Für Wassertouristen gibt es in Berlin an der Spree eine neue Anlegestelle – mitten im Regierungsviertel. Der etwa 250 Meter lange Anleger am Schiffbauerdamm zwischen S-Bahn-Brücke und Marschallbrücke wurde jetzt vom Bezirk Mitte freigegeben. Wie Baustadtrat Ephraim Gothe (SPD) sagte, können dort sowohl …
Mit einem Bahnhofsfest wurde in Buckow das 110-jährige Jubiläum der Buckower Kleinbahn gefeiert. Bis spät Abend konnte ein abwechslungsreiches Tagesprogramm geboten werden. Dabei konnten auch die zeitweiligen Wetterunbilden dem Fest nichts anhaben. Einer Höhepunkte des Tages waren Zweifels ohne die Sonderfahrt des LDC bis nach Buckow und die Pendelfahrten mit dem Sonderzug. Großes Lob an den LDC für das Engagement. Eines war bei Abfahrt schon sicher. Es war nicht die letzte Fahrt. Um 12 Uhr 45 gab es dann eine offizielle Feierstunde zu der natürlich Honoratioren, Spender und Sponsoren auch eingeladen waren. Ein großes Geschenk gab es noch in Form des Kaufvertrages für die Buckower Kleinbahn. Seit dem 22.06.2007 befindet sich die Buckower Kleinbahn samt Bahnhofsgebäude nun im Besitz der Museumsbahn. Damit geht nun endlich eine sieben Jahre dauernde Odyssee um den Kauf der Bahn zu Ende und die weitere Zukunft ist nun gesichert. Den offiziellen Abschluss des Tages bildete dann noch ein 10-minütiges Feuerwerk um 23 Uhr (Andreas Hauschild, www.buckower-kleinbahn.de, 25.06.07).
Am Landwehrkanal warten Touristen vergebens auf ein Schiff. Kein Schild weist an den Anlegestellen darauf hin, dass die ausgewiesenen Bootstouren ausfallen. Und die seit Freitag bestehende Schließung des Wasserwegs für die Schifffahrt wird diese Woche andauern. 50 von 3500 Bäumen müssen gefällt werden. Von Steffen Pletl „Eine Öffnung ist in den kommenden Tagen eher unwahrscheinlich“, sagt Hartmut Brockelmann vom Wasser- und Schifffahrtsamt Berlin. Zu groß sei die Gefährdung des Schiffsverkehrs durch möglicherweise umstürzende Bäume entlang der mehr als zehn Kilometer langen Wasserstraße. „Zirka 50 der mehr als 3500 Bäume links und rechts des Landwehrkanals müssen gefällt werden“, sagt Brockelmann. Für jeden Baum werde eigens ein Gutachten erstellt und mit der Naturschutzbehörde abgestimmt. Indes befürchten Anwohner, dass weit mehr Bäume gefällt werden. Mit einer spektakulären …
In den Sommerferien laden die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) wieder Jungs und Mädchen ab sieben Jahre zum Ferienspaß bei Bus und Bahn ein. Ferienkinder können sich ein Eindruck vom Leben auf einem Straßenbahn- oder Omnibusbetriebshof verschaffen oder an einer Führung durch die Bahnmeisterei am Olympia-Stadion mit einem anschließenden Besuch im U-Bahn-Museum teilnehmen. Und sollte der Wissensdurst dann immer noch nicht gestillt sein, können sie direkt vor Ort den Mitarbeitern „Löcher“ in den Bauch fragen. • Die Führung durch die Bahnmeisterei und der Besuch des U-Bahn-Museums dauert etwa 1 bis 1,5 Stunden. Treffpunkt ist vor dem Eingang des U-Bahnmuseums in der Eingangshalle des U-Bahnhofes Olympia-Stadion. Unter der Telefonnummer 030/ 256 27623 werden wochentags von 08.00 Uhr bis 15.00 Uhr Anmeldungen für folgende Termine entgegen genommen: 18.07.2007, 25.07.2007, 01.08.2007, 08.08.2007, 15.08.2007, 22.08.2007, jeweils um 10.00 Uhr. • Kinder, die wissen möchten, wie eine Straßenbahn funktioniert, können sich montags bis freitags zwischen 08.00 Uhr und 14.00 Uhr unter der Telefonnummer 030/ 256 30509 oder per E-Mail für folgende Termine auf dem Betriebshof Lichtenberg anmelden: 17.07.2007, 24.07.2007, 31.07.2007, 07.08.2007, 14.08.2007 21.08.2007 heweils um 11.00 Uhr • Um dem Bus unter die Haube zu schauen, oder eine Buswerkstatt oder Waschanlage mal von innen zu sehen, muss man sich telefonisch montags bis freitags von 08.00 Uhr bis 14.00 Uhr unter 030/ 256 27424 für einen der folgenden Termine und Betriebshöfe anmelden: 18.07.2007, 10.00 Uhr Betriebshof Indira-Gandhi-Straße 01.08.2007, 10.00 Uhr Betriebshof Müllerstraße 08.08.2007, 10.00 Uhr Betriebshof Spandau 15.08.2007, 10.00 Uhr Betriebshof Cicerostraße 22.08.2007, 10.00 Uhr Betriebshof Britz Auch beim Bus dauert eine Besichtigung etwa 90 Minuten, der Treffpunkt ist beim Pförtner. Hinweis: Da unsere Kapazitäten leider begrenzt sind, können Anmeldungen von Gruppen nicht entgegen genommen werden (Pressemeldung BVG, 23.06.07).
Mit Buhrufen und Beschimpfungen begleiteten gestern hunderte Anwohner die zweite Baumfällaktion am Landwehrkanal. Am Paul-Lincke-Ufer Höhe Forster Straße musste ein Baum fallen, weil er durch einen Blitzschlag instabil geworden war. Der Unmut im Kiez nimmt zu – erst recht, nachdem das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) gestern den Landwehrkanal erneut gesperrt hat, vorerst bis Montag. Grund: Gefahr im Verzug. Die spontane Sperrung war auch eine Reaktion auf das Veto des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg, der der Fällung von drei Bäumen an anderer Stelle gestern nicht zustimmte. So wandte sich das WSA an den Senat: Die obere Naturschutzbehörde solle über die Fällungen entscheiden. Die Stadtentwicklungsverwaltung erteilte die Fällgenehmigung am frühen Nachmittag – auch an den drei Linden auf Höhe Tempelhofer Ufer 14-17 sollte noch gestern die Kreissäge angesetzt werden. An diesem Wochenende sollen zahlreiche weitere Bäume gefällt werden. Der Streit um die Fällung von zunächst bis zu 35 umsturzgefährdeten Bäumen an den unterspülten Ufern …
Der Borsig-Hafen in Berlin-Reinickendorf wird in den kommenden Monaten für Schwertransporte ausgebaut. Wie die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung mitteilte, unterzeichnete die zuständige Senatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) am Freitag einen entsprechenden Kooperationsvertrag mit dem privaten Grundstückseigentümer.
Berlin. Dadurch sei die Gegenfinanzierung der Fördergelder gesichert. Insgesamt werden für die Baumaßnahmen rund 4,2 Millionen Euro veranschlagt. Zehn Prozent davon übernimmt der Eigentümer des Geländes. Die bisherigen Transporte vom Gelände der Borsigwerke zum Westhafen konnten den Angaben zufolge nicht mehr über die Berliner Brücken transportiert werden, da die Fahrzeuge mittlerweile Lasten von 400 bis 500 Tonnen transportieren. Deshalb werde im Borsighafen eine so genannte …
Künftig soll seltener und viel freundlicher nach dem Fahrschein gefragt werden 20.06.2007 Lokales – Seite 16 Peter Neumann
Viele Fahrgäste fühlen sich genervt, wenn sie „Die Fahrscheine, bitte“ hören. Jetzt steht fest, dass dieser Ruf zumindest bei den Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) bald nicht mehr so häufig zu hören sein wird. Die Zahl der Ticketkontrollen sinkt, kündigte die BVG an. Außerdem teilte sie mit, dass sie ein anderes Unternehmen mit den „Fahrscheinprüfungen“ beauftragt hat. Vom 1. August an werden Beschäftigte der Securitas Sicherheitsdienste die Fahrgäste nach ihren Fahrkarten fragen, sagte die BVG-Sprecherin Petra Reetz der Berliner Zeitung. Der Vertrag mit der Securitas sieht vor, dass deren „Kontrollettis“ jährlich 400 000 Schwarzfahrer feststellen müssen. Das ist deutlich weniger als bisher: Für die „Arbeitsgemeinschaft BVG“, deren Personal noch bis Ende Juli die Fahrscheine kontrolliert, beträgt das Jahressoll 500 000. Vor fünf Jahren mussten deren Beschäftigte jährlich sogar 750 000 Schwarzfahrer erwischen. Damals beschwerten sich viele Reisende, dass sie so oft gestört würden. „Wir waren einem Zustand nahe, in dem sich die Kunden …
„Wir wohnten früher in Berlin und hatten einen Garten in Rahnsdorf. Dorthin sind wir immer mit der S-Bahn gefahren, denn meine Eltern hatten kein Auto“, blickt Lars Heidekrüger auf seine Kindheit zurück. Die S-Bahnfahrten von damals haben ihn geprägt. „Ich mag das Zischen der Bremsen, den Geruch nach warmer Schmiere und das Aussehen der Züge. Das Klingen der Motoren ist Musik in meinen Ohren“, sagt der 31-jährige Maurer, der seit vier Jahren Mitglied im Verein „Historische S-Bahn“ ist. Bis zum 2. November 2003 sind in Berlin noch die Züge der Baujahre 1935 bis 1942, die sogenannten 477-er, gefahren. Zuletzt waren sie auf der Strecke Ostbahnhof-Erkner unterwegs. „Für die Züge gab es keine Ersatzteile mehr. Sie verbrauchten mehr Energie als Neuere und hatten einen höheren Wartungsaufwand, deshalb wurden sie abgeschafft“, erklärt der S-Bahn-Fan. Für Lars Heidekrüger war dies der Moment, in dem er …
Im Sommer 2008 wollen die Berliner Verkehrsbetriebe einen neuen Hauptsitz beziehen. Als neuen Dienstsitz haben sie sich die Trias-Gebäude an der Holzmarktstraße, unweit des S-Bahnhofs Jannowitzbrücke, ausgeguckt. Mit der Wahl eines anderen Domizils hätte die BVG laut FDP aber jährlich mehr als eine Million Euro Miete sparen können. Im Sommer 2008 wollen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) einen neuen Hauptsitz beziehen. In zwei Wochen soll der BVG-Aufsichtsrat dafür die Weichen stellen, indem er dem Verkauf der seit 1945 genutzten BVG-Zentrale an der Potsdamer Straße zustimmt. Die Immobilie soll dem hoch verschuldeten Verkehrsunternehmen rund 36 Millionen einbringen. Als neuen Dienstsitz hat sich die BVG die Trias-Gebäude an der Holzmarktstraße, unweit des S-Bahnhofs Jannowitzbrücke, ausgeguckt. Diese Immobilie sei aus einer Ausschreibung als beste Lösung hervorgegangen, begründet …
Zahl der Radfahrer in Berlin hat sich in den vergangenen zehn Jahren auf täglich 400 000 verdoppelt Von Jens Anker Der Fahrradverkehr in Berlin boomt stärker als erwartet. Die Zahl der regelmäßigen Radfahrer hat sich auf täglich 400 000 in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt. Mittlerweile werden zwölf Prozent aller in Berlin zurückgelegten Wege mit dem Rad erledigt, ergab eine Verkehrszählung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Auch in diesem Jahr wächst die Zahl der Radfahrer im Straßenverkehr an. „Wir registrieren eine starke Zunahme“, sagt der Vorsitzende des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC), Benno Koch. Vor allem der Rad-Tourismus verzeichnet großen Zulauf. „Die Nutzung der Fahrradrouten, wie zum Beispiel des Mauerradweges rund um Berlin oder der Fernstrecke Berlin-Kopenhagen, nimmt stark zu“, so Koch. Als Gründe für den Fahrradboom nennt der ADFC-Vorsitzende vor allem den Ausbau des …