Das Austauschprogramm für Aufzüge und Fahrtreppen der DB Station&Service AG, die Eigentümerin aller Fern-, Regional- und S-Bahnhöfe ist, auf den S-Bahnhöfen in Berlin und Brandenburg für das Jahr 2006 ist fast abgeschlossen und wird im nächsten Jahr fortgesetzt. Insgesamt zwölf Rolltreppen wurden auf den S-Bahnhöfen Bundesplatz, Friedrichstraße, Frohnau, Hermsdorf, Hohenzollerndamm, Schöneberg, Westend und Westkreuz erneuert. In dieser Bilanz nicht berücksichtigt ist die …
Es hat nur Jahrzehnte gedauert, doch nun ist es so weit: Der #Umbau des S-Bahnhofs #Ostkreuz kann tatsächlich beginnen. Das #Eisenbahn-Bundesamt hat jetzt den #Planfeststellungsbeschluss erteilt. Damit ist das 411-Millionen-Euro-Projekt genehmigt. Wann die Arbeiten beginnen, steht allerdings noch nicht fest. Und ungewiss ist weiter, ob alles, was genehmigt ist, am Ende auch gebaut wird.
Bundesamt stimmt dem 411-Millionen-Euro-Bau zu Peter Neumann
Eigentlich sollte der lang ersehnte Brief schon 2001 kommen. Später war von 2004, dann von 2005 die Rede. Und zuletzt hieß es: Sommer 2006. Jetzt ist es wirklich so weit. In dieser Woche soll die Deutsche Bahn (DB) die Genehmigung für die Sanierung und den Umbau des Bahnhofs Ostkreuz per Post erhalten. Damit gibt es für das größte Berliner Bahnbauprojekt der kommenden Jahre grünes Licht. Die Fahrgäste können sich schon mal auf Betriebseinschränkungen einstellen. So fahren die Züge der Linie S 3 vom kommenden Frühjahr an nur zwischen Ostkreuz und Erkner. „Der Planfeststellungsbeschluss trägt das Datum 30. Oktober 2006. Das umfangreiche Werk wird jetzt …
Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) hat den für die Modernisierung des Bahnhofs Ostkreuz notwendigen Planfeststellungsbeschluss jetzt gefasst. Das bestätigte am Freitag Bettina Baader, Sprecherin der Aufsichtsbehörde in Bonn. Der Beschluss, der planungsrechtliche Auflagen und Hinweise enthält, soll in der kommenden Woche dem Projektträger übergeben werden. Die Deutsche Bahn AG will den gut 100 Jahre alten Kreuzungsbahnhof für …
Wenn Franz Krüger, ausgerüstet mit Kehrset und Mülltüte, die S-Bahn betritt, achtet kaum jemand auf den Menschen im Blaumann. Ohne einen Fahrgast zu stören, fegt er mit seinem Hexenbesen – wie der kleine Feger scherzhaft unter seinen Kollegen genannt wird – durch den S-Bahnwagen, hebt Zeitungen auf und kratzt auch schon einmal mit Spachtel und Glashobel Kaugummireste und andere Verschmutzungen von den Fenstern, Sitzen und Türen. Seit zwölf Jahren ist Franz Krüger Fahrzeugreiniger. „Eigentlich bin ich Schmied, aber ich musste meinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen aufgeben“, erklärt er. An diesem Tag steigt Krüger am S-Bahnhof Erkner in die auslaufenden Züge ein, um sie bei einer sogenannten …
S-Bahn-Halt Kolonnenstraße wird nun gebaut Peter Neumann
Manchmal kommen nicht nur Züge, sondern auch ganze Bahnstationen zu spät. Der S-Bahnhof Kolonnenstraße in Schöneberg ist dafür ein rekordverdächtiges Beispiel. Seit 1984 wurde den Bürgern immer mal wieder versprochen, dass der im Zweiten Weltkrieg stillgelegte S-Bahn-Halt wieder eingerichtet wird. 1985 sollte der Bau beginnen. Doch erst jetzt, nach 21 Jahren, ist es so weit: „Am 15. November wird der erste Spatenstich für den S-Bahnhof vollzogen“, sagte Holger Auferkamp, Sprecher der Deutschen Bahn (DB) in Berlin, gestern. Rund anderthalb Jahre werde es dauern, die Anlage an der Linie S 1 zu errichten. Das hieße: Im Frühjahr 2008 wird der Bahnhof eröffnet. Es bedarf schon einer gewissen Lebenserfahrung, um sich an die Anfänge des Projekts zu erinnern. „Seit der Wiedereröffnung der Wannseebahn 1985 war man sich einig, dass dieser S-Bahnhof …
Im Frühjahr 2009 soll in Oranienburg die Landesgartenschau Brandenburg eröffnet werden. Durch die Nähe zu Berlin werden die Besucherzahlen sicherlich die bisherige Höchstmarke von über 600.000, die 2002 Eberswalde erreicht hatte, ohne Probleme um ein Vielfaches übersteigen – vielleicht werden es eine Million, vielleicht auch mehr. Aus Sicht des Berlin-Brandenburgischen Bahnkunden-Verbandes besteht damit die dringende Notwendigkeit, die S-Bahn-Strecke von Frohnau nach Oranienburg bis zum Frühjahr 2009 so auszubauen, dass hier auch ein 10-Minuten-Takt gefahren werden kann. Auf Grund des langen eingleisigen Abschnittes zwischen Frohnau und Hohen Neuendorf können die Züge maximal alle 20 Minuten in jede Richtung fahren. Durch den Ausbau gäbe es auch eine umweltverträgliche und leistungsfähige Schienenanbindung von und nach Berlin, die eine bequeme An- und Abreise der Besucher gewährleistet. Zumal zu befürchten ist, dass das Straßennetz und auch die möglicherweise vorhandenen Parkplätze nicht ausreichen werden; Oranienburg würde von der Blechlawine überrollt. Niemand müsste mit dem eigenen Auto anreisen; es stünde eine leistungsfähige und attraktive Schienenanbindung zur Verfügung. Sven Jagdhuhn, Vorsitzender des Verbandes: „Die Möglichkeit, mit dem Regionalexpress über Gesundbrunnen nach Oranienburg zu fahren, wird nicht ausreichen. Die Züge fahren nur alle Stunde, sind unpünktlich und insbesondere an den Wochenenden mit Tagesausflüglern bereits voll belegt. Zudem ist diese Verbindung insbesondere für Nordberliner recht unattraktiv, da sie erst in die Stadt fahren müssten.“ Nach Ansicht des Berlin-Brandenburgischen Bahnkunden-Verbandes kann nur der Einbau einer Begegnungsmöglichkeit für die Züge in Höhe der Stadtgrenze eine leistungsfähige und zuverlässige Alternative zur Auto-Nutzung sein. Der Einbau einer solchen Kreuzungsmöglichkeit ist ohne große Probleme möglich; Platz ist vorhanden. Die Länge des zweigleisigen Abschnittes sollte so bemessen werden, dass die Züge nicht anhalten müssen und sich während der Fahrt begegnen können. Auch die Möglichkeit, im Berufsverkehr die heute schon sehr vollen Züge durch weitere Verstärkungszüge zu entlasten, bedeutet eine echte Verbesserung für die Fahrgäste auch nach dem Ende der Landesgartenschau. Die Nachhaltigkeit dieser Investition wäre also auch gegeben. Kein Besucher wäre gezwungen, mit dem Pkw nach Oranienburg zu fahren! Damit Oranienburg zur Landesgartenschau attraktiv mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist , müssen jetzt die notwendigen Schritte eingeleitet werden. Die Landesregierung würde damit auch ein Zeichen setzen, dass es ihr nach wie vor Ernst mit der Förderung der umweltfreundlichen Verkehrsmittel ist.
NEUKÖLLN. Die S-Bahn-Brücke am S-Bahnhof Neukölln ist keine Schönheit. „Wenn man hindurchgeht, bekommt man ein bisschen Angst, weil es dort so dunkel ist. Viele Passanten meiden diesen Ort oder wollen ihn, wenn es nicht anders geht, ganz schnell wieder verlassen“, sagt Mathias Friedrich. Der Lichtarchitekt aus Karlsruhe ist Sieger eines Wettbewerbs des Bezirks Neukölln. Vier Lichtplanungsbüros hatten sich beteiligt und Vorschläge gemacht, wie die S-Bahn-Brücke über die Karl-Marx-Straße attraktiver werden kann. Friedrichs Konzept überzeugte das Neuköllner Bezirksamt. Schließlich verbinde das Brückenwerk als „Neuköllner Tor“ den …
Ausstellung zeigt Historie des Verkehrsmittels nach 1961 Eigentlich wollten S-Bahner nur einige Fahrzeugteile von Schöneberg nach Schöneweide bringen. Aber so einfach ging das damals, zu Mauerzeiten, nicht. Niemand geringeres als die West-Berliner Militärregierung der USA musste dem Transport in den Osten zustimmen. Die Ausfuhrgenehmigung von 1970 blieb erhalten – und ist nun eines von vielen bislang noch nie gezeigten Exponaten, die bis zum 11. November in der Ausstellung „Kalter Krieg auf Schienen“ im S-Bahnhof Jannowitzbrücke zu sehen sind. Es geht um die S-Bahn im Westen Berlins von 1961 bis 1989. „An ihr zeigte sich, wie es um die Beziehungen zwischen den verfeindeten Systemen …