S-Bahn: Nordkreuz wieder am Bahnnetz Am 16. Juni 2003 ging das „Dreieck“ zwischen Schönhauser Allee – Bornholmer Straße – Gesundbrunnen ans Netz, aus Punkt 3

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Als das Nordkreuz am 16. Juni 2003 komplett ans S-Bahn-Netz ging, mag die Resonanz vielleicht nicht so groß wie beim S-Bahn-Ringschluss ein Jahr zuvor gewesen sein. Doch für die Fahrgäste im Norden der Stadt entstanden dadurch attraktive Direkt- und Umsteigeverbindungen, die in dieser Art ganz neu waren. Machten die S-Bahnen zu Zeiten der Mauer einen großen Bogen um den S-Bahnhof Bornholmer Straße, waren die Wege nun nicht nur frei, sondern bestens miteinander verknüpft. Denn das „Dreieck“ zwischen Schönhauser Allee, Bornholmer Straße und Gesundbrunnen im nördlichen Netz der S-Bahn Berlin war damit geschlossen.
War es den Fahrgästen zwischenzeitlich möglich, zwischen Schönhauser Allee und Gesundbrunnen beziehungsweise Gesundbrunnen und Bornholmer Straße zu fahren und auch umzusteigen, kam wieder die direkte Verbindung zwischen Schönhauser Allee und Pankow – und zwar mit Halt Bornholmer Straße – ins Spiel. Zwar war es nach der …

S-Bahn: Abgenommen: die vollständig sanierte S 1 Letzter grunderneuerter S-Bahnabschnitt ging in Betrieb, aus Punkt 3

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Die Inbetriebnahme des letzten, grunderneuerten S-Bahnabschnitts zwischen Zehlendorf und Wannsee einschließlich der elektronischen Stellwerkstechnik auf der gesamten südlichen S1 am 17. Februar 2002 war das Ende einer langjährigen Bauzeit, die den Fahrgästen der Linie S 1 ein hohes Maß an Geduld abverlangte.
Etwa seit 1999 wurde in verschiedenen Bauetappen auf das Ziel einer generellen Erneuerung dieses sensiblen S-Bahnteils hingearbeitet. Die Strecke, die 1985 von der BVG nach 5-jähriger Ruhe übernommen wurde, verfügte nur am S-Bahnhof Zehlendorf über eine Gleiswechselverbindung und über eine Zug-Wendeanlage. Sie hatte zudem einen Signalabstand, der lediglich einen 10-Minutentakt zwischen Anhalter Bahnhof und Wannsee ermöglichte.
Um nun also verträgliche Bauabschnitte zu bilden, hatten wir damals zuerst den S-Bahnhof Schöneberg so erweitert, dass neben einem Zug-Wendegleis auch eine …

S-Bahn + Bahnhöfe: Ausgekurbelt Mit dem alten Ringbahnsteig verschwindet ein weiteres Stück des altes Ostkreuzes, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0911/berlin/
0043/index.html

Das schwarze Telefon hat einiges hinter sich: die DDR, die Wende, die Wiedervereinigung. Wählscheiben wurden entwickelt, dann kamen Tasten und später die Handys. Egal – im Aufsichtsgebäude auf dem Bahnsteig F des Ostkreuzes wird wie seit eh und je telefoniert: erst eine von fünf altweißen Tasten drücken, dann an der Seite die Kurbel drehen und den schweren Hörer in die Hand nehmen. „So nehmen wir mit dem Fahrdienstleiter Kontakt auf. Funktioniert tadellos“, sagt S-Bahner Jens Uhlig. Doch heute wird der altertümliche Apparat, der in Filmen über Spionage im Kalten Krieg nicht auffallen würde, nach mehreren Jahrzehnten seinen letzten Einsatztag erleben. Denn gegen 22 Uhr soll an dem 1903 eröffneten Ringbahnsteig zum letzten Mal eine S-Bahn halten. Im November wird er abgerissen. Ein weiteres Stück des alten Ostkreuzes verschwindet.
Wer weiß, vielleicht findet das Telefon ja in irgendeiner S-Bahner-Wohnung einen …

S-Bahn: Wowereit: Letzte Chance für die S-Bahn Entlassungsantrag gegen Junge-Reyer gescheitert / Wartungsprotokolle falsch ausgefüllt, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0911/berlin/
0018/index.html

Noch steht der Senat zur Deutschen Bahn (DB) als S-Bahn-Betreiber. Der neue Bahnchef Rüdiger Grube räume gerade mit dem System auf, das durch den „Privatisierungs-Irrsinn“ unter seinem Vorgänger Hartmut Mehdorn zu den erneuten Verkehrsausfällen geführt habe, sagte der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) gestern im Abgeordnetenhaus. Während der Aktuellen Stunde zum S-Bahn-Chaos kündigte Wowereit aber an, dass er einen weiteren Ausfall nicht mehr tolerieren will. Zwei Mal habe die S-Bahn die Belastung der Berliner auf die Spitze getrieben, „eine dritte Chance wird es nicht geben“, sagte der Regierende.
Ingeborg Junge-Reyer (SPD) bleibt Senatorin für Stadtentwicklung. Mit 74 Stimmen der rot-roten Koalition gegen 71 der Opposition lehnte das Parlament am Abend einen Antrag von CDU, FDP und Grünen ab, die Senatorin wegen „offensichtlicher Überforderung“ und schlechten Agierens in der S-Bahnkrise zu entlassen. Wowereit …

S-Bahn: Deutsche Bahn wird unabhängige Ermittler mit Untersuchung bei der S-Bahn Berlin beauftragen Überspringen: Deutsche Bahn wird unabhängige Ermittler mit Untersuchung bei der S-Bahn Berlin beauftragen KPMG und Kanzlei Gleiss Lutz nehmen eigenständige Untersuchungen auf / Konzernvorstand Homburg: Dulden keinerlei Unregelmäßigkeiten bei sicherheitsrelevanten Prozessen

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
ubp/p20090911.html

(Berlin, 11. September 2009) Die Deutsche Bahn hat eine unabhängige externe Untersuchung der Vorfälle bei der S-Bahn Berlin durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG und Rechtsanwaltskanzlei Gleiss Lutz, Berlin, beauftragt. Ziel ist die lückenlose Aufklärung der festgestellten Unregelmäßigkeiten bei der Wartung von Bremszylindern an Fahrzeugen der S-Bahn Berlin. Neben der Ermittlung der Sachverhalte sowie der dafür Verantwortlichen soll ein Konzept erarbeitet werden, das präventiven Charakter besitzt.

„Wir dulden keinerlei Unregelmäßigkeiten bei sicherheitsrelevanten Prozessen – nicht bei der S-Bahn Berlin und auch nirgends sonst im DB-Konzern“, betonte Ulrich Homburg, DB-Vorstand Personenverkehr. „Missstände werden wir ohne Ansehen der Person aufdecken und Verantwortliche zur Rechenschaft ziehen. Deswegen haben wir uns entschlossen, neben der bereits laufenden Untersuchungen der internen Revision ergänzend auch externe Ermittler einzusetzen.“

Neben der schnellen Verbesserung des Fahrplanangebots für die Kunden der S-Bahn gehe es jetzt vor allem darum, das Vertrauen der Fahrgäste zurückzugewinnen. „Wir wollen uns zum momentanen Zeitpunkt nicht an Spekulationen und Verdächtigungen beteiligen. Jetzt geht es darum, den Anfang Juli begonnenen Neuanfang konsequent fortzusetzen und ein vollständiges Bild über die Fehlentwicklungen zu gewinnen. Klar ist, dass nicht der einzelne Mitarbeiter in der Wartung und Instandhaltung der S-Bahn die Schuld dafür trägt, sondern verantwortliche Manager möglicherweise grob fahrlässig agiert haben“, so Homburg weiter. In jedem Fall prüfe die DB, ob auch Ansprüche gegen Verantwortliche geltend gemacht werden können.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

BVG + S-Bahn + Bus: "Wir können das Leid nur mildern" Wegen der S-Bahn-Krise steigen die Fahrgäste auf die BVG um – und stecken mit dem Bus im Stau, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0910/berlin/
0082/index.html

Berliner Busfahrgäste bekommen es zu spüren, dass die S-Bahn nicht richtig funktioniert. Weil deutlich mehr Autos als bislang unterwegs sind, häufen sich die Verspätungen, teilten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) gestern mit. „Am Morgen standen unsere Busse im gesamten Stadtgebiet vermehrt im Stau“, hieß es. Damit wird eine Befürchtung, die Experten schon vor Wochen geäußert hatten, wahr: Das Chaos werde dazu führen, dass zahlreiche Menschen wieder mit dem Auto fahren. „Viele Pendler aus Brandenburg haben sonst keine Alternative zur S-Bahn“, sagte der SPD-Politiker Christian Gaebler.
Ein Teil der S-Bahn-Kundschaft sei allerdings dem Nahverkehr treu geblieben, so die BVG. „Die Berlinerinnen und Berliner steigen in Größenordnungen auf unsere Bahnen und Busse um“, hieß es. Eigenen Schätzungen zufolge hat die BVG auch gestern …

BVG + S-Bahn + Bus: „Wir können das Leid nur mildern“ Wegen der S-Bahn-Krise steigen die Fahrgäste auf die BVG um – und stecken mit dem Bus im Stau, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
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Berliner Busfahrgäste bekommen es zu spüren, dass die S-Bahn nicht richtig funktioniert. Weil deutlich mehr Autos als bislang unterwegs sind, häufen sich die Verspätungen, teilten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) gestern mit. „Am Morgen standen unsere Busse im gesamten Stadtgebiet vermehrt im Stau“, hieß es. Damit wird eine Befürchtung, die Experten schon vor Wochen geäußert hatten, wahr: Das Chaos werde dazu führen, dass zahlreiche Menschen wieder mit dem Auto fahren. „Viele Pendler aus Brandenburg haben sonst keine Alternative zur S-Bahn“, sagte der SPD-Politiker Christian Gaebler.
Ein Teil der S-Bahn-Kundschaft sei allerdings dem Nahverkehr treu geblieben, so die BVG. „Die Berlinerinnen und Berliner steigen in Größenordnungen auf unsere Bahnen und Busse um“, hieß es. Eigenen Schätzungen zufolge hat die BVG auch gestern …

S-Bahn: Senat: S-Bahn soll mehr Kunden Geld zurückzahlen Entschädigungsangebot reicht Kritikern nicht aus, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
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0043/index.html

Da sind sich Berlin und Brandenburg ausnahmsweise einmal einig: Politiker beider Landesregierungen fordern, mehr Fahrgäste als bisher geplant für das Chaos bei der S-Bahn zu entschädigen. „Ich habe den Vorstand der Deutschen Bahn aufgefordert, die Entschädigungsleistungen auf alle Fahrgäste auszudehnen“, sagte die Berliner Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer gestern. Die S-Bahn müsse darüber nachdenken, wie sie nach dem Ende des Debakels verloren gegangene Kunden neu an sich binde, forderte Brandenburgs Infrastrukturminister Reinhold Dellmann (ebenfalls SPD). Denkbar wä-re es, allen Fahrgästen an zwei Wochenenden Freifahrten zu gewähren, sagte er der Berliner Zeitung.
Bislang hatte die Bahn nur zugesagt, dass Abo- und Jahreskarteninhaber im Dezember kostenlos fahren dürfen, wenn ihr Ticket auch für Berlin gültig ist. In den Genuss des Freimonats sollen alle Stammkunden kommen, die eine Umweltkarte, ein Azubi-, …

S-Bahn: „Schwerste Versäumnisse“ S-Bahn-Bremsen wurden seit 2004 nicht mehr richtig untersucht / Bund wirft Bahn Versagen vor, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0910/berlin/
0024/index.html

Nun reicht es offenbar auch dem Bund. In ungewöhnlich scharfer Form hat Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) die Deutsche Bahn (DB) kritisiert. Das Staatsunternehmen komme seiner Verantwortung, einen funktionierenden S-Bahn-Verkehr in Berlin zu gewährleisten, nicht nach, sagte ein Sprecher gestern. Während der Aufsichtsratssitzung der Bahn fragte der Vertreter der Bundesregierung, Achim Großmann, wann in Berlin wieder Zustände herrschen, die „der westlichen Zivilisation angemessen sind“. Eine Antwort bekam er allerdings nicht.
Wenn es um S-Bahn-Probleme ging, war das Tiefensee-Ministerium bislang auf „Tauchstation“, sagte Hans-Werner Franz, Chef des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg. Auch als sich nach dem Bruch eines S-Bahn-Rades im Mai die Lage immer mehr zuspitzte, war dem Bund keine Kritik zu entlocken – außer der Bemerkung, dass der Bruch wohl nur auf ein Materialproblem hindeute. Experten kritisieren schon …

S-Bahn: "Schwerste Versäumnisse" S-Bahn-Bremsen wurden seit 2004 nicht mehr richtig untersucht / Bund wirft Bahn Versagen vor, aus Berliner Zeitung

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Nun reicht es offenbar auch dem Bund. In ungewöhnlich scharfer Form hat Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) die Deutsche Bahn (DB) kritisiert. Das Staatsunternehmen komme seiner Verantwortung, einen funktionierenden S-Bahn-Verkehr in Berlin zu gewährleisten, nicht nach, sagte ein Sprecher gestern. Während der Aufsichtsratssitzung der Bahn fragte der Vertreter der Bundesregierung, Achim Großmann, wann in Berlin wieder Zustände herrschen, die „der westlichen Zivilisation angemessen sind“. Eine Antwort bekam er allerdings nicht.
Wenn es um S-Bahn-Probleme ging, war das Tiefensee-Ministerium bislang auf „Tauchstation“, sagte Hans-Werner Franz, Chef des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg. Auch als sich nach dem Bruch eines S-Bahn-Rades im Mai die Lage immer mehr zuspitzte, war dem Bund keine Kritik zu entlocken – außer der Bemerkung, dass der Bruch wohl nur auf ein Materialproblem hindeute. Experten kritisieren schon …