allg.: Mehdorn attackiert Berliner Senat, aus Berliner Zeitung

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Bahnchef kritisiert Haltung zur Privatisierung und stellt Hauptquartier in Frage
Peter Kirnich

BERLIN. Bahnchef Hartmut Mehdorn hat den Berliner rot-roten Senat gestern scharf kritisiert: „Der Senat bekämpft die Bahn mit allen Mitteln, die er hat“, sagte Mehdorn auf einer Veranstaltung der Berliner Industrie- und Handelskammer. „Der Umgang des Senats mit der Bahn könnte dazu führen, dass der größte verbliebene Arbeitgeber in Berlin künftig nicht mehr so wie bisher existieren könnte.“

Der Bahnchef bezog sich damit auf die Pläne vor allem in den Reihen der SPD, die geplante Privatisierung der Bahn als integrierten Konzern zu kippen. Die SPD will, dass das Schienennetz komplett in der Hand des Bundes bleibt. Diese Position wird auch aktiv von Berlins Finanzsenator …

Regionalverkehr: Wechsel auf den Schienen, aus Märkische Allgemeine

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Wechsel_auf_den_Schienen_Verkehr_Privatbahn_faehrt_auf.html

Verkehr Privatbahn fährt auf der Strecke von Jüterbog nach Berlin-Wannsee

JÜTERBOG – Seit Montag verkehrt die Märkische Regiobahn auf der Strecke von Berlin-Wannsee bis nach Jüterbog im Zweistundentakt. Sie bedient wieder Bahnhöfe wie Potsdam- Medienstadt oder Rehbrücke.
Ein wenig sitzt es sich wie in einer Panoramabahn. Die Fenster in einigen Bereichen des Zuges reichen an den blauen Sitzen vorbei bis zum Boden hinab und geben den gesamten Blick auf die Landschaft frei. „Märkische Regiobahn“ lautet der Name der neuen Linie, die seit Montag auf der Strecke zwischen Jüterbog und Berlin- Wannsee verkehrt.
„Ob man dort die ganz normalen …

Tarife: Hinter der Zonengrenze, aus Der Tagesspiegel

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Brandenburg-VBB-BVG-Tariferhoehung;art128,2436128

Klaus Kurpjuweit ärgert sich über den Preisanstieg für S-Bahn-Fahrten nach Schönefeld. Der Berliner Vorort gehört ab April zur teureren C- Zone, damit steigt der Fahrpreis um 70 Cent. Abzocke oder gerechtfertigt?
Gleich um 33,3 Prozent teurer wird im nächsten April eine Fahrt aus der Berliner Innenstadt zum Flughafen Schönefeld. Der Flughafen liegt dann wieder im Tarifgebiet C, weshalb ein ABC-Fahrschein erforderlich ist. Und der kostet nach der beschlossenen Tariferhöhung dann 2,80 Euro. Heute reicht noch ein AB-Ticket zum Preis von 2,10 Euro, denn bisher zählte Schönefeld sowohl zum Tarifgebiet B als auch zu C. Ein Einzelfall im Netz des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB). Damit sollte deutlich gemacht werden, dass Schönefeld zwar …

Tarife: Deutsche Bahn: Für 29 Euro mit dem Tchibo Ticket einmal durch ganz Deutschland

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Mit dem ICE quer durchs Land – ab dem 14. Dezember bietet Tchibo in einer exklusiven Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn 500.000 Fahrscheinhefte mit jeweils zwei einfachen Fahrten je 29 Euro für zusammen 58 Euro an. Enthalten ist außerdem ein Fünf-Euro-Gutschein, der beim Kauf einer BahnCard eingelöst werden kann.
Der Kunde kann vom 1. Januar bis zum 31. März an allen Tagen – außer freitags – völlig flexibel und spontan reisen. Er trägt seinen Namen und die Strecke ein und notiert gegebenenfalls, wie viele eigene Kinder oder Enkel kostenlos mitfahren sollen.
„Mit dem Tchibo-Ticket wollen wir vor allem Familien für die Bahn gewinnen. Denn wir sind preiswerter und komfortabler als das Auto“, so Nikolaus Breuel, Vorstandsvorsitzender der DB Fernverkehr AG.
Prof. Klaus Peter Nebel, Konzernsprecher Tchibo: „Mit dem Kaufen wird man sich beeilen müssen, sonst ist der Zug abgefahren.“
Die Tickets gelten für eine beliebig weite Strecke innerhalb Deutschlands in der 2. Klasse. Sie werden vom 14. bis 20. Dezember in allen 1.000 Tchibo-Filialen und unter www.tchibo.de verkauft, solange der Vorrat reicht. Besitzer einer PrivatCard von Tchibo können sie bereits ab dem 7. Dezember erwerben. Eine Person kann maximal fünf Fahrscheinhefte kaufen.
Fahrtunterbrechungen sind erlaubt, so dass die Reise nach einer Kaffeepause fortgesetzt werden kann. Ein Heft ist ein ideales Weihnachtsgeschenk, denn der Käufer kann es beliebig verschenken, da der Name noch kurz vor der Fahrt eingetragen werden kann (Pressemeldung Deutsche Bahn, 07.12.07).

Regionalverkehr: Brandenburg: DBV sieht Fahrplanwechsel in Potsdam mit gemischten Gefühlen

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Bedauerlich ist, dass für Bahnhalt in Marquardt wenigstens im Berufsverkehr kein Halbstundentakt realisiert wurde. Wie eine Veranstaltung des Bahnkunden-Verbandes im Herbst zeigte, besteht insbesondere für Berufspendler von und nach Potsdam nach wie vor der Wunsch nach einer Verdichtung des Zugangebotes. Aber gemeinsam mit den Bürgern vor Ort wird der Regionalverband am Thema dranbleiben.
Positiv ist, dass nun die Linie 33 (Wannsee — Jüterbog) zwischen Wannsee und Michendorf wieder im ungefähren 30 Minuten-Takt fährt und auch immer alle Unterwegshalte Medienstadt Babelsberg, Rehbrücke und Wilhelmshorst bedient. Die auf der Strecke stattgefundenen Bauarbeiten sind nun mit einem Jahr Verspätung endlich abgeschlossen worden. Wir hoffen, dass nun auf lange Zeit sowohl die Linie an sich als auch der Takt nicht zur Disposition gestellt wird.
Gleichfalls positiv ist die Einbindung der Landeshauptstadt Potsdam in das Netz des City-Night-Line durch den Nachtzug „Pluto“ von bzw. nach München. Nur schade, dass der Potsdamer Oberbürgermeister Jakobs (SPD) unseren Vorstoß weder unterstützt hatte noch offenbar die Chancen dieser Fernverkehrsanbindung zur Stärkung Potsdams als Tourismusmagnet erkennt.
Negativ sehen wir im Fahrplan ab 9. Dezember 2007 die Streichung des Intercity in den Morgenstunden nach Leipzig. Mittlerweile ist der Potsdamer Hauptbahnhof durch das ständige Reduzieren der Fernverkehrsangebote zu einem überteuerten Regionalbahnhof geworden. Wir befürchten, dass der einzig verbliebene Intercity von und nach Norddeich auch in den nächsten Jahren mit der Führung über Potsdam „abgewickelt“ wird.
Grundsätzlich wird es ein Ärgernis bleiben, wenn auf vielen Stationen nicht über Zugverspätungen informiert wird. Durch die Informationspolitik der DB AG, Fahrgäste durch die Anwendung eines Stationspreissystems in zwei Klassen einzuteilen, werden insbesondere in ländlichen Räumen tagtäglich Fahrgäste verärgert. Wenn nur alle ein oder zwei Stunden ein Zug dort hält, hat der Fahrgast genau den gleichen Anspruch über eine Verspätung informiert zu werden, wie auf größeren Bahnhöfen. Hier erwarten wir von der Landesregierung und vom Verkehrsministerium, auch wenn von dort sofort wieder die eigene Unzuständigkeit reklamiert wird, einfach mehr Einsatz (Pressemeldung DBV-Regionalverband Potsdam-Mittelmark, 07.12.07).

Tarife: Berlin/Brandenburg: VBB-Aufsichtsrat beschließt neue Tarife

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Der Aufsichtsrat des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) hat am 06.12.07 neue Tarife für den ÖPNV in Berlin und Brandenburg beschlossen, die vom 1. April 2008 an gelten werden. Viele Tarifangebote bleiben stabil. Dies gilt für den Einzelfahrausweis und die Tageskarte in Berlin AB sowie in den kreisfreien Städten Brandenburg an der Havel, Cottbus und Frankfurt (Oder), in Potsdam für den Kurzstreckenfahrausweis, den Einzelfahrausweis und die Tageskarte. Berliner Schüler- und Geschwisterkarten behalten ebenfalls ihren bisherigen Preis.
Verbesserungen gibt es beim Ermäßigungstarif für Kinder bei Gelegenheitsfahrten. Der volle Fahrpreis wird nicht mehr ab 14, sondern erst ab 15 Jahren fällig. Neu ist eine 4-Fahrten-Karte für Berlin AB zum Preis von 8,00 Euro. Der Einstiegspreis für ÖPNV-Gelegenheitsnutzer wird so um ca. 5% verringert. Außerdem wird ein verbundweites Schülerferienticket für 29,00 Euro angeboten, das während der Sommerferien im gesamten Verbundgebiet bei allen Verkehrsunternehmen gelten wird. Aber auch im Alltag können Auszubildende und Schüler besonders günstig mit einer neuen verbundweiten Zusatzmonatskarte mobil sein.
Die VBB-Tarifprodukte steigen durchschnittlich moderat um 1,97 % (Berlin AB 1,58 %; Berlin ABC 1,96 %, Land Brandenburg ohne Berlin C 2,03 %). Die Preiserhöhung liegt damit deutlich unter der derzeitigen Inflationsrate von 3 % in Berlin und 3,1 % in Brandenburg.
Der Kurzstreckenfahrausweis für Berlin wird erstmalig seit dem Verbundstart um 0,10 Euro auf 1,30 Euro erhöht. In Brandenburg an der Havel, Cottbus und Frankfurt (Oder) werden die Kurzstreckenfahrausweise abgeschafft. Der Ort Schönefeld einschließlich Flughafen und Bahnhof gehören zukünftig in den Tarifteilbereich Berlin C.
Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg prüft weitere strukturelle Tarifmaßnahmen ab 2009. Dies wurde als Baustein des aktuellen Tarifvorschlags verbindlich vereinbart. Hierzu gehören unter anderem die Wiedereinführung der Rund- und Rückfahrtmöglichkeit in Berlin sowie die Einführung eines Senioren-Tickets.
VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz: „Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, die Tarifangebote nur moderat angleichen zu müssen. Besonders wichtig war uns, die Preise der Schülertickets im Land Berlin unangetastet zu lassen, um Familien mit Kindern nicht übermäßig zu belasten. Familienfreundlich ist auch die neue Regelung für den Ermäßigungstarif, der in Zukunft für Jugendliche bis einschließlich 14 Jahre gilt. Auch mit dem Schülerferienticket und der verbundweiten Zusatzmonatskarte für Auszubildende und Schüler, die beide in ganz Berlin und Brandenburg gelten, sprechen wir schwerpunktmäßig Kinder und Jugendliche an, die wir so an den ÖPNV binden wollen. Mit diesen und anderen neuen Angeboten, wie der 4-Fahrten-Karte für Berlin AB, ist der Einstieg in die Tarifstrukturreform für den Verbund gelungen. Wir werden sie weiter vorantreiben und mit den neuen Tarifangeboten auf den demographischen Wandel reagieren, zum Beispiel mit einem Tarifangebot für Senioren.“ (Pressemeldung VBB, 07.12.07).

Regionalverkehr: Märkische Regionalbahn befördert ab Sonntag die Passagiere von Jüterbog nach Berlin-Wannsee, aus Märkische Allgemeine

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MITTELMARK – Der Fahrplanwechsel bei Bahnen und Bussen in der Region rückt näher. Das private Unternehmen Veolia Verkehr GmbH übernimmt den Betrieb der bisherigen Regionalbahnlinie 33.
Mit dem 9. Dezember wird sich insbesondere auf der Strecke der Regionalbahn 33 von Jüterbog über Beelitz, Michendorf, Wilhelmshorst, Rehbrücke bis nach Berlin-Wannsee einiges tun. Wie berichtet und vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) bestätigt, hatte sich das Verkehrsunternehmen Veolia Verkehr GmbH mit Sitz in Berlin sich bei der Ausschreibung der Strecke unter anderem gegen die Deutsche Bahn durchgesetzt. „Wir mussten dann den Betriebsstart innerhalb von …

Tarife: VBB-Tarif wird weiterhin in Fernzügen anerkannt, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
477b299fcd41581dc12573b70053ef88?
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Die Gültigkeit im Verbundgebiet kommt vor allem Fernpendlern zu Gute

Der VBB-Tarif gilt bei Bahnfahrten nicht nur im Regionalverkehr, sondern im Verbundgebiet auch auf vielen Verbindungen von InterCity- (IC), EuroCity- (EC) und D-Zügen, nicht jedoch im ICE. Deutsche Bahn AG, VBB und die Länder Berlin und Brandenburg einigten sich auf eine Fortsetzung der bisherigen Praxis. Die Tarifanerkennung ist damit auch für einige Fernpendler von Interesse.

Die Regelung gilt für folgende Strecken des Fernverkehrs:
– Berlin–Eberswalde–Prenzlau
– Berlin–Eberswalde–Szczecin
– Potsdam–Berlin–Cottbus– Forst (Lausitz)

Mobilitätseingeschränkte Reisende mit Schwerbehindertenausweis und …

Tarife: Stammkunden der BVG sollen mehr zahlen, aus Die Welt

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Stammkunden_der_BVG_sollen_mehr_zahlen.html

Der Aufsichtsrat des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) beschließt heute die „Tarifanpassung 2008″. Damit sollen die Fahrpreise ab 1. April um knapp zwei Prozent steigen. Überdurchschnittlich teurer werden die Tickets jedoch voraussichtlich für die Inhaber von Monats- und Jahreskarten.
Um knapp zwei Prozent steigen die Preise Fahrpreise im öffentlichen Nahverkehr Berlins ab 1. April. Überdurchschnittlich werden sich jedoch voraussichtlich die Kosten für die Inhaber von Monats- und Jahreskarten erhöhen. Stammkunden von BVG und S-Bahn sollen im Schnitt etwa drei Prozent mehr bezahlen. So soll die Jahreskarte ABC künftig 830 statt 805 Euro kosten.
Teurer werden sollen aber auch die Einzeltickets für die …

Regionalverkehr: Brandenburg: Fürstenwalde – Beeskow ist zu 85 % bezahlt, aber nur zu 38 % gebaut

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Unglaubliches hat der kürzlich veröffentlichte Jahresbericht 2007 des Landesrechnungshofes Brandenburg zu Tage gefördert. Bekanntlich sind von der einstmals 32,5 km langen Eisenbahnstrecke von Fürstenwalde (Spree) nach Beeskow nur 12 km befahrbar. Dennoch hat die Herrichtung dieses knappen Streckendrittels nach Ermittlungen des Landesrechnungshofes bereits 85 % der einstmals veranschlagten Kosten für die gesamte Strecke „gefressen“.
Seit 1997 fuhr zwischen Fürstenwalde und Beeskow kein Zug mehr. Von 1999 an war der nördliche Abschnitt bis Bad Saarow-Pieskow wieder befahrbar. Immer wieder wurden von der DB Netz AG und der Landesregierung neue Wiedereröffnungstermine in die Welt gesetzt.
Alles heiße Luft! Laut Bericht „war sie [die DB Netz AG; Anm. DBV] nicht in der Lage, die Geamtmaßnahme termin- und zielgerecht auszuführen.“ Stattdessen wurde durch immer neue Nachforderungen (alleine etwa 200 Planungsänderungen, „ständige Mittelverschiebungen und unverhältnismßig hohe Bau- und Planungskosten“) die Förderbehörde unter „Nachbewilligungszwang“ (Zitate aus dem Bericht) gesetzt.
Die Aussagen in dem Bericht des Landesrechnungshofes lesen sich wie eine moderne Räuberpistole.
Der DBV Berlin-Brandenburg fordert angesichts der schlimmen Versäumnisse auf beiden Seiten die geplanten, bewilligten und bereits ausgezahlten Gelder zweckentsprechend für den Wiederaufbau der gesamten Strecke weiter von Bad Saarow-Pieskow nach Beeskow zu verwenden. Denn wie der Bericht auch feststellt, war die genehmigte Teilung des Sanierungsvorhabens in zwei Abschnitte (der eine, der heute befahren wird, und der andere, der nicht wieder aufgebaut werden soll) unzulässig, da das Gesamtvorhaben Fürstenwalde (Spree) — Beeskow genehmigt und gefördert wurde!
Und selbstverständlich muss das Land Brandenburg dann auch den hier geplanten Schienenverkehr bestellen. Die prognostizierten durchschnittlich 700 Fahrgäste und die regionale Tourismuswirtschaft werden sich freuen (Pressemeldung DBV Berlin-Brandenburg, 05.12.07).