BVG: BVG auf Sparkurs, aus Berliner Zeitung

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print/berlin/597444.html

Senatszuschuss sinkt / Planer bereiten neue Fahrplanstreichungen vor

Peter Neumann

Noch hat Berlin eines der besten Nahverkehrsnetze der Welt. Doch dieser Ruf könnte in absehbarer Zeit leiden. 2008 soll der jährliche Zuschuss, den der Senat den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) überweist, auf 250 Millionen Euro sinken. Damit muss das Landesunternehmen pro Jahr auf rund 60 Millionen Euro verzichten. „Dann wird es sehr schwierig, das jetzige Verkehrsangebot aufrechtzuerhalten“, sagte Andreas Sturmowski, Vorstandsvorsitzender der BVG, der Berliner Zeitung. Dem Vernehmen nach gibt es in der BVG bereits erste Planspiele, wo das Angebot für die Fahrgäste beschränkt werden könnte. Zwei Ideen: reduzierte Fahrpläne sowie die Streichung von Linien.
Mit dem Karlsruher Urteil zur Haushaltsnotlage Berlins hat die Zuschusskürzung nichts zu tun. Sie ist schon seit langem vorgesehen – als Teil der …

S-Bahn: Vom einstigen Bahnhof Stralau-Rummelsburg zum sanierungsbedürftigen Ostkreuz, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/
2006/10/24/berlin/861658.html

Historie
Eröffnet 1882 als Stralau-Rummelsburg war der 1933 in Ostkreuz umbenannte Bahnhof stets ein stark frequentierter Umsteigepunkt. Bis 1903 wurden sechs Bahnsteige gebaut, 1923/24 kam eine Fußgängerbrücke hinzu. 1928 begann auch in Ostkreuz der elektrifizierte S-Bahn-Verkehr.

Verfall
Seit 1937 gab es wiederholt Pläne, den Kreuzungs-Bahnhof zu modernisieren. Nach Kriegsende wurden Schäden nur notdürftig …

S-Bahn: Grünes Licht für Ostkreuz-Umbau, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/
2006/10/24/berlin/861655.html

Modernisierung des Umsteige-Bahnhofs soll im Frühjahr 2007 beginnen und zehn Jahre dauern
Von Andrea Puppe und Thomas Fülling

Die Tage des maroden Bahnhofs Ostkreuz scheinen – mal wieder – gezählt. Wie das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) gestern bestätigte, steht die mehrfach verschobene Genehmigung der Pläne für den Umbau des in die Jahre gekommenen S-Bahn-Drehkreuzes unmittelbar bevor. „Es ist beabsichtigt, den Planfeststellungsbeschluss für das Ostkreuz in der nächsten Woche zu veröffentlichen“, so EBA-Sprecherin Bettina Baader. Nach Ablauf einer einmonatigen Offenlegungsphase könnten dann durch die Deutsche Bahn AG (DB) die notwendigen Ausschreibungen für das Projekt erfolgen. Die Bahn will 411 Millionen Euro in die Modernisierung von Bahnhof und Gleisanlagen investieren.
Das Ostkreuz gehört seit jeher zu den am stärksten frequentierten Bahnhöfen im S-Bahn-Netz von Berlin. Bis zu 140 000 Menschen steigen dort täglich in die Züge ein oder aus. Für viele Fahrgäste eine beschwerliche Angelegenheit: Die Treppen sind steil und …

Tarife: Bahn: Neue Billigtickets ab 1. November, aus Die Zeit

http://www.zeit.de/news/artikel/
2006/10/24/78252.xml

Die Deutsche Bahn legt ihr Angebot mit Billigtickets wieder auf. Ab dem 1. November werden Karten für Fahrten innerhalb Deutschlands ab 29 Euro angeboten.

Berlin – Der erste mögliche Reisetag sei der 4. November. In Nachbarländer wie Österreich, Tschechien oder Dänemark gebe es Fahrten ab 39 Euro. Die Sonderpreisaktion dauere bis zum 9. Dezember, sagte ein Unternehmenssprecher dem „Tagesspiegel“. Das Angebot ist laut Bahn auf eine Million Fahrten begrenzt. Außerdem gelten die Tickets nur jeweils für einen bestimmten Zug. Sie sind vor allem für Verbindungen erhältlich, die schwächer ausgelastet sind.
Mit den bisherigen Preisaktionen habe die Bahn viele neue …

S-Bahn: Rettung fürs Rostkreuz, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/597174.html

Amt: Geplante Sanierung wird nächste Woche genehmigt / Flughafentunnel schon im Bau

Peter Neumann

Auch wenn sich der Bund gegenüber Berlin oft knauserig zeigt: Beim Verkehrsnetz der Hauptstadt ist er meist spendabel. Das Karlsruher Urteil zur Haushaltsnotlage hat daran nichts geändert. Jetzt gewinnen drei große Bauvorhaben an Tempo: die Ostkreuz-Sanierung, die Errichtung der Bahnanlagen auf dem Gelände des neuen Flughafens Berlin Brandenburg International (BBI) und der Bau der Linie S 21 – der S-Bahn vom Hauptbahnhof in Richtung Norden. Projektchef ist in allen drei Fällen ein alter Bekannter: Bauingenieur Hany Azer, der bereits für den Bau des Bahntunnels unterm Tiergarten und des Hauptbahnhofs verantwortlich zeichnete.
„Wer rastet, der rostet“ – dieses deutsche Sprichwort hat es dem gebürtigen Ägypter angetan. Als ob der Mann von der Deutschen Bahn (DB) Projektbau nicht schon genug Stress ertragen hat, geht Azer mit seinem Team die nächsten Herausforderungen an. Nummer eins ist die Sanierung des baufällig wirkenden Bahnhofs Ostkreuz, der nach einem Uralt-Scherz eigentlich nur noch aus …

Tarife: Sozialticket erhöht Defizit, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/597157.html

Millionenverlust für BVG

Das vom Senat gewünschte Sozialticket war für die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und die S-Bahn 2005 ein Verlustgeschäft. So musste die BVG auf Fahrgelderträge in Höhe von 4,9 Millionen Euro verzichten, weil ihre Kunden anstelle von anderen Fahrkarten das Sozialticket kauften. Es kostet mit derzeit 33,50 Euro nur halb so viel wie eine reguläre Monatskarte. Der Rückgang wurde durch den Senatszuschuss (drei Millionen Euro) nur teilweise ausgeglichen. Tatsächlich liege aber die Einbuße noch um 2,2 Millionen Euro höher, fügte die BVG hinzu. Denn weil es 2004 kein Sozialticket gab, zahlte die Sozialverwaltung vielen …

S-Bahn: Sanierung des Bahnhofs Ostkreuz vor der Genehmigung, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
nachrichten/ostkreuz/78076.asp

Nach jahrelangem Warten auf die Sanierung des Bahnhofs Ostkreuz soll in Kürze die Baugenehmigung für die Arbeiten an der maroden Umsteigestation erteilt werden. (23.10.2006, 12:39 Uhr)
Verkehr: Sanierung des Bahnhofs Ostkreuz vor der Genehmigung Berlin – „Wir streben an, den Planfeststellungsbeschluss während der 44. Kalenderwoche zu erlassen“, sagte eine Sprecherin des Eisenbahn-Bundesamts. Die eigentliche Sanierung könne dann im Frühjahr 2007 in Angriff genommen werden, berichtet die „Berliner Zeitung“ unter Berufung auf die Sprecherin.
Der aus Ägypten stammende Bauingenieur Hany Azer, der bereits für den Bau des Bahntunnels unterm Tiergarten und des Hauptbahnhofs verantwortlich zeichnete, ist für die Arbeiten am …

Bus: Steinwürfe auf BVG-Bus, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/
2006/10/22/berlin/861221.html

Die Polizei hat Sonnabend früh einen 16-Jährigen festgenommen, der in Reinickendorf einen BVG-Bus mit Steinen beworfen haben soll. Das Fahrzeug war auf dem Senftenberger Ring getroffen worden.
tz

Straßenverkehr: Spatenstich für BND-Hauptquartier, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/
2006/10/20/berlin/860742.html

Bis zu 200 Lastwagen werden die Baustelle täglich anfahren – Beeinträchtigungen für Anwohner erwartet
Von Sabine Gundlach

Mit dem ersten Spatenstich für den Bundesnachrichtendienst (BND) an der Chausseestraße in Mitte hat gestern das größte und lange umstrittene Bauprojekt des Bundes begonnen. Das offiziell mit 720 Millionen Euro veranschlagte neue Headquarter für 4000 Mitarbeiter des BND wird nach Angaben des Präsidenten des Bundesamtes für Bauwesen und Raumwesen (BBR) „allein in seiner Kubatur doppelt so groß sein, wie die des alten Stadtschlosses“. So könne man mit den 370 000 Kubikmetern Erdreich, die hier im nächsten Jahr ausgehoben werden, ohne Probleme das Olympiastadion füllen, verdeutlichte BBR-Präsident Florian Mausbach die Dimension des Bauvorhabens. Schließlich entsteht auf dem etwa zehn Hektar großen Areal bis 2011 ein Neubaukomplex mit einer Bruttogeschossfläche von 260 000 Quadratmetern. Und das mitten in Berlin, wie gestern nicht nur BND-Präsident Ernst Uhrlau in seiner Ansprache betonte.
Doch die auch von Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) begrüßte zentrale Lage des neuen BND-Gebäudes sowie die damit verbundene Öffnung zur Öffentlichkeit hat ihre Schattenseiten. Vor allem während der Bauzeit. So müssen die Anwohner des Areals …

BVG: Sanieren oder expandieren?, aus Die Welt

http://www.welt.de/data/
2006/10/19/1077423.html

Berlin – In der Diskussion um die nächste Tariferhöhung hat sich die BVG mit einem entsprechenden Beschluss ihres Aufsichtsrates schon hervorgetan. Nun verprellt sie Fahrgäste und Politiker. Nach Ansicht von Thomas Necker, BVG-Vorstand Betriebe, ist es unvereinbar, auf der einen Seite höhere Fahrgastzahlen zu erwarten, auf der anderen Seite eine Entschuldung des Unternehmens anzustreben.
Anfang des Monats hatte sich Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) klar positioniert: Die vom BVG-Aufsichtsrat unter seinem Vorsitzenden, dem Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) beschlossene Tariferhöhung (im Schnitt 3,4 Prozent) zum 1. Januar 2007 wird …