S-Bahn: Jeden Tag werden 5280 S-Bahnwagen an den Endbahnhöfen gereinigt, aus s-bahn-berlin.de

http://www.s-bahn-berlin.de/aktuell/
2006/296_fahrzeugreinigung.htm

Wenn Franz Krüger, ausgerüstet mit Kehrset und Mülltüte, die S-Bahn betritt, achtet kaum jemand auf den Menschen im Blaumann. Ohne einen Fahrgast zu stören, fegt er mit seinem Hexenbesen – wie der kleine Feger scherzhaft unter seinen Kollegen genannt wird – durch den S-Bahnwagen, hebt Zeitungen auf und kratzt auch schon einmal mit Spachtel und Glashobel Kaugummireste und andere Verschmutzungen von den Fenstern, Sitzen und Türen.
Seit zwölf Jahren ist Franz Krüger Fahrzeugreiniger. „Eigentlich bin ich Schmied, aber ich musste meinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen aufgeben“, erklärt er.
An diesem Tag steigt Krüger am S-Bahnhof Erkner in die auslaufenden Züge ein, um sie bei einer sogenannten …

S-Bahn: Ein Bahnhof mit 21 Jahren Verspätung, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/600157.html

S-Bahn-Halt Kolonnenstraße wird nun gebaut
Peter Neumann

Manchmal kommen nicht nur Züge, sondern auch ganze Bahnstationen zu spät. Der S-Bahnhof Kolonnenstraße in Schöneberg ist dafür ein rekordverdächtiges Beispiel. Seit 1984 wurde den Bürgern immer mal wieder versprochen, dass der im Zweiten Weltkrieg stillgelegte S-Bahn-Halt wieder eingerichtet wird. 1985 sollte der Bau beginnen. Doch erst jetzt, nach 21 Jahren, ist es so weit: „Am 15. November wird der erste Spatenstich für den S-Bahnhof vollzogen“, sagte Holger Auferkamp, Sprecher der Deutschen Bahn (DB) in Berlin, gestern. Rund anderthalb Jahre werde es dauern, die Anlage an der Linie S 1 zu errichten. Das hieße: Im Frühjahr 2008 wird der Bahnhof eröffnet.
Es bedarf schon einer gewissen Lebenserfahrung, um sich an die Anfänge des Projekts zu erinnern. „Seit der Wiedereröffnung der Wannseebahn 1985 war man sich einig, dass dieser S-Bahnhof …

S-Bahn: Nur noch drei Chefposten, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/599872.html

Arbeitsdirektor gefeuert? Unter dieser Überschrift diskutieren S-Bahner im Internet über den plötzlichen Abschied ihres vierten Geschäftsführers Heinrich Hinz. „Herr Hinz hat seine Tätigkeit beendet“, teilte das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn (DB) mit. Er sei beurlaubt worden. Gründe wurden nicht genannt. „Das ist eine interne Angelegenheit“, hieß es.
Insider berichten, dass die „Chemie“ im Verhältnis zu den anderen drei Mitgliedern der Geschäftsführung und zum Betriebsrat …

S-Bahn: Zur Landesgartenschau 2009 nach Oranienburg im 10-Minuten-Takt!

http://www.bahnkunden.de/presse/
20061030-1.php

Im Frühjahr 2009 soll in Oranienburg die Landesgartenschau Brandenburg eröffnet werden. Durch die Nähe zu Berlin werden die Besucherzahlen sicherlich die bisherige Höchstmarke von über 600.000, die 2002 Eberswalde erreicht hatte, ohne Probleme um ein Vielfaches übersteigen – vielleicht werden es eine Million, vielleicht auch mehr. Aus Sicht des Berlin-Brandenburgischen Bahnkunden-Verbandes besteht damit die dringende Notwendigkeit, die S-Bahn-Strecke von Frohnau nach Oranienburg bis zum Frühjahr 2009 so auszubauen, dass hier auch ein 10-Minuten-Takt gefahren werden kann.
Auf Grund des langen eingleisigen Abschnittes zwischen Frohnau und Hohen Neuendorf können die Züge maximal alle 20 Minuten in jede Richtung fahren. Durch den Ausbau gäbe es auch eine umweltverträgliche und leistungsfähige Schienenanbindung von und nach Berlin, die eine bequeme An- und Abreise der Besucher gewährleistet. Zumal zu befürchten ist, dass das Straßennetz und auch die möglicherweise vorhandenen Parkplätze nicht ausreichen werden; Oranienburg würde von der Blechlawine überrollt. Niemand müsste mit dem eigenen Auto anreisen; es stünde eine leistungsfähige und attraktive Schienenanbindung zur Verfügung.
Sven Jagdhuhn, Vorsitzender des Verbandes: „Die Möglichkeit, mit dem Regionalexpress über Gesundbrunnen nach Oranienburg zu fahren, wird nicht ausreichen. Die Züge fahren nur alle Stunde, sind unpünktlich und insbesondere an den Wochenenden mit Tagesausflüglern bereits voll belegt. Zudem ist diese Verbindung insbesondere für Nordberliner recht unattraktiv, da sie erst in die Stadt fahren müssten.“
Nach Ansicht des Berlin-Brandenburgischen Bahnkunden-Verbandes kann nur der Einbau einer Begegnungsmöglichkeit für die Züge in Höhe der Stadtgrenze eine leistungsfähige und zuverlässige Alternative zur Auto-Nutzung sein. Der Einbau einer solchen Kreuzungsmöglichkeit ist ohne große Probleme möglich; Platz ist vorhanden. Die Länge des zweigleisigen Abschnittes sollte so bemessen werden, dass die Züge nicht anhalten müssen und sich während der Fahrt begegnen können.
Auch die Möglichkeit, im Berufsverkehr die heute schon sehr vollen Züge durch weitere Verstärkungszüge zu entlasten, bedeutet eine echte Verbesserung für die Fahrgäste auch nach dem Ende der Landesgartenschau. Die Nachhaltigkeit dieser Investition wäre also auch gegeben.
Kein Besucher wäre gezwungen, mit dem Pkw nach Oranienburg zu fahren! Damit Oranienburg zur Landesgartenschau attraktiv mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist , müssen jetzt die notwendigen Schritte eingeleitet werden. Die Landesregierung würde damit auch ein Zeichen setzen, dass es ihr nach wie vor Ernst mit der Förderung der umweltfreundlichen Verkehrsmittel ist.

S-Bahn + Straßenverkehr: Blau und Grün: helles Licht für S-Bahnhof, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/598971.html

Brücke soll sicherer werden

Stefan Strauß

NEUKÖLLN. Die S-Bahn-Brücke am S-Bahnhof Neukölln ist keine Schönheit. „Wenn man hindurchgeht, bekommt man ein bisschen Angst, weil es dort so dunkel ist. Viele Passanten meiden diesen Ort oder wollen ihn, wenn es nicht anders geht, ganz schnell wieder verlassen“, sagt Mathias Friedrich. Der Lichtarchitekt aus Karlsruhe ist Sieger eines Wettbewerbs des Bezirks Neukölln. Vier Lichtplanungsbüros hatten sich beteiligt und Vorschläge gemacht, wie die S-Bahn-Brücke über die Karl-Marx-Straße attraktiver werden kann.
Friedrichs Konzept überzeugte das Neuköllner Bezirksamt. Schließlich verbinde das Brückenwerk als „Neuköllner Tor“ den …

S-Bahn: Als bei der S-Bahn kalter Krieg herrschte, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/596462.html

Ausstellung zeigt Historie des Verkehrsmittels nach 1961
Eigentlich wollten S-Bahner nur einige Fahrzeugteile von Schöneberg nach Schöneweide bringen. Aber so einfach ging das damals, zu Mauerzeiten, nicht. Niemand geringeres als die West-Berliner Militärregierung der USA musste dem Transport in den Osten zustimmen. Die Ausfuhrgenehmigung von 1970 blieb erhalten – und ist nun eines von vielen bislang noch nie gezeigten Exponaten, die bis zum 11. November in der Ausstellung „Kalter Krieg auf Schienen“ im S-Bahnhof Jannowitzbrücke zu sehen sind.
Es geht um die S-Bahn im Westen Berlins von 1961 bis 1989. „An ihr zeigte sich, wie es um die Beziehungen zwischen den verfeindeten Systemen …

S-Bahn: Paar stritt, und wurde von S-Bahn überrollt, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/595774.html

22-Jähriger und 24-Jährige stürzten ins Gleisbett
Peter Neumann und Lutz Schnedelbach

Tödlich endete der Streit für das junge Paar auf dem Bahnhof Bellevue. Sie schrien sich an, sie schlugen aufeinander ein, sie zerrten aneinander. Daran erinnern sich Zeugen. Lautstark ging es zu auf dem Bahnsteig gestern Mittag. Worum es aber ging, das bekamen die daneben auf die S-Bahn Wartenden nicht mit. Sie merkten offenbar auch zu spät, dass der Mann seine Begleiterin zur Bahnsteigkante zog. Dort ging das Gerangel weiter. Und dort passierte dann auch das Unglück: Kurz vor 11.30 Uhr stürzten beide Streitenden vor eine einfahrende S-Bahn. Sie wurden überrollt. Und waren sofort tot.
Solch einen Fall habe es in Berlin in den vergangenen zwanzig Jahren nicht gegeben, hieß es gestern bei der Bundespolizei, die zunächst die Ermittlungen übernahm, weil ein Selbstmord zunächst nicht ausgeschlossen worden war. Doch Hinweise darauf, wie beispielsweise ein Abschiedsbrief, seien nicht …

S-Bahn: Zwei Menschen im Streit vor S-Bahn gestürzt, aus netzzeitung.de

http://www.netzeitung.de/vermischtes/446958.html

In Berlin sind zwei Menschen von einer S-Bahn überrollt worden. Sie hatten miteinander gerangelt. Die Mordkommission ermittelt.

Vor dem Berliner S-Bahnhof Bellevue sind am Dienstagmittag zwei Menschen nach einem Streit von einem Zug überrollt und getötet worden. Die Opfer sind ein 22-jähriger Mann aus Berlin-Friedrichshain und seine 24-jährige Begleiterin, sagte ein Polizeisprecher.
Im Streit habe es «ein wildes Gezerre» gegeben, bei dem der Mann die Frau auf die Gleise gezogen habe. Kurz vor Einfahrt eines Zuges östlicher Richtung seien sie vor den Zug gefallen. Sie waren sofort tot. Der 45 Jahre alte Triebwagenfahrer habe den Streit registriert, aber den Ernst der Lage nicht erkennen können, sagte der Sprecher.
Eine Mordkommission ermittelt nun, ob der Mann die Frau mit Absicht vor den Zug werfen und töten oder sich und seine Begleiterin umbringen wollte. S-Bahnen fuhren einige Stunden lang nicht mehr. (nz)

S-Bahn: Im Fledermausexpress durch Berlin

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/
presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20061016.html

Gemeinsame Aktion von S-Bahn Berlin GmbH und Kinder- und Jugendbibliotheken / Sonderzug für Leseratten am Samstag, 21. Oktober

(Berlin, 16. Oktober 2006) Die S-Bahn Berlin GmbH und die Berliner Kinder- und Jugendbibliotheken laden am Samstag, 21. Oktober, zur KinderLiteraTour auf Schienen ein. Um 13.30 Uhr und 16.10 Uhr startet ab Berlin Ostbahnhof ein Sonderzug zur eineinhalbstündigen Lese-Erlebnistour durch das S-Bahn-Netz.

Spukgeschichten, schaurig geschminkte Gesichter, lustige Lieder und eine Gruselwerkstatt erwartet die jungen Fahrgäste im Fledermausexpress. In den bunt geschmückten Wagen der zwei durchgehenden Halbzüge werden die kleinen Gespenster und Hexen auf das Halloweenfest am 31. Oktober eingestimmt, das sich auch hierzulande immer größerer Beliebtheit erfreut. Auf der Fahrt werden Spiele wie Ohrenmemorie, Schnüffelrüssel, Erzähltheater und Mauswissen angeboten. Spannende Unterhaltung erwartet die Fahrgäste auch am S-Bahnhof Erkner.

Mit der KinderLiteraTour wollen die Veranstalter zur Leseförderung beitragen und auf das vielfältige Angebot der Kinder- und Jugendbibliotheken aufmerksam machen. Die Sonderfahrt findet bereits zum sechsten Mal statt und ist für Kinder ab 5 Jahren geeignet.

Die Tickets sind nur im Vorverkauf an allen Fahrkartenausgaben und in den Kundenzentren der S-Bahn Berlin GmbH erhältlich. Kinder von 5 bis 14 Jahren zahlen 3 Euro, Erwachsene 5 Euro.

Weitere Informationen:

– im Internet unter www.s-bahn-berlin.de und

– am S-Bahn-Kundentelefon unter 030 297 43333

Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Kommunikation, Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin
Verantwortlich für den Inhalt: Oliver Schumacher

S-Bahn: Plakate gegen Zerstörungswut, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2006/1014/lokales/0099/
index.html?group=berliner-zeitung;sgroup=;
day=today;suchen=1;keywords=plakate;
search_in=archive;match=strict;author=;
ressort=;von=;bis=;mark=plakate

Anne Vorbringer

Es gibt Fälle von Vandalismus, mit denen die S-Bahn nicht so gern an die Öffentlichkeit geht, damit die Täter nicht noch mit Presseberichten über ihre Zerstörungen prahlen. Etwa, wenn wie Anfang der Woche in mehreren Wagen eines Zuges der Linie S 46 sämtliche Scheiben zerschlagen werden. Doch Ellen Karau, die Sicherheitsbeauftragte der S-Bahn, berichtete am Freitag auch von solch extremen Beispielen, um zu verdeutlichen: „Der Erfindungsreichtum der Täter ist sehr ausgeprägt. Das Motiv ist pure Zerstörungswut.“ Plakatkampagnen hätten bislang nicht dazu geführt, dass der Schaden zurückgeht. „Aber wir geben nicht auf und setzen nun auf neue Plakate“, so Karau.
Am Freitag wurde das erste von insgesamt 150 Großflächenplakaten in der Straße der Pariser Kommune nahe dem Ostbahnhof angebracht. Abgebildet sind nackte Füße, die auf mehrere Glasscherben zulaufen. „Kaputtmachen tut weh!“, steht …