Kritik an Bezirksbürgermeisterin Wanjura Bei einem Millionenprojekt des Landes Berlin, dem Ausbau des Borsighafens in Reinickendorf, ist es zu gravierenden Fehlern und finanziellen Ungereimtheiten gekommen. Der Rechnungshof erhebt in einem Bericht schwere Vorwürfe gegen Reinickendorfs Bürgermeisterin Marlies Wanjura (CDU). Auch Wirtschaftssenator Harald Wolf (Die Linke) gerät unter Druck. Denn möglicherweise drohen hohe Rückforderungen des Bundes.Alles begann mit einer guten Absicht: Der Bezirk und allen voran Bürgermeisterin Wanjura setzten sich für den Ausbau des Borsighafens zu einem Industriehafen ein. Damit sollten Arbeitsplätze bei den Unternehmen Borsig und MAN Turbo dauerhaft gesichert werden. Die dort hergestellten tonnenschweren Aggregate können nur über den Schiffsweg kostengünstig die Werke verlassen. 2,6 Millionen Euro sollte das Vorhaben anfänglich kosten; mehr als …
Mit dem Harz-Berlin-Express schnell zwischen Hauptstadt und dem Harz unterwegs
Magdeburg/Halberstadt, 12. November 2007 – Der Vertrag für den Wochenendzug „Harz-Berlin-Express“ des Unternehmens Veolia Verkehr Sachsen-Anhalt GmbH wird erneut für ein Jahr verlängert, teilte Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Dr. Karl-Heinz Daehre mit. Den Fahrgästen wird auch im Jahr 2008 die Verbindung angeboten. Seit zwei Jahren ist der Harz-Berlin-Express die einzige direkte Zugverbindung zwischen dem Harz und der Bundeshauptstadt.
„Mit der Bestellung des Direktzuges stärkt das Land den Tourismus in der Harzregion“, erläuterte der Minister. „Gemeinsam mit der Region ist es gelungen, touristische Angebote zu entwickeln, die auf die Fahrgäste des Harz-Berlin-Express zugeschnitten sind.“
Der Harz-Berlin-Express fährt nach Abschluss der Bauarbeiten im Bahnhof Halberstadt und an der Strecke Halberstadt – Vienenburg ab 9. Dezember 2007 wieder direkt nach Ilsenburg und Vienenburg. Auch für einen Wochenendausflug aus dem Harz nach Berlin bietet der Harz-Berlin-Express günstige umsteigefreie Fahrtmöglichkeiten. Freitags, samstags und sonntags geht es abends nach Berlin. Jeden Samstag- und Sonntagmorgen fahren die Züge aus Berlin in den Harz. Am Sonntagabend gibt es sogar eine Spätverbindung von Berlin über Halberstadt nach Wernigerode und Ilsenburg.
Eine Direktverbindung von Berlin in den Harz gibt es auf Landesinitiative seit 1996, damals bedient von der Deutschen Bahn. Seit Dezember 2005 betreibt der neue Anbieter, die Veolia Verkehr Sachsen-Anhalt GmbH (ehemals Connex), diese Verbindung. Diese wird trotz umfangreicher Bauarbeiten im vergangenen Jahr von den Fahrgästen gut angenommen.
Der bisher unverändert günstige Fahrpreis und das Serviceangebot (Catering an Bord) machen das Angebot für Einzel- und Gruppenausflügler attraktiv. Im neuen Fahrplanjahr (9. Dezember 2007 bis 13. Dezember 2008) startet der Harz-Berlin-Express in Berlin Ostbahnhof um 7.06 Uhr (weitere Halte an den Bahnhöfen Alexanderplatz, Friedrichstraße, Zoo, Wannsee und in Potsdam Hbf) und erreicht z.B. Quedlinburg um 10.23 Uhr, Thale um 10.42 Uhr, Wernigerode um 10.25 Uhr und Ilsenburg um 10.40 Uhr.
Alle Jahre wieder bietet die Parkeisenbahn Wuhlheide Nikolausfahrten an. Doch Interessierte müssen sich für die Wochenendtouren 8. und 9. Dezember 2007 sputen. Denn Reservierungen werden telefonisch unter Tel.: (030) 53 89 26 60 bis zum Sonntag, dem 25. November, angenommen. Die 30-minütigen Fahrten mit dem Dampfzug inklusive einer NikolausÜberraschung kostet für Kinder sieben Euro. Erwachsene zahlen für die Fahrt samt einer Tasse Glühwein fünf Euro. Im Betriebswerk ist an dem Wochenende außerdem ein Weihnachtsmarkt mit zahlreichen Ständen und einer …
Er rollt weiter: Der privat betriebene Vogtlandexpress fährt über den Fahrplanwechsel im Dezember hinaus weiterhin über Chemnitz nach Berlin. Die Verbindung wird lediglich um eine knappe halbe Stunde vorverlegt, sagte Tobias Richter (45), Geschäftsführer der Vogtlandbahn. Der Zug startet täglich in Plauen (5.15 Uhr), hält 6.42 Uhr in Chemnitz. Weiter geht es Richtung Riesa. Ankunft ist gegen halb zehn in der Berliner Innenstadt. Damit bleibt ab Südwestsachsen die einzige umsteigefreie Direktverbindung per Bahn in die Bundeshauptstadt erhalten. Die Fahrpreise sollen ebenfalls unverändert …
Die Nord-Süd-Strecken in Berlin bleiben bis mindestens 2017 in der Hand der S-Bahn; private Konkurrenz hat das Unternehmen nicht zu fürchten. Die S-Bahn bleibt bis 2017 von Konkurrenz verschont. Im Verkehrsausschuss des Abgeordnetenhauses lehnten es gestern die Regierungsfraktionen SPD und Linkspartei sowie die CDU ab, die Nord- Süd-Strecken auszuschreiben. Nur die FDP hatte den Antrag der Grünen unterstützt, diese Strecken auch für Konkurrenten der S-Bahn zu öffnen. Damit bleibt es bis 2017 bei den hohen Zuschüssen des Senats an die S-Bahn, die dazu beitragen, dass das Unternehmen Millionengewinne an den Mutterkonzern Bahn AG abführen kann. Zudem fordert die S-Bahn mehr Geld von der landeseigenen BVG. Vor der Abstimmung hatte Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge- Reyer (SPD) erklärt, der Senat …
Die BVG hatte sich bereit erklärt, die Umbenennung der Station Zinnowitzer Straße in Museum für Naturkunde zu bezahlen. Stadtentwicklungssenatorin Junge-Reyer legte aber ihr Veto ein – weil der Aufwand nicht lohne. Alle wollen es – nur einer zieht nicht mit. Weil die Stadtentwicklungsverwaltung dagegen ist, darf der U-Bahnhof Zinnowitzer Straße nicht in Museum für Naturkunde umbenannt werden. Damit scheitert auch der Plan, bereits im Bahnhof Ausstellungsstücke des Museums zu zeigen. Die BVG wäre bereit gewesen, den Wunsch des Museums nach einer Umbenennung des U-Bahnhofs zu erfüllen und die Kosten in Höhe von 250 000 bis 300 000 Euro zu übernehmen. Die Stadtentwicklungsverwaltung unter Senatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) nutzt jedoch ihr Veto-Recht. Der hohe Aufwand für die Umbenennung, für die sich im Sommer in einer Tagesspiegel-Umfrage 76,8 Prozent der Teilnehmer ausgesprochen hatten, sei …
Das Berliner Naturkundemuseum hält die Umbenennung des U-Bahnhofes «Zinnowitzer Straße» in «Museum für Naturkunde» für sinnvoll und widerspricht damit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Diese hatte Medienberichten zufolge den Aufwand für die Umbenennung als nicht gerechtfertigt und «nicht gut für den Standort» bezeichnet. Bereits in diesem Jahr besuchten mehr als 360 000 Menschen das Museum – die meisten davon kamen mit öffentlichen Verkehrsmitteln, wie Andreas Kunkel, der wissenschaftliche Geschäftsführer des Museums, am Dienstag betonte. Zudem würden nach Angaben der BVG sogenannte Themenbahnhöfe weniger oft Opfer von Vandalismus. Mit der Gestaltung eines attraktiven U-Bahnhofs «Museum für Naturkunde» könnten sich …
Staatssekretärin Krautzberger begutachtet Stand des neuen Betriebs- und Informationssystems bei der S-Bahn Berlin
(Berlin, 7. November 2007) Die Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Maria Krautzberger, informiert sich heute bei der S-Bahn Berlin GmbH über das neue Betriebs- und Informationssystem S-Bahn (BIS), das noch dieses Jahr auf dem S-Bahn-Ring in Betrieb gehen wird.
„Mit der neuen Technik stehen den Fahrgästen der S-Bahn mehr und genauere Informationen zur Verfügung. Besonders bei Störungen ist es wichtig, die Gründe und – noch wichtiger – die Abfahrtzeit der nächsten S-Bahn zu kennen,“ sagte Maria Krautzberger. Fünf Stammaufsichten (Gesundbrunnen, Greifswalder Straße, Treptower Park, Südkreuz, Bundesplatz) sind zukünftig für Zugzielanzeiger, verständliche Lautsprecherdurchsagen und Inforufsäulen verantwortlich.
Teil des neuen Systems ist die Abfertigung der Züge durch den jeweiligen Triebfahrzeugführer. Die Bilder der Bahnsteigkameras werden auf einen Monitor im Führerstand des Zuges übertragen. So hat der Triebfahrzeugführer den Überblick auf das Ein- und Aussteigen am Zug, kann zeitgerecht die Türen schließen und abfahren.
Im kommenden Jahr werden die Ost-West-Strecken, im Jahr 2009 die Nord-Süd-Trassen mit BIS/ZAT ausgerüstet.
Die S-Bahn Berlin GmbH betreibt derzeit 15 Linien auf einem Netz mit einer Gesamtlänge von 331 Kilometern. Werktäglich fahren rund 1,4 Millionen Fahrgäste mit den rot-gelben Zügen. Die Züge auf dem S-Bahn-Ring benutzen täglich rund 400.000 Berliner und Gäste der Stadt.
Die S-Bahn Berlin ist ein Unternehmen der DB Stadtverkehr GmbH. DB Stadtverkehr führt die Geschäfte der Deutschen Bahn im Bus- und Ballungsraumverkehr. Hierzu gehört ein Netzwerk von 22 Busgesellschaften, die S-Bahnen Berlin und Hamburg sowie über 70 Beteiligungen an Verkehrsunternehmen und –gemeinschaften in Deutschland. Das Unternehmen ist mit rund 12.200 Mitarbeitern und 3,3 Mio Fahrgästen täglich die größte Nahverkehrsgesellschaft Deutschlands.
Herausgeber: Deutsche Bahn AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Konzernsprecher/ Leiter Unternehmenskommunikation Oliver Schumacher
Der Senat könnte bis 2017 Millionenbeträge sparen – doch noch will er nicht. Experten sind überzeugt, dass das Land jährlich eine mehrstellige Millionensumme übrig hätte, wenn er den Betrieb der S-Bahn ausschreiben würde. Nach derzeitigem Stand will der Senat jedoch auf eine Ausschreibung verzichten. Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen, teilte die Stadtentwicklungsverwaltung mit. Heute will sich der Verkehrsausschuss im Abgeordnetenhaus mit der Ausschreibung beschäftigen. Der Senat hat mit der S-Bahn einen Verkehrsvertrag abgeschlossen, der auch die Höhe der Zuschüsse für den Betrieb durch das Land regelt. Derzeit erhält die S-Bahn etwa 225 Millionen Euro pro Jahr, im Jahr 2010 werden es 236 Millionen Euro sein. Die Zahlung soll eigentlich den Verlust ausgleichen, der entsteht, weil …
Von Montag an sollen Autos auf der Leipziger Straße in Mitte nur dann ohne Ampelstopp fahren können, wenn sie nicht schneller als mit Tempo 30 unterwegs sind. Die Schaltintervalle der Lichtsignalanlagen werden um 9 Uhr entsprechend geändert, teilte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung mit. Zudem werden an sechs Stellen Schilder aufgestellt, die auf die neue Regelung hinweisen. Die Ampeln zwischen Spittelmarkt und Potsdamer Platz sind bislang so geschaltet, dass mit einer Geschwindigkeit von 50 Kilometern pro Stunde durchgefahren werden kann. Die sogenannte „grüne Welle“ rollte wegen der hohen Verkehrsbelastung der wichtigen Ost-West-Tangente allerdings schon in der Vergangenheit selten. Mit der Tempo-30-Schaltung der Ampeln will die Verkehrsbehörde prüfen, ob sich so die Zahl der Staus und damit …