Radverkehr + Straßenverkehr: Sightseeing per Rad Auf ausgeschilderten Routen kann man die Stadt erkunden. Die Qualität der Wege ist unterschiedlich Eva Dorothée Schmid Wer in Berlin einen Fahrradausflug zu Sehenswürdigkeiten machen will, braucht keine Karte: Man muss einfach den weiß-grünen Schildern folgen, die Radrouten wie den Europaradweg R1, den Radfernweg Berlin-Kopenhagen oder den Berliner Mauerweg kennzeichnen. , aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0604/
umweltfestival/0041/index.html

Wer in Berlin einen Fahrradausflug zu Sehenswürdigkeiten machen will, braucht keine Karte: Man muss einfach den weiß-grünen Schildern folgen, die Radrouten wie den Europaradweg R1, den Radfernweg Berlin-Kopenhagen oder den Berliner Mauerweg kennzeichnen.
„Der Mauerweg ist besonders spannend, denn da kann man erleben, wo die Mauer mal stand“, sagt David Greve, Geschäftsführer des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club Berlin. Der 160 Kilometer lange Weg gliedert sich in drei Etappen: Die Stadtroute führt quer durch Berlin von Lübars über Mitte nach Schönefeld und passiert Sehenswürdigkeiten wie den Hauptbahnhof, das Brandenburger Tor, das Regierungsviertel, den Checkpoint Charlie und die East Side Gallery. Die Südroute verläuft größtenteils über die Feldflur von Schönefeld über Lichterfelde nach Griebnitzsee. Und die Westroute führt von der Glienicker Brücke, im Kalten Krieg …

Radverkehr + Straßenverkehr: 660 Kilometer für Radler 660 Kilometer lang ist das Berliner Fahrradroutennetz. Es soll 2012 komplett ausgebaut und beschildert sein., aus Berliner Zeitung

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archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0604/
umweltfestival/0082/index.html

Zwölf Radrouten verbinden die Innenstadt mit den Außenbereichen Berlins. Ausgehend vom Schlossplatz führen die sogenannten Radialrouten sternförmig in die Außenbezirke, zum Beispiel nach Wannsee, Gatow, Spandau, Hellersdorf und Teltow. Die Tangentialrouten Südspange und Nordspange verknüpfen die radialen Routen. Die Routen sind für die Radfahrer schnell zu erkennen – sie sind mit grün-weißen Wegweisern ausgeschildert.
Sechs überregionale Radfernwege durchziehen Berlin: der Europaradweg R1 führt quer durch Berlin von der Glienicker Brücke bis Erkner. Der Radfernweg Berlin-Kopenhagen bietet eine Verbindung vom Schlossplatz zum Wedding und nach Spandau. Der Fernradweg Berlin-Usedom verbindet Pankow mit Mitte auf einer ruhigen Route. Der Havel-Radweg ist ist in Spandau bereits ausgeschildert, nun werden weitere Uferwege ausgebaut. An der Ausweisung des Spree-Radweges und des Radfernweges …

Radverkehr + Straßenverkehr: Über die Autobahn zum Großen Stern Die 34. Sternfahrt des ADFC steht unter dem Motto "Radfahren – aber sicher!", aus Berliner Zeitung

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archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0604/
umweltfestival/0069/index.html

Am 6. Juni gehört Berlin wieder den Radfahrern: Keine roten Ampeln, die Radler ausbremsen, keine abbiegenden Laster, die einen in Bedrängnis bringen können und zwei Autobahnstücke, die für alles, was motorisiert ist, gesperrt werden – das gibt’s nur einmal pro Jahr, bei der Fahrrad-Sternfahrt des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs Berlin (ADFC). Die findet am 6. Juni bereits zum 34. Mal statt. In diesem Jahr steht die weltgrößte Fahrraddemonstration unter dem Motto „Radfahren – aber sicher!“.
Die Sternfahrt ist nämlich nach dem Versammlungsrecht als Demonstration angemeldet. Ihr Zweck ist, für die Anerkennung des Fahrrades als vollwertiges Verkehrsmittel zu demonstrieren. Sie soll dafür werben, in das umweltfreundliche und gesunde Fortbewegungsmittel Fahrrad zu investieren und eine sichere und komfortable …

Radverkehr + Straßenverkehr: Über die Autobahn zum Großen Stern Die 34. Sternfahrt des ADFC steht unter dem Motto „Radfahren – aber sicher!“, aus Berliner Zeitung

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Am 6. Juni gehört Berlin wieder den Radfahrern: Keine roten Ampeln, die Radler ausbremsen, keine abbiegenden Laster, die einen in Bedrängnis bringen können und zwei Autobahnstücke, die für alles, was motorisiert ist, gesperrt werden – das gibt’s nur einmal pro Jahr, bei der Fahrrad-Sternfahrt des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs Berlin (ADFC). Die findet am 6. Juni bereits zum 34. Mal statt. In diesem Jahr steht die weltgrößte Fahrraddemonstration unter dem Motto „Radfahren – aber sicher!“.
Die Sternfahrt ist nämlich nach dem Versammlungsrecht als Demonstration angemeldet. Ihr Zweck ist, für die Anerkennung des Fahrrades als vollwertiges Verkehrsmittel zu demonstrieren. Sie soll dafür werben, in das umweltfreundliche und gesunde Fortbewegungsmittel Fahrrad zu investieren und eine sichere und komfortable …

Straßenbahn + Straßenverkehr: Anwohner klagen gegen "kleine Autobahn" Ausbau der Invalidenstraße verzögert sich weiter Uwe Aulich Pünktlich zur Fußball-Weltmeisterschaft sollte die neue Straßenbahnstrecke zum Hauptbahnhof in Betrieb gehen. Das hatte der Senat versprochen, damit der größte deutsche Kreuzungsbahnhof besser an das Nahverkehrsnetz angeschlossen wird. , aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0604/berlin/
0052/index.html

Pünktlich zur Fußball-Weltmeisterschaft sollte die neue Straßenbahnstrecke zum Hauptbahnhof in Betrieb gehen. Das hatte der Senat versprochen, damit der größte deutsche Kreuzungsbahnhof besser an das Nahverkehrsnetz angeschlossen wird. Gemeint hatte der Senat allerdings die Weltmeisterschaft in Deutschland – die war vor vier Jahren. Der Senat peilt nun einen Baubeginn für den Ausbau der Invalidenstraße und die Verlängerung der Straßenbahntrasse für Ende dieses Jahres an. Doch dieser Zeitplan wird kaum zu halten sein. Denn Anrainer klagen gegen den Straßenausbau, weil er zu einer größeren Verkehrsbelastung sowie einer noch stärkeren Überschreitung der Grenzwerte für Lärm und Luftschadstoffe führen wird. „Diese rechtswidrigen Zustände sind für die Anrainer auf Dauer nicht hinnehmbar“, sagt Rechtsanwalt Carsten Sommer, der die Anwohner vertritt.
Die Bürgerinitiative Invalidenstraße geht inzwischen von einer Verzögerung für …

Straßenbahn + Straßenverkehr: Anwohner klagen gegen „kleine Autobahn“ Ausbau der Invalidenstraße verzögert sich weiter Uwe Aulich Pünktlich zur Fußball-Weltmeisterschaft sollte die neue Straßenbahnstrecke zum Hauptbahnhof in Betrieb gehen. Das hatte der Senat versprochen, damit der größte deutsche Kreuzungsbahnhof besser an das Nahverkehrsnetz angeschlossen wird. , aus Berliner Zeitung

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Pünktlich zur Fußball-Weltmeisterschaft sollte die neue Straßenbahnstrecke zum Hauptbahnhof in Betrieb gehen. Das hatte der Senat versprochen, damit der größte deutsche Kreuzungsbahnhof besser an das Nahverkehrsnetz angeschlossen wird. Gemeint hatte der Senat allerdings die Weltmeisterschaft in Deutschland – die war vor vier Jahren. Der Senat peilt nun einen Baubeginn für den Ausbau der Invalidenstraße und die Verlängerung der Straßenbahntrasse für Ende dieses Jahres an. Doch dieser Zeitplan wird kaum zu halten sein. Denn Anrainer klagen gegen den Straßenausbau, weil er zu einer größeren Verkehrsbelastung sowie einer noch stärkeren Überschreitung der Grenzwerte für Lärm und Luftschadstoffe führen wird. „Diese rechtswidrigen Zustände sind für die Anrainer auf Dauer nicht hinnehmbar“, sagt Rechtsanwalt Carsten Sommer, der die Anwohner vertritt.
Die Bürgerinitiative Invalidenstraße geht inzwischen von einer Verzögerung für …

S-Bahn: Trauerspiel um die S-Bahn nach Velten

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Wie nicht anders zu erwarten war, spielt das Brandenburger Verkehrsministerium auch in Sachen S-Bahn-Verlängerung nach Velten wieder auf Zeit. Angeblich soll es nur die S-Bahn nach Velten oder den Ausbau der parallel liegenden Regionalgleise für den Prignitzexpress geben. Bedauerlich, wenn sich die Kommunen auf diesen Kuhhandel einlassen.
Der Trick des „entweder … oder …“ funktioniert auch schon bei allen anderen Wiederaufbau-Forderungen rund um Berlin bestens. Die betroffenen Kommunen verstreiten sich heillos und so tut sich im Endeffekt überhaupt nichts.
Hinzu kommt, dass Berlin nur sein Stadtgebiet betrachtet undeshalb den Regionalverkehr für in weiten Teilen überflüssig hält und die Brandenburger Landespolitik es genau anders herum hält: hier ist der Regionalverkehr das wichtige Verkehrsmittel und die S-Bahn wird nur „geduldet“.
Dieses Schema scheint sich nun in Velten zu wiederholen: Das scheint sich auch in Velten zu wiederholen. Seit 10 Jahren lehnt das Brandenburger Verkehrsministerium den Ausbau der S-Bahn nach Falkensee deshalb ab, weil es entweder die S-Bahn oder aber den Regionalverkehr geben darf. In Rangsdorf ist es nicht anders.
Eine Metropolenregion wie Berlin und sein Umland mit über 4 Millionen Einwohnern kann sehr wohl auf den wichtigsten Nahverkehrsachsen eine S-Bahn vertragen, die alle drei bis vier Kilometer hält und den schnelleren Regionalverkehr, der seine Stopps nur auf den wichtigen Unterwegsbahnhöfen einlegt. Der DBV sieht durchaus Potentiale für die S-Bahn-Verlängerung von Hennigsdorf nach Velten und die direkte Durchbindung des Prignitzexpresses über Tegel nach Gesundbrunnen.
20 Jahre nach dem Mauerfall wird immer noch um die Wiederherstellung des Schienennetzes gestritten. Schon alleine dieser Umstand sagt viel über den Stellenwert in den Tagespolitik aus (Pressemeldung DBV-Berlin-Brandenburg, 04.06.10).

Tarife + VBB: IGEB kritisiert beabsichtigte VBB-Tariferhöhung

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Der Berliner Fahrgastverband IGEB kritisiert die Absicht des VBB-Aufsichtsrates, eine Erhöhung der Nahverkehrstarife auch für Berlin zum Jahresanfang 2011 zu beschließen.
1. Gegen Fahrpreiserhöhungen, solange das Verkehrsangebot eingeschränkt ist: Die Berliner Fahrgäste mussten über viele Monate massive Einschränkungen im Angebot der S-Bahn und auch zahlreiche Ausfälle beim BVG-Busverkehr ertragen, weil es nicht genügend einsetzbare Fahrzeuge gab. Zumindest beim S-Bahn-Verkehr wird sich der Fahrzeugmangel auch noch auf das Verkehrsangebot im Jahr 2011 auswirken. In einer solchen Situation die Fahrpreise zu erhöhen, muss auf das Unverständnis der Fahrgäste stoßen.
2. Gegen Fahrpreiserhöhungen zum Ausgleich der Fehler von Managern und Politikern: S-Bahn GmbH und BVG könnten mit den derzeitigen Fahrgeldeinnahmen und Bestellgeldern ein ausgeglichenes Ergebnis vorweisen, wenn die S-Bahn nicht durch Missmanagement heruntergewirtschaftet worden wäre und die BVG (neben eigenen Fehlern) vor allem politische Fehlentscheidungen zu verkraften hätte. Ein großer Teil des jährlichen BVG-Defizits resultiert aus Zinszahlungen für Altschulden, die die Politiker der 1990er Jahre zu verantworten haben und die eigentlich in den Landeshaushalt gehören. Weitere Schulden drohen, weil das BVG-Management und Finanzsenator Thilo Sarrazin als Aufsichtsratsvorsitzender im Zusammenhang mit dem Cross-Border-Leasing schwere Fehler machten, die den Schuldenberg der BVG nun vermutlich um rund 150 Millionen Euro erhöhen werden. Und schließlich könnte die BVG jährlich über 10 Millionen Euro sparen, wenn die geplanten Beschleunigungsmaßnahmen für Straßenbahn und Bus umgesetzt worden wären. Hier entstehen der BVG vermeidbare Kosten, die deutlich höher sind, als die Erlöse aus der geplanten Tariferhöhung.
3. Gegen Fahrpreiserhöhungen, solange das Tarifniveau in Berlin überdurchschnittlich hoch ist und die Strukturmängel im VBB-Tarif nicht beseitigt werden: Die Tabelle veranschaulicht, dass die meisten Fahrpreise in Berlin im überregionalen Vergleich im oberen Bereich liegen. Zugleich liegen die Einkommen in Berlin und Brandenburg deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Deshalb war es auch kein Zufall, dass 2009 mit der Einführung des preiswerten VBB-Seniorentickets mehr Fahrgäste und mehr Fahrgeldeinnahmen erreicht wurden.
Außerdem gibt es strukturelle Defizite. Nirgendwo sonst müssen Fahrgäste monatlich so viele Einzelfahrten machen, bis sich die Anschaffung einer Monatskarte lohnt. Unverständlich sind auch Ungereimtheiten wie zum Beispiel beim Kurzstreckentarif: Warum darf in Berlin mit dem Kurzstreckenfahrschein nur bei S- und U-Bahn, nicht aber bei Straßenbahn und Bus umgestiegen werden?
Es gibt viele Möglichkeiten, die Kosten der Verkehrsunternehmen zu senken und die Einnahmen zu erhöhen – ohne Fahrpreiserhöhungen. Alle Beteiligten müssen zunächst hier ihre „Hausaufgaben“ erledigen, bevor sie den Fahrgästen eine Anhebung der schon jetzt hohen VBB-Tarife zumuten (Pressemeldung Berliner Fahrgastverband IGEB e.V., 04.06.10).

Tarife + VBB: DBV findet Fahrpreiserhöhungen im VBB-Gebiet völlig überflüssig

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Am Donnerstag um 13 Uhr trat der Aufsichtsrat des Verkehrsverbundes zusammen, um Fahrpreis-erhöhungen zum Herbst 2010 oder Frühjahr 2011 zu beschließen. Der DBV-Landesverband hält nach wie vor Fahrpreiserhöhungen für nicht gerechtfertigt. Kein Verkehrsunternehmen, dass in den vergangenen Monaten Preiserhöhungen gefordert hatte, hat der Öffentlichkeit auch nur einen konkreten Grund genannt, warum dies notwendig ist. Preiserhöhungen nur deshalb, weil es immer schon so war, darf es nicht geben.
Jedes Jahr haben steigende Fahrgastzahlen den Verkehrsunternehmen ein deutliches Plus an Fahrgeldeinnahmen beschert (zuletzt 2009 + 2,7 % im Vergleich zu 2008 – und dies trotz S-Bahn-Krise!). Spürbare Verbesserungen bei den Angeboten hat es ebenfalls nicht gegeben. Damit gibt es keinen nachvollziehbaren Grund für die Anhebung der Fahrpreise.
Selbst das Argument, dass Einzelfahrscheine im Vergleich zu anderen Regionen „konkurrenzlos billig“ seien, kann nicht der alleinige Grund sein. Vielleicht sind sie ja andernorts auch überteuert!
Die Realeinkommen der meisten Arbeitnehmer sind in den vergangenen Jahren gesunken. Das Angebot für die Fahrgäste oder die Qualität des Reisens ist ebenfalls nicht deutlich besser geworden. Der DBV-Landesverband sieht deshalb keine Notwendigkeit für eine Erhöhung (Pressemeldung DBV-Berlin-Brandenburg, 04.06.10).

Tarife + VBB: Neue Tarife im VBB ab 1. Januar 2011

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Zum 1. Januar 2011 wird es im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg erstmals nach 33 Monaten wieder eine Tarif-anpassung geben, das hat der Aufsichtsrat des VBB heute beschlossen. Demnach werden die Fahrpreise in Berlin und Brandenburg zum Jahresbeginn um durchschnittlich 2,8 Prozent steigen. Die Preisentwicklung der Bus- und Bahn-tarife liegt damit weiterhin deutlich unter der Inflationsra-te in beiden Ländern (seit April 2008 3,1 %).
In Berlin kostet der Einzelfahrausweis AB ab dem 1. Januar 2011 2,30 Euro statt wie bisher 2,10 Euro. Demgegenüber wird der Preis für die 4-Fahrten-Karte in Berlin AB deutlich geringer ange-hoben: Statt 8 Euro müssen künftig 8,20 Euro dafür bezahlt wer-den (+2,5 %). Der Umstieg zur 4-Fahrten-Karte lohnt sich also noch mehr.
Der Preis für den Berliner Einzelfahrausweis ABC steigt um 20 Cent auf 3 Euro. Die Preise für die ermäßigten Einzelfahraus-weise AB (1,40 Euro) und die ermäßigte 4-Fahrten-Karte (5,30 Eu-ro) bleiben stabil. Günstiger werden die Kleingruppenkarten in Berlin AB (15,00 Euro statt 15,90), BC (15,30 Euro statt 15,40) und ABC (15,50 Euro statt 16,10).
Alle ermäßigten Einzelfahrausweise und Tageskarten außerhalb des Tarifbereichs Berlin ABC bleiben preisstabil. In den kreisfreien Städten Brandenburg an der Havel, Frankfurt (Oder) und Cottbus verteuert sich der Einzelfahrschein AB um 10 Cent auf 1,30 Euro, in Potsdam auf 1,80 Euro.
Im Zeitkartentarif steigt der Preis für die Monatskarte Berlin AB auf 74 Euro (+2,8 %), für ABC auf 91 Euro (+2,8 %). In Potsdam kostet die Monatskarte AB künftig einen Euro mehr (36 Euro), in Brandenburg an der Havel, Frankfurt (Oder) und Cottbus jeweils 50 Cent mehr (37 Euro). Das VBB-Abo65 plus behält seinen bishe-rigen Preis mit monatlich 47 Euro. Auch die Abonnements für Ber-liner Schüler und Auszubildende verändern sich nicht. Für Pots-damer Schülerinnen und Schüler verringert sich der Preis im A-bonnement um 10 Prozent.
VBB Geschäftsführer Hans-Werner Franz zeigte sich zufrieden angesichts der moderaten Steigerung von 2,8 Prozent: „Fahrpreiserhöhungen sind immer unbeliebt. Unser Streben muss immer da-hin gehen, dass das Bus- und Bahnfahren für alle erschwinglich bleibt. Knapp drei Jahre lang ist es uns im Verbundgebiet gelun-gen, die Tarife stabil zu halten – in allen anderen großen Städten und Verbünden in Deutschland sind in der Zeit die Fahrpreise kontinuierlich und zum Teil deutlich in die Höhe geklettert. An-gesichts der erhöhten laufenden Kosten der Verkehrsunterneh-men für Löhne und Energie sowie für Investitionen in neue Fahr-zeuge kommen wir für das nächste Jahr an höheren Ticketpreisen nicht vorbei.“
Die letzte Fahrpreisanpassung im VBB gab es am 1. April 2008 (da-malige Erhöhungsrate 1,9%). Der Preis für den Berliner Einzel-fahrschein AB wurde das letzte Mal im August 2005 erhöht (Pressemeldung VBB, 04.06.10).