Flughäfen: Unter den Wolken, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/dritte-seite/archiv/
05.09.2006/2754843.asp

14 Jahre Planung und Streit – heute ist Baubeginn für Berlins Großflughafen. Und es wird weiter gehofft und gebangt

Von Stefan Jacobs

Die „BBI Airportworld“ sieht immer noch aus wie eine DDR-Kaufhalle, dagegen hilft auch die rot-orange karierte Fassade nichts. Grell leuchtet der Betonflachbau den Reisenden entgegen, die den Fußweg vom S-Bahnhof Schönefeld zum Flughafen nehmen. Was für ein Zufall, dass der Klotz schon früher einen scheinbar englischen Namen hatte und dazu diente, Träume zu verkaufen. Als er noch graubeige war und „Intershop“ hieß, konnten DDR-Bürger hier Westprodukte kaufen, von Bonbons bis zu Bootsmotoren. Gegen Westgeld. Die wenigsten hatten welches. Für die meisten blieb der Flachbau ein Ort der Sehnsucht.
Jetzt wird in dem nunmehr karierten Klotz der …

Flughäfen: Zum Spatenstich soll sogar die Sonne scheinen, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/
05.09.2006/2756014.asp

Baubeginn für das größte Infrastrukturprojekt der Region. Die Ausbaugegner bleiben heute bei der Feier ausgesperrt

Von Klaus Kurpjuweit

Das Wetter macht mit: Wenn heute um 13 Uhr die Spaten in die Erde gestochen werden und damit symbolisch der Bau des neuen Flughafens Berlin-Brandenburg International (BBI) in Schönefeld beginnt, wird es nach den Voraussagen der Meteorologen zumindest nicht regnen. Und mit etwas Glück kann sogar vorübergehend die Sonne scheinen.
Rund 800 Einladungen zu dem besonderen Ereignis, auf das die Befürworter gut 15 Jahre warten mussten, sind von der Flughafengesellschaft eingeladen worden. Dabei sein werden der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit, Brandenburgs …

Straßenverkehr: Berlin verbannt Oldtimer, aus Spiegel.de

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/
0,1518,435118,00.html

Die Oldtimer-Szene ist empört: Um eine EU-Richtlinie umzusetzen, wird Berlin Autos ohne Katalysator aus der Innenstadt verbannen. Von dem Verbot sind Tausende Oldie-Karossen und Trabis betroffen. Autoclubs wettern gegen die Entscheidung und fordern Ausnahmeregeln.
Berlin – „Wenn diese Regelung kommt, ist die Hälfte von 1500 Berliner Minis tot“, sagt André Helmut, Inhaber der Lichtenberger „Mini Manufaktur“ und als Spezialist für englische Mini-Cars in der Szene bekannt. Mit „diese Regelung“ meint er das von …

Flughäfen: Start zum Großflughafen, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/
04.09.2006/2748529.asp

Am Dienstag beginnt der Bau des größten Infrastrukturprojekts der Region. Elf Fragen und Antworten. Von Klaus Kurpjuweit

Warum wird ein neuer Flughafen gebaut?

Nach der Wende wollte der Senat die Chance nutzen, die innerstädtischen Flughäfen Tegel und Tempelhof durch einen Flughafen außerhalb der Stadt zu ersetzen. Zunächst träumte der damalige Chef der Lufthansa, Heinz Ruhnau, davon, hier ein neues …

Industrie: Ganz private Werkführung, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10775092/61129/

Bombardier zeigte seine Technik – und 7000 Besucher wollten sie sehen

ULRICH BERGT

HENNIGSDORF Die blauweißgelben Reisezugwagen der Marschbahn bringen sonst Urlauber von Hamburg auf die Nordseeinsel Sylt. Am Sonnabend konnten Besucher damit durch das Hennigsdorfer Bombardier-Werk fahren. Die größte Schienenfahrzeugfabrik des kanadischen Verkehrstechnikkonzerns auf dem europäischen Kontinent hatte zum Tag der offenen Tür geladen.
Das „Fest für unsere Mitarbeiter und deren Familien“, wie Standortleiter Rainer Strauß es bezeichnete, wurde aber auch von …

Flughäfen: Bahn will Flughafen Tempelhof retten, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/
2006/09/03/berlin/851705.html

Hoffnung für historischen Airport: Vorstandschef Mehdorn will mit Partnern Flugbetrieb weiterführen
Von Karsten Hintzmann

Berlin – Für den Flughafen Tempelhof, der im Oktober 2007 geschlossen werden soll, ist vielleicht doch noch Rettung in Sicht. Offenbar trägt sich Bahn-Chef Hartmut Mehdorn mit dem Gedanken, dass die Deutsche Bahn, zusammen mit Kooperationspartnern, den Flugbetrieb für Geschäftsflieger in Tempelhof im Ernstfall aufrechterhält.
Darüber informierte Mehdorn den Berliner …

Flughäfen: Unglücklicher Start für den Großflughafen, aus WAMS

http://www.wams.de/data/2006/09/03/
1020784.html

Mit dem symbolischen ersten Spatenstich wird am Dienstag der Bau des neuen Flughafens in Schönefeld begonnen. Fast 15 Jahre hatten Politiker, Planer und Juristen um Baurecht gestritten. Nun kritisieren überraschend Billigflieger das Infrastrukturprojekt als zu teuer und überdimensioniert. Zu Recht oder zu spät?
Die Zukunft des Berliner Großflughafens beginnt bescheiden. In der Airportworld BBI, einem mit rot-orangefarbenen Karos bemalten Besucherzentrum der Berliner Flughäfen am Bahnhof Schönefeld, steht ein kleines …

Regionalverkehr: Konstruktive Debatte, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10774282/60889/

THOMAS WACHS

TREUENBRIETZEN Die Regionalbahn 33 hat Bestand. Allerdings wird sie ab 10. Dezember nicht – wie zunächst nach Abschluss der Bauarbeiten vorgesehen – im Stundentakt zwischen Jüterbog und Berlin-Wannsee verkehren. Vielmehr werde sie weiter nur alle zwei Stunden fahren. Außerdem sollen die Züge womöglich in Michendorf enden, wo Reisende auf den Regionalexpress 7 umsteigen sollen.
Diese bereits seit längerem kursierenden Pläne wurden am Donnerstagabend beim Bürgerforum am Treuenbrietzener Busbahnhof nun …

BVG: Das Metrolinienkonzept ist ein Flop, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/582958.html

Zahl der BVG-Fahrgäste nahezu unverändert
Peter Neumann

Die Erwartungen waren hoch gesteckt – doch inzwischen erwiesen sie sich als irreal. Nicht weniger als 19,9 Millionen zusätzliche Fahrgäste wollten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) mit ihrem Metrolinienkonzept im vergangenen Jahr gewinnen. Tatsächlich stieg die Zahl der Fahrten, die mit der BVG absolviert wurden, nur von 906,1 Millionen auf 906,9 Millionen – also lediglich um …

allg.: Ankerplatz der Zukunft, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/
02.09.2006/2717994.asp

Berlin will sich dem Wasser zuwenden – mit dem Projekt „Mediaspree“

Vor Christian Meyers Fenster im gläsernen „Energie-Forum“ am Stralauer Platz fließt die Spree. Sie ist so breit und so geradlinig wie sonst nirgends in Berlin. Auf der gegenüberliegenden Kreuzberger Uferseite sieht er auf triste Lagerflächen neben dem Viktoriaspeicher. Was für ein Gegensatz zu den schönen, bunt illustrierten Plänen für Neu- und Umbauten beiderseits des Flusses. Danach müsste auf der anderen Seite neben dem alten Speicher ein gläsernes Hochhaus stehen. „Nach derWende hat sich die Stadtplanung auf den Potsdamer Platz konzentriert. Sie müsste es auch mit …