allg.: Nahverkehr drohen Kürzungen, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Brandenburg-VBB-Nahverkehr;art128,2487193

Dem Nahverkehr auf der Schiene drohen im nächsten Jahr weitere Einschränkungen. Nachdem die Bahn angekündigt hat, die sogenannten Trassenpreise um 3,8 Prozent zu erhöhen, schließt der Chef des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB), weitere Kürzungen im Angebot nicht aus.
Potsdam/Berlin – Allein in Brandenburg und Berlin werde der Nahverkehr auf der Schiene nach dem Preissprung bei der Bahn um 9,3 Millionen Euro teurer. VBB-Chef Hans-Werner Franz hat jetzt in einem Brief die Bundestagsabgeordneten aus der Region aufgefordert, den „Selbstbedienungsladen“ der Bahn zu verhindern.
Der Bereich Netz der Bahn verlangt für das Befahren der Gleise Gebühren …

U-Bahn: Doch kein Stararchitekt für die U5, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
U-Bahn-BVG;art270,2438191

Schlicht ist Trumpf – und kostensparend: Bei den drei Bahnhöfen, die auf der U 5 noch gebaut werden, will die BVG doch keinen Stararchitekten hinzuziehen. In der Planung sah das alles noch ganz anders aus.
Welch ein Abstieg: Großzügig sollten die neuen U-Bahnhöfe auf der U 5 zwischen Alexanderplatz und Hauptbahnhof werden – jeweils mit der „individuellen Handschrift“ eines Stararchitekten. Berlin wollte hier mit einer neuen U-Bahn-Architektur auch im Untergrund glänzen. In den aktuellen Plänen ist davon aber nichts mehr zu erkennen. Im Gegenteil. Um Kosten zu sparen, sollen die drei noch zu bauenden Bahnhöfe eine schlichte Architektur bekommen. Dabei hätten großzügig gestaltete Stationen nicht nur eine repräsentative Funktion. Oft verhindern sie auch Vandalismus.
1995 war noch anderes geplant: „Bei einem Verkehrsbauwerk in derart …

Schiffsverkehr: Verkehrsprojekt Deutsche Einheit 17, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11088361/
61009/Verkehrsprojekt_Deutsche_Einheit.html

Das Projekt 17 beinhaltet den Ausbau der einzigen mitteleuropäischen Ost-West-Wasserstraßenverbindung zwischen Hannover und Berlin auf einer Gesamtlänge von rund 260 Kilometern. Ein Teilabschnitt davon ist der Elbe-Havel-Kanal, zu dem unter anderem die Schleuse Wusterwitz gehört. Dort wurden in diesem Jahr Schiffe mit einer Gesamtladung von rund 3,5 Millionen Tonnen durchgeschleust – Tendenz steigend.
Der Ausbau hat zum Ziel, den Wasserweg für den wirtschaftlichen Einsatz moderner Binnenschiffe von 110 Metern Länge und Schubverbänden bis zu 185 Meter Länge zu vertiefen und teilweise auch zu verbreitern. Am neuen Anleger bei Wusterwitz können Schiffe …

U-Bahn: Unsere U-Bahn soll schöner werden, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/709138.html

Die BVG saniert in den kommenden Jahren mehr als 30 Stationen
Peter Neumann

In schönen U-Bahn-Stationen gibt es weniger Graffiti und Vandalismus. Deshalb wollen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) bis 2020 weitere 30 bis 40 Bahnhöfe sanieren, kündigte Uwe Kutscher, Chef der U-Bahn-Bauabteilung, gestern an. Während dieses Zeitraums werden auch neue Stationen entstehen – entlang der Verlängerung der U-Bahn-Linie 5 in Mitte. Allerdings sollen sie deutlich schlichter ausfallen als zunächst geplant. So will die BVG zum Beispiel den Entwurf von Lord Norman Foster für den Bahnhof Berliner Rathaus nicht realisieren – zu aufwendig und zu teuer.
Das älteste U-Bahn-System im Land zu pflegen, ist eine Daueraufgabe mit vielen Überraschungen. Kürzlich ordnete die Technische Aufsichtsbehörde an, dass …

allg.: Mehdorn attackiert Berliner Senat, aus Berliner Zeitung

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print/wirtschaft/709088.html

Bahnchef kritisiert Haltung zur Privatisierung und stellt Hauptquartier in Frage
Peter Kirnich

BERLIN. Bahnchef Hartmut Mehdorn hat den Berliner rot-roten Senat gestern scharf kritisiert: „Der Senat bekämpft die Bahn mit allen Mitteln, die er hat“, sagte Mehdorn auf einer Veranstaltung der Berliner Industrie- und Handelskammer. „Der Umgang des Senats mit der Bahn könnte dazu führen, dass der größte verbliebene Arbeitgeber in Berlin künftig nicht mehr so wie bisher existieren könnte.“

Der Bahnchef bezog sich damit auf die Pläne vor allem in den Reihen der SPD, die geplante Privatisierung der Bahn als integrierten Konzern zu kippen. Die SPD will, dass das Schienennetz komplett in der Hand des Bundes bleibt. Diese Position wird auch aktiv von Berlins Finanzsenator …

Regionalverkehr: Wechsel auf den Schienen, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11086794/61939/
Wechsel_auf_den_Schienen_Verkehr_Privatbahn_faehrt_auf.html

Verkehr Privatbahn fährt auf der Strecke von Jüterbog nach Berlin-Wannsee

JÜTERBOG – Seit Montag verkehrt die Märkische Regiobahn auf der Strecke von Berlin-Wannsee bis nach Jüterbog im Zweistundentakt. Sie bedient wieder Bahnhöfe wie Potsdam- Medienstadt oder Rehbrücke.
Ein wenig sitzt es sich wie in einer Panoramabahn. Die Fenster in einigen Bereichen des Zuges reichen an den blauen Sitzen vorbei bis zum Boden hinab und geben den gesamten Blick auf die Landschaft frei. „Märkische Regiobahn“ lautet der Name der neuen Linie, die seit Montag auf der Strecke zwischen Jüterbog und Berlin- Wannsee verkehrt.
Ob man dort die ganz normalen …

Tarife: Hinter der Zonengrenze, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Brandenburg-VBB-BVG-Tariferhoehung;art128,2436128

Klaus Kurpjuweit ärgert sich über den Preisanstieg für S-Bahn-Fahrten nach Schönefeld. Der Berliner Vorort gehört ab April zur teureren C- Zone, damit steigt der Fahrpreis um 70 Cent. Abzocke oder gerechtfertigt?
Gleich um 33,3 Prozent teurer wird im nächsten April eine Fahrt aus der Berliner Innenstadt zum Flughafen Schönefeld. Der Flughafen liegt dann wieder im Tarifgebiet C, weshalb ein ABC-Fahrschein erforderlich ist. Und der kostet nach der beschlossenen Tariferhöhung dann 2,80 Euro. Heute reicht noch ein AB-Ticket zum Preis von 2,10 Euro, denn bisher zählte Schönefeld sowohl zum Tarifgebiet B als auch zu C. Ein Einzelfall im Netz des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB). Damit sollte deutlich gemacht werden, dass Schönefeld zwar …

Tarife: Deutsche Bahn: Für 29 Euro mit dem Tchibo Ticket einmal durch ganz Deutschland

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Mit dem ICE quer durchs Land – ab dem 14. Dezember bietet Tchibo in einer exklusiven Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn 500.000 Fahrscheinhefte mit jeweils zwei einfachen Fahrten je 29 Euro für zusammen 58 Euro an. Enthalten ist außerdem ein Fünf-Euro-Gutschein, der beim Kauf einer BahnCard eingelöst werden kann.
Der Kunde kann vom 1. Januar bis zum 31. März an allen Tagen – außer freitags – völlig flexibel und spontan reisen. Er trägt seinen Namen und die Strecke ein und notiert gegebenenfalls, wie viele eigene Kinder oder Enkel kostenlos mitfahren sollen.
„Mit dem Tchibo-Ticket wollen wir vor allem Familien für die Bahn gewinnen. Denn wir sind preiswerter und komfortabler als das Auto“, so Nikolaus Breuel, Vorstandsvorsitzender der DB Fernverkehr AG.
Prof. Klaus Peter Nebel, Konzernsprecher Tchibo: „Mit dem Kaufen wird man sich beeilen müssen, sonst ist der Zug abgefahren.“
Die Tickets gelten für eine beliebig weite Strecke innerhalb Deutschlands in der 2. Klasse. Sie werden vom 14. bis 20. Dezember in allen 1.000 Tchibo-Filialen und unter www.tchibo.de verkauft, solange der Vorrat reicht. Besitzer einer PrivatCard von Tchibo können sie bereits ab dem 7. Dezember erwerben. Eine Person kann maximal fünf Fahrscheinhefte kaufen.
Fahrtunterbrechungen sind erlaubt, so dass die Reise nach einer Kaffeepause fortgesetzt werden kann. Ein Heft ist ein ideales Weihnachtsgeschenk, denn der Käufer kann es beliebig verschenken, da der Name noch kurz vor der Fahrt eingetragen werden kann (Pressemeldung Deutsche Bahn, 07.12.07).

Regionalverkehr: Brandenburg: DBV sieht Fahrplanwechsel in Potsdam mit gemischten Gefühlen

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Bedauerlich ist, dass für Bahnhalt in Marquardt wenigstens im Berufsverkehr kein Halbstundentakt realisiert wurde. Wie eine Veranstaltung des Bahnkunden-Verbandes im Herbst zeigte, besteht insbesondere für Berufspendler von und nach Potsdam nach wie vor der Wunsch nach einer Verdichtung des Zugangebotes. Aber gemeinsam mit den Bürgern vor Ort wird der Regionalverband am Thema dranbleiben.
Positiv ist, dass nun die Linie 33 (Wannsee — Jüterbog) zwischen Wannsee und Michendorf wieder im ungefähren 30 Minuten-Takt fährt und auch immer alle Unterwegshalte Medienstadt Babelsberg, Rehbrücke und Wilhelmshorst bedient. Die auf der Strecke stattgefundenen Bauarbeiten sind nun mit einem Jahr Verspätung endlich abgeschlossen worden. Wir hoffen, dass nun auf lange Zeit sowohl die Linie an sich als auch der Takt nicht zur Disposition gestellt wird.
Gleichfalls positiv ist die Einbindung der Landeshauptstadt Potsdam in das Netz des City-Night-Line durch den Nachtzug „Pluto“ von bzw. nach München. Nur schade, dass der Potsdamer Oberbürgermeister Jakobs (SPD) unseren Vorstoß weder unterstützt hatte noch offenbar die Chancen dieser Fernverkehrsanbindung zur Stärkung Potsdams als Tourismusmagnet erkennt.
Negativ sehen wir im Fahrplan ab 9. Dezember 2007 die Streichung des Intercity in den Morgenstunden nach Leipzig. Mittlerweile ist der Potsdamer Hauptbahnhof durch das ständige Reduzieren der Fernverkehrsangebote zu einem überteuerten Regionalbahnhof geworden. Wir befürchten, dass der einzig verbliebene Intercity von und nach Norddeich auch in den nächsten Jahren mit der Führung über Potsdam „abgewickelt“ wird.
Grundsätzlich wird es ein Ärgernis bleiben, wenn auf vielen Stationen nicht über Zugverspätungen informiert wird. Durch die Informationspolitik der DB AG, Fahrgäste durch die Anwendung eines Stationspreissystems in zwei Klassen einzuteilen, werden insbesondere in ländlichen Räumen tagtäglich Fahrgäste verärgert. Wenn nur alle ein oder zwei Stunden ein Zug dort hält, hat der Fahrgast genau den gleichen Anspruch über eine Verspätung informiert zu werden, wie auf größeren Bahnhöfen. Hier erwarten wir von der Landesregierung und vom Verkehrsministerium, auch wenn von dort sofort wieder die eigene Unzuständigkeit reklamiert wird, einfach mehr Einsatz (Pressemeldung DBV-Regionalverband Potsdam-Mittelmark, 07.12.07).

Tarife: Berlin/Brandenburg: VBB-Aufsichtsrat beschließt neue Tarife

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Der Aufsichtsrat des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) hat am 06.12.07 neue Tarife für den ÖPNV in Berlin und Brandenburg beschlossen, die vom 1. April 2008 an gelten werden. Viele Tarifangebote bleiben stabil. Dies gilt für den Einzelfahrausweis und die Tageskarte in Berlin AB sowie in den kreisfreien Städten Brandenburg an der Havel, Cottbus und Frankfurt (Oder), in Potsdam für den Kurzstreckenfahrausweis, den Einzelfahrausweis und die Tageskarte. Berliner Schüler- und Geschwisterkarten behalten ebenfalls ihren bisherigen Preis.
Verbesserungen gibt es beim Ermäßigungstarif für Kinder bei Gelegenheitsfahrten. Der volle Fahrpreis wird nicht mehr ab 14, sondern erst ab 15 Jahren fällig. Neu ist eine 4-Fahrten-Karte für Berlin AB zum Preis von 8,00 Euro. Der Einstiegspreis für ÖPNV-Gelegenheitsnutzer wird so um ca. 5% verringert. Außerdem wird ein verbundweites Schülerferienticket für 29,00 Euro angeboten, das während der Sommerferien im gesamten Verbundgebiet bei allen Verkehrsunternehmen gelten wird. Aber auch im Alltag können Auszubildende und Schüler besonders günstig mit einer neuen verbundweiten Zusatzmonatskarte mobil sein.
Die VBB-Tarifprodukte steigen durchschnittlich moderat um 1,97 % (Berlin AB 1,58 %; Berlin ABC 1,96 %, Land Brandenburg ohne Berlin C 2,03 %). Die Preiserhöhung liegt damit deutlich unter der derzeitigen Inflationsrate von 3 % in Berlin und 3,1 % in Brandenburg.
Der Kurzstreckenfahrausweis für Berlin wird erstmalig seit dem Verbundstart um 0,10 Euro auf 1,30 Euro erhöht. In Brandenburg an der Havel, Cottbus und Frankfurt (Oder) werden die Kurzstreckenfahrausweise abgeschafft. Der Ort Schönefeld einschließlich Flughafen und Bahnhof gehören zukünftig in den Tarifteilbereich Berlin C.
Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg prüft weitere strukturelle Tarifmaßnahmen ab 2009. Dies wurde als Baustein des aktuellen Tarifvorschlags verbindlich vereinbart. Hierzu gehören unter anderem die Wiedereinführung der Rund- und Rückfahrtmöglichkeit in Berlin sowie die Einführung eines Senioren-Tickets.
VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz: „Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, die Tarifangebote nur moderat angleichen zu müssen. Besonders wichtig war uns, die Preise der Schülertickets im Land Berlin unangetastet zu lassen, um Familien mit Kindern nicht übermäßig zu belasten. Familienfreundlich ist auch die neue Regelung für den Ermäßigungstarif, der in Zukunft für Jugendliche bis einschließlich 14 Jahre gilt. Auch mit dem Schülerferienticket und der verbundweiten Zusatzmonatskarte für Auszubildende und Schüler, die beide in ganz Berlin und Brandenburg gelten, sprechen wir schwerpunktmäßig Kinder und Jugendliche an, die wir so an den ÖPNV binden wollen. Mit diesen und anderen neuen Angeboten, wie der 4-Fahrten-Karte für Berlin AB, ist der Einstieg in die Tarifstrukturreform für den Verbund gelungen. Wir werden sie weiter vorantreiben und mit den neuen Tarifangeboten auf den demographischen Wandel reagieren, zum Beispiel mit einem Tarifangebot für Senioren.“ (Pressemeldung VBB, 07.12.07).