Messe: Innotrans: Weltgrößte Leistungsschau des Schienenverkehrs endet mit Besucherrekord

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Nach vier sehr erfolgreichen Messetagen endete am 22. September in Berlin die internationale Leitmesse der Schienenverkehrstechnik InnoTrans. Auf mehr als 100.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentierten 1.606 Aussteller aus 41 Ländern Innovationen und Produkt-Highlights sowie ihr umfangreiches Leistungsangebot. 65.000 Fachbesucher aus 90 Ländern – das ist eine Steigerung von 40 Prozent gegenüber 2004 – informierten sich auf der weltgrößten Leistungsschau der Bahn-Branche. Etwa 50 Prozent der Aussteller und über 40 Prozent der Besucher kamen aus dem Ausland nach Berlin. Zum Bahnhofsfest am Wochenende kamen noch einmal über 25.000 Privatbesucher.
Rund 95 Prozent der Fachbesucher werteten das geschäftliche Ergebnis ihrer Gespräche auf der diesjährigen InnoTrans als positiv. Das geht aus einer Aussteller- und Fachbesucherbefragung hervor, die von einem unabhängigen Meinungsforschungsinstitut durchgeführt wurde. Eine ebenso hohe Meinung hatten sie vom Angebotsspektrum der Fachmesse. Über die Hälfte aller befragten Besucher üben eine leitende Stellung in ihren Unternehmen aus. Neun von zehn kündigten jetzt schon an, die nächste InnoTrans besuchen zu wollen.
Wie keine andere vergleichbare Veranstaltung weltweit bildet die InnoTrans die gesamte Bahnbranche ab. Zudem präsentierten sich alle Ausstellungssegmente in diesem Jahr noch größer als 2004: Die Bereiche Railway Technology, Railway Infrastructure sowie Public Transport sind deutlich gewachsen und belegten zusätzliche Hallen. Die Segmente Railway Infrastructure und Public Transport haben mit jeweils rund 300 Ausstellern eine Angebotsbreite, die ihresgleichen sucht. Einen erfolgreichen Start legten die neuen Ausstellungssegmente Interiors und Tunnel Construction hin.
Für den größten Teil des Flächenzuwachses sorgten wiederum ausländische Aussteller. So präsentierten sich auf der InnoTrans 2006 aus dem außereuropäischen Raum unter anderem Unternehmen aus Australien, China, Japan, Taiwan und Südkorea, aus Israel sowie aus Kanada und den USA. Firmen aus Bahrain, Brasilien, Griechenland, Indien, Iran, Südafrika und der Ukraine waren erstmals auf der InnoTrans vertreten. Die hohe Internationalität der Fachmesse spiegelten auch die 17 nationalen Gemeinschaftsstände wider, die durch Industrieverbände, Handelskammern und Einrichtungen für Exportförderung organisiert wurden. Ebenso legte der Anteil ausländischer Fachbesucher weiter zu. Ihr Anteil stieg auf 38 Prozent (plus sechs Prozent zu 2004). Dafür waren vor allem Einkäufer aus Osteuropa und Asien verantwortlich. Allgemeiner Tenor auf der InnoTrans: Die Schiene boomt.
Mit ihrem Alleinstellungsmerkmal, dem optimal angebundenen Gleis- und Freigelände, konnte die InnoTrans erneut punkten. Mit 20.000 Quadratmetern belegter Fläche war das Freigelände neben den Hallen doppelt so gut gebucht wie vor zwei Jahren. Die 2.000 Meter Gleis für Präsentationen schienengebundener Exponate waren komplett belegt.
Hochrangig und international – diese Attribute charakterisieren auch in diesem Jahr nicht nur die InnoTrans, sondern ebenfalls wieder ihr fachliches Rahmenprogramm. Kernstück des kompakten Angebots war die InnoTrans Convention. Ihre drei Säulen bildeten das Dialog Forum, der European and Asian Rail Summit sowie das International Tunnel Forum.
Auf dem Freigelände der InnoTrans fand am Wochenende nach der Fachmesse ein großes Bahnhofsfest statt, zu dem trotz zahlreicher Events in der Stadt noch einmal über 25.000 Privatbesucher kamen.
Die InnoTrans 2008 findet vom 23. bis 26. September auf dem Berliner Messegelände statt. Unseren Innotrans-Rückblick mit über 125 Fotos bietet der LOK Report auf der Innotrans-Sonderseite (Pressemeldung Innotrans, 25.09.06).

Regionalverkehr: Kürzungen bei der Bahn: Vier Strecken werden stillgelegt, aus Berliner Zeitung

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print/brandenburg/589007.html

Sparpläne treten am 10. Dezember in Kraft

Jürgen Schwenkenbecher

POTSDAM. Die angekündigten Kürzungen im Bahnverkehr Brandenburgs fallen geringer aus als befürchtet. Definitiv werden zum 10. Dezember nunmehr vier Strecken stillgelegt, auf weiteren sechs Strecken soll das Zugangebot ausgedünnt oder nur noch für den Ausflugsverkehr vorgehalten werden. Das teilte jetzt das Infrastrukturministerium in Potsdam mit. Auch die S-Bahn soll nachts zum Teil in größeren Abständen fahren. Nach den ursprünglichen Plänen, die Mitte August bekannt wurden, sollten unter anderem acht Strecken komplett eingestellt werden.
Nach Gesprächen vor Ort sei „eine tragfähige Lösung“ gefunden worden, sagte Infrastrukturminister …

Regionalverkehr: Hoffen auf mehr Fahrgäste, aus Märkische Allgemeine

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beitrag/10787503/61129/

Bahnverbindungen im Kreis bleiben

JAN SIMON

SCHMACHTENHAGEN/ORANIENBURG „Wir hoffen, dass die Leute, die uns mit Unterschriften unterstützt haben, jetzt auch die Heidekrautbahn nutzen.“ Das sagte gestern Eberhard Conrad von der Niederbarnimer Eisenbahn (NEB). Wie berichtet, sind die geplanten Streckenstilllegungen der Heidekrautbahn nach Schmachtenhagen und der Regionalbahn 20 von Oranienburg nach Hennigsdorf vom Tisch. Das geht aus dem veränderten Konzept des Landesinfrastrukturministeriums hervor.
In der Berliner Zentrale der NEB wurde gestern gleich ein Infoblatt entworfen, das nun …

Messe: InnoTrans feiert großes Bahnhofsfest, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/
2006/09/23/bezirke/855804.html

65 000 Fachbesucher – Am Wochenende Publikumstage bei freiem Eintritt
Von Andrea Puppe und Ela Dobrinkat

Dieselflavour und Gummigeruch, Eisenkolosse und Aluminium-Leichtgewichte: Was seit dem 19. September nur Fachbesuchern vorbehalten war, können Schienenfreaks und Trainspotter am Wochenende hautnah erleben. Dann öffnet die InnoTrans, die Internationale Fachmesse für Verkehrstechnik – bei freiem Eintritt ihre Pforten für alle.
Am Sonnabend und Sonntag von 10 bis 18 Uhr gehört das Frei- und Gleisgelände an den Messehallen unter dem Funkturm …

Schiffsverkehr + Straßenverkehr: Feierlicher Absturz, aus Berliner Zeitung

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Feierlicher Absturz
Eine Stunde nach der Fertigstellung rutschte die neue Brücke weg
Katrin Bischoff

KÖNIGS WUSTERHAUSEN. Es gab Schweinekamm und Würstchen vom Grill. Dazu Sekt und Rotwein in Fülle. In den drei Partyzelten, die auf dem Gelände des Nordhafens von Königs Wusterhausen aufgebaut waren, tummelten sich am Donnerstagnachmittag rund 100 Menschen. Gefeiert wurde der Einschub der neuen Brücke über den Nottekanal. Die Brücke soll einmal den Nord- mit dem Südhafen verbinden. Abgeordnete kamen, die Bürgermeister von Königs Wusterhausen und dem benachbarten Wildau hielten Reden und auch einige Bauexperten waren da. Man traf sich beim symbolischen Knopfdruck zum Fototermin und drehte dann bei sonnigem Wetter unter der neuen Brücke ein paar Runden mit einem Traditionsschiff. Um 18 Uhr waren die Flaschen geleert, die letzten Gäste weg. Zum Glück. Denn eine Stunde später brach die neue, 500 Tonnen schwere Brücke auf einer Seite einfach weg.
Am Freitag standen die Partyzelte noch immer vor der nunmehr …

Flughäfen: Dachschäden in der Wasserstadt durch Landeanflug auf Tegel, aus Der Tagesspiegel

http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/
23.09.2006/2795608.asp

An mehreren Häusern in der Wasserstadt Spandau hat gestern nach Angaben eines Anwohners ein in Tegel landendes Flugzeug Dachschäden verursacht. Die Häuser wurde 2001 und 2002 gebaut; die Bewohner hatten gehofft, dass Tegel bereits 2007 geschlossen wird. Bei der Flughafengesellschaft war der …

Regionalverkehr: Regionalbahn 33 fährt auch künftig bis Wannsee, aus Märkische Allgemeine

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beitrag/10786790/60889/

Kürzung der Strecke ab Michendorf ist vom Tisch / Freude in den Kommunen

POTSDAM-LAND Die Regionalbahn 33 wird auch weiterhin bis nach Berlin-Wannsee fahren. Eine Kürzung der Strecke ab Michendorf ist vom Tisch, wie gestern aus dem Brandenburger Infrastrukturministerium zu erfahren war. Das Ministerium hatte nach der Auswertung der Regionalkonferenzen am Donnerstag die Bahnstrecken benannt, bei denen das Angebot „ausgedünnt oder eingestellt“ werden soll. Die Regionalbahnlinie 33 bleibt indes unangetastet. Die Nachricht vom kompletten Erhalt der Verbindung, die von Jüterbog über Beelitz, Michendorf, Rehbrücke nach Wannsee führt, sorgte …

Bus: Angriffe auf Busfahrer, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/
2006/09/22/berlin/855531.html

Erneut sind in Berlin Busfahrer angegriffen und verletzt worden. Am Mittwoch gegen 20.45 Uhr hatte sich ein Unbekannter mit Kinderwagen in einem Bus der Linie M27 an der Wollankstraße in Wedding über die Fahrweise beschwert und dem 49-jährigen Fahrer ins Gesicht geschlagen. Danach flüchtete der Angreifer.
Bereits gegen 13.50 Uhr hatte ein …

Brandenburg: Korrigierte Kürzungen der Regionalisierungsmittel

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Nunmehr hat das Brandenburgische Verkehrsministerium die detallierten Maßnahmen bekanntgegeben, die bereits zum 10. Dezember 2006 greifen sollen. Es sind laut Ministerium bis zum Jahr 2010 insgesamt 142 Millionen Euro einzusparen. Der Berlin-Brandenburgische Bahnkunden-Verband verweist nach wie vor darauf, dass es andere Mvglichkeiten gegeben hätte, diese Summe zu sparen. Dass die Anzahl der betroffenen Linien nun doch etwas geringer ausfällt, ist allerdings nur ein Zwischenergebnis.
Generell stehen offenbar alle Linien, die nicht durch Regionalexpresszüge befahren werden, auf der Streichliste. Die bewährte Salamitaktik, vorhandene Angebote über die Jahre hinweg immer weiter einzuschränken, bis sie tatsächlich völlig unwirtschaft sind, wird weiter fortgesetzt. Was in Brandenburg fehlt, ist eine völlige Neuausrichtung der gesamten Verkehrspolitik. Die Einnahmen aus der Erhöhung der Mehrwertsteuer übersteigen die nun umzusetzenden Einsparungen bei weitem.
Brandenburg ist das einzige Bundesland, dass keine Eigenmittel zur Bestellung von Verkehrsleistungen aufwendet. Dazu gehört die Aufstellung eines verbindlichen und verlässlichen landesweiten Nahverkehrsplanes. Dieser müsste Grundlage für alle weiteren Entscheidungen sein.
Durch mehr Wettbewerb wird die Qualität des Angebotes besser und die Leistungen werden preiswerter. Diesen Weg versagt sich Brandenburg bisher. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf unser Positionspapier vom 5. September 2006 (Pressemeldung Berlin-Brandenburgischer Bahnkunden-Verband, 22.09.06).

Regionalverkehr: Zug nach Meyenburg bleibt, aus Märkische Allgemeine

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10786755/61469/

Putlitz muss aber auf seine Schienenanbindung verzichten

CLAUDIA BIHLER

PRITZWALK PEG-Chef Thomas Becken, der derzeit mit der PEG, der Odeg und seinem Bahnausbesserungswerk auf der Berliner Schienenverkehrsmesse Innotrans den Verkehrskonzern Arriva vertritt, wusste es noch gar nicht offiziell. „Aber wir haben uns sehr für den Erhalt der Bahnstrecke nach Meyenburg eingesetzt“, sagte er, und so war die Überraschung dann doch nicht ganz so groß: Gestern nämlich gab der brandenburgische Infrastrukturminister Frank Szymanski im Zusammenhang mit den Einsparungen im Eisenbahn-Regionalverkehr bekannt: „Nach intensiver Arbeit im Ministerium und in Auswertung der Gespräche mit den Akteuren vor Ort haben wir jetzt eine tragfähige Lösung gefunden, die auch in den Regionen akzeptiert werden kann, auch wenn das verständlicherweise schwer fällt.“

Und das bedeutet für die Prignitz: Statt der …