Regionalverkehr: Land schreibt erstmals Regionalexpress-Bahnlinien aus / Einsparungen sollen reinvestiert werden, aus Märkische Allgemeine

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11317078/485072/
Land_schreibt_erstmals_Regionalexpress_Bahnlinien_aus_Einsparungen_sollen.html

POTSDAM – Sie bilden das Rückgrat des öffentlichen Nahverkehrs in Berlin und Brandenburg. Im Stunden-, teilweise sogar im Halbstundentakt durchqueren die roten Doppelstockzüge der Regionalexpress- (RE-) Linien die Region. Alle sieben RE-Linien betreibt die Deutsche Bahn.
Doch nun geht die Zeit des Monopols zu Ende. Das brandenburgische Verkehrsministerium und der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) werden noch in diesem Jahr die ersten RE-Linien öffentlich ausschreiben. Das bestätigte gestern der Sprecher des Ministeriums, Egbert Neumann, der MAZ.
Im Verkehrsvertrag, den das Ministerium 2002 mit der Deutschen Bahn geschlossen hat, wird der Bahn zwar zugesichert, bis 2012 das Schienennetz in Brandenburg vorrangig bedienen zu können. Nach und nach sollen aber Strecken herausgelöst und ausgeschrieben werden. Bislang wurde das aber nur bei Nebenstrecken umgesetzt. So betreibt die Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft (Odeg) seit Dezember 2004 in Ostbrandenburg ein Netz zwischen Berlin-Lichtenberg, …

S-Bahn + Regionalverkehr: DBV stellt Bahnkonzept Falkensee vor

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Am 16.09.08 wurde in Falkensee gemeinsam von Landes- und Regionalverband der aktuelle Stand des „Bahnkonzeptes Falkensee“ vorgestellt und anschließend mit den anwesenden Gästen diskutiert.
Die Vorstellung fand statt im Rahmen der 25. Deutschen Schienenverkehrs-Wochen, einer bundesweiten Veranstaltungsreihe für Bahnkunden. Organisator ist der Deutsche Bahnkunden-Verband.
Der Bahnkunden-Verband spricht sich in seinem Konzept, in dessen Titel ganz bewusst „Arbeitsstand September 2008“ als Hinweis steht, für die Verlängerung der S-Bahn über den heutigen Endpunkt Spandau Hauptbahnhof bis mindestens nach Falkensee und einer Zugfolge im 20-Minuten-Takt aus. Darüberhinaus soll es, wie es auch auf fast allen anderen radialen Strecken im Berliner Raum üblich ist, einen Halbstunden-Takt im Regionalverkehr geben.
Nach Berechnungen des Bahnkunden-Verbandes würde die Einstellung der heutigen Regionalbahn-Linie 10, die S-Bahn im 20-Minuten-Takt bis nach Falkensee und die zusätzlichen Halte der Linie RE 4 in Brieselang und Finkenkrug dennoch Einsparungen von über 1,5 Millionen Euro pro Jahr bedeuten. Damit wäre auch unter Kostengesichtspunkten die S-Bahn eine wirtschaftliche Alternative. Ganz abgesehen von einem dann verlässlichen Fahrplan ohne regelmäßige Verspätungen und einem gut merkbaren Fahrplantakt.
Im Vordergrund steht für den Bahnkunden-Verband jedoch die schnellstmögliche Verbesserung des Bahnanangebotes im Havelland. Übervolle Züge, chaotische Zustände beim Ein- und Aussteigen und ständige Verspätungen müssen schnellstmöglich angegangen werden. Dazu muss sich das Land nun endlich entscheiden, was es will. Entweder ist eine weitere Verdichtung des Regionalbahnangebotes erforderlich oder es muss die S-Bahn geben. Die Stärkung des Schienenverkehrs bedeutet auch einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz – denn viele Autofahrer hätten so eine interessante Alternative zum eigenen Auto.
Das ausführliche Konzept steht ab sofort im Internet in der Rubrik „Presseinformationen“ auf der Internet-Seite www.bahnkunden.de zur Verfügung.
Am 14. Oktober 2008 von 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr soll im Hotel „Bayerischer Hof“, Potsdamer Straße 18 in Falkensee weiter diskutiert werden. Gäste und Interessierte sind dazu herzlich eingeladen (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband, 18.09.08).

Bahnhöfe + Regionalverkehr: Bahnhof Ahrensfelde-Rehhahn nicht pünktlich in Betrieb, aus Die Welt

http://newsticker.welt.de/index.php?
channel=ver&module=dpa&id=18883076

Ahrensfelde (dpa/bb) – Der neue Bahnhof Ahrensfelde-Rehhahn (Barnim) wird im Dezember nicht pünktlich in Betrieb genommen. Grund dafür seien Auseinandersetzungen um die Übernahme der Kosten, berichten die «Potsdamer Neuesten Nachrichten» (Dienstag). Der Bahnhof soll auf Kosten der Gemeinde eingerichtet werden. Das Land habe Fördermittel dafür bereitgestellt, die Ostdeutsche Eisenbahn (Odeg) betreibe die Strecke wie bisher. Der Verkehrsverbund Berlin- Brandenburg unterstütze die Pläne für den Bahnhof. Er würde eine erhebliche Entlastung der Bundesstraße B 158 bedeuten, weil …

allg.: Fahrgastzahlen im Nahverkehr sind gesunken, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0909/berlin/0050/index.html

Der WM-Effekt ist vorbei / Weniger Schüler
Peter Neumann
Busse und Bahnen in Berlin und Brandenburg haben im vergangenen Jahr weniger Fahrgäste befördert als 2006. Das geht aus dem neuen Bericht des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) hervor, der gestern publiziert wurde.
2007 wurden die Nahverkehrsmittel in beiden Bundesländern für 1,237 Milliarden Fahrten genutzt. Im Jahr davor waren es noch 1,256 Milliarden Fahrten. Damals hatten die Besucherströme zur Fußball-Weltmeisterschaft die Fahrgastzahlen in die Höhe getrieben. 2007 gab es diesen „WM-Effekt“ nicht mehr. So schlugen Negativentwicklungen im vergangenen Jahr umso deutlicher bei der Nachfrage zu Buche. „In Brandenburg sanken die Schülerzahlen um 4,5 Prozent, in Berlin um 2,1 Prozent. Das sind Werte, die in Deutschland einmalig sind“, sagte VBB-Sprecher Matthias Stoffregen. Auch wurde das Fahrtenangebot in geringem Umfang verringert.
Langfristig hätten die Fahrgastzahlen aber zugenommen, hieß es. 2001 wurden nur …

Regionalverkehr: Vom Gesundbrunnen direkt ins Heidekraut, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0908/brandenburg/0028/index.html

Länder lassen Bau einer neuen Bahnverbindung prüfen
Peter Neumann
BASDORF. Detlef Bröcker will den Karowern nicht zu nahe treten. Aber nach Meinung vieler Berliner liege Karow, wo die Heidekrautbahn seit DDR-Zeiten abfährt, nun mal j. w. d. – janz weit draußen. Darum freut sich der Chef der Niederbarnimer Eisenbahn (NEB), der Züge und Gleise gehören, über die jüngsten Pläne für sein Unternehmen. Berlin und Brandenburg lassen untersuchen, ob es sinnvoll wäre, die alte NEB-Strecke nach Berlin-Wilhelmsruh wieder in Betrieb zu nehmen. Geprüft wird auch, ob die Züge zum Gesundbrunnen weiterfahren sollten – dann könnten die Berliner ihren Ausflug künftig dort, fast im Zentrum, beginnen. Heute steht die mögliche neue Umlandverbindung im Berliner Verkehrsausschuss auf der Tagesordnung.
Heidekrautbahn – so lautet der Spitzname für die Strecke nordöstlich von Berlin, die sich in …

Regionalverkehr: Brandenburg: Kein besserer Anschluß zum RE 3 nach Finsterwalde

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Heute traf sich Infrastrukturminister Reinhold Dellmann in Potsdam mit dem Landrat und den Bürgermeistern der Region sowie Abgeordneten des Bundestages und des Landtages zu einem Arbeitsgespräch zur Schienenanbindung der Stadt Finsterwalde. Die Vertreter der Region tauschten sich in einer offenen Aussprache mit Minister Dellmann über die Verkehrsanbindung aus der Region nach Berlin aus.
Infrastrukturminister Reinhold Dellmann stellte abschließend fest. „Die Vorschläge der Stadt Finsterwalde für eine direkte Schienenanbindung an Berlin würden zu einer Verschlechterung der Anbindung der gesamten Region führen. Wir haben festgestellt, dass die seit 2006 bestehenden Zugverbindungen zu einem Anstieg der Fahrgastzahlen geführt haben und die Stadt Finsterwalde durch relativ gute Umsteigezeiten an den Zugverkehr nach Berlin angebunden ist. Ich sehe derzeit keinen Handlungsbedarf für eine Veränderung der bestehenden Zugverbindungen.“
Infrastrukturminister Reinhold Dellmann sagte eine aktuelle Fahrgastanalyse zu, die im November dem Verkehrsausschuss des Landtages vorgestellt werden soll. Ziel der künftigen Fahrplangestaltung sei vor allem, optimale Reisezeiten und kurze Umsteigebeziehungen von und nach Berlin anzubieten, erklärte Dellmann zusammenfassend (Pressemeldung VBB, 04.09.08).

Regionalverkehr: Neuer Zug bindet auch Beelitz-Heilstätten besser an, aus Märkische Allgemeine

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11299111/60889/
Neuer_Zug_bindet_auch_Beelitz_Heilstaetten_besser_an.html

BELZIG – Sieben Minuten vor Abfahrt ist am Belziger Bahnhof immer noch kein Fahrgast zu sehen. Einzig Klaus Sievert von der Deutschen Bahn und Heiko Miels vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) sind schon da, um die Premiere mitzuerleben.
Am ersten Schultag startete die Deutsche Bahn ihren Ausflugszug „Stettiner Haff“ in Belzig. „Die Verbindung soll die überfüllte Linie RE 7 entlasten und Fahrgäste in Richtung Potsdam Hauptbahnhof das Pendeln erleichtern“, erklärt Miels. Lokführer Michael Cebulla kennt die Strecke noch aus der Zeit, als die Regionalbahn von Belzig bis Stralsund fuhr. Der Angermünder musste allerdings die Stationen noch einmal auffrischen – lang ist es her.
Kurz vor der Abfahrt sind doch noch neun Fahrgäste erschienen. Heiko Nazareck freut sich schon auf den früheren …

Regionalverkehr + S-Bahn: Kosten-Nutzen- Analyse für Strecke Hennigsdorf–Velten, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
437c7de934b5fb76c12574b200489a07?
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Derzeit finden neue Untersuchungen zur Verlängerung der S-Bahn-Strecke von Hennigsdorf nach Velten statt, während zeitgleich die dafür nötigen Bahnhofsgestaltungsmöglichkeiten geprüft werden. Die Analyse basiert darauf, dass der Bahnhof für möglichst günstige Umsteigebeziehungen zwischen S- und Regionalbahnen umgebaut wird. Die Kosten-Nutzen-Analyse liegt voraussichtlich im ersten Quartal 2009 vor.
Die Prüfung des Umbaus des Bahnhofs Velten, die im Januar diesen Jahres beschlossen wurde, ist nach Auffassung der Bahn und der Stadt wirtschaftlich nur sinnvoll, wenn die mögliche S-Bahn-Verlängerung mit einbezogen wird.
Die Deutsche Bahn und die Stadt Velten haben sich darauf verständigt, erst …

Regionalverkehr + Bahnverkehr: Bagger legt Zugverkehr lahm, aus Berliner Zeitung

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.bin/dump.fcgi/2008/0823/berlin/0129/index.html

Regionalexpress betroffen
Peter Neumann
Ein Baggerfahrer ist schuld daran, dass sich am Freitag mehrere Regionalexpresszüge in Berlin verspätet haben. Sein Fahrzeug beschädigte bei Bauarbeiten in Rummelsburg gegen 7.10 Uhr eine elektrische Fahrleitung, teilte der Bahnsprecher Burkhard Ahlert mit. Dadurch war der Zugverkehr auf der stark frequentierten Ost-West-Strecke, die dort vorbeiführt, stark beeinträchtigt. Einige Regionalexpresszüge fielen auf dem betroffenen Streckenabschnitt aus, andere wurden umgeleitet und verspäteten sich dadurch um rund 20 Minuten.
Zahlreiche Fahrgäste stiegen auf die S-Bahn-Linie 3 um. Nachdem der Schaden gegen 8 Uhr behoben worden war, normalisierte sich der …

Regionalverkehr: Schienen sind zu häufig durch Äste versperrt, aus Märkische Allgemeine

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Schienen_sind_zu_haeufig_durch_Aeste_versperrt_Ostdeutsche.html

KÖNIGS WUSTERHAUSEN – Vergangenen Freitag musste in Niederlehme mal wieder die Feuerwehr anrücken – zum Gleiseräumen. Mit Leitern und Sägen kamen sie an, um die Schienen für die Ostdeutsche Eisenbahn (ODEG) frei zu schaufeln.
Eigentlich ist die Schienenbesitzerin, die Netz-AG der Deutschen Bahn dafür zuständig, die Bäume so weit im Zaum zu halten, dass die ODEG, die das Netz nutzt, dort problemlos verkehren kann. „Ist ja ganz klar, dass auch mal Äste abreißen und auf den Schienen liegen“, sagte der Sprecher der ODEG, Jörg Kiehn. Doch in letzter Zeit passiere das dann doch zu häufig. „Es gibt gerade auf dem Abschnitt bei Niederlehme erhebliche Mängel“, sagte Kiehn. „Viele Bäume stehen einfach zu nah an den Gleisen, sodass ihre Äste immer wieder Kratzspuren an den Zügen verursachen.“ Bei Unwettern lägen zudem ganze Bäume im Weg.
Seit Mai fordert die ODEG, dass die Bahn ihre Eigentümer-Pflicht besser …