Ab sofort ist der Nachtzug D 320 von Berlin bis Szczecin für die Nutzung von Fahrscheinen des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) freigegeben. Damit werden eine weitere Abendverbindung und eine dritte Direktverbindung zur größten Stadt Polens an der brandenburgischen Grenze angeboten. Zusätzlich bestehen jeweils eine RE- und IC-Verbindung im Direktverkehr sowie bis zu 7 RE/RB-Verbindungen mit Umsteigen in Angermünde. Der Zug fährt unter anderem ab Bahnhof Zoologischen Garten um 20.43 Uhr, Berlin Hauptbahnhof um 20.55 Uhr und erreicht Szczecin um 23.27 Uhr. Dieser Zug verkehrt bis zum 30. September 2007. Der VBB-Einzelfahrausweis ist für 16,50 Euro bei allen DB-Reisezentren und -automaten erhältlich. Weiterhin gelten das Brandenburg-Berlin-Ticket und das Brandenburg-Berlin-Ticket Nacht für diesen Zug. Diese beiden Tickets gelten darüber hinaus auch im Stadtverkehr in Szczecin. D 320 Berlin-Szczecin (-Elk / Kaliningrad) Berlin-Charlottenburg ab 20:31 Berlin Zoologischer Garten ab 20:43 Berlin Hbf ab 20:55 Berlin Ostbahnhof ab 21:12 Szczecin Gumience an 23:20 Szczecin Glowny an 23:27 (Pressemeldung Deutsche Bahn, VBB, 26.07.07).
Der Vorstand der BVG hat in Abstimmung mit seinem Eigentümer das Angebot zum Kauf der BVG-Liegenschaften an der Potsdamer Straße und der Rosa-Luxemburg-Straße seitens des Investorenkonsortium Colonia Real Estate AG und Strategic Value Partners angenommen. Der Investor hat nun seinerseits ein Rücktrittsrecht bis zum 20.07.2007 wenn die Finanzierung nicht zustande kommt. Nachdem so der Verkauf endgültig zustande gekommen ist, wird die BVG mit der DG Immobilien Anlage Gesellschaft einen Vertrag zur Anmietung der Trias-Towers schließen. Der Mietvertrag, der feste und optionale Zeitanteile umfasst, hat eine Laufzeit bis 2040. Für die Übergangszeit bis zum Umzug der BVG in die Trias-Tower im August 2008 mietet die BVG ihre jetzigen Büroräume an der Potsdamer Straße und an der Rosa-Luxemburg-Straße zurück. Die Mietzahlungen für das Objekt Trias-Tower beginnen mit dem Einzug der BVG ab ca. 01.08.2008. Andreas Sturmowski, Vorsitzender des Vorstandes der BVG: „Mit diesem Schritt ist es der BVG gelungen, nicht nur einen weiteren Beitrag zur Entschuldung des Unternehmens zu leisten, damit wird auch die Zentralisierung der bisher noch auf mehrere Standorte verteilten Unternehmensbereiche und Verwaltungen an einen Ort möglich. So kann zum Beispiel der komplette Vertrieb unter einem Dach zusammengefasst werden und auch die nicht befriedigende Situation des Kundenbüros in der Grunewaldstraße durch ein neues kundenfreundliches Büro im Erdgeschoss der Trias-Tower gelöst werden. Ich freue mich, dass wir mit dem neuen modernen Dienstsitz dann auch in der Lage sind unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Arbeitsräume und Arbeitsbedingungen zu bieten, die ihren berechtigten Ansprüchen an eine zeitgemäße Arbeitswelt entsprechen werden. Dazu gehört neben den gänzlich neuen Sozialräumen, dem arbeitsmedizinischen Bereich insbesondere auch eine moderne und freundliche Kantine. Dazu bringt uns der neue Standort in Mitte in die Nähe des verkehrsreichsten Knotenpunktes der Stadt, dem Alexanderplatz und führt darüber hinaus auch zu einer Halbierung der Entfernung zu unserem ausgelagerten Betriebsteil „Straßenbahn“ in Lichtenberg.“ (Pressemeldung BVG, 20.07.07).
Es gibt viele Möglichkeiten die Hauptstadt aus der Wasserperspektive zu bewundern – mit kurzen Wegen zum Schiffsanleger von der nächsten S-Bahn-Station
Da Berlin bekanntlich mehr Brücken aufzuweisen hat als Venedig, kann der Besucher zu Recht davon ausgehen, dass darunter auch Schiffe hindurch fahren. Was liegt also näher, als sich die Hauptstadt einmal von der Wasserseite aus zu betrachten. Diverse Reedereien machen es einem mit Linienfahrten unterschiedlichster Länge und vielen Zielen leicht. Auch der Zugang ist unkompliziert, sind doch zahlreiche Anlegestellen auf kurzem Weg mit der S-Bahn erreichbar. Hier eine …
Zählungen zeigen, wie viel in Berlin geradelt wird 18.07.2007 Lokales – Seite 18
Peter Neumann Da geraten die Verkehrszähler ins Schwitzen. Kam auf den meisten Berliner Straßen jahrzehntelang nur hin und wieder ein Fahrrad vorbei, treten Radler vielerorts inzwischen in größeren Schwärmen auf. Jetzt belegt eine Auswertung der jüngsten Zähldaten, wie dicht der Fahrradverkehr in Berlin geworden ist. „Dabei wurden sehr beachtliche Verkehrsbelastungen festgestellt“, sagte Wolfgang Grafenhorst aus der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung gestern der Berliner Zeitung. Ein interessantes Ergebnis der Studie für den Senat: Geradelt wird vor allem in der Innenstadt. Zu den Spitzenreitern gehört die Oberbaumbrücke. Dort sind werktags im Durchschnitt in beiden Richtungen 7 300 Fahrräder unterwegs – jedes vierte Fahrzeug wird mit Pedalkraft betrieben. Auf der Straße des 17. Juni wurden am Charlottenburger Tor innerhalb von 24 Stunden 7 100 Fahrräder gezählt. Beachtlich auch die Radlerdichte auf der Karl-Liebknecht-Straße an der Schlossbrücke: 6 900 Fahrräder pro Werktag. Die Kastanienallee in Prenzlauer Berg gehört mit 6 400 Fahrrädern pro Werktag ebenfalls zum Spitzenfeld. Selbst auf dem unwirtlichen Abschnitt der Yorckstraße unter …
Einmal im Jahr veranstalten die beiden Vereine Traditionszug Berlin e.V. und Dampflokfreunde Berlin e.V. ein großes Eisenbahnspektakel in Berlin. Diesmal unter einem speziellem Motto: Baureihe 52. Denn es ist 15 Jahre her, als die Reichsbahn im Jahre 1992 alle noch betriebsfähigen Fahrzeuge dieser Baureihe in Schöneweide zusammenzog, und ein großes Abschiedsfest veranstaltete. Ein ähnliches Fest soll es auch dieses Jahr geben. Mit der Unterstützung einiger Eisenbahnvereine und der deutschen Bahn ist es gelungen, im Bahnbetriebswerk Schöneweide eine ganz beachtliche Sammlung von mehr als 15 Lokomotiven und weiteren Schienenfahrzeugen zusammenzustellen. Veteranen aus den 20-er und 30-er Jahren sind vertreten. Höhepunkt ist eine Dampflokparade, bei der 8 betriebsfähige schwarze Veteranen zeigen, was in ihnen steckt. Wenn alles klappt, wird die aus Berlin bekannte 52 8177 aus dem Dampflokwerk Meiningen zurückkehren. Desweiteren wird auch 03 1010 aus Halle mit dabei sein. 528075 und 528047 und, als besonderen Leckerbissen eine Kohlenstaublok, und weitere Gastloks der Baureihe 52 werden erwartet. Die Berliner Eisenbahnfreunde steuern ihre Lokalbahn-Dampflok „Ampflwang“ bei. Eine Dampfspeicherlok wird auch fahren. Erwartet wird ein Gastsonderzug aus Dresden mit 18 201, der schnellsten betriebsfähigen Dampflok der Welt. Auf den Gleisen vor dem Lokschuppen sind auch die alte Stadtbahndampflok 74 1230 und die 52 6666 und 52 8017 zu sehen. Natürlich wird es auch noch eine kleine Überraschung geben. Näheres wird noch nicht verraten. Aber das Eisenbahnfest soll nicht nur Eisenbahn zum Anschauen bieten, sondern vor allem auch zum Anfassen. Die meisten der ausgestellten Lokomotiven und Wagen laden zur Besichtigung ein, so dass jeder mal den Platz eines Lokführers einnehmen kann. Die Stiftung Bahnsozialwerk (BSW) bietet auf einem speziellen Gleisabschnitt Fahrten mit einer Handhebeldraisine. Der Besuch des Eisenbahnfestes ist also nicht nur für echte Fans absolute Pflicht, sondern auch eine echte Empfehlung für Familien mit Kindern, die Eisenbahn einfach mal ganz anders erleben wollen. Speziell für die jüngsten Bahnfans wird es eine Hüpfburg und die beliebte Brio-Holz-Eisenbahn geben. Am Samstag und Sonntag, jeweils ab 12 Uhr, wird ein echter Schornsteinfeger sein Können zeigen. Allerdings nicht an den Schornsteinen des Lokschuppens, sondern an denen der Dampfloks. Ein äußerst unterhaltsames Spektakel! Alle Fotofreunde kommen bereits am Freitagabend, den 28.9. voll auf ihre Kosten. Von 18 Uhr und bis nach Einbruch der Dunkelheit – um 21 Uhr – gehört das Betriebswerk ganz den Fotografen und Filmfans. Eine spezielle Beleuchtung sorgt für einmalige Motive mit den Stars der Schiene, es lassen sich völlig ungestört tolle Bilder inszenieren. Neben den großen Eisenbahnen ist natürlich auch für die Fans der kleinen Züge gesorgt. Eine Modellbahnanlage sorgt für Abwechselung. Auf einem kleinen Bahnmarkt werden Modelleisenbahn in 2 Leiter und 3 Leiter, Bahnbücher und andere Artikel aus dem Bereich der Bahn angeboten. Dort finden die Liebhaber vielleicht die eine oder andere Rarität für die eigene Sammlung. Selbstverständlich ist – wie es sich für ein Fest gehört – ringsherum für alles gesorgt: Speisen und Getränke, Biergarten am Lokschuppen und am Wasserturm. Erreichbar ist das Betriebswerk Schöneweide am besten mit der S-Bahn (S 46, S 8, S 45, S 9). Vom S-Bahnhof Betriebsbahnhof Schöneweide geht man über die Fussgängerbrücke nur ein paar Schritte und ist mitten im Eisenbahnfest. Parkplätze stehen leider nicht zur Verfügung (Sven Richter, www.dampflokfreunde-berlin.com, 13.07.07).
Die S-Bahn-Fahrgäste spüren bereits seit dem 2. Juli die Folgen der Fahrplanausdünnungen per Ferienfahrplan. Ab sofort müssen sich nun auch die meisten BVG-Kunden auf längere Wartezeiten beim Ein- und Umsteigen einrichten, weil die Fahrpläne auf vielen Linien von U Bahn, Straßenbahn und Bus erheblich ausgedünnt wurden. Einige Beispiele: • U-Bahn: U2, U7 und U9 fahren im Berufsverkehr nur noch alle 5 statt 4 Minuten. Bei U6 und U8 wurde der einheitliche 5-Minuten-Takt auf Zugabstände von 6+7+7 Minuten ausgedünnt. Dieser „Stolpertakt“ ist besonders ärgerlich, weil damit die Umsteiganschlüsse zu S-Bahn, U-Bahn, Straßenbahn und Bus nicht mehr passen, die in der Regel im 20-, 10- oder 5-Minuten-Takt fahren. • Bus: Viele Buslinien, auf denen abschnittsweise oder zeitweise ein 10-Minuten-Takt gefahren wird, fahren jetzt nur noch alle 20 Minuten, zum Beispiel die Linien 101, 124, 133, 134, 167, 171, 240, 269, X49. Damit werden auch wichtige Einrichtungen seltener bedient, deren Nutzung unabhängig von den Ferien ist wie beim Krankenhaus Neukölln (Bus 171). Die Reduzierung des Taktes beim Bus 282 von 10 auf 12 Minuten führt zu einem nicht im Kopf zu merkenden Fahrplan und zur Beseitigung aller Umsteiganschlüsse. Noch unübersichtlicher ist das Angebot beim M37, dessen einer Flügel statt bisher alle 10 nun alle 20 Minuten befahren wird, während der andere Flügel von 10 auf 7+13 Minuten umgestellt ist. Die Beispiele veranschaulichen, in wie vielfältiger Weise die Fahrplanstruktur beeinträchtigt wird. Wer dennoch ohne allzu lange Wartezeiten pünktlich an sein Ziel kommen will, muss seine Fahrt sorgfältig planen. Ohne Internet ist das nahezu unmöglich, weil die meisten Einschränkungen weder im Fahrplanbuch noch in der Kundenzeitschrift „BVG plus“ veröffentlicht sind. Nicht einmal eine Pressemitteilung hat die BVG für nötig befunden. • S-Bahn: Bereits zum 2. Juli hatte die S-Bahn einen Ferienfahrplan mit erheblichen Fahrplanausdünnungen eingeführt. So wurde die Erreichbarkeit der Fernbahnhöfe Hauptbahnhof, Gesundbrunnen und vor allem Südkreuz zeitweise verschlechtert, was gerade jetzt in der Ferienzeit besonders unverständlich ist. Gegen die Streichung von Schülerfahrten bei Straßenbahn und Bus hat der Berliner Fahrgastverband nichts einzuwenden. Aber mit den weit darüber hinaus gehenden Fahrplanausdünnungen ignorieren S-Bahn und BVG, dass die meisten Berliner Fahrgäste sich entweder gar keinen mehrwöchigen Urlaub leisten können oder nicht ausgerechnet in der Hauptsaison verreisen, wenn sie keine Kinder haben. Außerdem kommen immer mehr Touristen nach Berlin, die überwiegend Bahn und Bus fahren. Die Ferienfahrpläne, ein beschönigendes Wort für überzogene Fahrplanausdünnungen, werden von S-Bahn und BVG missbraucht, um Angebotsreduzierungen als Folge von Personalmangel durchzusetzen. Als „Krönung“ hat die S-Bahn den Ferienfahrplan vor den Ferienbeginn vorgezogen und die BVG verschweigt das Ausmaß der Ausdünnungen. Ein toller Ferienbeginn ist das für die Berliner Fahrgäste. Und was sagt der Beliner Senat dazu? (Pressemeldung Berliner Fahrgastverband IGEB e.V., www.igeb.org, 12.07.07).
Frankfurt (Oder) (MOZ) Schüler in Berlin und Brandenburg müssen tief in die Tasche greifen, wenn sie in den Sommerferien mit Bahn und Bus fahren wollen. In diesem Jahr wird es kein Schülerferienticket geben. Eine Anfrage beim Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) ergab, dass für die sechs Wochen langen Sommerferien (12. Juli bis 24. August) kein Schülerferienticket angeboten wird. Im vergangenen Jahr gab es die spezielle Fahrkarte für 29 Euro. Sie war in allen Verkehrsmitteln im VBB-Gebiet – außer bei der Berliner …
Infrastrukturstaatssekretärin Dorette König bedankte sich am 29.06.07 bei den ehrenamtlich tätigen QualitätsScouts des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg bei einer Feierstunde im Brandenburgsaal der Potsdamer Staatskanzlei. Wer könnte besser Auskunft geben über die Qualität des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) als jene, die ihn tagtäglich nutzen? Seit 2005 engagieren sich Fahrgäste in Berlin und Brandenburg ehrenamtlich als QualitätsScouts und weisen auf Stärken und Mängel des Angebots hin. Dafür bedankten sich Infrastrukturstaatssekretärin Dorette König und VBB Geschäftsführer Hans-Werner Franz bei den Bürgerinnen und Bürgern für ihr Engagement. Von den insgesamt 350 QualitätsScouts stammt jeweils die Hälfte aus den beiden Bundesländern. Viele sind bereits seit Projektstart 2005 dabei, neue QualitätsScouts wurden heute zum Auftakt ihres Ehrenamtes begrüßt. Infrastrukturstaatssekretärin Dorette König: „Es gibt kein besseres Maß für Qualität, als die direkte Rückmeldung durch die Fahrgäste selbst. Die Qualitätsscouts wissen ganz genau, ob die Anschlüsse passen oder ob die Fahrgastinformationen ausreichend sind. Und wer täglich im Zug oder der S-Bahn fährt, kann sehr gut beurteilen, ob die Sauberkeit besser oder schlechter wird. Wer hier mit dabei ist, zeigt zweierlei: Sympathie für den ÖPNV und bürgerschaftliches Engagement. Dafür möchte ich mich im Namen der Landesregierungen Brandenburgs und Berlins herzlich bedanken.“ Hans-Werner Franz, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin- Brandenburg: „Die VBB-QualitätsScouts sind ein wichtiger Bestandteil unseres Qualitätsmanagements. Sie teilen uns wichtige Beobachtungen mit und helfen uns, gemeinsam mit den Verkehrsunternehmen Fehler zu beheben und das Angebot insgesamt zu verbessern. Sie leisten einen wichtigen Beitrag für mehr Qualität und sind im Verbund unverzichtbar geworden.“ Insgesamt stieg die Anzahl der Einzelbeobachtungen im vergangenen Jahr auf 2.300 an (im Vorjahr: 2.100). 56 Prozent aller Beobachtungen bezogen sich auf den ÖPNV in Brandenburg. Zu den Topthemen der Scoutmeldungen gehören Fahrplan und Anschlüsse (32 Prozent), Bahnhöfe und Haltestellen (24 Prozent) und das Fahr- und Servicepersonal (14 Prozent). Im Jahr 2006 bezogen sich 72 Prozent auf den Eisenbahnverkehr und 28 Prozent auf Busse, Tram und U-Bahn. Gemeinsam mit den 42 im VBB organisierten Verkehrsunternehmen werden die Hinweise ausgewertet und anschließend die Mängel behoben. Zahlreiche Bundesländer haben Interesse an der Nachahmung des Projektes bekundet. Die VBB-QualitätsScouts wurden 2006 von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Aufgabenträger mit einem Preis ausgezeichnet (Pressemeldung VBB, 30.06.07).
Für die Sanierung von Radwegen will der Senat von 2008 an jährlich zunächst eine Million Euro ausgeben. Ein nach Ansicht des Vorsitzenden des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC), Benno Koch, überfälliger Schritt. Ein Großteil der etwa 800 Kilometer langen Radwege und Radstreifen sei in einem „erbärmlichen Zustand“. Klagen von gestürzten Radfahrern seien das tägliche Brot von Anwälten. In Brandenburg will jetzt sogar, wie berichtet, Finanzminister Rainer Speer das Land verklagen, weil er auf einem Radweg wegen einer Bodenwelle bei hohem Tempo gestürzt war. Bisher kann das Land zwar jährlich rund fünf Millionen Euro für den Bau neuer Radwege und -streifen auf der Fahrbahn ausgeben; ein Programm, um vorhandene Anlagen zu sanieren, gab es bisher aber nicht.
Größter Berliner Hafen, eröffnet 1923. Von 1927 bis 1931 baute Ford in einer Halle 25 000 Fahrzeuge zusammen. Danach wurde die Fertigung nach Köln verlagert. Nach dem Krieg Lebensmittellager. Die in den zwanziger Jahren gebauten Hallen stehen unter Denkmalschutz. Untergebracht sind dort das Zeitungsarchiv der Staatsbibliothek und Archivbestände der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Um die Hallen gründlich zu sanieren, sind 20 Millionen Euro nötig. Gegenwärtig wird nur notdürftig ausgebessert. Die landeseigene Hafengesellschaft Behala schlägt seit Jahren in ihren drei verbliebenen Häfen (Westhafen, Spandauer und Neuköllner Hafen) vier Millionen Tonnen Güter um, vor dem Krieg waren es bis zu zehn Millionen Tonnen. 800 000 Tonnen entfallen auf die Binnenschiffahrt. 2,2 Millionen Tonnen werden auf der Straße bewegt, rund eine Million Tonnen auf der Schiene. Die Ladungen auf der Schiene haben sich in …