Der Aufsichtsrat des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) beschließt heute die „Tarifanpassung 2008″. Damit sollen die Fahrpreise ab 1. April um knapp zwei Prozent steigen. Überdurchschnittlich teurer werden die Tickets jedoch voraussichtlich für die Inhaber von Monats- und Jahreskarten. Um knapp zwei Prozent steigen die Preise Fahrpreise im öffentlichen Nahverkehr Berlins ab 1. April. Überdurchschnittlich werden sich jedoch voraussichtlich die Kosten für die Inhaber von Monats- und Jahreskarten erhöhen. Stammkunden von BVG und S-Bahn sollen im Schnitt etwa drei Prozent mehr bezahlen. So soll die Jahreskarte ABC künftig 830 statt 805 Euro kosten. Teurer werden sollen aber auch die Einzeltickets für die …
Senatorin zieht Bilanz / Probleme in Job-Centern Christine Richter
Die Situation für Behinderte in Berlin hat sich in den letzten 15 Jahren deutlich verbessert. Dieses Fazit zog Sozialsenatorin Heidi Knake-Werner (Linke) gestern nach der Senatssitzung. Dort hatte sie den Bericht „Barrierefreies Berlin – 15 Jahre Leitlinien zum Ausbau Berlins als behindertengerechte Stadt“ vorgestellt. In Berlin leben 550 000 Menschen mit Behinderungen. Sie stellen damit 16 Prozent der Bevölkerung. Im Jahr 1992 habe es zwölf U-Bahnhöfe mit Aufzügen gegeben, inzwischen seien 48 hinzugekommen, sagte die Senatorin. Da es in einigen dieser 60 U-Bahnhöfe mehrere Fahrstühle gibt, beläuft sich die Zahl der Aufzüge insgesamt auf 90. Der Einbau eines Fahrstuhls koste die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) …
Unglaubliches hat der kürzlich veröffentlichte Jahresbericht 2007 des Landesrechnungshofes Brandenburg zu Tage gefördert. Bekanntlich sind von der einstmals 32,5 km langen Eisenbahnstrecke von Fürstenwalde (Spree) nach Beeskow nur 12 km befahrbar. Dennoch hat die Herrichtung dieses knappen Streckendrittels nach Ermittlungen des Landesrechnungshofes bereits 85 % der einstmals veranschlagten Kosten für die gesamte Strecke „gefressen“. Seit 1997 fuhr zwischen Fürstenwalde und Beeskow kein Zug mehr. Von 1999 an war der nördliche Abschnitt bis Bad Saarow-Pieskow wieder befahrbar. Immer wieder wurden von der DB Netz AG und der Landesregierung neue Wiedereröffnungstermine in die Welt gesetzt. Alles heiße Luft! Laut Bericht „war sie [die DB Netz AG; Anm. DBV] nicht in der Lage, die Geamtmaßnahme termin- und zielgerecht auszuführen.“ Stattdessen wurde durch immer neue Nachforderungen (alleine etwa 200 Planungsänderungen, „ständige Mittelverschiebungen und unverhältnismßig hohe Bau- und Planungskosten“) die Förderbehörde unter „Nachbewilligungszwang“ (Zitate aus dem Bericht) gesetzt. Die Aussagen in dem Bericht des Landesrechnungshofes lesen sich wie eine moderne Räuberpistole. Der DBV Berlin-Brandenburg fordert angesichts der schlimmen Versäumnisse auf beiden Seiten die geplanten, bewilligten und bereits ausgezahlten Gelder zweckentsprechend für den Wiederaufbau der gesamten Strecke weiter von Bad Saarow-Pieskow nach Beeskow zu verwenden. Denn wie der Bericht auch feststellt, war die genehmigte Teilung des Sanierungsvorhabens in zwei Abschnitte (der eine, der heute befahren wird, und der andere, der nicht wieder aufgebaut werden soll) unzulässig, da das Gesamtvorhaben Fürstenwalde (Spree) — Beeskow genehmigt und gefördert wurde! Und selbstverständlich muss das Land Brandenburg dann auch den hier geplanten Schienenverkehr bestellen. Die prognostizierten durchschnittlich 700 Fahrgäste und die regionale Tourismuswirtschaft werden sich freuen (Pressemeldung DBV Berlin-Brandenburg, 05.12.07).
Statt der versprochenen Strukturreform beschließt der Senat für die Berliner Bahn- und Busfahrgäste wieder nur eine Tariferhöhung. „Wir haben uns heute in offener Atmosphäre mit dem VBB, der S-Bahn, DB-Regio und der BVG über die Tarifstruktur des ÖPNV in Berlin und Brandenburg ausgetauscht. Unter den Teilnehmern konnte Einigkeit erzielt werden, dass wir in Berlin und Brandenburg eine Tarifstruktur benötigen, mit der es gelingt, mehr Fahrgäste für den ÖPNV zu gewinnen und stabile Kundenbeziehungen aufzubauen. Die derzeitige Tarifstruktur wird in den nächsten Monaten von den Verkehrsbetrieben, den beiden Bundesländern und dem VBB überarbeitet“, erklärte Berlins Senatorin für Stadtentwicklung Ingeborg Junge-Reyer am 9. Oktober 2006. Und weiter: „Eine nahvollziehbare transparente Tarifstruktur, die bis zum Jahr 2010 angelegt sein sollte, muss durch Verlässlichkeit und Verbindlichkeit den Kunden gegenüber dauerhaft Fahrgastverluste verhindern.“ Der heutige Senatsbeschluss bleibt hinter diesen richtigen und wichtigen Zielen weit zurück. • Es gibt keine strukturellen Änderungen, damit die Tarife einfacher und verständlicher werden. Wo bleibt z.B. die Umsteigemöglichkeit beim Kurzstreckenfahrschein für Straßenbahn- und Busfahrgäste? • Es gibt keine Anreize für Gelegenheitsfahrgäste wie z.B. Senioren. Warum ist die 10-Uhr-Karte in Berlin so überdurchschnittlich teuer? Warum kann sie nicht im Abo gekauft werden? Warum gilt sie erst ab 10 Uhr und nicht wie andernorts ab 9 Uhr? • Es gibt keine Bindung der Stammkunden. Im Gegenteil, sie werden wieder überproportional zur Kasse gebeten. Man muss in Berlin immer öfter im Monat fahren, damit sich der Kauf einer Monatskarte überhaupt noch lohnt. Einzige positive Änderung ist die Wiedereinführung der Mehrfahrtenkarte. Das ist viel zu wenig für eine Stadt, in der die Tarife für Bahn und Bus fast in allen Bereichen zu den höchsten in Deutschland gehören und die Einkommen der Menschen weit unter denen anderer Großstädte wie Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Stuttgart und München liegen (Pressemeldung Berliner Fahrgastverband IGEB e.V., 05.12.07).
Kleinere Änderungen – einige Betreiberwechsel im Regionalverkehr – einzelne Behinderungen im Zugverkehr wegen Baustellen
Zukünftig werden die Linien RE 2 und RE 7 am Ostbahnhof so verknüpft, dass man problemlos vom Westen kommend in Richtung Flughafen Schönefeld umsteigen kann. Aus Südosten wird die Fahrt nach Spandau und ins Havelland erleichtert.
Auf der Strecke Berlin-Wannsee – Jüterbog (neu: Linie MR 33) gibt es einen Betreiberwechsel: Zukünftig wird sie von der Ostseeland Verkehr GmbH (OLA) unter dem Produktnamen „Märkische Regiobahn“ bedient. Die Züge halten nun auch auf allen Zwischenhalten.
Auch Besucher des Kurorts Bad Saarow fahren zukünftig zwischen Fürstenwalde und Bad Saarow mit einem neuen Anbieter: Hier fährt jetzt die Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft (ODEG). Die Linienbezeichnung ändert sich in OE 35.
Auf der S-Bahn-Linie S1 soll im ersten Halbjahr 2008 der neue S-Bahnhof Julius-Leber-Brücke (noch bekannt als „Kolonnenstraße“) in Betrieb gehen.
Im Busverkehr wird die Linie M85 von S Lichterfelde Süd bis zum Hauptbahnhof verlängert. Ab Potsdamer Platz übernimmt die Linie M85 die Linienführung des M41. Diese Linie fährt dann direkt durch den Tiergartentunnel zum Hauptbahnhof. Offen ist, ob diese Änderung schon zum 9. Dezember oder erst einige Tage später greift.
Alle Änderungen für Berlin und Brandenburg zum Fahrplanwechsel sowie die aktuellen Fahrpläne und Liniennetze gibt es auch im Internet auf der VBB-Homepage www.vbbonline.de.
Die Änderungen im Detail
Bahnregionalverkehr RE 1 Magdeburg Hbf – Berlin – Frankfurt (Oder) – Eisenhüttenstadt
Wegen Bauarbeiten im Magdeburger Hauptbahnhof wird der RE 1 ab 25. Mai 2008 bis Magdeburg-Buckau verlängert. Dort wird dann der Anschluss zum Fernverkehr in der Relation Leipzig – Magdeburg – Hannover hergestellt. Damit verbunden ist jedoch der zeitweise Ausfall des Verkehrshaltes der RE 1 in Magdeburg-Neustadt. Die längere Linienführung bis Magdeburg-Buckau verursacht ab dem 25. Mai 2008 keine Fahrplanänderungen in Berlin und Brandenburg. Die Fahrplanzeiten in den beiden Ländern bleiben über die komplette Fahrplanperiode gleich.
RE 2 Rathenow – Berlin Stadtbahn – Cottbus Zwischen Berlin – Rathenow kommt es zu geringfügigen Änderungen der Fahrplanzeiten. Auf der Berliner Stadtbahn wird die Linie neu in Richtung Ostbahnhof vor der Linie RE 7 verkehren, so dass eine Umsteigemöglichkeit von der RE 2 zur RE 7 zum Flughafen Berlin-Schönefeld besteht. In der Gegenrichtung verkehrt die RE 2 nach der Linie RE 7. So sind auch in der Gegenrichtung die Anschlüsse aus Richtung Flughafen in Richtung Berlin-Spandau gegeben. Aufgrund der geplanten Streckensperrung zwischen Lübbenau und Cottbus wird der RE ab dem 15. Juni 2008 umgeleitet und verkehrt über Calau nach Cottbus. Die Fahrzeit verlängert sich um bis zu 10 min. Trotz dieser Fahrzeitverlängerung werden weiterhin die Anschlüsse z.B. zur RE 11 und zur RB 46 erreicht, ohne dass diese Fahrpläne unterjährig geändert werden müssen. Damit erhält die Linie RE 2 für die Fahrplanperiode 2008 zwei Fahrplanabschnitte, nämlich 9. Dezember 2007 bis 14. Juni 2008 sowie 15. Juni bis 13. Dezember 2008. Die Umleitung über Calau hat keine Auswirkungen auf die Fahrplanzeiten zwischen Rathenow und Lübbenau, so dass hier die Abfahrtszeiten über beide Fahrplanabschnitte konstant bleiben. Seite 3 von 11 RE 4 Wismar/Wittenberge – Berlin Hbf (tief) – Ludwigsfelde – (Jüterbog)
Das Angebot der Linie RE 4 wird beibehalten. Der letzte Zug ab Wittenberge Richtung Berlin verkehrt ca. 15 min früher, bereits um 22.49 Uhr.
RE 5 Rostock/Stralsund – Berlin Hbf (tief) – Lutherstadt Wittenberg/ Falkenberg (Elster) Nach Ende der Bauarbeiten zwischen Löwenberg und Gransee wird der RE 5 wieder zweistündlich in Löwenberg halten. In Oranienburg besteht weiterhin der Korrespondenzhalt zur und von der Linie RB 12. Im Spätverkehr, wenn die RE 4 nicht mehr verkehrt, werden zusätzliche Verkehrshalte in Großbeeren und Teltow eingerichtet.
RE 6 Berlin-Spandau – Neuruppin – Wittstock – Wittenberge Der letzte Zug ab Berlin-Spandau verkehrt ca. 8 min später und erhält somit noch Anschluss vom ICE 592 aus Frankfurt/Main. Die am Wochenende in Neuruppin endenden Züge aus Richtung Berlin (zweistündlich) verkehren neu nun bis Neuruppin West. Im weiteren Verlauf der Strecke verzögern sich die Bauarbeiten zwischen Wittstock und Pritzwalk voraussichtlich bis zum 27. Februar 2008.
RE 7 Dessau – Berlin Stadtbahn – Berlin-Schönefeld Flughafen – Wünsdorf Auf dieser Linie ändern sich im gesamten Verlauf die Abfahrtszeiten. Im Einzelnen: • Spätere Abfahrt in Dessau zur Minute 18, dadurch auch Anschluss aus Richtung Bitterfeld • Kürzere Standzeit in Belzig • Fahrlagentausch mit der RE 2 auf der Stadtbahn, dadurch Anschluss von RE 2 zur RE 7 Richtung Schönefeld, (Gegenrichtung analog, s. o.) • Anschluss von RB 10 in Charlotteburg auf die Stadtbahn Seite 4 von 11 • in Wünsdorf keine Kurzwende mehr (Ankunft Minute 9, Abfahrt Minute 52) • frühere Ankunft in Dessau zur Minute 43 • in Sachsen-Anhalt entfällt der Halt in Meinsdorf
RB 10 Nauen – Berlin-Spandau – Berlin-Charlottenburg Das Fahrplanangebot bleibt unverändert. Neu erhält die Linie in Berlin- Charlottenburg (HVZ) teilweise Anschluss zur RE 7 in und aus Richtung Wünsdorf-Waldstadt.
RB 12 Berlin-Lichtenberg – Löwenberg – Templin Diese Linie wird wie im Fahrplan 2007 abwechselnd sowohl von der DB Regio als auch von der Prignitzer Eisenbahn GmbH (PEG) betrieben. In Oranienburg besteht weiterhin der Korrespondenzhalt zur und von der Linie RE 5.
RB 14 Senftenberg – Berlin-Schönefeld Flughafen – Stadtbahn – Nauen Zunächst keine Änderung, allerdings haben die ab dem 15. Juni 2008 geltende Streckensperrung Lübbenau – Cottbus und die daraus resultierende Umleitung der Linie RE 2 über Calau (NL) Auswirkungen auf das Fahrplankonzept der RB 14. Bis auf wenige Ausnahmen verkehrt dann die RB 14 nicht im Abschnitt Lübbenau – Calau. Zwischen Calau und Senftenberg verkehrt die RB 14 so, dass in Calau Anschluss von und zur Linie RE 2 besteht.
RB 22 Berlin-Schönefeld Flughafen – Michendorf – Potsdam Hbf Das Fahrplanangebot bleibt gleich. Neu werden die Halte in Caputh- Schwielowsee, Caputh-Geltow und Potsdam-Pirschheide als Bedarfshalte eingerichtet.
Seite 5 von 11 OE 25 Berlin-Lichtenberg – Werneuchen Es entfällt die erste Zugfahrt an Samstagen von Berlin-Lichtenberg nach Werneuchen. Dafür verkehrt die letzte Abfahrt von Berlin-Lichtenberg nach Werneuchen um 22.27 Uhr ab Lichtenberg.
MR 33 Berlin-Wannsee – Beelitz Stadt – Treuenbrietzen Die Linie heißt nun MR 33 und wird von der OLA Ostseelandverkehr GmbH unter dem Namen Märkische Regiobahn betrieben. Das Fahrplanangebot wurde überarbeitet, da die Streckengeschwindigkeit zwischen Jüterbog und Beelitz Stadt heraufgesetzt wurde. Die Zwischenhalte Wilhelmshorst, Potsdam-Rehbrücke und Potsdam Medienstadt Babelsberg werden wieder von allen Zügen bedient. Zwischen Michendorf und Berlin-Wannsee wird gemeinsam mit der RE 7 wieder ein ungefährer 30 min Takt angeboten. Die Verdichterzüge an Samstagen zwischen Beelitz Stadt und Berlin-Wannsee haben unterschiedliche Abfahrtszeiten. Vormittags verkehren die Züge in Richtung Berlin- Wannsee mit Anschluss zur RE 1. In der Gegenrichtung wird der Anschluss zur RE 7 gewährleistet. Am Nachmittag erfolgt der Anschluss in Wannsee von der RE 1 zur RM 33.
OE 35 Fürstenwalde (Spree) – Beeskow Die Linie heißt neu OE 35. Ab dem 9. Dezember 2007 verkehrt hier die ODEG, bereits bekannt durch den Betrieb auf den Linien OE 25, 36, 60 und 63. Der Schienenersatzverkehr zwischen Fürstenwalde (Spree) – Bad-Saarow – Beeskow entfällt. Dafür werden Alternativverbindungen in das regionale Busangebot integriert.
RB 54 (Berlin-Lichtenberg – Berlin-Gesundbrunnen – Oranienburg) – Löwenberg – Rheinsberg Wegen Baumaßnahmen besteht voraussichtlich bis Ende April 2008 kein Zugangebot nach Rheinsberg. Danach wird diese Linie mit einem geänderten Konzept bedient. Hierzu sind die Planungen jedoch noch nicht endgültig abgeschlossen. Zwischen dem 9. Dezember 2007 und Ende Seite 6 von 11 April 2008 wird ein Schienenersatzverkehr zwischen Gransee und Rheinsberg eingerichtet.
OE 63 Joachimsthal – Britz – Eberswalde Das Fahrplanangebot bleibt praktisch gleich. Es gibt einige durchgehende Zugverbindungen von Joachimsthal bis Berlin-Lichtenberg und in der Gegenrichtung durch das Vereinigen von Zügen der Linien OE 60 und OE 63 zwischen Eberswalde und Berlin. Am Sonntag fährt ein zusätzliches Zugpaar.
LB 65 Cottbus – Spremberg – Görlitz – Zittau Das Fahrplanangebot bleibt bestehen. Die ab dem 15. Juni 2008 geltende Streckensperrung zwischen Lübbenau und Cottbus und die daher notwendige Umleitung der Linie RE 2 über Calau (NL) haben Auswirkungen auf das Fahrplankonzept der LB 65, da diese Linien in Cottbus unmittelbaren Anschluss besitzen. Die erforderlichen Fahrplanänderungen zur Anschlusssicherung müssen noch im Detail geprüft und erarbeitet werden. Das genaue Fahrplankonzept der LB 65 ab dem 15. Juni 2008 steht daher noch nicht endgültig fest.
Bahnfernverkehr1 IC-Linie 56: Abschnitt Cottbus – Berlin [– Norddeich Mole] hier: Zugpaar IC 2132/2131 Zunächst keine Änderungen. Aufgrund der geplanten Streckensperrung zwischen Lübbenau und Cottbus wird der IC 2132 bzw. 2131 analog der Linie RE 2 ab dem 15. Juni 2008 umgeleitet und verkehrt ebenfalls über Calau nach bzw. von Cottbus. Die Verkehrshalte Lübben und Lübbenau werden in dieser Zeit weiterhin bedient. Lediglich die Abfahrts- bzw. Ankunftszeit in Cottbus ändert sich. 1 Es werden die Fernverkehrsverbindungen aufgeführt, auf denen innerhalb der Länder Berlin und Brandenburg der VBB-Tarif bisher anerkannt worden ist (jedoch kein Verkauf von VBB-Fahrausweisen in den Zügen!). Eine endgültige Regelung über die weitere Anerkennung steht allerdings zum Zeitpunkt des Versendens dieser Presseinformation noch aus. Seite 7 von 11 IC Linie 99: Abschnitt Hamburg – Berlin – Forst [Wroclaw – Krakow] hier: Zugpaar EC 240/241 Zunächst keine Änderungen. Aufgrund der geplanten Streckensperrung zwischen Lübbenau und Cottbus wird der EC 240/241 ab dem 15. Juni 2008 umgeleitet und Fährt ohne Halt über die Dresdner Bahn nach Berlin Hbf (tief). Der EC 240 in Richtung Hamburg hält zusätzlich in Finsterwalde.
S-Bahn S1: Verschiebung der Fahrplanlage der Verdichterzüge Zehlendorf – Potsdamer Platz. Der neue S-Bahnhof Julius-Leber-Brücke wird voraussichtlich im 1. Halbjahr 2008 in Betrieb gehen.
S5: Drei Verdichterfahrten ab Mahlsdorf werden über Warschauer Straße hinaus bis Westkreuz verlängert, die Fahrt 5:51 Uhr ab Mahlsdorf entfällt.
S7: Die Abfahrtzeiten ab Savignyplatz bis Westkreuz verschieben sich um eine Minute.
Busse Auf insgesamt 27 Linien werden Haltestellennamen geändert!
M41 Sonnenallee/Baumschulenstraße – S+U Hauptbahnhof: Fährt ab „S Potsdamer Platz/Voßstraße“ ohne Zwischenhalt durch den Tiergartentunnel zum Hauptbahnhof. Den entfallenden Streckenabschnitt über das Regierungsviertel zum Hauptbahnhof übernimmt die Linie M85. Seite 8 von 11 M48 Zehlendorf, Busseallee – S+U Alexanderplatz: Die Verstärkerfahrten zwischen „S+U Rathaus Steglitz“ und „S Potsdamer Platz/Voßstraße“ übernimmt die verlängerte Linie M85.
M85 S Lichterfelde Süd – Hauptbahnhof: Wird ab „S+U Rathaus Steglitz“ zum Hauptbahnhof verlängert und verkehrt über Schloßstraße – Rheinstraße – Hauptstraße – Potsdamer Straße – S Potsdamer Platz/Voßstraße – Ebertstraße (Brandenburger Tor) – Scheidemannstraße (Reichstagsgebäude) – Bundeskanzleramt und ersetzt ab Potsdamer Platz den M41, der eine neue Linienführung durch den Tiergartentunnel erhält. Im Nachtverkehr (0.30 bis 4.30 Uhr, Samstag bis 5.30 Uhr, Sonntag bis 7 Uhr) fährt diese Linie nur zwischen S Lichterfelde Süd und S+U Rathaus Steglitz. Offen ist, ob diese Änderung schon zum 9. Dezember oder erst einige Tage später greift.
Bus 294 (Falkenberg –) Hohenschönhausen, Seehauser Straße – Gehrenseestr. ( – Hohenschönhausen, Marzahner Straße): Die Linie erhält eine neue Linienführung und verkehrt über Falkenberger Chaussee – Vincent-van-Gogh-Straße – Seehausener Straße – Pablo- Picasso-Straße – Gehrenseestraße – Wartenberger Straße – Hauptstraße – Konrad-Wolf-Straße – Gärtnerstraße – Marzahner Straße (inkl. Schleifenfahrt im Industriegebiet). Sie übernimmt Streckenabschnitte des 359ers, der verkürzt wird.
Bus 349 S Grunewald – U Theodor-Heuss-Platz (Mo-Fr): Statt als Ringlinie verkehrt die Linie nun vom S Grunewald über Schmetterlingsplatz – Eichkampstraße – Messedamm – Masurenallee – Theodor- Heuss-Platz – Reichsstraße bis U Theodor-Heuss-Platz und zurück. Statt wie bisher stündlich, gibt es nun alle 40 Minuten eine Fahrt.
Seite 9 von 11 Bus 359 Ringlinie: Falkenberg – Wartenberg – Hagenower Ring – Falkenberg (Mo-Sa): Die Linienführung wird verkürzt: Falkenberger Chaussee – Prendener Straße – Dorfstraße – Ernst-Barlach-Straße – Egon-Erwin-Kisch-Straße – Falkenberger Chaussee. Neue Endhaltestelle ist die Endhaltestelle der MetroTram M4 und M17 in Falkenberg. Den Streckenabschnitt zur Marzahner Straße übernimmt die Linie 294.
Bus 390 S Ahrensfelde – Ahrensfelde – Eiche – Mehrow – Ahrensfelde – S Ahrensfelde (Mo-Sa): Die Linie wird in Ahrensfelde neu über Lindenberger Straße – Bahnstraße – Ernst-Thälmann-Straße – Kirschenallee geführt. Es kommen zusätzliche Haltestellen hinzu. Diese heißen „Ahrensfelde, Kirschenallee“, „Ahrensfelde, Fasanenstraße“, „Ahrensfelde, Bahnstraße“ und „Ahrensfelde, Kirche“.
Ab dem 14. Januar 2008 treten im südlichen Umland folgende Änderungen in Kraft:
Bus 734 Die Linie übernimmt im Stundentakt die Anbindung der Siedlung Schönefeld an den S-Bahnhof (bislang durch die Linie 736).
Bus 735 Die neu eingerichtete Linie wird von Schönefeld über die Waßmannsdorfer Chaussee nach Waßmannsdorf und weiter nach Großziethen führen. Endpunkt wird die Haltestelle Stuthirtenweg an der Stadtgrenze sein. Abweichende Linienführungen zur Sicherstellung des Schülerverkehrs nach Schönefeld und Mahlow (via Selchow) sind zu beachten.
Seite 10 von 11 Bus 736 Die Linie wird stündlich zwischen U Johannisthaler Chaussee und U Rudow über Großziethen verkehren. Damit besteht wieder eine Verbindung Großziethens zum U-Bahnhof Rudow.
Am 9. Dezember heißt es bei den europäischen Verkehrsunternehmen wieder „großer Fahrplanwechsel“. Doch im Vergleich zu den Vorjahren fallen die Veränderungen im BVG-Netz diesmal eher bescheiden aus.
Die Anbindung des Hauptbahnhofs mit der Linie M85 ist das Highlight zum diesjährigen Fahrplanwechsel. Hinzu kommen einige Veränderungen im Bus-Netz. Größere Linien- und Fahrplanveränderungen bei der U-Bahn und der Straßenbahn gibt es nicht. Dafür wurde bei den Haltestellennamen auf 27 Buslinien aufgeräumt.
Bislang hieß es für den MetroBus M85 am S- und U-Bahnhof Rathaus Steglitz: Endstation. Mit dem großen Fahrplanwechsel ab 9. Dezember fährt diese Linie von hier weiter zum Hauptbahnhof. Damit ergeben sich gleich zwei Vorteile für unsere Fahrgäste: Erstens existiert dann eine umsteigefreie Anbindung der südwestlichen Stadtteile an den Hauptbahnhof. Und zweitens entfällt für Fahrgäste aus dem Bereich Lichterfelde das Umsteigen am Rathaus Steglitz, um die Einkaufsmöglichkeiten in der Schloßstraße und am Walther-Schreiber-Platz zu erreichen.
Wie der M48 verkehrt der verlängerte M85 über Schloßstraße, Rheinstraße, Hauptstraße, Potsdamer Straße, zum Potsdamer Platz. Dafür entfallen die Verstärkerfahrten des M48 zwischen S- und U-Bahnhof Rathaus Steglitz und S-Bahnhof Potsdamer Platz/Voßstraße.
Ab der Haltestelle „S Potsdamer Platz/Voßstraße“ fährt der M85 durch das Regierungsviertel und ersetzt die Linie M41, die eine neue Linienführung durch den Tiergartentunnel erhält und ohne Zwischenhalt Kurs auf den Hauptbahnhof nimmt.
Leider kann die geplante neue Endhaltestelle des M41 am Hauptbahnhof bis zum Fahrplanwechsel nicht fertig gestellt werden. Die Busse halten daher an einer provisorischen Haltestelle auf dem Reisebusparkplatz an der Invalidenstraße, gegenüber dem Hauptbahnhof. An der provisorischen Haltestelle gibt es keine Auftrittsfläche, daher ist die Stufe zum Ein- und Ausstieg etwas höher. Mobilitätseingeschränkten Fahrgästen empfehlen wir zwischen Hauptbahnhof und Potsdamer Platz die Linie M85, auf der ab 09.12.2007 barrierefreie Doppeldecker der neuesten Bauart eingesetzt werden.
Zum Fahrplanwechsel erscheint die Palette der Fahrgast-Informationsprodukte in aktualisierter Fassung.
– 1 – Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2007 Neue Namen für Haltestellen im Überblick: > M85, 117 Die Haltestellen „Schulzentrum“ und „Lippstädter Straße“ auf dem Ostpreußendamm werden unter dem neuen Namen „Ostpreußendamm Süd“ zusammengefasst. > M85, 285 Die Haltestelle „Univ.-Klinikum Benjamin Franklin“ heißt jetzt neu „Charité – Campus B. Franklin“. > X83 Die Haltestelle „Poleigrund“ erhält den neuen Namen „Egestorffstraße“. > 104, N42 Die Haltestelle „Naumannstraße“ wird in „Hohenfriedbergstraße“ umbenannt. > 107, 124 Da sich die Bus-Haltestelle „Nordend“ in einiger Entfernung zur gleichnamigen Straßenbahn-Haltestelle befindet und der Umstieg zur Straßenbahn von der Haltestelle „Schillerstraße/Schönhauser Straße“ kürzer ist, werden hier Haltestellenumbenennungen vorgenommen. Die Bus-Haltestellen „Schillerstraße/Schönhauser Straße“ erhalten den Namen „Nordend“. Das Haltestellenpaar „Nordend“ der Linien 107 und 124 heißt dafür neu „Dietzgenstraße/Mittelstraße“. > 123, 187 Die Haltestelle „Gerichte Moabit“ bekommt den neuen Namen „Wilsnacker Straße“. Die alte Bezeichnung ist zum Teil irreführend, denn bestimmte Eingänge zum Gericht sind günstiger über die Haltestelle „Turmstraße/Rathenower Straße“ zu erreichen. Die neutrale Benennung nach Straßen ermöglicht eine bessere Orientierung. > 147 Die Haltestelle „Luisenstraße/Charité“ heißt jetzt „Charité – Campus Mitte“ > 154, 192 Die Haltestelle „Märkische Allee/Bitterfelder Straße“ wird umbenannt in „Walter-Felsenstein-Straße“. > 160 Wegen einer zwischenzeitlich erfolgten Straßenumbenennung wird für die Haltestelle „Straße 196“ nun auch der Name „Johannes-Sasse-Ring“ übernommen. > 197 Die bisherige Haltestelle „Kleingartenanlage Eiche Nord“ heißt ab 9. Dezember „Havemannstraße/Kemberger Straße“. > 221 Das Haltestellenpaar „Eichborndamm/Am Nordgraben“ liegt relativ weit vom Nordgraben entfernt, aber direkt an der Pannwitzstraße. Deshalb wird es jetzt in „Pannwitzstraße“ umbenannt. – 2 – > 237 Die Linie 237 erhält eine neue Endhaltestelle in der Fachinger Straße (vor Torweg). Um einen Doppelnamen zu vermeiden, wird der Name „Fachinger Straße“ vergeben. Die bisherige Haltestelle „Fachinger Straße“ erhält den Namen „Oberdorfer Steig“. Bitte die neue Zielbeschilderung an den Bussen beachten! > 246, 277 Die Haltestellenstandorte in der Karl-Marx-Straße und in der Lahnstraße verschmelzen zu einem gemeinsamen Haltestellenbereich. Zudem ist ein Bezug auf die S-Bahn hier nicht sinnvoll. Daher werden die Haltestellen „S+U Neukölln“ und „Karl- Marx-Straße/Silbersteinstraße“ unter dem neuen Haltestellennamen „Lahnstraße/U Neukölln“ zusammengefasst. > 283, N81 Die Haltestelle „Bruno-Möhring-Straße“ wird umbenannt in „Belßstraße/Marienfelder Allee“, weil sich das Haltestellenpaar mittlerweile unmittelbar an der Marienfelder Allee befindet. > N16 Die Haltestelle „Schiffbauergasse“ in Potsdam wird in „Schiffbauergasse/Berliner Straße“ umbenannt. Speziell im Bereich Buch gibt es diese Haltestellenumbenennungen: > 251 Das Ludwig-Hoffmann-Krankenhaus ist mittlerweile geschlossen. Als alternativer Namensgeber steht eine benachbarte Querstraße zur Verfügung, weshalb die Haltestelle „Ludwig-Hoffmann-Krankenhaus“ den neuen Namen „Sudauer Straße“ erhält. Mit der Konzentration des HELIOS Klinikums Buch an der Schwanebecker Chaussee trifft die bisherige Bezeichnung „Klinikum Pölnitzweg“ nicht mehr zu. Die Haltestelle heißt nur noch „Pölnitzweg“. Wegen der Notwendigkeit, die bisherige Haltestelle „Alt- Buch“ in Schwanebecker Chaussee umzubenennen (siehe Linien 259 und 351), erhält die Haltestelle „Schwanebecker Chaussee“ der Linie 251 den neuen Namen „Am Stener Berg“. > 259/351 Bei der Haltestelle „Röbellweg/Pölnitzweg“ kann auf den Doppelnamen verzichtet werden, sie heißt jetzt neu „Röbellweg“. Die bisherige Bezeichnung der Haltestelle „Alt-Buch“ war ungünstig gewählt, denn die Standorte befinden sich relativ weit von Alt-Buch entfernt. Die Benennung nach der durchfahrenen Schwanebecker Chaussee ist hier plausibler. Deshalb erhält die Haltestelle den Namen „Schwanebecker Chaussee“. Da einerseits der Name „Pölnitzweg“ im Zuge der Überarbeitung der Haltestellen im Raum Buch anderweitig benötigt wurde (Linie 251), andererseits die Bezeichnung „Alt- Buch“ durch eine andere Umbenennung verfügbar ist, kann auf den Namen zurückgegriffen werden und die Haltestelle „Pölnitzweg“ den Namen „Alt-Buch“ erhalten. – 3 – Was sich sonst noch ab 9. Dezember ändert: M41 Sonnenallee/Baumschulenstraße <> S+U Hauptbahnhof fährt täglich ab „S Potsdamer Platz/Voßstraße ohne Zwischenhalt durch den Tiergartentunnel zum Hauptbahnhof. Den entfallenden Streckenabschnitt über das Regierungsviertel zum Hauptbahnhof übernimmt die Linie M85. M48 Zehlendorf, Busseallee <> S+U Alexanderplatz Täglich: Die Verstärkerfahrten zwischen „S+U Rathaus Steglitz“ und „S Potsdamer Platz/Voßstraße“ übernimmt die verlängerte Linie M85. M85 S Lichterfelde Süd <> S+U Hauptbahnhof wird täglich ab „S+U Rathaus Steglitz“ zum Hauptbahnhof verlängert und verkehrt über Schloßstraße > Rheinstraße > Hauptstraße > Potsdamer Straße > S Potsdamer Platz/Voßstraße > Ebertstraße (Brandenburger Tor) > Scheidemannstraße (Reichstagsgebäude) > Bundeskanzleramt und ersetzt ab Potsdamer Platz den M41, der eine neue Linienführung durch den Tiergartentunnel erhält. Im Nachtverkehr (0.30 bis 4.30 Uhr, Samstag bis 5.30 Uhr, Sonntag bis 7 Uhr) fährt diese Linie nur zwischen S Lichterfelde Süd und S+U Rathaus Steglitz. TXL Prenzlauer Allee/Mollstraße <> Flughagen Tegel Neue Haltestelle „Washingtonplatz“. 294 (Falkenberg<>) Hohenschönhausen, Seehausener Straße <> Gehrenseestraße (<> Hohenschönhausen, Marzahner Straße) Täglich: Die Linie erhält eine neue Linienführung und verkehrt über Falkenberger Chaussee > Vincent-van-Gogh-Straße > Seehausener Straße > Pablo-Picasso-Straße > Gehrenseestraße > Wartenberger Straße > Hauptstraße > Konrad-Wolf-Straße > Gärtnerstraße > Marzahner Straße (inklusive Schleifenfahrt im Industriegebiet). Übernimmt Streckenabschnitte des 359ers, der verkürzt wird. Neue Haltestellen: „Hauptstraße/Rhinstraße“, „Konrad-Wolf-Straße“ und „Leuenberger Straße“. 359 Ringlinie: Falkenberg > Hagenower Ring > Falkenberg Montag – Samstag: Verkürzte Linienführung über Falkenberger Chaussee > Prendener Straße > Dorfstraße > Ernst-Barlach-Straße > Egon-Erwin-Kisch-Straße > Falkenberger Chaussee und endet neu an der Endhaltestelle der MetroTram M4 und M17 in Falkenberg. Den Streckenabschnitt zur Marzahner Straße übernimmt die Linie 294. 349 S Grunewald <> U Theodor-Heuss-Platz Montag – Freitag: Statt als Ringlinie verkehrt die Linie nun vom S Grunewald über Schmetterlingsplatz > Eichkampstraße > Messedamm > Masurenallee > Theodor- Heuss-Platz > Reichsstraße zum U Theodor-Heuss-Platz und zurück. Neu: statt stündlich, nun alle 40 Minuten eine Fahrt. – 4 – 390 S Ahrensfelde > Ahrensfelde > Eiche > Mehrow > Ahrensfelde > S Ahrensfelde Montag – Samstag: Die Linie erhält in Ahrensfelde eine veränderte Linienführung über Lindenberger Straße > Bahnstraße > Ernst-Thälmann-Straße > Kirschenallee und zusätzliche Haltestellen. Diese heißen „Ahrensfelde, Kirschenallee“, „Ahrensfelde, Fasanenstraße“, „Ahrensfelde, Bahnstraße“ und „Ahrensfelde, Kirche“.
Umbenennungen von Haltestellen und Fahrten, die entfallen: Die Fahrplanänderungen der BVG ab dem 9. Dezember dürften für reichlich Unruhe unter den Fahrgästen sorgen. BERLIN – Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) wechseln am 9. Dezember 2007 erneut den Fahrplan. Im Vergleich zu den Vorjahren fielen die Veränderungen im BVG-Netz gering aus, sagte eine Unternehmenssprecherin. Größte Neuerung sei die Anbindung des Hauptbahnhofs an die Linie M85. Hinzu kämen einige Veränderungen im Bus-Netz, unter anderem erhielten auf insgesamt 27 Buslinien einige Haltestellen neue Namen. Größere Linien- und Fahrplanveränderungen bei U- und Straßenbahn gebe es nicht. Mit der Verlängerung der M85 vom S-und U-Bahnhof Rathaus Steglitz zum …
Der Flughafen Berlin-Tempelhof darf zum 31. Oktober 2008 geschlossen werden. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig in letzter Instanz entschieden.
Auf Antrag der Berliner Flughafengesellschaft widerrief die Berliner Senatsverwaltung die Betriebsgenehmigung für den Flughafen Tempelhof, um damit die rechtlichen Voraussetzungen für die Stilllegung des verlustbringenden Flughafens zum 31. Oktober 2008 zu schaffen. Hiergegen haben sich mehrere Fluggesellschaften gerichtlich zur Wehr gesetzt. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat ihre Klagen abgewiesen. Das Bundesverwaltungsgericht hat die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts bestätigt; die Schließungsverfügung ist damit unanfechtbar. Nach Auffassung beider Gerichte können Fluggesellschaften nicht beanspruchen, dass ein Verkehrsflughafen auf Dauer gegen den Willen des Flughafenbetreibers offen gehalten wird. Sie können nur verlangen, dass ihre Interessen bei einer Schließung angemessen berücksichtigt werden. Dem ist die Senatsverwaltung nachgekommen, indem sie dafür Sorge getragen hat, dass die Klägerinnen ab dem 1. November 2008 am Verkehrsflughafen Berlin-Schönefeld Luftverkehr durchführen können.
BVerwG 4 B 22.07 – Beschluss vom 29. November 2007
Berlins Stadtentwicklungssenatorin Junge-Reyer und die Verkehrsunternehmen haben sich nach Tagesspiegel-Informationen auf ein Tarifkonzept für 2008 geeinigt. Die 1997 abgeschaffte Sammelkarte wird wieder eingeführt. Monats- und Jahresfahrkarten werden teurer. Für Fahrten mit Bahnen und Bussen gibt es bald wieder Sammelkarten zu ermäßigten Preisen. Und wer einen Einzelfahrschein kauft, soll nach der nächsten Tarif-„Anpassung“, voraussichtlich im April 2008, auch nicht mehr bezahlen müssen als heute. Allerdings werden Rückfahrten deshalb auch weiter nicht erlaubt sein. Monats- und Jahreskarten steigen „moderat“; pro Monat sollen hier die Preise höchstens um zwei Euro steigen. Bei der Tariferhöhung zum 1. April 2007 stieg der Preis für eine Monatskarte AB um drei Euro. Auf das neue Tarifkonzept haben sich nach …
Neue ICE-Direktverbindung nach Kopenhagen – Hanse-Express startet mit neuen Fahrzeugen an der Küste
(Berlin, 4. Dezember 2007) Mit dem Fahrplanwechsel am 9. Dezember ergeben sich für Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern folgende Änderungen:
Fernverkehr:
Neue Direktverbindung Berlin–Kopenhagen:
Die bisherige EC-Verbindung zwischen Deutschland und Dänemark wird ab 9. Dezember 2007 durch ein ICE-Zugpaar Berlin–Hamburg -Kopenhagen/Aarhus ersetzt. Zwischen Berlin und Hamburg fahren zwei ICE-Einheiten gekoppelt. In Hamburg werden diese getrennt und fahren direkt und ohne Umsteigen nach Aarhus bzw. Kopenhagen weiter. Von Berlin nach Aarhus verkürzt sich die Reisezeit um fast 45 Minuten auf rund 6 Stunden 45 Minuten. Dadurch werden auch Lübeck, Oldenburg (Holstein), Puttgarden sowie Neumünster, Rendsburg und Schleswig von Berlin mit dem ICE erreichbar sein.
Berlin–Hamburg:
Auf Grund der hohen Nachfrage wird das Angebot auf der ICE-Linie Hamburg–Berlin–Leipzig–München neu geordnet. Alle zwei Stunden verkehrt zwischen Berlin und Hamburg ein ICE mit mehr Sitzplätzen in der 1. Klasse.
Alle Züge der IC-Linie Stralsund–Berlin–Halle(Saale)–Erfurt–Düsseldorf werden einheitlich über Lutherstadt Wittenberg geführt. Reisemöglichkeiten zwischen Berlin und Dessau bestehen mit Zügen des Regionalverkehrs. Im Streckenabschnitt Stralsund–Berlin fahren die IC-Züge in einem geänderten Fahrplan. Richtung Stralsund fahren die IC-Züge in den Berliner Bahnhöfen ca. 10 Minuten früher ab als bisher, in der Gegenrichtung kommen die IC in den Berliner Bahnhöfen ca. 10 Minuten später an. Dadurch besteht in Pasewalk wieder Anschluss in/aus Richtung Ueckermünde.
Direkt nach Garmisch-Partenkirchen:
Von Berlin fährt sonnabends ein ICE über Leipzig und Jena direkt nach Garmisch-Partenkirchen und ersetzt den bisher verkehrenden IC „Karwendel“. Durch die ICE-Verbindung verkürzt sich die Reisezeit nach Garmisch-Partenkirchen um rund 40 Minuten. Der ICE startet in Berlin Hbf um 8.58 Uhr und erreicht Garmisch-Partenkirchen um 16.22 Uhr. In der Gegenrichtung verlässt der ICE Garmisch-Partenkirchen 9.25 Uhr, Ankunft in Berlin Hbf ist 17 Uhr.
Berlin-Warszawa-Express:
Freitags und sonntags wird abends neu der EC 49 Berlin–Poznan um 18.26 Uhr ab Berlin Hbf eingesetzt. In der Gegenrichtung fährt der EC 48 montags und sonnabends von Poznan um 6.01 Uhr nach Berlin.
Schnellere Verbindungen zu den Nordseeinseln:
Mit klimatisierten Kurswagen im IC von Dresden (ab 6.04 Uhr) und Berlin (Hbf ab 8.22 Uhr) verkürzt sich die Reisezeit nach Föhr bzw. Amrum um ca. eine Stunde (Wyk an 14.45 Uhr, Wittdün an 15.45 Uhr). In der IC Kurswagenverbindung nach/von Dagebüll Mole wird die Fahrradmitnahme mit Reservierung angeboten.
Rathenow: IC-Halte wegen Bauarbeiten:
Durch Bauarbeiten an der Havelbrücke in Rathenow kommt es auf der RB-Linie Rathenow–Stendal zu Einschränkungen. Dafür halten alle Züge der IC-Linie Berlin–Hannover-Amsterdam/Münster ab Dezember zusätzlich in Rathenow.
Regionalverkehr
RE 1 Eisenhüttenstadt–Frankfurt (Oder)–Berlin–Magdeburg:
Wegen Umbauarbeiten auf dem Magdeburger Hbf werden die Fernverkehrszüge ab Ende Mai über Magdeburg-Buckau umgeleitet. Daher wird die Linie RE 1 ab dem 25. Mai 2008 bis nach Magdeburg-Buckau verlängert, um dort den Anschluss an die IC-Züge aus/in Richtung Leipzig und Hannover zu gewährleisten. Bei den RE-Zügen entfällt während dieser Zeit der Halt in Magdeburg-Neustadt.
RE 2 Stendal–Berlin–Cottbus / RB 14 Nauen–Berlin–Senftenberg:
Im Jahr 2008 wird die Strecke zwischen Lübbenau und Cottbus saniert. Die Linie RE 2 wird daher ab dem 15. Juni 2008 über Calau umgeleitet. Die Halte in Raddusch, Vetschau und Kunersdorf entfallen und werden durch Busse bedient. Bedingt durch die Umleitung des RE 2 muss die Linie RB 14 in dieserZeit zwischen Lübbenau und Calau ausfallen. Alternativ können auf diesem Abschnitt die Züge des RE 2 genutzt werden.
RE 5 Lutherstadt Wittenberg–Berlin–Rostock:
Die Züge um 10.43 Uhr ab Berlin Hbf bzw. 14.53 Uhr ab Rostock Hbf benötigen nur noch 2 Stunden 23 Minuten für die 223 km lange Strecke zwischen Berlin und Rostock und sind damit 20 Minuten schneller als bisher.
RE Rostock–Schwerin–Hamburg (Hanse-Express):
Diese Linie verkehrt unter der neuen Bezeichnung „Hanse-Express“. Eingesetzt werden fabrikneue Doppelstockzüge, die mit einer Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h fahren. Auch auf der RE-Linie Rostock–Stralsund–Sassnitz/Binz fahren die Züge des Regionalverkehrs als „Hanse-Express“. Mit einem neuen Fahrplankonzept und mit neuen Triebwagen der Bauart „FLIRT“ bestehen dann auch stündlich Fahrmöglichkeiten von Stralsund nach Sassnitz bzw. Binz.
RB-Linie Stendal–Rathenow:
Die Züge verkehren ab Fahrplanwechsel im 2-Stunden-Takt. Voraussichtlich ab März 2008 wird wegen Bauarbeiten an der Havelbrücke in Rathenow der Streckenabschnitt Großwudicke–Rathenow durch Busse bedient.
Warnemünde-Express:
Mit dem Fahrplanwechsel (Beendigung von Bauarbeiten) verkürzt sich die Reisezeit in Richtung Norden um 11 Minuten. Dadurch wird in Rostock Hbf ein neuer Übergang in Richtung Ribnitz-Damgarten West und hier zu den Bussen zur Halbinsel Fischland-Darss möglich. Weitere Anschlüsse bestehen in Richtung Bad Doberan, Wismar und Tessin. Abends fährt der Zug in Warnemünde und Rostock 30 Minuten später ab, so dass an der Ostsee künftig mehr als 7 Stunden Zeit bleiben. Die Reisezeit in Richtung Berlin verkürzt sich um 21 Minuten.
Usedom-Express:
Damit Besucher noch mehr Zeit auf der Insel Usedom verbringen können, wird das Fahrplanangebot des Usedom-Express verändert. Der Zug fährt vom 23. Mai bis 3. Oktober 2008 jeden Freitagnachmittag und Sonntagfrüh von Berlin auf die Insel. Die Rückfahrt nach Berlin ist Sonnabendvormittag und Sonntagabend. Der Zug wird nach Inbetriebnahme der neu gebauten Strecke über die Grenze bis Swinoujscie Centrum fahren.
Ausflugszug „Der Rheinsberger“:
Der Zug wird auf Grund von Bauarbeiten erst ab Mai 2008 wieder zwischen Berlin und Rheinsberg verkehren.
Herausgeber: Deutsche Bahn AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Konzernsprecher/ Leiter Unternehmenskommunikation Oliver Schumacher