Statt der versprochenen Strukturreform beschließt der Senat für die Berliner Bahn- und Busfahrgäste wieder nur eine Tariferhöhung. „Wir haben uns heute in offener Atmosphäre mit dem VBB, der S-Bahn, DB-Regio und der BVG über die Tarifstruktur des ÖPNV in Berlin und Brandenburg ausgetauscht. Unter den Teilnehmern konnte Einigkeit erzielt werden, dass wir in Berlin und Brandenburg eine Tarifstruktur benötigen, mit der es gelingt, mehr Fahrgäste für den ÖPNV zu gewinnen und stabile Kundenbeziehungen aufzubauen. Die derzeitige Tarifstruktur wird in den nächsten Monaten von den Verkehrsbetrieben, den beiden Bundesländern und dem VBB überarbeitet“, erklärte Berlins Senatorin für Stadtentwicklung Ingeborg Junge-Reyer am 9. Oktober 2006. Und weiter: „Eine nahvollziehbare transparente Tarifstruktur, die bis zum Jahr 2010 angelegt sein sollte, muss durch Verlässlichkeit und Verbindlichkeit den Kunden gegenüber dauerhaft Fahrgastverluste verhindern.“ Der heutige Senatsbeschluss bleibt hinter diesen richtigen und wichtigen Zielen weit zurück. • Es gibt keine strukturellen Änderungen, damit die Tarife einfacher und verständlicher werden. Wo bleibt z.B. die Umsteigemöglichkeit beim Kurzstreckenfahrschein für Straßenbahn- und Busfahrgäste? • Es gibt keine Anreize für Gelegenheitsfahrgäste wie z.B. Senioren. Warum ist die 10-Uhr-Karte in Berlin so überdurchschnittlich teuer? Warum kann sie nicht im Abo gekauft werden? Warum gilt sie erst ab 10 Uhr und nicht wie andernorts ab 9 Uhr? • Es gibt keine Bindung der Stammkunden. Im Gegenteil, sie werden wieder überproportional zur Kasse gebeten. Man muss in Berlin immer öfter im Monat fahren, damit sich der Kauf einer Monatskarte überhaupt noch lohnt. Einzige positive Änderung ist die Wiedereinführung der Mehrfahrtenkarte. Das ist viel zu wenig für eine Stadt, in der die Tarife für Bahn und Bus fast in allen Bereichen zu den höchsten in Deutschland gehören und die Einkommen der Menschen weit unter denen anderer Großstädte wie Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Stuttgart und München liegen (Pressemeldung Berliner Fahrgastverband IGEB e.V., 05.12.07).
Kleinere Änderungen – einige Betreiberwechsel im Regionalverkehr – einzelne Behinderungen im Zugverkehr wegen Baustellen
Zukünftig werden die Linien RE 2 und RE 7 am Ostbahnhof so verknüpft, dass man problemlos vom Westen kommend in Richtung Flughafen Schönefeld umsteigen kann. Aus Südosten wird die Fahrt nach Spandau und ins Havelland erleichtert.
Auf der Strecke Berlin-Wannsee – Jüterbog (neu: Linie MR 33) gibt es einen Betreiberwechsel: Zukünftig wird sie von der Ostseeland Verkehr GmbH (OLA) unter dem Produktnamen „Märkische Regiobahn“ bedient. Die Züge halten nun auch auf allen Zwischenhalten.
Auch Besucher des Kurorts Bad Saarow fahren zukünftig zwischen Fürstenwalde und Bad Saarow mit einem neuen Anbieter: Hier fährt jetzt die Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft (ODEG). Die Linienbezeichnung ändert sich in OE 35.
Auf der S-Bahn-Linie S1 soll im ersten Halbjahr 2008 der neue S-Bahnhof Julius-Leber-Brücke (noch bekannt als „Kolonnenstraße“) in Betrieb gehen.
Im Busverkehr wird die Linie M85 von S Lichterfelde Süd bis zum Hauptbahnhof verlängert. Ab Potsdamer Platz übernimmt die Linie M85 die Linienführung des M41. Diese Linie fährt dann direkt durch den Tiergartentunnel zum Hauptbahnhof. Offen ist, ob diese Änderung schon zum 9. Dezember oder erst einige Tage später greift.
Alle Änderungen für Berlin und Brandenburg zum Fahrplanwechsel sowie die aktuellen Fahrpläne und Liniennetze gibt es auch im Internet auf der VBB-Homepage www.vbbonline.de.
Die Änderungen im Detail
Bahnregionalverkehr RE 1 Magdeburg Hbf – Berlin – Frankfurt (Oder) – Eisenhüttenstadt
Wegen Bauarbeiten im Magdeburger Hauptbahnhof wird der RE 1 ab 25. Mai 2008 bis Magdeburg-Buckau verlängert. Dort wird dann der Anschluss zum Fernverkehr in der Relation Leipzig – Magdeburg – Hannover hergestellt. Damit verbunden ist jedoch der zeitweise Ausfall des Verkehrshaltes der RE 1 in Magdeburg-Neustadt. Die längere Linienführung bis Magdeburg-Buckau verursacht ab dem 25. Mai 2008 keine Fahrplanänderungen in Berlin und Brandenburg. Die Fahrplanzeiten in den beiden Ländern bleiben über die komplette Fahrplanperiode gleich.
RE 2 Rathenow – Berlin Stadtbahn – Cottbus Zwischen Berlin – Rathenow kommt es zu geringfügigen Änderungen der Fahrplanzeiten. Auf der Berliner Stadtbahn wird die Linie neu in Richtung Ostbahnhof vor der Linie RE 7 verkehren, so dass eine Umsteigemöglichkeit von der RE 2 zur RE 7 zum Flughafen Berlin-Schönefeld besteht. In der Gegenrichtung verkehrt die RE 2 nach der Linie RE 7. So sind auch in der Gegenrichtung die Anschlüsse aus Richtung Flughafen in Richtung Berlin-Spandau gegeben. Aufgrund der geplanten Streckensperrung zwischen Lübbenau und Cottbus wird der RE ab dem 15. Juni 2008 umgeleitet und verkehrt über Calau nach Cottbus. Die Fahrzeit verlängert sich um bis zu 10 min. Trotz dieser Fahrzeitverlängerung werden weiterhin die Anschlüsse z.B. zur RE 11 und zur RB 46 erreicht, ohne dass diese Fahrpläne unterjährig geändert werden müssen. Damit erhält die Linie RE 2 für die Fahrplanperiode 2008 zwei Fahrplanabschnitte, nämlich 9. Dezember 2007 bis 14. Juni 2008 sowie 15. Juni bis 13. Dezember 2008. Die Umleitung über Calau hat keine Auswirkungen auf die Fahrplanzeiten zwischen Rathenow und Lübbenau, so dass hier die Abfahrtszeiten über beide Fahrplanabschnitte konstant bleiben. Seite 3 von 11 RE 4 Wismar/Wittenberge – Berlin Hbf (tief) – Ludwigsfelde – (Jüterbog)
Das Angebot der Linie RE 4 wird beibehalten. Der letzte Zug ab Wittenberge Richtung Berlin verkehrt ca. 15 min früher, bereits um 22.49 Uhr.
RE 5 Rostock/Stralsund – Berlin Hbf (tief) – Lutherstadt Wittenberg/ Falkenberg (Elster) Nach Ende der Bauarbeiten zwischen Löwenberg und Gransee wird der RE 5 wieder zweistündlich in Löwenberg halten. In Oranienburg besteht weiterhin der Korrespondenzhalt zur und von der Linie RB 12. Im Spätverkehr, wenn die RE 4 nicht mehr verkehrt, werden zusätzliche Verkehrshalte in Großbeeren und Teltow eingerichtet.
RE 6 Berlin-Spandau – Neuruppin – Wittstock – Wittenberge Der letzte Zug ab Berlin-Spandau verkehrt ca. 8 min später und erhält somit noch Anschluss vom ICE 592 aus Frankfurt/Main. Die am Wochenende in Neuruppin endenden Züge aus Richtung Berlin (zweistündlich) verkehren neu nun bis Neuruppin West. Im weiteren Verlauf der Strecke verzögern sich die Bauarbeiten zwischen Wittstock und Pritzwalk voraussichtlich bis zum 27. Februar 2008.
RE 7 Dessau – Berlin Stadtbahn – Berlin-Schönefeld Flughafen – Wünsdorf Auf dieser Linie ändern sich im gesamten Verlauf die Abfahrtszeiten. Im Einzelnen: • Spätere Abfahrt in Dessau zur Minute 18, dadurch auch Anschluss aus Richtung Bitterfeld • Kürzere Standzeit in Belzig • Fahrlagentausch mit der RE 2 auf der Stadtbahn, dadurch Anschluss von RE 2 zur RE 7 Richtung Schönefeld, (Gegenrichtung analog, s. o.) • Anschluss von RB 10 in Charlotteburg auf die Stadtbahn Seite 4 von 11 • in Wünsdorf keine Kurzwende mehr (Ankunft Minute 9, Abfahrt Minute 52) • frühere Ankunft in Dessau zur Minute 43 • in Sachsen-Anhalt entfällt der Halt in Meinsdorf
RB 10 Nauen – Berlin-Spandau – Berlin-Charlottenburg Das Fahrplanangebot bleibt unverändert. Neu erhält die Linie in Berlin- Charlottenburg (HVZ) teilweise Anschluss zur RE 7 in und aus Richtung Wünsdorf-Waldstadt.
RB 12 Berlin-Lichtenberg – Löwenberg – Templin Diese Linie wird wie im Fahrplan 2007 abwechselnd sowohl von der DB Regio als auch von der Prignitzer Eisenbahn GmbH (PEG) betrieben. In Oranienburg besteht weiterhin der Korrespondenzhalt zur und von der Linie RE 5.
RB 14 Senftenberg – Berlin-Schönefeld Flughafen – Stadtbahn – Nauen Zunächst keine Änderung, allerdings haben die ab dem 15. Juni 2008 geltende Streckensperrung Lübbenau – Cottbus und die daraus resultierende Umleitung der Linie RE 2 über Calau (NL) Auswirkungen auf das Fahrplankonzept der RB 14. Bis auf wenige Ausnahmen verkehrt dann die RB 14 nicht im Abschnitt Lübbenau – Calau. Zwischen Calau und Senftenberg verkehrt die RB 14 so, dass in Calau Anschluss von und zur Linie RE 2 besteht.
RB 22 Berlin-Schönefeld Flughafen – Michendorf – Potsdam Hbf Das Fahrplanangebot bleibt gleich. Neu werden die Halte in Caputh- Schwielowsee, Caputh-Geltow und Potsdam-Pirschheide als Bedarfshalte eingerichtet.
Seite 5 von 11 OE 25 Berlin-Lichtenberg – Werneuchen Es entfällt die erste Zugfahrt an Samstagen von Berlin-Lichtenberg nach Werneuchen. Dafür verkehrt die letzte Abfahrt von Berlin-Lichtenberg nach Werneuchen um 22.27 Uhr ab Lichtenberg.
MR 33 Berlin-Wannsee – Beelitz Stadt – Treuenbrietzen Die Linie heißt nun MR 33 und wird von der OLA Ostseelandverkehr GmbH unter dem Namen Märkische Regiobahn betrieben. Das Fahrplanangebot wurde überarbeitet, da die Streckengeschwindigkeit zwischen Jüterbog und Beelitz Stadt heraufgesetzt wurde. Die Zwischenhalte Wilhelmshorst, Potsdam-Rehbrücke und Potsdam Medienstadt Babelsberg werden wieder von allen Zügen bedient. Zwischen Michendorf und Berlin-Wannsee wird gemeinsam mit der RE 7 wieder ein ungefährer 30 min Takt angeboten. Die Verdichterzüge an Samstagen zwischen Beelitz Stadt und Berlin-Wannsee haben unterschiedliche Abfahrtszeiten. Vormittags verkehren die Züge in Richtung Berlin- Wannsee mit Anschluss zur RE 1. In der Gegenrichtung wird der Anschluss zur RE 7 gewährleistet. Am Nachmittag erfolgt der Anschluss in Wannsee von der RE 1 zur RM 33.
OE 35 Fürstenwalde (Spree) – Beeskow Die Linie heißt neu OE 35. Ab dem 9. Dezember 2007 verkehrt hier die ODEG, bereits bekannt durch den Betrieb auf den Linien OE 25, 36, 60 und 63. Der Schienenersatzverkehr zwischen Fürstenwalde (Spree) – Bad-Saarow – Beeskow entfällt. Dafür werden Alternativverbindungen in das regionale Busangebot integriert.
RB 54 (Berlin-Lichtenberg – Berlin-Gesundbrunnen – Oranienburg) – Löwenberg – Rheinsberg Wegen Baumaßnahmen besteht voraussichtlich bis Ende April 2008 kein Zugangebot nach Rheinsberg. Danach wird diese Linie mit einem geänderten Konzept bedient. Hierzu sind die Planungen jedoch noch nicht endgültig abgeschlossen. Zwischen dem 9. Dezember 2007 und Ende Seite 6 von 11 April 2008 wird ein Schienenersatzverkehr zwischen Gransee und Rheinsberg eingerichtet.
OE 63 Joachimsthal – Britz – Eberswalde Das Fahrplanangebot bleibt praktisch gleich. Es gibt einige durchgehende Zugverbindungen von Joachimsthal bis Berlin-Lichtenberg und in der Gegenrichtung durch das Vereinigen von Zügen der Linien OE 60 und OE 63 zwischen Eberswalde und Berlin. Am Sonntag fährt ein zusätzliches Zugpaar.
LB 65 Cottbus – Spremberg – Görlitz – Zittau Das Fahrplanangebot bleibt bestehen. Die ab dem 15. Juni 2008 geltende Streckensperrung zwischen Lübbenau und Cottbus und die daher notwendige Umleitung der Linie RE 2 über Calau (NL) haben Auswirkungen auf das Fahrplankonzept der LB 65, da diese Linien in Cottbus unmittelbaren Anschluss besitzen. Die erforderlichen Fahrplanänderungen zur Anschlusssicherung müssen noch im Detail geprüft und erarbeitet werden. Das genaue Fahrplankonzept der LB 65 ab dem 15. Juni 2008 steht daher noch nicht endgültig fest.
Bahnfernverkehr1 IC-Linie 56: Abschnitt Cottbus – Berlin [– Norddeich Mole] hier: Zugpaar IC 2132/2131 Zunächst keine Änderungen. Aufgrund der geplanten Streckensperrung zwischen Lübbenau und Cottbus wird der IC 2132 bzw. 2131 analog der Linie RE 2 ab dem 15. Juni 2008 umgeleitet und verkehrt ebenfalls über Calau nach bzw. von Cottbus. Die Verkehrshalte Lübben und Lübbenau werden in dieser Zeit weiterhin bedient. Lediglich die Abfahrts- bzw. Ankunftszeit in Cottbus ändert sich. 1 Es werden die Fernverkehrsverbindungen aufgeführt, auf denen innerhalb der Länder Berlin und Brandenburg der VBB-Tarif bisher anerkannt worden ist (jedoch kein Verkauf von VBB-Fahrausweisen in den Zügen!). Eine endgültige Regelung über die weitere Anerkennung steht allerdings zum Zeitpunkt des Versendens dieser Presseinformation noch aus. Seite 7 von 11 IC Linie 99: Abschnitt Hamburg – Berlin – Forst [Wroclaw – Krakow] hier: Zugpaar EC 240/241 Zunächst keine Änderungen. Aufgrund der geplanten Streckensperrung zwischen Lübbenau und Cottbus wird der EC 240/241 ab dem 15. Juni 2008 umgeleitet und Fährt ohne Halt über die Dresdner Bahn nach Berlin Hbf (tief). Der EC 240 in Richtung Hamburg hält zusätzlich in Finsterwalde.
S-Bahn S1: Verschiebung der Fahrplanlage der Verdichterzüge Zehlendorf – Potsdamer Platz. Der neue S-Bahnhof Julius-Leber-Brücke wird voraussichtlich im 1. Halbjahr 2008 in Betrieb gehen.
S5: Drei Verdichterfahrten ab Mahlsdorf werden über Warschauer Straße hinaus bis Westkreuz verlängert, die Fahrt 5:51 Uhr ab Mahlsdorf entfällt.
S7: Die Abfahrtzeiten ab Savignyplatz bis Westkreuz verschieben sich um eine Minute.
Busse Auf insgesamt 27 Linien werden Haltestellennamen geändert!
M41 Sonnenallee/Baumschulenstraße – S+U Hauptbahnhof: Fährt ab „S Potsdamer Platz/Voßstraße“ ohne Zwischenhalt durch den Tiergartentunnel zum Hauptbahnhof. Den entfallenden Streckenabschnitt über das Regierungsviertel zum Hauptbahnhof übernimmt die Linie M85. Seite 8 von 11 M48 Zehlendorf, Busseallee – S+U Alexanderplatz: Die Verstärkerfahrten zwischen „S+U Rathaus Steglitz“ und „S Potsdamer Platz/Voßstraße“ übernimmt die verlängerte Linie M85.
M85 S Lichterfelde Süd – Hauptbahnhof: Wird ab „S+U Rathaus Steglitz“ zum Hauptbahnhof verlängert und verkehrt über Schloßstraße – Rheinstraße – Hauptstraße – Potsdamer Straße – S Potsdamer Platz/Voßstraße – Ebertstraße (Brandenburger Tor) – Scheidemannstraße (Reichstagsgebäude) – Bundeskanzleramt und ersetzt ab Potsdamer Platz den M41, der eine neue Linienführung durch den Tiergartentunnel erhält. Im Nachtverkehr (0.30 bis 4.30 Uhr, Samstag bis 5.30 Uhr, Sonntag bis 7 Uhr) fährt diese Linie nur zwischen S Lichterfelde Süd und S+U Rathaus Steglitz. Offen ist, ob diese Änderung schon zum 9. Dezember oder erst einige Tage später greift.
Bus 294 (Falkenberg –) Hohenschönhausen, Seehauser Straße – Gehrenseestr. ( – Hohenschönhausen, Marzahner Straße): Die Linie erhält eine neue Linienführung und verkehrt über Falkenberger Chaussee – Vincent-van-Gogh-Straße – Seehausener Straße – Pablo- Picasso-Straße – Gehrenseestraße – Wartenberger Straße – Hauptstraße – Konrad-Wolf-Straße – Gärtnerstraße – Marzahner Straße (inkl. Schleifenfahrt im Industriegebiet). Sie übernimmt Streckenabschnitte des 359ers, der verkürzt wird.
Bus 349 S Grunewald – U Theodor-Heuss-Platz (Mo-Fr): Statt als Ringlinie verkehrt die Linie nun vom S Grunewald über Schmetterlingsplatz – Eichkampstraße – Messedamm – Masurenallee – Theodor- Heuss-Platz – Reichsstraße bis U Theodor-Heuss-Platz und zurück. Statt wie bisher stündlich, gibt es nun alle 40 Minuten eine Fahrt.
Seite 9 von 11 Bus 359 Ringlinie: Falkenberg – Wartenberg – Hagenower Ring – Falkenberg (Mo-Sa): Die Linienführung wird verkürzt: Falkenberger Chaussee – Prendener Straße – Dorfstraße – Ernst-Barlach-Straße – Egon-Erwin-Kisch-Straße – Falkenberger Chaussee. Neue Endhaltestelle ist die Endhaltestelle der MetroTram M4 und M17 in Falkenberg. Den Streckenabschnitt zur Marzahner Straße übernimmt die Linie 294.
Bus 390 S Ahrensfelde – Ahrensfelde – Eiche – Mehrow – Ahrensfelde – S Ahrensfelde (Mo-Sa): Die Linie wird in Ahrensfelde neu über Lindenberger Straße – Bahnstraße – Ernst-Thälmann-Straße – Kirschenallee geführt. Es kommen zusätzliche Haltestellen hinzu. Diese heißen „Ahrensfelde, Kirschenallee“, „Ahrensfelde, Fasanenstraße“, „Ahrensfelde, Bahnstraße“ und „Ahrensfelde, Kirche“.
Ab dem 14. Januar 2008 treten im südlichen Umland folgende Änderungen in Kraft:
Bus 734 Die Linie übernimmt im Stundentakt die Anbindung der Siedlung Schönefeld an den S-Bahnhof (bislang durch die Linie 736).
Bus 735 Die neu eingerichtete Linie wird von Schönefeld über die Waßmannsdorfer Chaussee nach Waßmannsdorf und weiter nach Großziethen führen. Endpunkt wird die Haltestelle Stuthirtenweg an der Stadtgrenze sein. Abweichende Linienführungen zur Sicherstellung des Schülerverkehrs nach Schönefeld und Mahlow (via Selchow) sind zu beachten.
Seite 10 von 11 Bus 736 Die Linie wird stündlich zwischen U Johannisthaler Chaussee und U Rudow über Großziethen verkehren. Damit besteht wieder eine Verbindung Großziethens zum U-Bahnhof Rudow.
Berlins Stadtentwicklungssenatorin Junge-Reyer und die Verkehrsunternehmen haben sich nach Tagesspiegel-Informationen auf ein Tarifkonzept für 2008 geeinigt. Die 1997 abgeschaffte Sammelkarte wird wieder eingeführt. Monats- und Jahresfahrkarten werden teurer. Für Fahrten mit Bahnen und Bussen gibt es bald wieder Sammelkarten zu ermäßigten Preisen. Und wer einen Einzelfahrschein kauft, soll nach der nächsten Tarif-„Anpassung“, voraussichtlich im April 2008, auch nicht mehr bezahlen müssen als heute. Allerdings werden Rückfahrten deshalb auch weiter nicht erlaubt sein. Monats- und Jahreskarten steigen „moderat“; pro Monat sollen hier die Preise höchstens um zwei Euro steigen. Bei der Tariferhöhung zum 1. April 2007 stieg der Preis für eine Monatskarte AB um drei Euro. Auf das neue Tarifkonzept haben sich nach …
Die Berliner Verkehrsbetriebe hoffen durch die Einführung der Umweltzone auf einen Zuwachs an Fahrgästen. Mit einer ungewöhnlichen Aktion machen sie Werbung in eigener Sache. Durch die Aktion erhofft man sich wichtige Hinweise für das künftige Marketing. Am 1. Januar 2008 wird die City innerhalb des S-Bahn-Rings zur Umweltzone. Für Autofahrer ein guter Grund, auf die öffentlichen Verkehrsmittel umzusteigen, so hoffen die Berliner Verkehrsbetriebe und machen mit einer ungewöhnlichen Aktion Werbung in eigener Sache. 250 Autofahrer können vom 28. Januar an kostenlos für drei Wochen Busse und Bahnen der BVG nutzen. Durch die Erfahrungen der „Testfahrer“ erhoffen sich die Verkehrsbetriebe wichtige …
Sarrazin: BVG kassiert für jeden Fahrgast nur 57 Cent Peter Neumann
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben ihre Bereitschaft bekräftigt, die Tarife zum 1. April 2008 gemeinsam mit der S-Bahn Berlin „moderat“ anzuheben. Dabei handelt es sich nach Informationen der Berliner Zeitung allerdings um einen Durchschnittswert. Während zum Beispiel Jahreskarten spürbar teurer werden sollen, bleiben die Preise für Schüler- und Geschwisterkarten möglicherweise unverändert. Am Donnerstag kommender Woche möchte der Aufsichtsrat des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB) die neuen Fahrpreise für beide Bundesländer beschließen. Auf den April-Termin drängen auch die Brandenburger …
Trotz eines Millionen-Zuschusses vom Senat wollen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) die Fahrpreise im nächsten Jahr anheben. Wie der Vorstandsvorsitzende Andreas Sturmowski am Dienstag nach dem Abschluss des Verkehrsvertrages mit dem Senat mitteilte, wird das Unternehmen einen entsprechenden Antrag in Kürze stellen. Wegen der Abstimmung im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg und der Genehmigung durch den Senat werde die Tarifanhebung voraussichtlich nicht vor dem 1. April stattfinden. In diesem Jahr waren die Fahrpreise ebenfalls am 1. April um durchschnittlich 2,6 Prozent gestiegen. Welche Fahrkarten teurer werden, wollte der BVG-Chef nicht mitteilen. Nach Informationen von WELT ONLINE müssen sich Abonnenten auf Preissteigerungen einstellen. Es werde sich aber um moderate Steigerungen handeln, hieß es aus Unternehmenskreisen. Die Planungen sollen zudem vorsehen, dass die Schüler- und Geschwisterkarten …
Schifffahrtsbehörde will mehr als tausend Bäume fällen Peter Neumann
Erst der Landwehrkanal in Kreuzberg, nun die Spree im Westen der Stadt: Mit seinen Wasserbauvorhaben macht sich der Bund in Berlin nicht beliebt. Das musste Thomas Menzel, Präsident der Wasser- und Schifffahrtsdirektion (WSD) Ost, gestern erneut erleben – diesmal im Umweltausschuss des Abgeordnetenhauses. Umweltsenatorin Katrin Lompscher (Linke) bekräftigte dort ihre „erheblichen Bedenken“ gegen den Plan, die Spree auf ihren letzten 4 673 Metern vor der Mündung in die Havel zu verbreitern und zu vertiefen. „Dieses Projekt ist viel zu groß und eine Verschwendung von 40 Millionen Euro Steuergeld“, bemängelte der SPD-Umweltpolitiker Daniel Buchholz. Zuvor hatte Manfred Krauß vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) skizziert, wie gravierend …
Schifffahrtsbehörde will mehr als tausend Bäume fällen Peter Neumann
Erst der Landwehrkanal in Kreuzberg, nun die Spree im Westen der Stadt: Mit seinen Wasserbauvorhaben macht sich der Bund in Berlin nicht beliebt. Das musste Thomas Menzel, Präsident der Wasser- und Schifffahrtsdirektion (WSD) Ost, gestern erneut erleben – diesmal im Umweltausschuss des Abgeordnetenhauses. Umweltsenatorin Katrin Lompscher (Linke) bekräftigte dort ihre „erheblichen Bedenken“ gegen den Plan, die Spree auf ihren letzten 4 673 Metern vor der Mündung in die Havel zu verbreitern und zu vertiefen. „Dieses Projekt ist viel zu groß und eine Verschwendung von 40 Millionen Euro Steuergeld“, bemängelte der SPD-Umweltpolitiker Daniel Buchholz. Zuvor hatte Manfred Krauß vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) skizziert, wie gravierend …
Regionalbahn: Auf Regionalstrecken in und um Berlin treten nach Angaben des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) einige Änderungen in Kraft. So sollen die stark frequentierten Linien RE2 und RE7 am Ostbahnhof besser verknüpft werden. Fahrgäste aus dem Westen sollen damit ohne längere Wartezeiten weiter zum Flughafen Schönefeld fahren können. Aus Südosten wird zugleich die Fahrt in Richtung Spandau und in das Havelland erleichtert. Neue Betreiber: Zudem gibt es auf zwei Strecken neue Betreiber. So fährt die Märkische Regiobahn (MR33) der Ostseeland Verkehr GmbH (OLA) künftig von Berlin-Wannsee nach Jüterbog. Die Züge halten dann auch an allen Zwischenstationen. Die Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft (ODEG) betreibt nach dem Fahrplanwechsel die Strecke von Fürstenwalde nach Bad Saarow als Linie OE35. S-Bahn: Im ersten Halbjahr 2008 soll auf der Linie S1 der …
Weil schon ein großer Teil der Flotte zerstört worden ist, prüft die Bahn-Tochter nun Konsequenzen Peter Neumann und Lutz Schnedelbach
Nach den jüngsten Anschlägen auf Fahrzeuge der Deutschen Bahn (DB) denkt das Unternehmen über Konsequenzen nach. Seit Mitte Dezember vergangenen Jahres sind in Berlin schon 16 Autos von DB Carsharing, die von umweltbewussten Kunden gemeinschaftlich genutzt werden, in Flammen aufgegangen. Möglicherweise müssen Fahrzeug-Standorte, an denen sich Anschläge häufen, aufgegeben werden, sagte ein Mitarbeiter. Es habe auch Überlegungen gegeben, sich im schlimmsten Fall aus Berlin zurückzuziehen. Gestern Nachmittag teilte dann ein Bahn-Sprecher mit: „Die Anschläge richten sich gegen ein ökologisches und umweltschonendes Mobilitätsangebot. Doch wir halten es trotzdem aufrecht.“ Seit Jahresbeginn sind in Berlin auf 101 Autos Brandanschläge verübt worden, 2006 waren es 36. In der Nacht zu Dienstag brannten gleich …