Straßenverkehr: Lieber Straßenbahn als Autobahn Linken-Parteitag berät über Antrag gegen die A 100 Peter Neumann Der Streit in der rot-roten Koalition um die Verlängerung der A 100 steuert auf einen Höhepunkt zu. "Die Linke Berlin lehnt den Weiterbau der Bundesautobahn 100 als Stadtring grundsätzlich ab": So beginnt der erste Antrag, mit dem sich der Landesparteitag der Linken am 24. April befassen wird., aus Berliner Zeitung

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0050/index.html

Der Streit in der rot-roten Koalition um die Verlängerung der A 100 steuert auf einen Höhepunkt zu. „Die Linke Berlin lehnt den Weiterbau der Bundesautobahn 100 als Stadtring grundsätzlich ab“: So beginnt der erste Antrag, mit dem sich der Landesparteitag der Linken am 24. April befassen wird. Nicht nur die Platzierung ganz oben auf der Tagesordnung zeigt, dass es die Partei ernst mit ihrer Ablehnung des 443-Millionen-Projekts meint. Der Antrag hat auch hochrangige Unterstützer: Er wurde unter anderem vom Landesvorstand sowie von Jutta Matuschek, der haushalts- und finanzpolitischen Sprecherin, eingereicht. Dagegen setzt sich die SPD-Spitze weiterhin dafür ein, dass der Stadtring von Neukölln zur Straße Am Treptower Park verlängert wird – allen voran die Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer.
Mit dem Antrag soll erreicht werden, dass der Landesvorstand und die Fraktion der Linken mit ihrem Koalitionspartner SPD über einen …

Bahnhöfe + Straßenverkehr: Granit statt Asphalt und Sand Am Hauptbahnhof verschwindet ein Provisorium – der Washingtonplatz wird neu gestaltet, aus Berliner Zeitung

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Zur Fußball-WM in Deutschland musste am damals gerade erst eröffneten Hauptbahnhof alles ganz schnell gehen. Der südliche Vorplatz wurde einfach mit Asphalt zugekippt, damit die Fußball-Touristen auf dem Weg zur Fan-Meile nicht ganz so eingestaubt wurden. Auf angrenzenden Flächen wurde der Sand einfach plattgewalzt. Nur provisorisch sei die Befestigung des Washingtonplatzes erfolgt, hieß es damals. Vier Jahre sind vergangen, ohne dass sich etwas geändert hat. Erst jetzt wird das 18 000 Quadratmeter große Areal – es entspricht der Größe von knapp drei Fußballfeldern – ein würdiges Aussehen erhalten, kündigte gestern Senatsbaudirektorin Regula Lüscher an.
„Wir schaffen am Washingtonplatz einen Ort, der nicht nur für die Bahnreisenden, sondern auch für die Berliner und die Touristen attraktiv sein wird“, sagt Lüscher. Der Asphalt auf dem künstlichen Plateau vor dem Südausgang kommt weg, …

Straßenverkehr: Die Rote Armee hat Platz gemacht Verband fordert anderen Verlauf der geplanten Nord-Süd-Straße im Osten Peter Neumann Westlich oder östlich? Das ist die Frage, wenn es um die neue Nord-Süd-Straße geht, die im Osten Berlins zwischen Biesdorf und Köpenick entstehen könnte. , aus Berliner Zeitung

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Westlich oder östlich? Das ist die Frage, wenn es um die neue Nord-Süd-Straße geht, die im Osten Berlins zwischen Biesdorf und Köpenick entstehen könnte. Gestern hat der Verband Deutscher Grundstücksnutzer (VDGN) den Senat aufgefordert, seine Planung für das Mittelstück der Tangentialen Verbindung Ost zu ändern. Es sollte nicht östlich, sondern westlich der Bahngleise des Außenrings entstehen, forderte Verbandpräsident Peter Ohm. Zudem sollte die 6,6 Kilometer lange Straße nicht einen, sondern zwei Fahrstreifen pro Richtung bekommen – sonst drohten Staus.
„Offenbar hat es sich noch nicht bis zum Senat herumgesprochen, dass die russischen Streitkräfte Berlin verlassen haben“, witzelte Eckhart Beleites, der frühere Präsident des VDGN. Zu DDR-Zeiten war die Tangentiale Verbindung Ost vor allem deshalb östlich des Außenrings projektiert worden, weil sich auf der Westseite damals ein Panzerverladegleis der Roten Armee befand. Heute sei das Areal nicht …

Straßenverkehr: Löcher in der Straße und im Portemonnaie Nach dem Winter gilt auf der ersten Hauptstraße Tempo 10. Anwohner sollen Reparatur bezahlen, aus Berliner Zeitung

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Der Frühling kommt, aber Berlins Straßen zeigen immer noch die Spuren des harten Winters: Schlaglöcher, aufgeplatzter Asphalt und andere Fahrbahnschäden. Nun ist zum ersten Mal in dieser Stadt eine Hauptverkehrsstraße zur Tempo-10-Zone erklärt worden. Dort ist die Fahrbahn inzwischen so kaputt, dass sie keine höhere Geschwindigkeit mehr zulässt. Dabei handelt es sich um die Arnulfstraße im Bezirk Tempelhof-Schöneberg – eine wichtige, stark befahrene Verbindung im Süden Berlins.
Tiefe Risse ziehen sich vor allem im Schöneberger Teil der Straße wie Spinnennetze durch den Asphalt. Die Fahrbahn ist übersät mit Löchern, die nur notdürftig geflickt sind – stellenweise mit fünf verschiedenen Schichten Asphalt. Die Straßenmarkierung ist an manchen Stellen kaum mehr sichtbar, so oft wurde schon Asphalt darüber gekippt. Neben den neu aufgestellten Tempo-10-Schildern warnen andere Verkehrszeichen vor …

Straßenverkehr: Mit der Senatorin muss man rechnen Wie Junge-Reyer für den Ausbau der A 100 kämpft Peter Neumann Die Spannung steigt. Noch vor den diesjährigen Sommerferien muss der Hauptausschuss Geld freigeben, damit der Senat die Verlängerung der Autobahn A 100 von Neukölln zur Straße Am Treptower Park konkret planen kann., aus Berliner Zeitung

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Die Spannung steigt. Noch vor den diesjährigen Sommerferien muss der Hauptausschuss Geld freigeben, damit der Senat die Verlängerung der Autobahn A 100 von Neukölln zur Straße Am Treptower Park konkret planen kann. Das wäre der „Idealfall“, sonst könne der Bau nicht wie vorgesehen noch 2011 beginnen, sagte die Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) gestern. Doch von der rot-roten Koalition, die im November die 3,1 Millionen Euro für die Ausführungsplanung gesperrt hatte, gibt es noch immer keine klaren Signale, wie sie zur A 100 steht. Um ihre Kritiker umzustimmen, hat Junge-Reyer ihre Argumente weiter präzisiert. Sie sprechen für den Weiterbau – nicht nur bis Treptow, sondern darüber hinaus bis zur Frankfurter Allee.
„Warum tut die sich das eigentlich an?“ Das sei eine Frage, die sie öfter über sich hört, so die Senatorin. Seit Langem muss sich Junge-Reyer mit …

S-Bahn + Straßenverkehr: Stillstand in Ost und West Wie Straßen- und Schienenverkehr nach einem Bombenfund und Lkw-Unfall zusammenbrechen, aus Berliner Zeitung

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Kleine Ursache, große Wirkung. Zwei lokale Ereignisse schafften es gestern, große Teile des Berliner Verkehrs stundenlang lahmzulegen. Weil Bauarbeiter am Ostkreuz eine 250-Kilo-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg fanden, musste der S-Bahn-Verkehr auf der stark frequentierten Ringbahn und später auch auf den Ost-West-Strecken unterbrochen werden. Zuvor war die Avus wegen eines Lkw-Unfalls gesperrt worden. In Berlin reichten die Staus bis in den Wedding und nach Wilmersdorf. Noch am Abend rollte der Verkehr nur äußerst zähflüssig.
Berlins Schienennetz ist engmaschig. Doch wenn mit dem Ostkreuz der am stärksten genutzte S-Bahn-Knotenpunkt ausfällt, suchen selbst Stammfahrgäste vergeblich nach akzeptablen Umfahrungen. Es geschah am stillgelegten Vollringtunnel – an der Stelle, an der einst das S-Bahn-Gleis zum Treptower Park unter der Südringkurve hindurchführte. Dort stieß ein Bagger gegen 11.30 Uhr auf eine Bombe deutscher …

Radverkehr: Mehr Parkplätze für Fahrräder Weil es in U- und S-Bahnen oft eng wird, heißt es nun: Bike and Ride. Neue Alternativen zum privaten Zweirad geplant, aus Berliner Zeitung

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Mit dem Fahrrad in die Bahn – es gibt nicht viele Hauptstädte, in denen das so problemlos möglich ist wie in Berlin. Doch je wärmer es nun wird, desto häufiger kommen U- und S-Bahn wieder an den Rand ihrer Kapazität. Reisende beschweren sich, dass sich Radler in ohnehin schon volle Wagen drängen. Darum versuchen die Verkehrsunternehmen und die Verwaltung jetzt, Radfahrern Alternativen schmackhaft zu machen. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) verzehnfachen die Zahl ihrer Fahrradstellplätze – und mehrere Partner erproben im Zentrum ein neues, sehr einfaches Mietsystem.
„Radfahren ist in Mode“, sagt der neue Fahrradbeauftragte Arvid Krenz. „Wir freuen uns, dass die Zuwächse im Radverkehr, die wir seit Jahren verzeichnen, andauern“, erklärt Burkhard Horn, Chefplaner in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Seit 1998 habe die Fahrradnutzung um 50 Prozent zugenommen. Die Möglichkeit, …

Straßenverkehr: Im Osten was Neues Die Vollendung der Tangentialen Verbindung wäre sinnvoll, so eine Studie Peter Neumann Im Norden ist sie seit Jahrzehnten fertig, im Süden zum Teil. Doch zwischen Biesdorf und Köpenick klafft eine mehr als sechs Kilometer lange Lücke in der Tangentialen Verbindung Ost (TVO), die einmal Marzahn mit Adlershof verbinden soll., aus Berliner Zeitung

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Im Norden ist sie seit Jahrzehnten fertig, im Süden zum Teil. Doch zwischen Biesdorf und Köpenick klafft eine mehr als sechs Kilometer lange Lücke in der Tangentialen Verbindung Ost (TVO), die einmal Marzahn mit Adlershof verbinden soll. Eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung im Auftrag des Senats gibt all jenen, die sich für die Fertigstellung dieser Nord-Süd-Trasse einsetzen, Auftrieb. Danach wäre der errechnete Nutzen sieben Mal so hoch wie die Kosten, sagte Mathias Gille, Sprecher der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Gegner eines anderen Projekts, der Verlängerung der A 100 zur Straße Am Treptower Park, schöpfen ebenfalls neue Hoffnung. Sie meinen, dass die TVO die Autobahn überflüssig machen würde. „Sie ist kein Ersatz“, entgegnete Gille. Der Senat halte an der Planung für die A 100 nach Treptow fest. Dies sehe der Koalitionsvertrag vor, sagte …

Straßenverkehr + U-Bahn: Geduldsprobe auf Asphalt Mehrere Pankower Durchgangsstraßen werden gleichzeitig erneuert – das sorgt für Stau. Bald fährt auch die U 2 nicht mehr, aus Berliner Zeitung

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Zurzeit muss Stadtrat Jens-Holger Kirchner (Grüne) den Bewohnern Pankows ständig die gleiche Frage beantworten: Die Leute wollen wissen, warum plötzlich an so vielen Stellen die Straßen aufgerissen werden. Kann man denn die Baustellen nicht hintereinander einrichten?
Nein, antwortet Stadtrat Kirchner den Leuten. Kann man nicht. Es wurde schon viel zu lange gewartet. Jetzt ist Geld da, jetzt wird gebaut.
Sieben Großbaustellen gibt es zurzeit im Pankower Norden. Sie befinden sich in der Berliner Straße, Wollankstraße, Friedrichs-Engels-Straße, Blankenburger Straße, Kastanienallee (Rosenthal) und in der Pasewalker Straße. Auch die Pankebrücke am Anfang der Grabbeallee wird ab April 2010 erneuert. Insgesamt werden in den kommenden Jahren diese Hauptstraßen für etwa 30 Millionen Euro komplett erneuert. Sie bekommen neue Asphaltdecken, Geh- und Radwege, unter der Erde werden neue …

Straßenverkehr: Brücke des Spandauer Damms früher fertig Freigabe noch dieses Jahr, aus Berliner Zeitung

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Für die Autofahrer im Westen Berlins hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung zwei gute Nachrichten. Die erste: Für den Neubau der Spandauer-Damm-Brücke in Charlottenburg muss der Verkehr auf der Autobahn A 100 und der Ringbahn nicht mehr unterbrochen werden. „Die Sperrung am vergangenen Wochenende war die letzte in diesem Umfang“, sagte Projektleiter Rolf Schumann gestern. Nur noch eine Unterbrechung sei geplant – aber nicht unter, sondern auf der Spandauer-Damm-Brücke. In den Sommerferien wird der nördliche mit dem südlichen Neubauteil verbunden. Dann werde die Überführung einige Tage lang gesperrt.
Die zweite gute Nachricht: Die neue Spandauer-Damm-Brücke wird früher fertig als angekündigt. Bislang hieß es, dass sie 2011 dem Verkehr übergeben wird. Jetzt geht Frieder Bühring, Abteilungsleiter Tiefbau, davon aus, dass dies schon im Herbst oder …