die Fahrgäste“ nun schon zum vierten Mal. Der erste fand 2004 in Potsdam statt. Seit vergangenem Jahr wird diese VBB-Veranstaltung einmal im Jahr in der Hauptstadt und jeweils in einer ausgewählten brandenburgischen Stadt realisiert. 2006 stieg das Fest in Berlin und Cottbus, 2007 wird die Fahrgastveranstaltung in die 850-Jahr-Feier der Mark Brandenburg integriert. Am 1. September 2007 geht es dann weiter mit dem „Tag für die Fahrgäste“ in Berlin. Beide diesjährigen Feste umfassen viele ErSeite 3/4 lebnisangebote, Sonderfahrten, bunte Bühnenprogramme und in Berlin auch Diskussionen mit Verbandsvertretern, Fahrgästen, Verkehrsexperten und Politikern.
Der VBB verfolgt mit der Veranstaltung das Ziel, in der Öffentlichkeit das Bewusstsein über die innovative, ökologische, ökonomische und soziale Bedeutung des ÖPNV zu schärfen, die modernen Möglichkeiten der Kundeninformation zu präsentieren und den Dialog zwischen Fahrgästen, Verbänden, ÖPNV-Liebhabern und der Politik zu fördern.
Veranstaltungsorte sind die gesamte Innenstadt, der Betriebshof der VBBr und das Straßenbahnmuseum in der Bauhofstraße. ”Der Tag für die Fahrgäste” 2007 wird um 12 Uhr offiziell auf der Hauptbühne am Heinrich-Heine-Ufer eröffnet. Um 13 Uhr beginnt das Festprogramm auf dem Betriebsgelände der VBBr in der Upstallstraße und endet um 18 Uhr.
Die VBBr bietet den ganzen Tag vom Hauptbahnhof Brandenburg einen kostenlosen Shuttleverkehr zur Innenstadt an. Eine Sonderstraßenbahn bringt die Besucherinnen und Besucher von der Haltestelle Jahrtausendbrücke ununterbrochen zum VBBr Betriebshof. Die BVG tourt mit einem offenen Bus durch die Stadt und eine professionelle Stadtführerin erzählt Interessierten Wissenswertes aus der bewegten Geschichte der Stadt Brandenburg an der Havel. Die VBB-Promotionsteams stehen den Besuchern vor Ort mit Informationen zur Verfügung.
Die Hauptbühne Auf der Hauptbühne am Heinrich-Heine-Ufer gibt es den ganzen Tag Aktionen. Um 10 Uhr geht es mit DJ Chris los, um 12 Uhr folgt die offizielle Eröffnung. Das Oldies Duo Bellenama und die VBBShow bringen die Gäste mit Sicherheit in Schwung. Die Besucher können sich den ganzen Tag über in der Innenstadt und auf dem Gelände der VBBr an zahlreichen Infoständen informieren.
Auf dem Betriebshof der VBBr in der Upstallstraße können Interessierte die Werkstätten und Fahrzeuge besichtigen. Die DB AG zeigt die größte begehbare Spielzeugeisenbahn der Region. Hobbyeisenbahner stellen ihre Modelle aus. DJ-begleitete Musikeinlagen, Verlosungen und Gutscheine für einen Segelflug, Spielmobile, Malwettbewerb mit tollen Preisen, Kartfahren für Kinder, Torwandschießen und Torwandwerfen mit dem SV63 Brandenburg- West, Schokokuss-Schleuder, Gegrilltes und Getränke sorgen für gute Laune. Der VBB und die VBBr präsentieren sich mit vielen Informationen zu Fahrplänen, Tarifen, mit Freizeitkarten sowie der neuen Ausgabe der VBB-Kundenzeitschrift BB Panorama und mit vielem mehr.
Alle Informationen zum ”Tag für die Fahrgäste” 2007 in Brandenburg an der Havel finden Sie auch auf der VBB-Website www.vbbonline.de sowie unter www.vbbr.de (Pressemeldung VBB, 02.06.07).

Bahnverkehr: Im Sprintertempo an die Alster, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article914311/
Im_Sprintertempo_an_die_Alster.html

Vor zehn Jahren starteten die ersten ICE von Berlin nach Hamburg. Damals fuhren die Züge mit 160 Stundenkilometern. Seit die Strecke Ende 2004 für Tempo 230 freigegeben wurde, steigen die Fahrgastzahlen stark. In den letzten zwölf Monaten um 47 Prozent.
Jean Baptiste Schumacher liebt schnelle Zugfahrten. Ohne sie könnte der Deutsch-Franzose seine Arbeit auch kaum verrichten. Der Kaufmann wohnt in Hamburg und handelt in Berlin mit Immobilien. Mindestens zwei Mal pro Woche reist Schumacher zu Besichtigungsterminen und Besprechungen an die Spree. Meist mit dem Intercityexpress (ICE) der Bahn. Schumacher ist damit in großer Gesellschaft. Denn die Bahnverbindung zwischen den Metropolen Berlin und Hamburg ist für die Bahn zu einer Erfolgsgeschichte geworden. Auf der rund 290 Kilometer langen Strecke zwischen den beiden größten Städten Deutschlands sind mittlerweile täglich im Schnitt 10000 Fahrgäste unterwegs, eine Steigerung von 47 Prozent gegenüber dem Vorjahr. An Wochenend- und Feiertagen, wie etwa zu Pfingsten, wurden auch schon mal bis zu …

Radverkehr: Fahrrad sucht Bahn zum Liebhaben, aus taz

http://www.taz.de/dx/2007/06/02/
a0200.1/text.ges,1

Fahrrad und öffentlicher Nahverkehr – in Berlin sollten sie eigentlich ein perfektes Team sein. Eine kostenlose Mitnahme fürs Velo aber ist nicht in Sicht – und Abstellplätze gibt es längst nicht genug
VON CLAUDIUS PRÖSSER

Berlin ist gut zu Radlern: ebene Topografie, breite Straßen. Auch tagelanger Regen ist selten. Aber die Stadt ist groß, viele Wege sind zu lang, um sie per Pedal zurückzulegen. In seiner 2004 beschlossenen Radverkehrsstrategie hat sich der Senat deshalb das Ziel gesetzt, Radverkehr und öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) optimal zu verknüpfen – durch gute Mitnahmebedingungen in U-, S- und Straßenbahn, aber auch durch mehr und bessere Abstellanlagen. Profitieren sollen alle: Radler kommen schneller ans Ziel, der ÖPNV bekommt durch den vergrößerten Einzugsbereich mehr Kunden, und die Umwelt freut sich sowieso.
Deshalb leuchtet manchem nicht ein, dass die Fahrradbeförderung überhaupt etwas kostet – bei 1,50 Euro liegt das Einzelticket seit …

Bahnverkehr: Lokführer fiel bei Tempo 120 aus dem Zug, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/658599.html

Mysteriöser Todesfall / Eurocity mit etwa 90 Fahrgästen rast führerlos durch Lichterfelde
Thomas Rogalla und Lutz Schnedelbach

Polizei und Deutsche Bahn rätseln über die Ursache eines bislang in Berlin einmaligen Bahnunglücks. In der Nacht zum Freitag war ein Lokführer des Eurocity EC 170 Budapest-Berlin bei 120 Kilometern in der Stunde aus dem Führerstand gestürzt. Der 41-Jährige wurde getötet. Der Zug war gegen 10 Uhr in Budapest losgefahren und sollte um 21.19 Uhr am Bahnhof Gesundbrunnen ankommen. Die Fahrt endete jedoch mit einer automatischen Zwangsbremsung in Höhe des Bahnhofs Lichterfelde Süd. Zuvor war die Bahn etwa einen Kilometer ohne Lokführer durch den Berliner Süden gerast. Im Zug befanden sich etwa 90 Fahrgäste.
Ob der Tod des Lokführers eine tragische oder eine eher profane Ursache hatte, weiß die Polizei noch nicht. Eine denkbare Möglichkeit ist, dass Lokführer Stefan D. aus der geöffneten Loktür …

U-Bahn: BVG lässt tiefer blicken, aus taz

http://www.taz.de/dx/2007/06/01/a0201.1/
text.ges,1

In den kommenden Monaten soll an einem Berliner U-Bahnhof eine neue Technik bei der Videoüberwachung getestet werden. Dabei sollen die neuen Kameras beweglich sein und stärker heranzoomen können, wie eine BVG-Sprecherin gestern mitteilte. Bislang sei dies in Berlin nicht der Fall. Welcher Bahnhof als Testfeld verwendet werden soll, wollte die Sprecherin nicht sagen. Mit der neuen Methode könnten Straftäter künftig leichter …

Potsdam: Verein will historische Tram zum 100. Bestehen der elektrischen Straßenbahn in Potsdam rekonstruieren, aus ad-hoc-news.de

http://www.ad-hoc-news.de/Aktuelle-Nachrichten/de/
11941116/(
Feature)-Gute-Stube-auf-Gleisen-Verein-will-historische

Gute Stube auf Gleisen – Verein will historische Tram zum 100. Bestehen der elektrischen Straßenbahn in Potsdam rekonstruieren –Von ddp-Korrespondentin Beatrice George–

Das Schwarz-Weiß-Foto wirkt richtig lebendig. Darauf werden Hüte geschwenkt, als eine mit Girlanden verzierte Straßenbahn aus dem Depot rollt. Auf dem Fahrerstand drängen sich die Honoratioren der Stadt in Frack und Zylinder. Am 2. September wird diese Aufnahme 100 Jahre alt sein – genau wie die elektrische Straßenbahn in Potsdam. Den Tram-Geburtstag wollen die Stadt sowie verschiedene Nahverkehrs-Vereine mit einem Festwochenende, Themenfahrten und Attraktionen rund um die Schienenfahrzeuge feiern.
Potsdam (ddp-lbg). Das Schwarz-Weiß-Foto wirkt richtig lebendig. Darauf werden Hüte geschwenkt, als eine mit Girlanden verzierte Straßenbahn aus dem Depot rollt. Auf dem Fahrerstand drängen sich die Honoratioren der Stadt in Frack und Zylinder. Am 2. September wird diese Aufnahme 100 Jahre alt sein – genau wie die elektrische Straßenbahn in Potsdam. Den Tram-Geburtstag wollen die Stadt sowie verschiedene Nahverkehrs-Vereine mit einem Festwochenende, Themenfahrten und …

Bahnverkehr: Premiere: Neue ICE-Direktverbindung Leipzig-Rostock

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/
presse/presseinformationen/ssat/
ssat20070601.html

Start am 10. Juni / 45 Prozent mehr Reisende zwischen Leipzig und Berlin seit Dezember 2006

(Leipzig, 1. Juni 2007) Am 10. Juni ist Premiere: Zum ersten Mal fährt ein ICE zwischen Leipzig und Rostock. Damit steht allen Leipzigern neben dem IC über Schwerin eine zweite direkte DB-Verbindung an die Ostsee zur Verfügung.

„Mit diesem Angebot erfüllen wir den Wunsch vieler Leipziger, komfortabel im modernen ICE direkt an die Ostsee zu reisen“, so Joachim Kießling, Leiter Vertrieb/Marketing Ost der DB Vertrieb GmbH. „ Damit werden wir den Erfolg der Bahn in Sachsen fortsetzen und gerade in den Sommermonaten neue Kunden gewinnen.“

Der ICE verkehrt von Sonntag bis Freitag auf der Linie München–Leipzig–Berlin–Rostock. Der Zug startet im Leipziger Hauptbahnhof 16.52 Uhr und erreicht Rostock Hauptbahnhof 20.32 Uhr. In der Gegenrichtung startet der ICE in Rostock von Montag bis Freitag 7.27 Uhr bzw. 9.27 Uhr an Sonnabenden. Die Züge halten in Lutherstadt Wittenberg, in den Berliner Bahnhöfen Südkreuz, Hauptbahnhof und Gesundbrunnen sowie in Neustrelitz und Waren (Müritz). Den Leipziger Hauptbahnhof erreicht der ICE 11.05 Uhr.

Deutlich mehr Kunden Richtung Berlin

Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2006 und der Einführung des ICE- Stundentaktes sind viele Menschen zwischen Hamburg–Berlin–Leipzig­–München vom Auto auf die Bahn umgestiegen. In den ersten vier Monaten dieses Jahres stieg die Zahl der Reisenden von Leipzig in Richtung Berlin im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 45 Prozent und in Richtung Bayern um 20 Prozent.

Neben dem attraktiven ICE-Stundentakt sind für diesen Erfolg vor allem die attraktiven Fahrzeiten verantwortlich. Seit dem 10. Dezember 2006 fährt der schnellste ICE von Leipzig und Berlin in einer Stunde und in weniger als drei Stunden nach Hamburg.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Konzernsprecher Oliver Schumacher

Flughäfen: Altkanzler kämpft für Tempelhof, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article910793/
Altkanzler_kaempft_fuer_Tempelhof_.html

Helmut Schmidt sieht im City-Airport einen einmaligen Standortvorteil für Berlin. Er fordert, den City-Airport für Privat- und Geschäftsflieger zu etablieren und auszubauen. Doch der rot-rote Senat hält strikt an der beschlossenen Schließung fest.
In den Streit um die Zukunft des traditionsreichen Flughafens Tempelhof hat sich Altbundeskanzler Helmut Schmidt (SPD) eingeschaltet. Schmidt (88) appelliert an den Berliner Senat, den City-Airport nicht zu schließen. „Berlin sollte Tempelhof nicht aufgeben. Die Hauptstadt der Republik darf jetzt die große und letzte Chance nicht verpassen, einen bundesweit einmaligen Standortvorteil zu nutzen, nämlich einen Flughafen in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt“, sagte Schmidt der Bild-Zeitung.
„Wirtschaftliches Signal“
„Tempelhof als City-Airport für Privat- und Geschäftsflieger zu etablieren und auszubauen, wäre ein wichtiges wirtschaftliches Signal, wie es die Stadt dringend braucht.“ Damit unterstützt der SPD-Altkanzler, was CDU und FDP sowie …

Radverkehr + Bahnverkehr: Deutsche Bahn will keine Fahrräder im ICE, aus Spiegel

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/
0,1518,485985,00.html

Rückschlag für Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee: Die Deutsche Bahn will auch in Zukunft keine Fahrräder im ICE erlauben – weil es zu teuer ist und die Züge langsamer machen würde.
Berlin – In ICE-Zügen bleiben Radfahrer vorerst unerwünscht. „Es sprechen gewichtige Gründe für das derzeitige System“, sagte heute ein Bahnsprecher und wies damit einen Vorstoß von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) zurück. Der Minister will bundesweit den Fahrradverkehr fördern und forderte deshalb, die Radmitnahme im ICE zu ermöglichen (mehr…).
Die Erlaubnis, Fahrräder in Schnellzügen zu transportieren, hätte nach Angaben der Bahn eine Reihe von Nachteilen: Die Züge müssten dann auf jedem Bahnhof länger anhalten, um das Be- und Entladen fahrplanmäßig …

Straßenbahn: ViP will zunächst acht neue Züge kaufen, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10943269/60709/

Der Verkehrsbetrieb in Potsdam (Vip) will bis 2011 mindestens acht neue Niederflur-Straßenbahnen kaufen. Die europaweite Ausschreibung soll laut Finanzdezernent Burkhard Exner im Sommer starten, unmittelbar nach Beschlussfassung des neuen Nahverkehrsplanes 2007 bis 2011. Jährlich sind 8,8 Millionen Euro dafür veranschlagt bei Landeszuschüssen an die Stadt von maximal 2,5 Millionen Euro im Jahr. Pro Bahn wird laut Exner mit 2 bis 2,5 Millionen Euro gerechnet, abhängig von Rabatten für höhere Stückzahlen. Potsdam braucht 19 neue Niederflurbahnen. Die 16 bisher von Siemens gelieferten Combinos müssen nach Defekten im tragenden Gehäuse repariert werden; vier Bahnen sind bei Siemens in Krefeld jetzt demontiert. Vip-Geschäftsführer Martin Weis glaubt, dass alle Züge Ende 2008 wieder rollen. Die Sanierung erscheint nach mehreren Anläufen Erfolg versprechend im Angesicht der Reparaturen an Combinos aus dem schweizerischen Basel.
Der gestern der Presse vorgestellte Nahverkehrsplan veranschlagt bis 2011 Investitionen von …