Mehrere tausend S-Bahn-Fahrgäste mussten gestern erhebliche Reisezeitverlängerungen hinnehmen. Der Anlass: Ein Gleismesszug der Deutschen Bahn (DB) hatte gegen Mittag festgestellt, dass die S-Bahn-Trasse Pankow-Bornholmer Straße schadhaft war. Dem Vernehmen nach befand sich der Schaden kurz vor der Einfahrt in den S-Bahnhof Bornholmer Straße. „DB Netz entschloss sich, die schadhafte Stelle umgehend zu beseitigen. Deshalb war die Strecke rund zwei Stunden lang nur eingleisig befahrbar“, teilte ein S-Bahn-Sprecher mit. Von zwölf bis gegen 14 Uhr war zwischen Blankenburg und Bornholmer Straße deshalb nur ein …
(Berlin, 18. November 2010) Wegen Gleisbauarbeiten der DB Netz AG kommt es vom 19. November bis 22. November zu Einschränkungen für S-Bahn-Fahrgäste.
Vom 19. November, 22 Uhr, durchgehend bis 22. November, 1.30 Uhr, fahren Busse auf Abschnitten der S1, S46 und S47.
Die Züge der S1 werden zwischen Waidmannslust und Schönholz durch Busse ersetzt. Zwischen Frohnau und Waidmannslust besteht S-Bahn Pendelverkehr im 20-Minutentakt.
Die Züge der S46 werden zwischen Zeuthen und Königs Wusterhausen durch Busse ersetzt.
Die Züge der S47 werden zwischen Schöneweide und Spindlersfeld durch Busse ersetzt.
Die Züge der S5 werden vom 19. November, 22 Uhr, durchgehend bis 20. November, 20 Uhr, zwischen Fredersdorf und Strausberg durch Busse ersetzt.
Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu informieren. Informationen gibt es unter www.s-bahn-berlin.de und am S-Bahn-Kundentelefon unter 030 / 29 74 33 33.
Der Streit um die Zukunft der S-Bahn wird immer heftiger. Die Christdemokraten bezeichneten SPD-Pläne, die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) mit dem Zugbetrieb zu beauftragen, als „absurd“. „Eine Fusion aus zwei Kranken macht noch keinen Gesunden“, sagte der CDU-Abgeordnete Oliver Friederici gestern. S-Bahner verlangen dagegen, dass ihr Unternehmen bei der Deutschen Bahn (DB) bleibt. Mit einer Demonstration vor dem Dahlemer Seminaris-Hotel, in dem sich die SPD morgen zum Landesparteitag trifft, wollen der Betriebsrat und die Gewerkschaft Transnet dieser Forderung nun Nachdruck verleihen. Anträge für den SPD-Parteitag fordern, die S-Bahn in „kommunale Verantwortung“ zu übertragen- etwa durch eine Direktvergabe an die BVG. Das wäre falsch, sagte Friederici. „In Anbetracht der Tatsache, dass derzeit weder die technischen Probleme bei der …
Der Streit um die Zukunft der S-Bahn wird immer heftiger. Die Christdemokraten bezeichneten SPD-Pläne, die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) mit dem Zugbetrieb zu beauftragen, als „absurd“. „Eine Fusion aus zwei Kranken macht noch keinen Gesunden“, sagte der CDU-Abgeordnete Oliver Friederici gestern. S-Bahner verlangen dagegen, dass ihr Unternehmen bei der Deutschen Bahn (DB) bleibt. Mit einer Demonstration vor dem Dahlemer Seminaris-Hotel, in dem sich die SPD morgen zum Landesparteitag trifft, wollen der Betriebsrat und die Gewerkschaft Transnet dieser Forderung nun Nachdruck verleihen. Anträge für den SPD-Parteitag fordern, die S-Bahn in „kommunale Verantwortung“ zu übertragen- etwa durch eine Direktvergabe an die BVG. Das wäre falsch, sagte Friederici. „In Anbetracht der Tatsache, dass derzeit weder die technischen Probleme bei der …
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) können es besser als die Deutsche Bahn (DB). Davon sind viele Sozialdemokraten überzeugt. Sie wünschen sich, dass das Landesunternehmen künftig auch S-Bahnen betreibt. Am Sonnabend wird der SPD-Landesparteitag über einige Anträge debattieren, die dies als eine Option für die nahe Zukunft vorsehen. Aber ist die BVG tatsächlich der bessere S-Bahn-Betreiber? Das ist jetzt erneut bezweifelt worden. Außerdem sieht die BVG-Bilanz nach Informationen der Berliner Zeitung auch 2010 nicht sehr rosig aus. Der Antrag der SPD Tempelhof-Schöneberg, über den der Parteitag beraten wird, trifft den Ton ziemlich genau. Die S-Bahn soll „als Ganzes in kommunale Verantwortung“ überführt werden, um sie „dauerhaft leistungsfähig, kundenfreundlich und bezahlbar“ zu machen, heißt es darin.Der Senat müsse entweder darüber verhandeln, die S-Bahn zu …
(Berlin, 5. November 2010) Seit heute, 15 Uhr, kommen Reisende im S-Bahnhof Adlershof schneller und bequemer zu den Zügen. Ein neuer Zugang am südlichen Bahnsteigende wurde nun auch Richtung Osten zum Adlergestell hin geöffnet und kann genutzt werden.
Voraussetzung für die Öffnung war die Inbetriebnahme der Lichtsignalanlage über das Adlergestell durch die Senatsverwaltung.
Der Personentunnel ist Teil des Bahnprojektes Neubau der S-Bahn-Station Adlershof, die bereits im Wesentlichen fertig gestellt ist. Das Tunnelbauwerk wurde komplett einschließlich der S-Bahn-Gleisbrücken erneuert. Die Farbgebung des Tunnel entspricht der des neuen Bahnhofs und erinnert an die alte Station. Eine neue Beleuchtungsanlage und ein Wegeleitsystem vervollständigen den Neubau. Der Durchgang ist zum Adlergestell hin barrierefrei möglich. Das Westbauwerk wird bis zum zweiten Quartal nächsten Jahres verschönert.
Insgesamt wurden mehr als 1,1 Millionen EUR Landesmittel in dieses Vorhaben investiert.