Fahrgäste der U-Bahnlinie 7 zwischen Rudow und Rathaus Spandau müssen sich von der kommenden Woche an auf Einschränkungen einstellen. Zwischen den Bahnhöfen Möckernbrücke und Hermannplatz gibt es wegen Bauarbeiten zwischen dem 27. März und dem 21. April wochentags in den Nachtstunden keinen Bahnverkehr, wie die BVG gestern mitteilte. Jeweils sonntags bis donnerstags von 21 bis 3.30 Uhr wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Die Busse sind nicht immer …
Wie Fans und Touristen während der Fußball-WM vom Hauptbahnhof zur Fanmeile auf der Straße des 17. Juni kommen, ist offen. Eine mögliche Lösung ist, die neue Linie U 55 als Shuttle mit nur zwei Stationen auf der Stummelstrecke zwischen Hauptbahnhof und Reichstag fahren zu lassen. Möglicherweise sogar kostenlos für die Fahrgäste, weil die Fahrstrecke von nur 600 Metern selbst für einen Kurzstreckenfahrschein zu kurz ist, wie die BVG bestätigt. Für BVG-Betriebsvorstand Thomas Necker ist nach jüngsten Äußerungen jedoch fraglich, ob die U-Bahn-Lösung betriebswirtschaftlich überhaupt sinnvoll ist. Andererseits hat das Land dem Bund vertraglich zugesichert, den Verkehr zur WM sicherzustellen. Ansonsten drohen Rückforderungen der erheblichen Bundeszuschüsse zum U-Bahn-Bau. Auch deshalb wird als Alternative ein Bus-Shuttle zwischen Hauptbahnhof und …
Ob die U55 zur WM vom Reichstag zum Hauptbahnhof fährt, ist weiterhin unklar
Neben dem Bretterzaun am Pariser Platz stand BVG-Vorstandsmitglied Thomas Necker und zeigte hinab in die Baugrube. Dort unten, in 20 Meter Tiefe, sollen im Sommer 2007 die Züge der U-Bahnlinie 55 fahren – vom Brandenburger Tor zum Hauptbahnhof. „Eine Baustelle in ihrer vollen Schönheit!“, schwärmte Necker und umklammerte fest seinen Helm. An etwas muss man sich schließlich festhalten, wenn bisher schon so vieles durcheinander geraten ist: Zur Fußball-WM – die vom 9. Juni bis 9. Juli stattfindet – sollten einst die Züge auf der kompletten Strecke rollen. Dann bekamen die Bauarbeiter Probleme mit dem Grundwasserpegel, so dass die Fertigstellung des Bahnhofs am Brandenburger Tor nicht zu schaffen war. Im Dezember soll der Rückstand aufgeholt sein; ein halbes Jahr später kann der Vollbetrieb aufgenommen werden. Ob die Züge zur WM 2006 zumindest zwischen Hauptbahnhof und Reichstag pendeln, …
Die 24stündige Videoaufzeichnung auf den U-Bahnhöfen der Linien 2, 6 und 8 kann Ende März beginnen. BVG-Betriebsvorstand Thomas Necker erläuterte im Datenschutzausschuß des Parlaments das Konzept für das einjährige Pilotprojekt. 2007 könne man dann ein Sicherheitskonzept vorlegen. Kritik kam von FDP-Innenexperte Alexander Ritzmann und dem CDU-Abgeordneten Peter Trapp. Derzeit sind 301 U-Bahnwagen mit …
Wenn während der Fußball-WM Unter den Linden das Leben tobt, werden Fußball-Fans und Touristen kaum ahnen, dass sie sich gerade auf einer 20 Meter tiefer gelegenen Baugrube bewegen, die nur einen fußballbedingten „Dornröschenschlaf“ hält.
Dieser Tage haben die Arbeiten für den Deckel begonnen, der den Schacht für den künftigen U-Bahnhof Brandenburger Tor abdichten soll.
Ursprünglich sollte die Mega-Baustelle unmittelbar vor Adlon und Europäischem Haus zur WM komplett verschwunden sein, doch „Sicherheit geht vor“, erläuterte Betriebsvorstand Thomas Necker heute auf einer Pressekonferenz den anwesenden Journalisten. Und so wird während der WM eine ca. 50 Quadratmeter große Mini-Baustelle auf dem Mittelstreifen der „Linden“ übrig bleiben, die die Technik für das Grundwassermanagement aufnimmt und als Noteinstieg zur Baustelle dient. Grundwasser ist auch die Ursache für den drei- bis viermonatigen Bauverzug. Weil nach Baubeginn mehr Nass als nach den vorbereitenden Untersuchungen errechnet in die Baugrube eindrang, mussten die Arbeiten verlangsamt werden.
Nach der WM gehen die Arbeiten an der Baugrube weiter. Bis Ende des Jahres soll an dieser Stelle das westliche Treppengebäude für den neuen Bahnhof im Rohbau fertig sein. Dann folgt auch der spannende Moment des Durchbruchs zum bereits fertig gestellten Tunnelabschnitt in Richtung Hauptbahnhof. Der Aufnahme des Probebetriebs dürfte danach nichts mehr im Wege stehen. Der komplette U-Bahnhof Brandenburg Tor – dann auch mit seinem östlichen Ausgang etwa in Höhe der polnischen Botschaft – soll Mitte 2007 fertig sein.
Nach den Flußsäure-Attacken auf die Bahnhöfe Breitenbachplatz, Podbielskiallee und Dahlem Dorf fordern die FDP und der Anti-Graffiti-Verein „Nofitti“ Konsequenzen. Die Liberalen verlangen Drehkreuze oder andere Zugangssperren an Bahnhöfen sowie deren intensive Überwachung. „Nofitti“ dringt auf ein hartes Vorgehen gegen die Täter. Der Einsatz einer der gefährlichsten Chemikalien der …
Die Kriminalpolizei muß sich gleich um drei neue Fälle von Sachbeschädigungen mit der äußerst gefährlichen Flußsäure kümmern. Im Laufe des gestrigen Tages wurden die drei Taten bekannt, sie wurden alle entlang der U-Bahn-Linie 3 verübt. Bislang gibt es keine Hinweise auf die Täter, jedoch nährt sich der Verdacht, daß stets dieselben am Werk waren. Menschen kamen nicht zu Schaden. Gegen 7.50 Uhr bemerkten Angehörige einer Mobilen Streife der BVG zwei szenetypische Schriftzüge an einer Vitrine auf dem Bahnsteig des Breitenbachplatzes in Steglitz. Wegen der Gefährdung der Passanten und Fahrgäste durch den stechenden Gestank wurde der Bahnhof daraufhin gesperrt, die Züge fuhren in dieser Zeit ohne Halt durch den Bahnhof. Gegen 8.20 Uhr konnte die Maßnahme aufgehoben werden, verletzt wurde niemand. Um 11.45 Uhr der nächste Zwischenfall: BVG-Mitarbeiter bemerkten einen …
Berlin (MOZ) „Zurück bleiben“ – die größte Attraktion für die kleinen Besucher des Berliner U-Bahn-Museums nahe der Station Olympia-Stadion ist zweifelsohne das Zugabfertigerpodest in einem der hinteren Räume. Auf einem Monitor können sie den Eltern, die sich im Flur die umfangreiche Sammlung von Fahrscheinen und Zeitkarten anschauen, beobachten und per Mikrofon Anweisungen geben. Das Podest war von 1965 bis 1985 am U-Bahnhof Augsburger Straße in Betrieb. Alle Ausstellungsstücke haben irgendwann einmal in der 104-jährigen Geschichte der Berliner U-Bahn auf einem U-Bahnhof ihren Dienst getan. Das fängt bereits an der Kasse an, die sich in einem U-Bahn-Schalter befindet, die bis 1977 auf dem Bahnhof Rüdesheimer Platz stand. Und die Eintrittskarte ist natürlich ein Fahrschein, bedruckt von einem historischen Fahrscheingeber. Viele Ausstellungsstücke sind funktionstüchtig und vorführbar: Angefangen bei einer manuell zu …
Berliner Verkehrsbetriebe machen sich fit für die WM
Der wichtigste U-Bahnhof der BVG für die Fußball-WM wird jetzt für das Großereignis fit gemacht. Bereits seit Sommer letzten Jahres sanieren wir den U-Bahnhof Olympia-Stadion von Grund auf.
Denn zur Weltmeisterschaft wollen wir auf der WM-Linie U2 dafür sorgen, dass Sie schnell und komfortabel zum Spiel kommen. Wenn am 28. Mai die letzte Bauhülle fällt, werden dafür etwa 5,2 Millionen Euro verbaut sein.
Lange Zeit war die Hälfte des U-Bahnhofs in weiße Baufolie gehüllt. Dank dieser Verpackung war es möglich, die Bauarbeiten bei Dauerfrost und Schnee planmäßig abzuwickeln.
Die Bahnsteige des U-Bahnhofs werden nacheinander saniert. Dabei erwies sich vor allem der zuerst in Angriff genommene Bahnsteig I, Richtung Ruhleben, als besonders schwierig, weil er sehr marode war. Deswegen musste die gesamte Bahnsteigplatte abgetragen werden. Dieser Teil ist bereits seit letztem November wieder in Betrieb. Als nächstes steht das Streichen des Bahnsteigdachs an.
Im Zuge der Sanierungsarbeiten bekommt der Bahnhof erstmals zwei Aufzüge. Wegen der baulichen Probleme werden die Fahrstühle frei auf dem Bahnsteig stehen. Vom oberen Ausstieg wird eine Fußgängerbrücke über die Bahnsteigdächer zum Bahnhofsvorplatz gebaut.
Die imposante Eingangshalle des U-Bahnhofs stammt aus dem Jahr 1930. Sie bekommt frische Farbe und Fliesen, so dass sie wie vor fast hundert Jahren aussieht.
Jeder Fahrgast ist einmal davon betroffen: In der U-Bahn wird gebaut – das ist laut, schmutzig und mit Sperrungen verbunden. Aber es ist keine Arbeit, die die BVG vermeiden kann, denn das über 100 Jahre alte Netz muss permanent erneuert und gepflegt werden.
Abgesehen davon, sind die Anforderungen an Helligkeit, Sauberkeit und Sicherheit gestiegen. Darum werden alte, dunkle Bahnhöfe nach und nach modernisiert. Bei 150 Kilometer Streckenlänge und 170 Bahnhöfen gibt es immer viel zu tun.
Hier finden Sie eine Übersicht über die derzeit laufenden und geplanten Arbeiten:
Brücken
Das wichtigste Bauprojekt bei der U-Bahn ist in diesem Jahr die Erneuerung der alten Stahlbrücke südlich des U2-Bahnhofs Gleisdreieck. Diese circa 75 Meter lange Stahlkonstruktion stammt noch aus dem Eröffnungsjahr 1902. Nach nun mehr als 100 Jahren wird die Brücke ausgetauscht. Geplanter Zeitraum für die Bauarbeiten August bis Dezember 2006. Fahrgäste müssen während dieser Zeit trotz Totalsperrung nicht auf den Ersatzverkehr mit Bussen umsteigen. Denn es ist möglich, durch den Wechsel in andere U-Bahn-Linien, den Baubereich zu umfahren.
Zweite Ausgänge/Aufzüge
An der WM-Linie U2 (Ruhleben bis Pankow) werden die U-Bahnhöfe Sophie-Charlotte-Platz, Theodor-Heuss-Platz und Deutsche Oper bis zur WM einen zweiten Ausgang bekommen. Außerdem werden am U-Bahnhof Olympia-Stadion zwei Aufzüge ebenfalls rechtzeitig vor dem Großereignis fertiggestellt.
Die Arbeiten für einen neuen Aufzug beginnen in diesem Jahr auf den U-Bahnhöfen Wilmersdorfer Straße, Walther-Schreiber-Platz, Kottbusser Tor, Kaiserin-Augusta-Straße, Alt-Tegel, Mehringdamm, Frankfurter Allee und Frankfurter Tor.
Bahnhöfe
Beim U-Bahnhof Spittelmarkt ist jetzt die Bahnsteigplatte fast fertig. Außerdem sind die im Zweiten Weltkrieg zugemauerten Fenster zur Spreeseite wieder geöffnet worden.
Auf der Langzeit-Baustelle Alexanderplatz werden in diesem Jahr bei der U2 die maroden Betonwände saniert. Wie schon die Bahnsteige der U5 und U8 soll auch der älteste Alex-Bahnsteig graue Fliesen erhalten, die ähnlich wie die früheren Fliesen aussehen.
Außerdem werden die U-Bahnhöfe Rüdesheimer Platz (U3), Wilmersdorfer Straße (U7), Osloer Straße (U9) und Kaiserin-Augusta-Straße (U6) grundsaniert.