Straßenbahn + Bahnindustrie: Straßenbahnen sollen künftig bis in den Westen rollen – zur Freude der Bahnhersteller aus der Region. Bisher fährt die BVG mit älteren Zügen aus Prag durch die Stadt, hat aber schon modernen Nachschub bestellt. , aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/verkehr/die-tram-weckt-traeume/4100122.html

Die Bahnhersteller Stadler in Pankow und Bombardier in Hennigsdorf geben

sich unpolitisch – eigentlich aber müssten sie den Grünen für die

Abgeordnetenhauswahl im September die Daumen drücken. Denn deren

Forderungen nach neuen Straßenbahnlinien gehen weiter als der

„Stadtentwicklungsplan Verkehr“ des rot-roten Senats: Unter dem Motto „Mehr

Tram wagen!“ rollte Spitzenkandidatin Renate Künast in einer

Straßenbahn-Attrappe über die Schöneberger Hauptstraße und warb für eine

Linie vom Alexanderplatz nach Steglitz. Auch die Moabiter Turmstraße, den

Charlottenburger Mierendorffplatz und den Neuköllner Hermannplatz können

sich die Grünen als künftige Ziele vorstellen.

Mit einer Gleislänge von rund 190 Kilometern ist das Berliner

Straßenbahnnetz eines der weltweit …

Frankfurt/Oder + Straßenbahn: Fahrt ohne Grenzen, Frankfurt und Slubice nehmen einen neuen Anlauf für den Bau einer Straßenbahn über die Oder, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0427/brandenburg/
0018/index.html

FRANKFURT (ODER). Jeden Morgen beobachtet Jörg Gleisenstein die vielen
Autos mit polnischen Kennzeichen, die vor dem Bahnhof in Frankfurt (Oder)
anhalten. Sie bringen Pendler aus dem Nachbarland zu den Regionalzügen, die
von der Grenzstadt aus Richtung Westen fahren, nach Berlin und Potsdam.
„Die Leute aus Slubice haben gar keine Chance, auf anderen Wegen zum
Bahnhof zu kommen“, sagt Gleisenstein, der für die Grünen im Frankfurter
Stadtparlament sitzt. Das polnische Slubice hat keinen Bahnhof und auch
keinen öffentlichen Nahverkehr. Abhilfe könnte nun eine Straßenbahn
schaffen, die die Städte auf beiden Seiten der Grenze verbindet.
Seit Ende vergangener Woche gibt es einen neuen Anlauf für den Bau einer
Tramlinie über die Oderbrücke. Der Oberbürgermeister von Frankfurt (Oder),
Martin Wilke, und sein Slubicer Amtskollege, Tomasz Ciszenwicz, haben
erklärt, dass die „Einführung eines grenzüberschreitenden …

Straßenbahn + Potsdam: 3,6 Millionen Euro für Straßenbahn in Potsdam

http://www.lok-report.de/

Die Landesregierung unterstützt die Stadt Potsdam bei Investitionen in die

Straßenbahn. Jörg Vogelsänger: „Seit 1991 haben wir die Stadt mit 340

Millionen Euro allein für ihren ÖPNV unterstützt. Die Mittel flossen

hauptsächlich in die Infrastruktur und in neue Fahrzeuge. Auch in Zukunft

unterstützen wir die Städte bei ihren Aufgaben im öffentlichen Nahverkehr.

Moderne und nutzerfreundliche Haltestellen machen es den Fahrgästen

leichter und erhöhen die Attraktivität des ÖPNV. Mit den jetzt zugesagten

Fördermitteln kann die Stadt ihr ÖPNV-System weiter modernisieren und die

Erneuerung der Bahnstromversorgung abschließen.“

Der erste Förderbescheid ist für den Ausbau der Straßenbahnstrecke zwischen

Mangerstraße und Glienicker Brücke in der Berliner Straße. Die Strecke ist

870 Meter lang. Folgendes ist vorgesehen: die Fahrleitungsanlage wird

erneuert, die Gleise werden an die Fahrbahn mit einer Rampe angepasst, zwei

behindertengerechte Bushaltestellen mit einer Länge von 42 m werden

einschließlich Ausstattung neu gebaut. Außerdem wird je eine

Richtungshaltestelle verlegt und ausgebaut, Gehwegbereiche sollen angepasst

werden und erhalten eine Entwässerung. Mit den vorgesehenen Bauarbeiten

soll erreicht werden, dass die Bahn schneller, sicherer und ruhiger durch

die Berliner Straße fahren kann. Das Land stellt rund 2,37 Millionen Euro

bereit, davon rund zwei Millionen für den Bau.

Weitere 1,24 Millionen Euro werden für die Grunderneuerung der

Bahnstromversorgung in drei Gleichrichterunterwerken (GUW) bewilligt. Der

Ausbau der Bahnstromversorgung wurde durch das Land mit rund 4,5 Millionen

unterstützt. Mit der Bewilligung für die drei letzten GUW kann das Vorhaben

abgeschlossen werden und die komplette Bahnstromversorgung ist auf dem

neuesten technischen Stand (Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und

Landwirtschaft, 21.04.11).

Straßenbahn + Potsdam: Millionen-Förderung für letzten Straßenbahn-Gleisabschnitt an Glienicker Brücke, aus MAZ

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/12067235/60709/
Millionen-Foerderung-fuer-letzten-Strassenbahn-Gleisabschnitt-an-Glienicker.html

POTSDAM / BERLINER VORSTADT – Der Potsdamer Verkehrsbetrieb ViP kann nach
20 Jahren die Sanierung seines Straßenbahn-Gleisnetzes abschließen.
Bauminister Jörg Vogelsänger überreichte dafür gestern einen
Fördermittelbescheid über 2,4 Millionen Euro an Oberbürgermeister Jann
Jakobs (beide SPD). Der ViP wird damit in den kommenden Sommerferien und
bis zum Oktober die dünngefahrenen Schienen zwischen Mangerstraße und
Glienicker Brücke durch lärm- und erschütterungsmindernde Gleise ersetzen.
Erneuert werden auch die Fahrleitungsmasten. Während der Bauarbeiten bleibt
es möglich, mit dem Auto über die Brücke nach Berlin zu fahren, verspricht
das Unternehmen. Die Haltestellen in dem Abschnitt werden verbreitert und
behindertengerecht gestaltet, auch zwei neue Bushaltestellen entstehen.
Weitere 1,3 Millionen hatte Vogelsänger für die …

Straßenbahn + Stadt Brandenburg: Brandenburger feierten 100 Jahre elektrische Straßenbahn, aus havelstadt.de

http://www.havelstadt.de/citynews/

sonderfahrt-zum-100-jaehrigem-9497

Aus Anlass des 100-jährigen Bestehens der elektrischen Straßenbahn in

Brandenburg an der Havel wurde zu einem Fest auf dem Gelände des alten

Betriebshofes (Bauhofstraße) eingeladen. VBBr-Geschäftsführer Werner

Jumpertz und Brandenburgs Oberbürgermeisterin Dr. Dietlind Tiemann (CDU)

richteten ein Grußwort an die Gäste. Die Brandenburger Straßenbahn kann auf

eine wechselhafte Zeit zurückschauen – 100 Jahre, die es in sich hatten. Am

01. April 1911 wurde der elektrische Betrieb der Straßenbahn auf der

damaligen Strecke Staatsbahnhof – Altstädtischer Bahnhof (Grüne Linie) in

Betrieb genommen –bis dahin wurde sie per Pferdefuhrwerk durch die

Havelstadt gezogen. Seither ist die Straßenbahn ein Symbol für die Stadt

Brandenburg an der Havel geworden, wie Tiemann in ihrer Festrede betonte.

Dieses soll, so die OB, auch in den kommenden Jahren fortgeführt werden –

bis dato bis zum Jahr 2020.

2005 musste die heutige Verkehrsbetrieb Brandenburg an der Havel GmbH

(VBBr) mehr als …

Straßenbahn + Museum: Historische Fahrt mit dem DVN

http://www.bvg.de/index.php/de/103839/article/870316.html

Historisch unterwegs …

Am Sonntag, 17.April 2011 startet der Denkmalpflege-Verein Nahverkehr

Berlin e. V. (DVN) wieder zu einer historischen Straßenbahnfahrt. Um 11 und

14 Uhr geht's los – zu einer historischen Fahrt durch die Berliner

Innenstadt.

Vom Alexanderplatz, Dircksenstraße führt die Tour zur Gleisschleife

„Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark“ (ehemals „Eberswalder Straße“) und zum

Betriebshof Lichtenberg mit einer 30 minütigen Pause. Im Einsatz sind

voraussichtlich der Reko-Dreiwagenzug und der KT4D.

Fahrscheine, zum Preis von 6 EUR und ermäßigt 3 EUR Kinder 6-14 Jahre),

erhalten Sie vor Ort beim Schaffner im Wagen. Eine Voranmeldung ist nicht

notwendig.

Veranstaltungsvorschau

Am 23. April 2011 finden wieder Führungen durch die Sammlung in

Niederschönhausen statt. Stündlich von 10 – 15 Uhr können Sie sich in die

Vergangenheit entführen lassen. Eintritt: 2 EUR, ermäßigt 1 EUR.

Straßenbahn: Junge-Reyer will Tram erhalten, Plädoyer für die Linie 68, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0412/berlin/
0087/index.html

Im Streit um die Zukunft der Straßenbahn Grünau-Schmöckwitz unterstützt die
Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) die betroffenen
Bürger. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir anderswo aufwendig neue
Straßenbahnen planen und dann diese Strecke stilllegen“, sagte sie gestern
im Verkehrsausschuss. „Es ist richtig, dass die Bahn nach Schmöckwitz
aufrechterhalten wird.“ Ein Ersatz durch Busse wäre schwierig, weil die
Straße parallel zur Linie 68 teilweise für Autos gesperrt ist.
Bislang sei schon 25 Millionen Euro in diese Bahn investiert worden, sagt
Junge-Reyer. Sie forderte die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) auf, nun
endlich …

Straßenbahn: 3.000 Bürger bilden Menschenkettezum Erhalt ihrer Uferbahn

http://www.lok-report.de/

Mit einer 7,5 Kilometer langen Menschenkette haben rund 3.000 Anwohner,

Kinder, Sportler und Freunde der Uferbahn eindrucksvoll für den Fortbestand

der Straßenbahnstrecke der Linie 68 vom S-Bahnhof Berlin-Grünau nach

Alt-Schmöckwitz demonstriert. Dies hat es in solcher Form noch nicht in

Deutsch-land gegeben. Schützend stellten sich die Teilnehmer vor ihre

Uferbahn.

Pünktlich um 15 Uhr wurde die Reihe geschlossen und damit ein deutlich

sichtbares Zeichen für den Erhalt dieser unersetzlichen Strecke gesetzt.

„Stationsvorsteher“ nahmen die Teilnehmer ab 14 Uhr an den

Straßenbahnhaltestellen vom S-Bahnhof Grünau bis Alt Schmöckwitz in Empfang

und halfen ihnen, einen Stellplatz zu finden. Um die 7,5 Kilometer lange

Strecke zu schließen, brachten die Teilnehmer selbst gefertigte

Wimpelketten, Transparente aber auch Ruder, Paddel oder sogar Boote mit.

Im Anschluss an die Menschenkette fand ab 16 Uhr in Alt-Schmöckwitz an der

Endhaltestelle der Linie 68 die Preisverleihung des Schülerwettbewerbs um

die besten Plakate und Transparente statt. Unter Vorsitz des bekannten

Berliner Schriftsteller Horst Bosetzky kürte die Jury drei Klassen als

Sieger und vergab weitere Preise an die Schüler. Sie konnten die

Preisgelder für ihre Klassenkasse mit nach Hause nehmen. Rund 120 Schüler

aus zehn Köpenicker Schulen hatten sich beteiligt. Die Teilnehmer der

Menschenkette beendeten die erfolgreiche Aktion mit einem Picknick auf dem

Dorfplatz. Weitere Informationen unter: www.uferbahn.de.

Hintergrund Uferbahn: Die Uferbahn wurde vor 100 Jahren gebaut und im März

1912 in Betrieb genommen. Die 7,5 Kilometer lange Strecke der Linie 68

verläuft überwiegend am Ufer der Dahme. Noch immer verweigert der

Aufsichtsrat der BVG notwendige Sanierungsgelder und stellt die Bahn damit

in Frage. Statt umweltfreundlicher Straßenbahnen will die BVG Busse fahren

lassen. Doch damit können die Haltstellen entlang der Uferpromenade nicht

mehr bedient werden. Das Strandbad Grünau, die zahlreichen

Wassersportvereine entlang der Sportpromenade und das WesternRestaurant

Richtershorn wären nicht länger mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu

erreichen. Das Verkehrsangebot für Einwohner und Erholungssuchende würde

sich drastisch verschlechtern. Die wohl schönste Straßenbahnstrecke Berlins

müsste ohne Sanierung sterben.

Daher fordern die Ortsvereine Schmöckwitz, Grünau, die Siedlergemeinschaft

Karolinenhof und der BUND in der Initiative Pro Uferbahn die Sanierung der

Strecke, um deren Fortbestand dauerhaft zu sichern (Pressemeldung

Initiative Pro Uferbahn, Foto Bodo Schulz, www.album-berliner-verkehr.de,

Holger Grunow, www.tradibahner.de, 11.04.11).

Straßenbahn: IGEB will Straßenbahn nach Alt-Schmöckwitz erhalten

http://www.lok-report.de/

Die Straßenbahnstrecke von Grünau nach Alt-Schmöckwitz, bekannt als
Uferbahn, muss erhalten bleiben – so der einstimmige Beschluss der
Mitgliederversammlung des Berliner Fahrgastverbands IGEB. Ebenso eindeutig
unterstützen die IGEB-Mitglieder das bezirkliche Konzept für den Umbau der
Kastanienallee in Pankow.
„Die Straßenbahnverbindung zum Hauptbahnhof wird fertig gestellt. Weitere
Straßenbahnneubau-maßnahmen, die im StEP [Stadtentwicklungsplan] Verkehr
vorgesehen sind, werden planerisch vorbereitet. Grundsätzlich sollen alle
vorhandenen Straßenbahnstrecken erhalten und weiter betrieben werden.“ Das
schrieben die Berliner SPD und die Berliner Linkspartei.PDS (heute: Die
Linke) in ihre Koalitionsvereinbarung für die Legislaturperiode 2006 bis
2011.
Fünf Jahre später ist mit den Bauarbeiten für die Straßenbahn zum
Hauptbahnhof noch nicht einmal richtig begonnen worden, und keine der
weiteren Straßenbahnverlängerungen wurde bisher planerisch vorbereitet. Nun
droht ein weiterer Glaubwürdigkeitsverlust, weil die wichtige und
attraktive Straßenbahnstrecke von Grünau nach Alt-Schmöckwitz (Linie 68)
gefährdet ist. Senat und BVG konnten sich noch immer nicht auf ein
Maßnahmen- und Finanzierungskonzept für die Instandsetzung dieser Strecke
einigen. Offensichtlich sind die Senatspolitiker (wieder einmal) nicht in
der Lage, der BVG zu verdeutlichen, dass Entscheidungen über Erhalt und
Neubau von Straßenbahnstrecken allein dem Senat und dem Abgeordnetenhaus
vorbehalten sind.
Deshalb richtet sich der Beschluss der IGEB-Mitgliederversammlung auch an
den Berliner Senat und hier insbesondere an Verkehrssenatorin Ingeborg
Junge-Reyer: Der Berliner Fahrgastverband IGEB fordert sie auf, alles zu
tun, damit die sowohl bei Anwohnern als auch bei Ausflüglern beliebte
Straßenbahnstrecke der Linie 68 in ganzer Länge erhalten bleibt. Im Übrigen
wäre der Berliner Senat unglaubwürdig, wenn er einerseits die Stadt zu
einem Zentrum der E-Mobilität entwickeln will und andererseits die
elektrische Straßenbahn auf einer langen Strecke durch Dieselbusse ersetzen
würde.
Außerdem unterstützt die IGEB-Mitgliederversammlung das Konzept des Bezirks
Pankow für den Umbau der Kastanienallee. Damit werden die Attraktivität und
Zuverlässigkeit des Straßenbahnverkehrs und die Sicherheit des Radverkehrs
gefördert.
Der Fahrgastverband IGEB unterstützt die Aktionen zum Erhalt der Uferbahn,
insbesondere die für den 9. April geplante Menschenkette. Mehr
Informationen unter www.uferbahn.de (Pressemeldung Berliner Fahrgastverband
IGEB e.V., 07.04.11).

Potsdam + Straßenbahn: VERKEHR: Umstrittene Streckenführung, Wenig Begeisterung für Straßenbahn nach Golm / Uni soll Vorlesungsstau entzerren, aus MAZ

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
12051357/60709/
Wenig-Begeisterung-fuer-Strassenbahn-nach-Golm-Uni-soll.html

POTSDAM / GOLM – Das Projekt einer Straßenbahn nach Golm ist nicht nur
wegen der Streckenführung umstritten; sein Sinn wird auch grundsätzlich
bezweifelt. Auf einer Diskussion der Arbeitsgemeinschaft für Umweltschutz
und Stadtgestaltung (Argus) am Mittwochabend wurde klar, dass die
Überfüllung von Bussen und Eisenbahn zwischen den Uni-Standorten Potsdams
und Golm nur zwischen 8 und 9 Uhr morgens akut ist. Grund ist der Beginn
der meisten Vorlesungen um neun Uhr. Betroffen sind nach Angaben des
städtischen Bereichsleiters für Verkehrsplanung, Bernd Kahle, auch nur zwei
Dienstagszüge. Man habe die Uni gebeten, den Seminarbeginn zu staffeln und
Vorlesungen auch auf Montag und Freitag zu legen. Dann würde die Kapazität
der Eisenbahn sogar reichen.
Ausreichend ist in den Augen des Universitäts- und Wissenschaftsparkes Golm
eine …