Senatorin Junge-Reyer fordert von BVG und S-Bahn neue Tarife – künftig sollen Einzeltickets wieder für die Rückfahrt gelten 16.08.2007 Lokales – Seite 19 Peter Neumann
In den Chefetagen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und der S-Bahn löste die Forderung keine Begeisterung aus. Doch Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) bleibt hart. Sie besteht darauf, dass die Unternehmen neue attraktive Tarife einführen, die weitere Fahrgäste anlocken. Nach Informationen der Berliner Zeitung stehen zwei Wünsche auf der Liste des Senats derzeit ganz oben. Die Sammelkarte soll wieder eingeführt werden – und der Einzelfahrschein soll wie früher nicht nur zur Hin-, sondern auch zur Rückfahrt berechtigen. „Wenn sich die BVG und die S-Bahn bei diesen Themen nicht bewegen, sollten sie ihre Fahrpreise nicht wie geplant im April 2008 erhöhen dürfen“, droht der SPD-Verkehrspolitiker Christian Gaebler. „Ich habe die Verkehrsunternehmen aufgefordert, sich Gedanken zu machen, wie sie durch attraktive Tarifangebote neue Kunden …
Anteil am Verkehr hat enorm zugenommen Spuren werden zulasten der Autos ausgebaut Immer mehr Berliner steigen aufs Rad – und das täglich. Um 18 Prozent stieg von 2004 bis 2006 der Radverkehr, auch in den kommenden Jahren sollen es sprunghaft mehr werden: Im Jahr 2010 sollen 15 Prozent aller Wege per Rad zurückgelegt werden, derzeit sind es 12 Prozent. In der Innenstadt sind es bereits jetzt 20 bis 25 Prozent. Absoluter Spitzenreiter in Berlin ist die Straße des 17. Juni mit 7100 Radlern täglich. Unter den Linden sind es 5900, an den Yorckbrücken noch 6000, obwohl die Straße für Radler zu den übelsten der Stadt gehört. Gezählt hat sie jetzt erstmals der Senat. Die Zahlen (siehe Kasten) zeigen, dass Radler schnelle Verbindungen wollen – und nicht in Seitenstraßen abgeschoben werden wollen. Gute, durchgehende Radverbindungen werden jedoch angenommen. Ein Beispiel ist die Monumentenstraße parallel zur Yorckstraße mit täglich 4800 Radlern. „Das Fahrrad wird alltägliches Regelverkehrsmittel“, sagt Berlins …
Die Buckower Kleinbahn lebt – 110 Jahre ist sie am 26. Juli alt geworden. Eine Besonderheit dieser Eisenbahn in der Märkischen Schweiz östlich von Berlin liegt in den dort verkehrenden Fahrzeugen. Die verschiedenen Triebwagen der Vergangenheit erinnern in ihrem Äußeren an Berliner S-Bahnwagen, auch wenn die Strecke seit dem 15. Mai 1930 mit einer Oberleitung elektrifiziert ist. Dass es die Buckower Kleinbahn heute noch (wieder) gibt, ist dem Eisenbahnverein Märkische Schweiz zu verdanken. Denn in den 1990er Jahren erlebte die Bahn zunächst ihren Niedergang. Im Mai 1993 gab die Deutsche Reichsbahn den elektrischen Betrieb auf und setzte Dieseltriebwagen, die sogenannte Ferkeltaxe, ein. Die Strecke wurde nicht mehr unterhalten, Fahrplan und Service immer weiter reduziert. Zwar organisierte der 1992 für den Erhalt der Kleinbahn gegründete Eisenbahnverein am 7. und 8. Juni 1997 noch ein großes Bahnhofsfest zum 100. Geburtstag, aber am …
POTSDAM Die für den geplanten neuen Landtag am Alten Markt in Potsdam nötigen Verkehrsumbauten können beginnen. Das Landesamt für Bauen und Verkehr hat das dafür erforderliche Planfeststellungsverfahren abgesegnet. Dieses Verfahren beinhaltet auch den Bau der umstrittenen Straßenbahn- und Fußgängerbrücke über die Freundschaftsinsel. Das teilte das Verkehrsministerium gestern mit. Mit dem Projekt sind erhebliche Veränderungen für die Verkehrsführung in der historischen Mitte der Landeshauptstadt verbunden. So muss die Breite Straße im Bereich des Mercure-Hotels verschwenkt werden, um Platz für den Landtag zu schaffen. Die Friedrich-Ebert-Straße soll künftig nur noch von …
Irgendwann in den siebziger Jahren ( oder Anfang der Achtziger ?) . Sie stehen auf dem Bahnsteig, ein Hauch von Fernweh – oder ist es etwa Heimweh – umgibt Sie. Der Geruch von verbrannter Steinkohle, von heißem Stahl liegt in der Luft. Vor den Zug eine Dampflokomotive mit mächtigen, knallroten Rädern. Eine Dampfwolke, Wärme schlägt Ihnen ins Gesicht. Die Luftpumpe arbeitet lautstark- geballte Energie, ein unter Hochdruck stehender Kessel, die Dampfmaschine nur darauf wartend, ihre Kraft entfalten zu können. Dann der Pfiff zu Abfahrt; die Lokomotive setzt sich in Bewegung, der erste Auspuffschlag entweicht dem Schornstein. Der Zug entfernt sich. Die Abdampfschläge der Dampfmaschine werden immer schneller, verschwinden erst langsam dann immer stetiger in der Ferne. Zurück bleibt der Geruch von verbrannter Steinkohle… Diese Eindrücke können Sie auch im Jahr 2007 erleben. Mit unserer Dampflokomotive 52 8177-9. Allerdings lief im Oktober 2006 die gesetzliche Frist zum Betreiben der Lokomotive ab. Um die Lokomotive für die nächsten 6 Jahre wieder betriebsfähig zu erhalten, ist eine Hauptuntersuchung in einem autorisierten Ausbesserungswerk notwendig, Obwohl wir alle machbaren Vorleistungen in Eigenleistung durchführen, werden die verbleibenden Arbeiten, die wir nicht alleine durchführen können, ca. 350 000 Euro kosten. Einen großen Teil dieser Summe hat der Verein durch die Fahrten und die ehrenamtliche Arbeit der Vereinsmitglieder unterdessen aufgebracht. Jedoch nicht alles. Es fehlen uns zurzeit 50 000 Euro. Eine Menge Geld für einen kleinen Verein von 50 Mitgliedern. Wenn alle Fans und Fotografen von Dampflokomotiven uns in Form einer Spende weiterhelfen würden, könnte der Auftrag zur Hauptuntersuchung schnell vollendet werden, und unsere Dampflok kann von Berlin aus wieder auf große Fahrt gehen. Alle Reiseteilnehmer und Fotografen am Wegesrand würden sich sehr freuen. Und in Berlin bleibt eine weitere Attraktion längerfristig erhalten, und die Lok müßte nicht in Rente gehen. Wäre Ihnen dieses beispielsweise 20 Euro wert? Das ist beispielsweise der Gegenwert eines Kinobesuches für zwei Personen. Während der Kinofilm nach 1,5 Std. endet, dauern unsere Veranstaltungen länger. Deshalb bitten wir Sie, uns mit einer Spende zu unterstützen. Selbst kleine Beträge helfen uns weiter. Da unser Verein vom Finanzamt als gemeinnütziger Verein anerkannt wurde, gelten alle Spenden als steuerlich absetzbar. Spendenbescheinigungen werden ab einem Betrag von über 50 € ausgestellt, sofern Sie bei Ihrer Überweisung Ihren Namen und die Postanschrift angeben. Das Spendenkonto der Dampflokfreunde Berlin, Kto-Nr. 023720105 bei der Postbank Berlin (BLZ: 100 100 10) freut sich über jeden Euro zur Finanzierung der Hauptuntersuchung der einzigen betriebsfähigen Dampflok Berlins. Wir verlosen unter allen Einzahlern, die bis zum 15.09.2007 überweisen, fünf Fahrkarten für die Sonderfahrt anläßlich des Eisenbahnfestes für jeweils zwei Personen. Und unter allen Spendern verlosen wir 20 Eintrittskarten für die Lokschuppentage Schöneweide. Für den Spender mit dem höchsten Betrag wartet zusätzlich eine besondere Überraschung (Sven Richter, www.dampflokfreunde-berlin.com, 31.07.07).
Der Landwehrkanal darf seit gestern wieder befahren werden. Die Reederei Riedel lud aus diesem Grund Interessierte ein zu einer kostenlosen ersten Fahrt auf der FMS „Kreuzberg“ über den Landwehrkanal durch Kreuzberg und andere Bezirke. Knapp fünf Wochen lang war der Kanal gesperrt, weil nach Ansicht des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) Bäume am Ufer umzustürzen drohten. Gegen die vom Amt vorgenommenen Baumfällungen hatte es starke Proteste gegeben. Diese und auch die wenig attraktive …
Deutsche Bahn unterstützt die Parkeisenbahn nach Brandanschlag / Erfolgreiche Aufarbeitung von zwei Eisenbahnwagen in der Hauptwerkstatt der S-Bahn
(Berlin, 26. Juli 2007) Heute Vormittag werden zwei Eisenbahnfahrzeuge der Parkeisenbahn Wuhlheide nach gelungener Restaurierung in der Hauptwerkstatt der S-Bahn Berlin GmbH auf einen Spezialtransporter der Schenker Deutschland AG verladen und wieder in die Wuhlheide transportiert.
In der Werkstatt erfolgte in den letzten Wochen nach einer genauen Schadensanalyse die Aufarbeitung der Fahrzeuge. Neben umfangreichen Stahlbau- und Lackierungsarbeiten wurden auch Fenster ausgetauscht und Teile der Inneneinrichtung erneuert. Mitarbeiter aus dem Bahnwerk Eberswalde halfen bei der Restaurierung. Die Deutsche Bahn hat zudem die Parkeisenbahn mit Spezialwerkzeugen unterstützt.
Nach dem Brandanschlag auf die Parkeisenbahn Wuhlheide hatte die Deutsche Bahn AG Unterstützung bei der Beseitigung der entstandenen Schäden zugesichert.
Herausgeber: Deutsche Bahn AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Konzernsprecher Oliver Schumacher
Ab sofort ist der Nachtzug D 320 von Berlin bis Szczecin für die Nutzung von Fahrscheinen des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) freigegeben. Damit werden eine weitere Abendverbindung und eine dritte Direktverbindung zur größten Stadt Polens an der brandenburgischen Grenze angeboten. Zusätzlich bestehen jeweils eine RE- und IC-Verbindung im Direktverkehr sowie bis zu 7 RE/RB-Verbindungen mit Umsteigen in Angermünde. Der Zug fährt unter anderem ab Bahnhof Zoologischen Garten um 20.43 Uhr, Berlin Hauptbahnhof um 20.55 Uhr und erreicht Szczecin um 23.27 Uhr. Dieser Zug verkehrt bis zum 30. September 2007. Der VBB-Einzelfahrausweis ist für 16,50 Euro bei allen DB-Reisezentren und -automaten erhältlich. Weiterhin gelten das Brandenburg-Berlin-Ticket und das Brandenburg-Berlin-Ticket Nacht für diesen Zug. Diese beiden Tickets gelten darüber hinaus auch im Stadtverkehr in Szczecin. D 320 Berlin-Szczecin (-Elk / Kaliningrad) Berlin-Charlottenburg ab 20:31 Berlin Zoologischer Garten ab 20:43 Berlin Hbf ab 20:55 Berlin Ostbahnhof ab 21:12 Szczecin Gumience an 23:20 Szczecin Glowny an 23:27 (Pressemeldung Deutsche Bahn, VBB, 26.07.07).
Der Vorstand der BVG hat in Abstimmung mit seinem Eigentümer das Angebot zum Kauf der BVG-Liegenschaften an der Potsdamer Straße und der Rosa-Luxemburg-Straße seitens des Investorenkonsortium Colonia Real Estate AG und Strategic Value Partners angenommen. Der Investor hat nun seinerseits ein Rücktrittsrecht bis zum 20.07.2007 wenn die Finanzierung nicht zustande kommt. Nachdem so der Verkauf endgültig zustande gekommen ist, wird die BVG mit der DG Immobilien Anlage Gesellschaft einen Vertrag zur Anmietung der Trias-Towers schließen. Der Mietvertrag, der feste und optionale Zeitanteile umfasst, hat eine Laufzeit bis 2040. Für die Übergangszeit bis zum Umzug der BVG in die Trias-Tower im August 2008 mietet die BVG ihre jetzigen Büroräume an der Potsdamer Straße und an der Rosa-Luxemburg-Straße zurück. Die Mietzahlungen für das Objekt Trias-Tower beginnen mit dem Einzug der BVG ab ca. 01.08.2008. Andreas Sturmowski, Vorsitzender des Vorstandes der BVG: „Mit diesem Schritt ist es der BVG gelungen, nicht nur einen weiteren Beitrag zur Entschuldung des Unternehmens zu leisten, damit wird auch die Zentralisierung der bisher noch auf mehrere Standorte verteilten Unternehmensbereiche und Verwaltungen an einen Ort möglich. So kann zum Beispiel der komplette Vertrieb unter einem Dach zusammengefasst werden und auch die nicht befriedigende Situation des Kundenbüros in der Grunewaldstraße durch ein neues kundenfreundliches Büro im Erdgeschoss der Trias-Tower gelöst werden. Ich freue mich, dass wir mit dem neuen modernen Dienstsitz dann auch in der Lage sind unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Arbeitsräume und Arbeitsbedingungen zu bieten, die ihren berechtigten Ansprüchen an eine zeitgemäße Arbeitswelt entsprechen werden. Dazu gehört neben den gänzlich neuen Sozialräumen, dem arbeitsmedizinischen Bereich insbesondere auch eine moderne und freundliche Kantine. Dazu bringt uns der neue Standort in Mitte in die Nähe des verkehrsreichsten Knotenpunktes der Stadt, dem Alexanderplatz und führt darüber hinaus auch zu einer Halbierung der Entfernung zu unserem ausgelagerten Betriebsteil „Straßenbahn“ in Lichtenberg.“ (Pressemeldung BVG, 20.07.07).
Es gibt viele Möglichkeiten die Hauptstadt aus der Wasserperspektive zu bewundern – mit kurzen Wegen zum Schiffsanleger von der nächsten S-Bahn-Station
Da Berlin bekanntlich mehr Brücken aufzuweisen hat als Venedig, kann der Besucher zu Recht davon ausgehen, dass darunter auch Schiffe hindurch fahren. Was liegt also näher, als sich die Hauptstadt einmal von der Wasserseite aus zu betrachten. Diverse Reedereien machen es einem mit Linienfahrten unterschiedlichster Länge und vielen Zielen leicht. Auch der Zugang ist unkompliziert, sind doch zahlreiche Anlegestellen auf kurzem Weg mit der S-Bahn erreichbar. Hier eine …