allg.: Auch in diesem Jahr investiert die Bahn viele Millionen in die Infrastruktur des Landes Brandenburg, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
bbb997ea65705aa5c12573590043bf49?
OpenDocument

Auch in diesem Jahr investiert die Bahn viele Millionen in die Infrastruktur des Landes Brandenburg

Zum Netzbau in Brandenburg ein punkt 3-Gespräch mit Helge Schreinert, Leiter Produktion DB Netz und Karsten Preißel, Regionalleiter DB Regio Nordost.

Wie stellen sich die Zahlen (Kasten rechts) für das Land Brandenburg dar?

Helge Schreinert: Diese Zahlen auf das Land Brandenburg
zugeschnitten bedeuten: Vom großen Investitionskuchen bekommt das Land rund 7 Prozent ab. 1,5 Milliarden Euro werden bis 2011 verbaut u. a. für die Strecken nach Dresden, nach Frankfurt (Oder) und Cottbus, aber auch im RegionalBahn- Netz und an Bahnhöfen. Weitere 19,5 Millionen werden für die Instandhaltung des Bestandsnetzes aufgewendet.

Also werden die Kunden auch im Land Brandenburg noch eine ganze Weile mit baubedingten Erschwernissen rechnen müssen?!

Helge Schreinert: Ja. Doch zumindest auf den Hauptstrecken soll das …

allg.: Die Mitte wächst – zusammen, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Stadtplanung-Mitte;art270,2375796

Gertraudenstraße, Mühlendamm und Grunerstraße werden schmaler und machen Platz für ein neues Stadtviertel nach altem Vorbild. Das Zentrum um den Alexanderplatz soll attraktiver werden.
Noch macht sie ihrem Namen alle Ehre. 53 Meter ist die Breite Straße breit, künftig werden es 35 sein, die Fahrbahn wird um zehn auf 14 Meter verengt. Die Bauarbeiten, die Montag beginnen, sind der erste Schritt zum größten Straßenrückbauprojekt in der Stadtmitte.
In fünf bis sechs Jahren soll zwischen Spittelmarkt und Alexanderplatz nichts mehr so sein wie bisher. Nicht nur die Breite Straße wird schmaler, sondern die gesamte Trasse aus Gertraudenstraße, Mühlendamm und Grunerstraße. Die historischen Kerne der Teilstädte Berlin und Cölln sollen so teilweise wieder entstehen und zugleich …

Parkeisenbahn: Fantag am 08.09.2007 – 50 Jahre Lokomotive Ns 4, Rückkehr eines aufgearbeiteten Wagens, Nachwuchssuche

http://www.parkeisenbahn.de

1. Vor gut 50 Jahren erblickte in einer Babelsberger Lokomotivhalle
unsere große gelbe Diesellokomotive „199 103“
das Licht der Welt. Die Parkeisenbahner begehen diesen
Geburtstag mit einem Fantag.
Zwischen 1954 und 1957 wurden im VEB Lokomotivbau Karl Marx
in Potsdam-Babelsberg 29 Exemplare der Lokbaureihe Ns4 gefertigt.
Nur 4 Exemplare verblieben damals in Deutschland, die anderen
Exemplare wurden in tropische Länder wie z.B. Indonesien
exportiert. Im Jahre 1957 wurde mit der Fabriknummer 250026
im Rahmen dieser Baureihe eine Lok gefertigt, die auch heute
noch fast täglich Ihre Runden durch die Berliner Wuhlheide
dreht. Anfang der 1980’er Jahre benötigte die Deutsche Reichsbahn
als Betreiberin der Pioniereisenbahn Berlin eine zusätzliche
Zugmaschine für die kleine Eisenbahn. So wurde die Lok gebraucht
von einer Ziegelei in Ueckermünde beschafft. Zuvor war
sie in einem Betrieb bei Althüttendorf im Einsatz.
Die Parkeisenbahner wollen den Geburtstag der Lok mit einem
Fantag am 08.09.2007 von 12:00 – 18:30 Uhr feiern.
Die kleinen aus offenen und geschlossenen Wagen bestehenden
Züge drehen an diesem Tag auf verschiedenen Strecken ihre
Runden durch das Freizeit- und Erholungszentrum (FEZ) in der
Köpenicker Wuhlheide. Die Geburtstagsjubilarin ist für den Zugeinsatz
fest eingeplant. Ferner ist ein Dampflokeinsatz vorgesehen.
Im Betriebswerk werden eine kleine Fahrzeugausstellung, eine
Ausstellung zur Geschichte der Lokbaureihe sowie des Herstellers,
Lokmitfahrten und Fahrten mit einer historischen Handhebeldraisine
angeboten. Außerdem erwartet die Besucher bei der
kleinen Bahn eine Spielstation mit lustigen Wettbewerben für
Kinder und eine kleine Gartenbahnanlage.
Ein Stehcafé mit Grillstand und Waffelbäckerei sorgt dafür, dass
niemand verhungern muss.
Ferner können die Stellwerke der Parkeisenbahn besichtigt werden.
Das Schmuckstück der Parkeisenbahn, der Salonwagen, in dem
kleine Speisen und Getränke angeboten werden, wird ebenfalls
eingesetzt.
2. Am 08.09.2007 wird um 13:00 Uhr der durch die Auszubildenden
des Vereins „PRAXIS-NAH e.V.“ der wieder aufgearbeitete
Wagen 6304 übergeben.
Die Wagenaufbauten waren bei einem Brandanschlag am
21.04.2007 vollständig zerstört worden. Hierzu laden wir Sie
als Medienvertreter herzlich ein, um sich über den aktuellen
Sachstand zum Wiederaufbau der zerstörten Fahrzeuge zu informieren.
Treffpunkt dafür ist am 08.09.2007 um 12:00 Uhr auf
dem Hauptbahnhof der Parkeisenbahn Wuhlheide (An der Wuhlheide
189, 12459 Berlin). Wir würden uns über Ihre Teilnahme
sehr freuen.
3. Im Übrigen werden ab sofort auch wieder neue Parkeisenbahner
gesucht. Die Anmeldungen sind auf allen Bahnhöfen der
Parkeisenbahn bis zum 15.09.2007 möglich.
Zu erreichen ist das Freizeit- und Erholungszentrum mit der SBahnlinie
S 3 sowie mit den BVG-Straßenbahnlinien 27, 63 und 67.

Parkeisenbahn: Veranstaltungen im September

http://www.lok-report.de/

Vor gut 50 Jahren erblickte in einer Babelsberger Lokomotivhalle unsere große gelbe Diesellokomotive „199 103“ das Licht der Welt. Die Parkeisenbahner begehen diesen Geburtstag mit einem Fantag am 08.09.2007.
Zwischen 1954 und 1957 wurden im VEB Lokomotivbau „Karl Marx“ in Potsdam-Babelsberg 29 Exemplare der Lokbaureihe Ns4 gefertigt. Nur 4 Exemplare verblieben damals in Deutschland, die anderen Exemplare wurden in tropische Länder wie z.B. Indonesien exportiert. Im Jahre 1957 wurde mit der Fabriknummer 250026 im Rahmen dieser Baureihe eine Lok gefertigt, die auch heute noch fast täglich Ihre Runden durch die Berliner Wuhlheide dreht.
Anfang der 1980’er Jahre benötigte die Deutsche Reichsbahn als Betreiberin der Pioniereisenbahn Berlin eine zusätzliche Zugmaschine für die kleine Eisenbahn. So wurde die Lok gebraucht von einer Ziegelei in Ueckermünde beschafft. Zuvor war sie in einem Betrieb bei Althüttendorf im Einsatz. Seit der Übernahme durch die DR dreht die Lok nun Ihre Runden unermüdlich durch die Berliner Wuhlheide.
Die Parkeisenbahner wollen den Geburtstag der Lok mit einem Fantag am 08.09.2007 von 12:00 bis 18:30 Uhr feiern. Die kleinen aus offenen und geschlossenen Wagen bestehenden Züge drehen auf verschiedenen Strecken ihre Runden durch das Freizeit- und Erholungszentrum (FEZ) in der Köpenicker Wuhlheide. Die Geburtstagsjubilarin ist für den Zugeinsatz fest eingeplant. Ferner ist ein Dampflokeinsatz vorgesehen.
Im Betriebswerk werden eine kleine Fahrzeugausstellung sowie Lokmitfahrten und Fahrten mit einer historischen Handhebeldraisine angeboten. Eine Ausstellung zur Geschichte Lokbaureihe sowie des Herstellers wird im Bahnbetriebswerk die Gäste informieren.
Außerdem erwartet die Besucher bei der kleinen Bahn eine Spielstation mit lustigen Wettbewerben für Kinder und eine kleine Gartenbahnanlage. Ein Stehcafé mit Grillstand und Waffelbäckerei sorgt dafür, dass niemand verhungern muss. Ferner können die Stellwerke der Parkeisenbahn besichtigt werden. Das Schmuckstück der Parkeisenbahn, der Salonwagen, in dem kleine Speisen und Getränke angeboten werden, wird ebenfalls eingesetzt.
Zur dreistündigen Lichterfahrt lädt die Parkeisenbahn Wuhlheide alle kleinen und großen Besucher am Samstag, den 22. September 2007 ein. Sie beginnt um 18 Uhr auf dem Bf. Eichgestell der Parkeisenbahn. Nach einem Gastauftritt des „Marion-Etten-Theaters“ mit dem Stück „Eisenbahnmärchen“ folgt ein Laternenumzug durch ein romantisches Waldgebiet. Danach setzt sich der mit einer Diesellok bespannte Sonderzug zu einer Rundfahrt in Bewegung um anschließend in das Betriebswerk zu fahren. Dort warten schon eine Handhebeldraisine und eine kleine Gartenbahnanlage zum Staunen und Mitmachen. Alle Fahrgäste erhalten zur Begrüßung ein Freigetränk ihrer Wahl und genießen unterwegs eine frisch gegrillte Rostbratwurst.
Die für diese Fahrt notwendige Reservierung ist bis 16. September 2007 telefonisch über die Rufnummer 53 89 26 60 möglich. Der Fahrpreis für Erwachsene beträgt 11 Euro (Kinder sind für 9,50 Euro dabei).
Im Übrigen werden ab sofort auch wieder neue Parkeisenbahner gesucht. Die Anmeldungen sind auf allen Bahnhöfen der Parkeisenbahn bis zum 15.09.2007 möglich (Pressemeldung Berliner Parkeisenbahn, 31.08.07).

Museum: Fahrzeugoldies rund um den Nahverkehr zu besichtigen, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
f5e04c66c9dae698c125734600523a23?OpenDocument

Das Deutsche Technikmuseum Berlin lädt an allen September- Sonntagen (2., 9., 16., 23., 30.) zu Tagen der offenen Tür in sein Depot für Kommunalverkehr an der Monumentenstraße ein.

Von 10 bis 18 Uhr kann man bei freiem Eintritt in der ehemaligen Schnelltriebwagenhalle der Deutschen Reichsbahn mehr als 50 Fahrzeuge einer einzigartigen Sammlung aus 150 Jahren Öffentlicher Nahverkehr bestaunen – Schnauzenbusse, einen Bankierszug bis hin zu historischen Nutzfahrzeugen, so von von BVG, Feuerwehr und Straßenreinigung, Straßenbahn- und U-Bahnwagen, S-Bahnwagen.
Zu sehen sind auch russische Staatsfahrzeuge, so der Marken Tschaika und Sil. Ein Shuttleverkehr mit Bussen der AG Traditionsbus und des …

allg.: Arriva: Neuer Intergraler Taktfahrplan im Landkreis Spree-Neiße

http://www.lok-report.de/

Arriva Deutschland hatte sich im Rahmen der Privatisierung des kommunalen Nahverkehrsunternehmens Neißeverkehr mit einem Konzept beworben, das die Attraktivität des Bus- und Bahnverkehrs im östlichen und südlichen Teil des Landkreises Spree-Neiße verbessert und ihn gleichzeitig für den Landkreis finanzierbar macht. Kern des Konzeptes von Arriva ist der „Spree-Neiße-Takt“. Das Konzept wurde von Neißeverkehr mit den Schulen vor Ort und weiteren Kundengruppen abgestimmt, verfeinert und jetzt gestartet.
Mit der Einführung des „Spree-Neiße-Taktes“ ist der Landkreis Spree-Neiße nun der erste Landkreis in Brandenburg mit Integralem Taktfahrplan. Döbern, Spremberg und Neupetershain. Dort können die Fahrgäste sofort zwischen verschiedenen Bus- und Bahnlinien umsteigen, so dass lästige Wartezeiten entfallen.
Durch den „Spree-Neiße-Takt“ wird es künftig einfacher sein mit Bus und Bahn quer durch den Landkreis zu fahren. „Wir hoffen, dass das neue Angebot großen Zuspruch bei den Fahrgästen findet“, so Klaus Jacobs, Vorsitzender der Geschäftsführung von Arriva Deutschland. Arriva hat alle Vorgaben aus der Ausschreibung des Landkreises erfüllt und ein neues Verkehrsangebot geschaffen, das wirtschaftlich optimiert und attraktiver für die Kunden ist.
Neißeverkehr selbst verfügt über ein umfangreiches Know-how an innovativen bedarfsgesteuerten Verkehrssystemen. Die bewährten Rufbuslinien „GranoFlex“ und „PinnowFlex“ beweisen, dass auch mit geringem finanziellem Aufwand ein gut funktionierendes Verkehrsangebot geschaffen werden kann, das von den Kunden gern angenommen wird. Vor diesem Hintergrund werden jetzt zwei neue Rufbuslinien integriert: GahryFlex und FelixFlex.
Arriva ist sich bewusst, dass nicht jeder Kunde profitieren kann, will das System aber verbessern. Die Strategie, die langfristig dahinter steht, heißt das Verkehrsangebot sichern und stärken (Pressemeldung Arriva, 30.08.07).

Eberswalde: Brandenburg: DBV zur Verkehrsfreigabe des Zentralen Omnibusbahnhofes in Eberswalde

http://www.lok-report.de/

Die längst überfällige Verlegung des Zentralen Omnibusbahnhofes auf die Bahnhofseite in Eberswalde bedeutet zwar eine Verbesserung für die Fahrgäste mehrerer Regionalbuslinien. Die Haltestellen der Stadtbuslinien (Obus) sind zwar vor einigen Monaten etwas näher zum Bahnhof verlegt worden. Ein direkter Treppenzugang von der neuen 4-spurigen Straßenbrücke zu den Bahnsteigen wurde jedoch aus Kostengründen nicht mit realisiert.
Dagegen wurden für 4 neue Fahrspuren erhebliche Finanzmittel verschwendet. Dabei ist kritisch zu hinterfragen welchen Nutzen 4 Spuren auf der Brücke haben sollen, wenn jeweils nur eine einspurige Zufahrt und Abfahrt möglich ist. Außerdem plant das Land parallel eine Umgehungsstraße B 167 zusätzlich für den Individualverkehr. Bleibt nur zu hoffen, dass an diesem wichtigen Bahnknoten und Umsteigebahnhof auch ein gemeinsames Fahrgastzentrum für Fahrgäste des Fernverkehrs , des Regionalverkehrs sowie für Busse und Taxis entsteht. Für die Busfahrer der Barnimer Busgesellschaft wurde jedenfalls eine entsprechende komfortable Pauseneinrichtung heute geschaffen.
Im Rahmen der 24. Deutschen Schienenverkehrswochen veranstaltet der DBV ein „Bürgerforum zur Zukunft von Bahn und Bus in der Region Barnim“. Dabei werden auch die weitere Verbesserung der Umsteigemöglichkeiten an den Bf Eberswalde und Bernau mit Kommunalpolitikern und Verwaltung disskutiert werden.
Das Bürgerforum findet am Dienstag. den 25. September um 19.30 Uhr in Eberswalde im Paul Wunderlich-Haus (Neues Kreishaus am Markt 1) statt. Dazu laden wir herzlich ein (Pressemeldung Bahnkunden-Verband Barnim-Oberhavel-Uckermark, 28.08.07).

allg.: Brandenburg: Neue VBB-Fahrplanbücher zum Schulbeginn erschienen

http://www.lok-report.de/news/
news_verkehr-2.html

Rechtzeitig vor Beginn des neuen Schuljahres am 27. August 2007 sind die Fahrpläne zahlreicher Verkehrsunternehmen im Verbund aktualisiert worden. Die neuen Fahrplanbücher des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) für die Landkreise Prignitz, Ostprignitz-Ruppin und Oberspreewald-Lausitz sowie der Nachtrag zum Fahrplanbuch Dahme-Spreewald können ab sofort beim VBB und den betreffenden Verkehrsunternehmen erworben werden.
Wer es besonders bequem haben möchte, lässt sich die Fahrplanbücher einfach nach Hause liefern. Unter „VBB Service“ können auf der Webseite www.vbbonline.de in der Rubrik „Bestellservice / Fahrplanbücher“ alle VBB-Fahrplanbücher sowie weitere VBB-Produkte gegen Rechnung bestellt werden. Die Fahrplanbücher Prignitz, Ostprignitz-Ruppin und Oberspreewald-Lausitz kosten 2,20 EUR, der Nachtrag zum Fahrplanbuch Dahme-Spreewald 1,50 EUR.
Auf www.vbbonline.de stehen dem Kunden verschiedene Möglichkeiten einer verbund- und deutschlandweiten Fahrplanauskunft zur Verfügung. So kann man sich zum Beispiel mit dem Routenplaner einen Fahrplan für regelmäßige Fahrten erstellen, einen Abfahrtsplan der Lieblingshaltestelle für die Pinwand ausdrucken oder gezielt nach einer bestimmen Route suchen. Die VBB-Webseiten informieren auch über aktuelle Fahrplanänderungen der Verkehrsunternehmen. Auskünfte über Fahrpläne und vieles mehr erhält man auch beim VBB-Infotelefon unter 030 25 41 41 41. Dort können die neuen Fahrplanbücher auch telefonisch bestellt werden (Pressemeldung VBB, 24.08.07).

allg.: Senat beschließt Nahverkehrsplan 2006 bis 2009, aus Senat

http://www.berlin.de/landespressestelle/
archiv/2007/08/21/83839/index.html

Aus der Sitzung des Senats am 21. August 2007:

Der Senat hat auf Vorlage der Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer, den Nahverkehrsplan Berlin 2006 bis 2009 beschlossen. Die Vorlage wird nun dem Abgeordnetenhaus zur Kenntnisnahme zugeleitet.
Der Nahverkehrsplan bildet den verkehrspolitischen und verkehrsgewerberechtlichen Rahmen für die mittelfristige Entwicklung des Berliner öffentlichen Personennahverkehrs und konkretisiert die dazu vom Abgeordnetenhaus im Juni 2006 beschlossenen Eckpunkte.
Mit ca. 3,4 Mio. Fahrgastfahrten pro Tag und einem 24-Stunden-Angebot gewährleisten heute Bahnen und Busse die Mobilität der Berliner und Berlinerinnen. Das qualitativ hochwertige öffentliche Verkehrsangebot stellt eine attraktive Alternative zum motorisierten Individualverkehr dar und leistet damit einen wichtigen Beitrag, um Berlin vom Autoverkehr zu entlasten. Darüber hinaus ist der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) als ökonomischer Standortfaktor für die Berliner Wirtschaft, vor allem den Städte- und Eventtourismus, aber auch für die tägliche Mobilität der Beschäftigten unverzichtbar.
Die Analyse des Verkehrsangebotes hat ergeben, dass das heutige Niveau des Berliner ÖPNV keine wesentlichen Defizite aufweist. Deshalb schreibt der Nahverkehrsplan bis 2009 im Wesentlichen die Standards des letzten Nahverkehrsplans fort, setzt jedoch in Teilbereichen andere Akzente. So ist ein wichtiger Aspekt künftiger Angebotsgestaltung der fortschreitende demografische Wandel, dem der Aufgabenträger mit einer stärkeren Berücksichtigung der Bedürfnisse älterer Fahrgäste, aber auch von Eltern mit Kindern Rechnung trägt. Die Qualität lokaler Mobilitätsangebote, d. h. die Erreichbarkeit wichtiger Ziele im Bezirk bzw. im Quartier, gewinnt dadurch an Bedeutung. Damit geht eine Stärkung der Beteiligung der Akteure vor Ort am Planungsprozess (Kiezverkehre, lokale Netze) einher.
Des Weiteren werden in der aktuellen Fortschreibung des Nahverkehrsplans die öffentlichen Interessen gesondert betrachtet. Damit finden auch die sozialen und ökologischen Anforderungen an eine nachhaltige Stadtentwicklung Eingang in die Abwägung bei der Festlegung von Rahmenvorgaben und Standards.
Neben den im Nahverkehrsplan vorgegebenen Erschließungs-, Bedienungs- und Verbindungsstandards, die den Rahmen für das Fahrplanangebot der Verkehrsunternehmen bestimmen, nimmt die qualitative und umweltgerechte Leistungserbringung einen breiten Raum ein. So sollen z. B. bis 2009 die Pünktlichkeit im Regional-, Straßenbahn- und Busverkehr sowie die Verkehrsmittel übergreifende Anschlusssicherung verbessert werden.
Senatorin Junge-Reyer: „Berlin ist u. a. deshalb so attraktiv, weil der öffentliche Personennahverkehr vorbildlich funktioniert. Wir werden weltweit für unseren Nahverkehr bewundert. Das ist uns Ansporn und Herausforderung zugleich: Wir wollen das gute Niveau halten und dadurch die Menschen dazu bewegen, mit Bussen und Bahnen zu fahren. Damit wir unsere ehrgeizigen Ziele des Nahverkehrsplans erreichen, werden wir unseren Handlungsspielraum nutzen, wenn wir mit der BVG im Laufe des Jahres den Verkehrsvertrag abschließen. Wir werden auch in Zukunft das Angebot auf Basis des heute von den Verkehrsunternehmen gefahrenen Leistungsvolumens im Kundeninteresse optimieren und die vorhandene Infrastruktur effizient nutzen.“
Der Nahverkehrsplan wurde unter Beteiligung der BVG, der S-Bahn Berlin GmbH, der DB Regio AG und der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH (VBB) erarbeitet, den Bezirken in seinen Grundzügen vorgestellt, mit der Fachöffentlichkeit in mehreren Nahverkehrsplan-Foren diskutiert und mit den umliegenden Landkreisen über den VBB im Hinblick auf die Umlandverkehre abgestimmt.
Der Nahverkehrsplan 2006 – 2009 wird im September 2007 auf der Internetseite der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung veröffentlicht.

BVG: Weniger Sitzplätze in Bahnen und Bussen, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
BVG-U-Bahn-Tram-Nahverkehr;art270,2361281

In den Fahrzeugen der BVG gibt es auf zahlreichen Linien weniger Platz. In der U-Bahn werden kürzere Züge eingesetzt. Bei der Tram in Köpenick gibt es ein neues Fahrkonzept.
Bei der BVG wird es eng. Der Verkehrsbetrieb bietet in Bahnen und Bussen zunehmend weniger Sitzplätze an. Bei der U-Bahn setzt die BVG zum Teil kürzere Züge ein, bei der Straßenbahn reduziert sie das Platzangebot durch den Einsatz anderer Bahntypen, und selbst beim Bus müssen Fahrgäste auf einigen Linien jetzt häufiger stehen, weil statt eines Doppeldeckers ein Gelenkbus unterwegs ist. Daran soll sich auch nach dem Ende der Ferien nichts ändern.
Den Einsatz von Zügen mit nur vier oder sechs statt der möglichen acht Wagen kennen die Fahrgäste auf der U-Bahnlinie …