Berlin/Potsdam (dpa/bb) – Die Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (ODEG) hat beim Berliner Bahnhersteller Stadler Pankow GmbH drei Regio- Shuttle für Strecken im Spree-Neiße-Netz bestellt. Der Auftrag habe ein Volumen von 5,5 Millionen Euro, teilte Stadler Pankow am Donnerstag mit. Die ODEG, ein Tochterunternehmen der Hamburger Hochbahn AG und der zum Arriva-Konzern gehörenden Prignitzer Eisenbahn GmbH, will laut Stadler die Züge …
Nicht nur bei der Deutschen Bahn gibt es Zank um die Tarife. Auch bei der privaten Ostdeutschen Eisenbahn GmbH droht der Streit um den Lohn zu eskalieren. Nicht nur bei der Deutschen Bahn drohen Streiks. Auch bei der privaten Ostdeutschen Eisenbahn GmbH (ODEG), die sechs Regionallinien in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern betreibt, gebe es Streit um die Entlohnung, berichtet die „Märkische Allgemeine“. Am kommenden Mittwoch seien getrennte Tarifverhandlungen mit den Bahngewerkschaften Transnet und der Lokführergewerkschaft GDL geplant. Das ODEG-Angebot einer Lohnerhöhung von 2,5 Prozent und einer jährlichen Zulage von 156 Euro werde von beiden Gewerkschaften als völlig …
In Berlin und Brandenburg müssen Züge an 662 Stellen langsamer fahren / Verkehrsverbund warnt vor DB-Teilprivatisierung Peter Neumann
Eine folgenschwere Entscheidung steht kurz bevor. Am Dienstag will die Bundesregierung den Gesetzentwurf zur Teilprivatisierung der Deutschen Bahn (DB) beschließen. Doch in Berlin warnen nicht nur Landespolitiker davor, dass der Bund Hoheitsrechte über das Schienennetz aus der Hand gibt. Auch der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) hält nichts davon, der privatisierten DB die Bewirtschaftung der Gleise zu übertragen. Denn schon jetzt behandele die Bahn dieses Gemeinschaftseigentum nicht immer pfleglich. Zu diesem Ergebnis gelangt die umfangreiche „Qualitätsanalyse Netzzustand 2007“ für diese Region. Die jetzt fertige Langfassung liegt der Berliner Zeitung vor. Mit Tempo 120 rollt der Regionalexpress (RE) 1 Richtung Wannsee – aber dann bremst er plötzlich. „Die Brücke über den Hüttenweg darf seit Jahren nur noch mit Tempo …
Die Deutsche Bahn AG investiert in diesem Jahr wie schon im Vorjahr in den Erhalt und in die Modernisierung der Schieneninfrastruktur in Berlin und Brandenburg rund 500 Millionen Euro. Gezielt werden nicht nur Hauptmagistralen und Knotenpunkte für die Anforderungen der Zukunft ausgebaut, sondern auch die Regionalnetze. Allein in die Regionalnetze Brandenburgs wurden seit 2001 rund 332 Millionen Euro investiert, davon in diesem Jahr voraussichtlich über 54 Millionen Euro. Mehrfach hat punkt 3 über den Ausbau der Strecke RE 6 „Prignitz-Express“ berichtet. Für insgesamt 143,5 Millionen Euro wird sie ausgebaut. Bei der rund 139 Kilometer langen eingleisigen Strecke von Wittenberge über Wittstock nach Hennigsdorf wurden bereits im Jahr 2000 der Abschnitt …
Am Samstag, 14.07.07 wurde der ODEG-Kunstzug mit dem Thema „Geopark Eiszeitland am Oderrand“ in Joachimsthal Kaiserbahnhof durch die brandenburgische Kulturministerin Prof. Johanna Wanka, dem Joachimsthaler Amtsdirektor Dirk Protzmann und der ODEG – Ostdeutsche Einsenbahn GmbH eingeweiht. „Getauft“ wurde der Zug nicht mit Sekt, sondern mit Wasser aus dem Grimnitzsee. Das Motiv wurde vom Prendener Künstler Klaus Storde geschaffen, der mit seinem Entwurf eine Jury überzeugt hatte. Die Jury musste sich zwischen vier Entwürfen von vier Künstlern entscheiden. Nähere Informationen zum Künstler Klaus Storde erhalten Sie unter www.kulturschiene-barnim.de. Die Idee, einen Zug als rollenden Botschafter einzusetzen, wurde vom Joachimsthaler Amtsdirektor Dirk Protzmann und der ODEG im Jahre 2006 entwickelt. Durch den auffällig gestalteten Zug soll beim Betrachter Neugier geweckt werden und zu einer Reise nach Joachimsthal bzw. in die Region animieren. Die ODEG und die Region Joachimsthal/Schorfheide wollen auch mit dieser gemeinsamen Aktion mehr Fahrgäste für die Bahn gewinnen, um den dauerhaften Erhalt der Eisenbahnstrecke zu sichern. Begleitet wurde die Aktion vor allem von der „Kulturschiene Barnim“, einem Qualifizierungsprojekt der WITO – Wirtschafts- und Tourismusentwicklungsgesellschaft mbH des Landkreises Barnim, das mit Geldern des Landes Brandenburg und des europäischen Sozialfonds finanziert wird. Nähere Informationen zur WITO GmbH finden Sie unter www.regis.barnim.de (Pressemeldung ODEG, 17.07.07).
Zahlreiche sommerliche Reiseziele sind bequem per Bahn zu erreichen
(Berlin, 13. Juli 2007) Mit Beginn der Sommerferien wächst auch die Reiselust. Die kostenlose Broschüre „Streifzüge“ gibt eine Vielzahl von Tipps für preiswerte Touren und interessante Ausflugsziele entlang der Bahngleise in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und darüber hinaus.
So bieten zum Beispiel folgende Verbindungen attraktive Ausflugsmöglichkeiten für „Daheimgebliebene“:
„Der Rheinsberger“:
Bis zum 30. September 2007 verkehrt diese Ausflugsverbindung von Berlin-Lichtenberg nach Rheinsberg (Mark) nicht nur an den Wochenenden, sondern täglich. Er eignet sich besonders für Tagesausflüge mit oder ohne Fahrrad.
Abfahrt des Zuges am Bahnhof Berlin-Lichtenberg ist um 7.47 Uhr, Ankunft in Rheinsberg (Mark) um 9.17 Uhr. Unterwegs hält er an den Bahnhöfen Berlin Gesundbrunnen, Oranienburg, Herzberg (Mark) und Lindow (Mark).
Ticket-Tipp für den „Rheinsberger“: Das Brandenburg-Berlin-Ticket, das in diesem Zug bereits vor 9 Uhr gilt.
Der Rügen-Express:
Bis zum 20. September 2007 fährt dieser Zug sonnabends, sonntags sowie an Feiertagen vom Berliner Hauptbahnhof zum Ostseebad Binz. Der Doppelstockzug mit einem speziellen Fahrradwagen bietet sich auch für Tagesausflüge mit einem 7-stündigen Aufenthalt auf der Insel an.
Die Reise beginnt um 8.01 Uhr am Berliner Hauptbahnhof. Um 11.23 Uhr ist der Rügen-Express bereits im Ostseebad Binz. Die Rückfahrt startet um 18.31 Uhr und endet um 22.04 Uhr wieder am Berliner Hauptbahnhof.
Der Rügen-Express hält auch an den Bahnhöfen Berlin Gesundbrunnen, Bernau, Eberswalde, Angermünde, Prenzlau, Züssow, Stralsund Rügendamm und Bergen.
Ticket-Tipp für den Rügen-Express: Das Ostsee-Ticket bzw. das Schönes-Wochenende-Ticket.
Mehr Informationen zu den Reisemöglichkeiten und Tarifen erhalten Sie telefonisch beim Regionalen Ansprechpartner Nahverkehr unter 0331/235 68-81 oder online unter www.bahn.de.
Die kostenlose Broschüre „Streifzüge“ ist im RegioPUNKT Bahnhof Berlin Friedrichstraße erhältlich.
Herausgeber: Deutsche Bahn AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Konzernsprecher Oliver Schumacher
Oberhavel (mh) Die Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) verlängert den Probebetrieb auf der Heidekrautbahn zwischen Wensickendorf und Zehlendorf bis zum Jahresende. Mit einem weiteren Zugpaar am Nachmittag wolle man neue Fahrgäste gewinnen, um letztlich das Land zu überzeugen, auch diesen Streckenabschnitt zu bestellen. Die NEB wollte eine abermalige Verlängerung …
PRITZWALK Fünf Monate lang soll die Baumaßnahme dauern – in dieser vergleichsweise kurzen Zeit will die Deutsche Bahn AG die Strecke des Prignitzexpress zwischen Wittstock und Pritzwalk für 120 Stundenkilometer und von Pritzwalk in Richtung Wittenberge auf Tempo 80 ertüchtigen. Im Rahmen einer Pressekonferenz stellte die Bahn gestern die Baumaßnahme vor, die am 2. Juli begonnen hatte. In den fünf Monaten sollen Gleise ausgewechselt, diverse Bahnübergänge erneuert, einige geschlossen werden. Zudem werden sämtliche Signalanlagen entlang der Strecke dem neuen Tempo angepasst. Insgesamt werden über 22 Millionen Euro für diesen Streckenabschnitt ausgegeben. Gebaut wird in zwei Teilen. „Wir mussten gewährleisten, dass die Firma Kronotex …
(Berlin, 6. Juli 2007) Die Deutsche Bahn AG investiert in diesem Jahr wie schon im Vorjahr in den Erhalt und in die Modernisierung der Schieneninfrastruktur in Berlin und Brandenburg rund 500 Millionen Euro. Gezielt werden nicht nur Hauptmagistralen und Knotenpunkte für die Anforderungen der Zukunft ausgebaut, sondern auch die Regionalnetze. Alleine in die Regionalnetze Brandenburgs wurden seit 2001 rund 332 Millionen Euro investiert, davon in diesem Jahr voraussichtlich über 54 Millionen Euro.
Ein Beispiel ist der insgesamt 143,5 Millionen Euro teure Streckenausbau des Prignitz-Express. Bei der rund 139 Kilometer langen eingleisigen Strecke von Wittenberge über Wittstock nach Hennigsdorf wurden bereits im Jahr 2000 der Abschnitt Kremmen–Neuruppin und im Jahr 2005 der Abschnitt Neuruppin– Wittstock mit Investitionen von rund 103,9 Millionen Euro fertig gestellt. Die Streckengeschwindigkeit wurde auf 120 km/h erhöht und die Fahrzeit um 63 Minuten reduziert.
Nachdem bereits der Abschnitt Groß Pankow–Pritzwalk in den vergangenen Monaten aufwändig saniert wurde, stehen nun die Abschlussmaßnahmen zwischen Wittenberge und Wittstock an. In nur fünf Monaten werden bis zum 8. Dezember 2007 Gleise ausgewechselt, Bahnübergänge erneuert und die Signaltechnik angepasst. Danach kann auch dieser Streckenabschnitt mit bis zu Tempo 120 befahren werden. Die Gesamtfahrzeit auf der dann durchgehend sanierten Strecke wird zwischen Wittenberge und Hennigsdorf 122 Minuten betragen – eine Reduzierung um insgesamt 80 Minuten.
Ein weiteres Beispiel für den Ausbau einer Regionalnetzstrecke in Brandenburg ist die Strecke Königs Wusterhausen–Beeskow–Frankfurt (Oder), in die in den letzten Jahren insgesamt 28 Millionen Euro investiert wurden.
Durch diese Investitionen ist ein effizienterer Betrieb der Regionalnetze sichergestellt, was durch attraktivere Reisezeiten auch unmittelbar für die Reisenden spürbar wird.
Alle Maßnahmen werden mit dem Aufgabenträger für den Schienenpersonen-nahverkehr im Land Brandenburg und dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) abgestimmt.
Herausgeber: Deutsche Bahn AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Konzernsprecher Oliver Schumacher
VELTEN Die Veltener CDU hat in ihrem Kampf für die Wiederherstellung des S-Bahnanschlusses jetzt Rückhalt vom Kreisvorstand der Partei erhalten. Der Verlängerung der S-Bahnlinie von Hennigsdorf nach Velten müsse höchste Priorität eingeräumt werden, heißt es in einem Positionspapier zum öffentlichen Personennahverkehr, das der CDU-Kreisvorstand auf seiner jüngsten Sitzung verabschiedete. Eine optimale Verkehrsanbindung sei ein entscheidender Faktor im Standortwettbewerb um die Ansiedlung von Unternehmen in einer Region, betont die CDU. Derzeit hätten Veltener Unternehmen …