Bahnverkehr + Regionalverkehr: Bahn verbessert Angebot zum 14. Juni Überspringen: Bahn verbessert Angebot zum 14. Juni Berlin–Hamburg wieder in rund 90 Minuten / Rückkehr der ICE-T Flotte / Stündlich von Berlin/Leipzig nach München

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20090610.html

(Berlin, 10. Juni 2009) Mit dem »kleinen« Fahrplanwechsel am 14. Juni setzt die Deutsche Bahn zahlreiche Angebotsverbesserungen für ihre Kunden um. Dazu gehören neben der Rückkehr zum gewohnten Fahrzeugangebot vor allem neue Direktverbindungen und zusätzliche Fernverkehrsanschlüsse.

Baumaßnahmen hatten auch Auswirkungen auf den Regionalverkehr, so dass es notwendig wurde, einige Fahrpläne anzupassen beziehungsweise neu herauszugeben.

Planmäßig zum 13. Juni endet die rund 100-tägige Sperrung der Direktverbindung zwischen Hamburg und Berlin. Nach dem Austausch von rund 250.000 Schwellen verkürzt sich die ICE-Reisezeit zwischen Deutschlands größten Städten wieder auf rund 90 Minuten. Die Regionalzüge fahren wieder nach dem Fahrplan, der bereits vom 12. bis 28. Dezember 2008 gültig war.

Stündlich von Berlin/Leipzig nach München – direkt auch nach Innsbruck
Stündlich statt bislang zweistündlich geht es mit dem ICE ab 14. Juni von Berlin über Leipzig nach München. Fünfmal täglich fährt ein Zug ab Augsburg weiter über Leipzig beziehungsweise Halle (Saale) nach Berlin und zurück.

Zusätzlich bringt der täglich verkehrende ICE montags bis freitags um 6.58 Uhr aus Warnemünde und 7.24 Uhr aus Rostock (samstags zwei Stunden später) Fahrgäste direkt bis nach München. Dabei wird von montags bis freitags die rund 30 Minuten schnellere Route Nürnberg–Ingolstadt–München genutzt. Der Gegenzug nach Warnemünde startet um 12.25 Uhr ab München und fährt ebenfalls über die Schnellfahrstrecke.

Bereits seit Mitte April bietet die DB täglich eine neue schnelle ICE-Direktverbindung von Berlin (Abfahrt 12.58 Uhr), nach Innsbruck (Ankunft 20.26 Uhr) an. In der Gegenrichtung startet der ICE um 7.35 Uhr in Innsbruck und erreicht Berlin um 15.01 Uhr.

Neue Spätverbindung freitagabends von Berlin nach Hannover
Ab 19. Juni schafft die DB mit dem IC 2340 auf der Strecke Berlin–Hannover eine neue Spätverbindung an Freitagen. Der IC verlässt Berlin Ostbahnhof um 23.24 Uhr, Berlin Hauptbahnhof um 23.34 Uhr und Berlin Spandau um 23.48 Uhr und ist in Wolfsburg um 0.49 Uhr und in Hannover um 1.22 Uhr. Ab Wolfsburg bietet die Wolfsburger Verkehrs-GmbH einen darauf abgestimmten Busanschluss nach Braunschweig (Ankunft 1.53 Uhr am Rathaus) an. Die neue Spätverbindung fährt zunächst probeweise bis Ende 2009.

Im Regionalverkehr ergeben sich folgende Änderungen:Im Regionalverkehr ergeben sich folgende Änderungen:

RE 2 Rathenow–Cottbus
Die Züge aus Cottbus verkehren wieder bis Rathenow. In Vetschau wird der
RE 2 von Berlin neu nach Gleis 2 fahren und kommt dort jeweils zur Minute 25 an. Analog dazu fährt der RE 2 nach Berlin über Gleis 1. Durch diese Regelung werden die Schrankenschließzeiten verkürzt.

RE 3 Stralsund/Schwedt–Berlin–Elsterwerda
Beim RE 3 tritt der Sommerfahrplan in Kraft. Die im Winterfahrplan eingearbeitete Eingleisigkeit Baruth-Wünsdorf sowie die Folgen der Bauarbeiten an der Hamburger Bahn sind nicht mehr gültig. Daraus ergeben sich einige Änderungen im Südabschnitt gegenüber dem jetzigen Fahrplan.

RE 6 Bln-Spandau–Wittenberge
RE 38620 verkehrt später ab Spandau: 23.16 Uhr (bisher 23.07 Uhr)

RE 7 Wünsdorf-Waldstadt–Berlin–Dessau
Es ergeben sich Änderungen im Frühberufsverkehr bei zwei Zügen ab Wünsdorf-Waldstadt. Sie fahren 5 Minuten später ab Wünsdorf, ab Schönefeld aber unverändert.

RE 18 Cottbus–Dresden
Die Zeiten im Raum Dresden haben sich geänderter Infrastrukturbedingungen angepasst. Die Züge nach Dresden fahren mit einer Ausnahme im Frühberufsverkehr alle über Dresden-Friedrichstadt zum Hauptbahnhof. Die Züge in Richtung Cottbus fahren über die Bahnhöfe Dresden Mitte und Dresden-Neustadt.

RB 43 Cottbus–Falkenberg(Elster)
Die Bahnsteige in Falkenberg (Elster) oberer Bahnhof werden zum 13. Juni fertiggestellt. Die meisten Züge fahren deshalb wieder zum oberen Bahnhof.

Informationen zu den aktuellen Fahrplanangeboten erhalten Reisende im Internet unter www.bahn.de oder beim DB ReiseSevice unter 0180 599 66 33
(14 ct/Min. aus dem Festnetz, Tarif bei Mobilfunk ggf. abweichend).

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Regionalverkehr: VBB-Regionalkonferenz Uckermark-Barnim Fusion von PVG und UVG vor Abschluss – Busverkehr ohne feste Haltestellen – Kombiticket Landesgartenschau

http://www.vbbonline.de/download/pdf/
presse/Presse_02_06_09.pdf

Auf der heutigen VBB-Regionalkonferenz in Prenzlau diskutierten
Vertreter der Landkreise, der Kommunen sowie weitere Interessierte
die Neuerungen im ÖPNV der Region.
Klemens Schmitz, Landrat des Landkreises Uckermark, kündigte
die bevorstehende Fusion der Personenverkehrsgesellschaft
mbH Schwedt/Angermünde (PVG) und der Uckermärkischen Verkehrsgesellschaft
mbH (UVG) an. Die Fusion werde rückwirkend
zum 1.1.2009 gelten. Ziel sei es, den Nahverkehr in der Region
künftig „aus einer Hand“ zu planen und durchzuführen, so
Schmitz. Er verspreche sich dadurch eine stärkere Optimierung
der gesamten Struktur und eine Stärkung der Präsenz im Verkehrsverbund.
„Mobilität in der Uckermark muss auch ohne Auto
gesichert sein“, sagte der Landrat.
Rainer Bretschneider, Staatssekretär im Ministerium für
Infrastruktur und Raumordnung, begrüßte die Fusion der Verkehrsunternehmen.
Die Synergieeffekte würden den Fahrgästen
zugute kommen. Bretschneider appellierte an die regionalen und
kommunalen Vertreter, gemeinsam Verantwortung für den Öffentlichen
Personennahverkehr zu übernehmen. Stärkere Absprachen
und Kooperationen seinen nötig, so zum Beispiel bei den
Fahrplänen und den Schulzeiten. Eine Ausdünnung des Verkehrsangebotes
in der Region gebe es in den nächsten Jahren nicht, sagte Bretschneider, vielmehr sei geplant, den Verkehr vor allem
in den ländlichen Gebieten zu verbessern. Allerdings sei eine Vernetzung
jeden Ortes in Brandenburg nicht zu finanzieren.
Bürgermeister Hans-Peter Moser stellte die Pläne der Stadt
Prenzlau zum Umbau des Bahnhofs vor. Danach soll ein Durchgang
auf die andere Seite des Bahnhofs mit Park&Ride-Plätzen
angelegt werden. Zur Landesgartenschau 2013 setze Prenzlau, so
Moser weiter, auf regenerative Energien. Die Stadt plane die Einführung
eines Kombitickets als Eintritts- und Fahrkarte zur Landesgartenschau.
Hans-Werner Franz, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes
Berlin-Brandenburg, lobte die Region Uckermark-Barnim
für ihr großes Engagement im ÖPNV. Franz unterstrich die positiven
Entwicklungen bei den Fahrgastzahlen und Einnahmen. Das
neue Seniorenticket VBB-Abo 65plus oder das VBBSchülerferienticket,
das es für die Sommerferien wieder für 29
Euro zu kaufen gibt, hätten sich als erfolgreiche Angebote erwiesen.
„Nur Qualität schafft Zufriedenheit und bringt neue Fahrgäste“,
sagte Franz. Das Konjunkturprogramm des Bundes für die
Verbesserung der Bahnhöfe im Land Brandenburg sei positiv zu
bewerten, denn die Qualität vieler Bahnhöfe sei katastrophal,
hier bestünde dringender Handlungsbedarf.
Carsten Bockhardt, Beigeordneter des Landkreises Barnim, setzt
angesichts sinkender finanzieller Mittel und des demografischen
Wandels verstärkt auf alternative Bedienformen, wie Bürgerbusse
und Rufbusse. Um das Angebot zu optimieren, will der Landkreis
im nächsten Jahr Busse ohne feste Haltestellen einsetzen. Busfahrer
könnten dann flexibel reagieren und nach Bedarf der Fahrgäste
anhalten.
Der VBB auf der Regionalkonferenz verwies auch auf den Tag für
die Fahrgäste am 11. Juli 2009 in Prenzlau. Von 10:00 Uhr bis
18:00 Uhr wird ein buntes Programm mit vielen Höhepunkten geboten.
Die Folienvorträge der VBB-Regionalkonferenz Berlin werden im
Internet unter www.VBBonline.de veröffentlicht.

Regionalverkehr: Start für die Regionalisierung des Schienenpersonennahverkehrs Seit 1996 sind die Länder für die Gestaltung des SPNV verantwortlich, aus Punkt 3

http://punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
2a53cca00a9ae489c12575c30044eae7?
OpenDocument

Zum 1. Januar 1996 trat als Bestandteil der Bahnreform die Regionalisierung des SPNV in Kraft. Damit ging die Verantwortung für die Bestellung und Finanzierung des SPNV auf die Bundesländer über, die näheres dazu in ihren ÖPNV-Gesetzen regelten. Ziel war und ist es, den Bahnverkehr in der Region als Aufgabe der Daseinsvorsorge bedarfsgerecht und zugleich wirtschaftlich vertretbar aus einer Hand zu organisieren.
„Die Verhandlungen der Länder mit dem Bund über die Regionalisierung gestalteten sich zunächst schwierig, da die jeweiligen Vorstellungen besonders hinsichtlich der Finanzierung noch weit auseinander lagen,“ erinnert sich Dr. Karlheinz Beilner, damals Referatsleiter Eisenbahnen im Brandenburger Verkehrsministerium. „Doch konnten schließlich vernünftige Kompromisse erzielt und mit dem Regionalisierungsgesetz eine ausreichende Finanzierung des SPNV sichergestellt werden.
Es gelang auch, für die Vielzahl noch notwendiger Lückenschlüsse im Gleisnetz …

Regionalverkehr: Brandenburg: Abgefahren – losgewandert

http://www.lok-report.de/

„Abgefahren-losgewandert. Wanderbahnhöfe in Brandenburg“ heißt ein gemeinsames Projekt des Infrastrukturministeriums und des Vereins Fuss e.V., das Infrastrukturminister Reinhold Dellmann und der Bundesgeschäftsführer Bernd Herzog-Schlagk heute in Potsdam vorstellten. Im Internet informiert Fuss e.V. über zahlreiche Wanderrouten, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind.
Infrastrukturminister Reinhold Dellmann: „Etwa 80 Prozent des Hauptwanderwegenetzes in Brandenburg sind bereits mit öffentlichen Verkehrsmitteln für eine Tagestour erreichbar. Das ist ein Erfolg. Wir wollen mit dem neuen Projekt Möglichkeiten aufzeigen, bei Spaziergängen, Wanderungen und selbst beim Wanderurlaub in Brandenburg ganz auf das Auto verzichten zu können. Tourismus und die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel lassen sich sehr gut miteinander kombinieren. Mit den Wanderbahnhöfen können wir mehr Fahrgäste in die Züge und mehr Besucher nach Brandenburg bekommen.“
Bernd Herzog-Schlagk, Bundesgeschäftsführer des Fachverband Fußverkehr Deutschland: „Dieser Service für ein ganzes Bundesland ist bisher einmalig. Interessierte können sich Ihre Wander-Etappe aufgrund vielfältiger Gesichtspunkte aussuchen, erhalten Informationen zur Tour, können sich eine Karte ausdrucken, sofort die möglichen An- und Abreisezeiten anzeigen lassen oder auch direkt mit einem Übernachtungs-Anbieter in Kontakt treten. FUSS e.V. ruft alle Wanderinnen und Wanderer auf, die angegebenen Wander-Bahnhöfe zu benutzen, Fehler zu melden, weiterführende Hinweise zu geben und auch über weitere Touren zu informieren, die mit Bus und Bahn erreichbar sind.“
Ein besonderer Knüller ist die Erfüllung von „21 Wander-Wünschen für das 21. Jahrhundert“: es gibt zum Beispiel Empfehlungen für Wanderungen mit Kindern, für eher behutsame Spaziergänge oder sportliche Unternehmungen. Angeboten werden Jahreszeitenwege, Fluss, Wald- und auch Himmelswege. Es gibt Etappen, die zum Baden einladen oder Wege mit kulturellen Angeboten. Brandenburg hat Einiges zu bieten und das alles verbunden mit einer genussvollen An- und Abreise mit Bus und Bahn. Also: „abgefahren – losgewandert.“
• Für eine sehr kurze Wanderung von insgesamt etwa 8 Kilometern Länge wird z.B. der Abschnitt auf dem 66-Seen-Weg vom Bahnhof Fangschleuse bis zum Bahnhof Hangelsberg empfohlen. Er ist als Ruhe- und Kinderweg ausgewiesen, aber zum Beispiel auch als ein Schlemmerweg mit Fischspezialitäten.
• Eine mit insgesamt 22 Kilometern Länge sehr abwechslungsreiche Strecke am Europäischen Fernwanderweg E 10 / Ruppiner-Land-Rundweg vom Bahnhof Zehdenick (Mark) über die Tonstichlandschaft an der Havel und entlang der beiden Wentowseen bis zum Bahnhof Dannenwalde (Gransee) ist ein Seen-, Kultur- und auch ein Pilgerweg (drei offene Kirchen am Weg).
• Die 14 Kilometer lange Wanderung vom Potsdamer Hauptbahnhof zum Bahnhof Ferch-Lienewitz auf dem Europäischen Fernwanderweg E 11 ist ein Wald- und Naturweg, der sich darüber hinaus durch seine Stadtnähe auszeichnet und zu den empfohlenen Wegen mit kurzer Anfahrzeit gehört.
Im Internet gibt es unter www.wander-bahnhoefe-brandenburg.de einen Überblick über das mit Bahn und Bus erreichbare Wanderwegenetz in Brandenburg. Derzeit werden für 86 Etappen Karten des Verlages Pharus-Plan für den Ausdruck zur Verfügung gestellt. Allein das rund 1.300 Kilometer lange Weitwanderwegenetz Brandenburgs bietet hunderte von möglichen Wanderetappen für Tageswanderungen oder auch Wanderungen mit Übernachtungen, deren Ausgangs- und Zielorte an das Netz des öffentlichen Verkehrs angeschlossen sind. In das System der Wanderbahnhöfe sollen kontinuierlich weitere Halte aufgenommen werden, von denen aus Wanderungen unternommen werden können (Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung, 27.05.09).

Regionalverkehr: VBB-Presseinformation zum Netz Stadtbahn

http://www.lok-report.de/

Das Ausschreibungsziel einer Einsparung von mindestens 30 Mio. Euro pro Jahr wird durch das Vergabeverfahren „Netz Stadtbahn“ mehr als erreicht. Die Ausschreibung führt damit voraussichtlich zu einem sehr guten wirtschaftlichen Ergebnis. Das ist auch deshalb bemerkenswert, weil die Finanzkrise die Bedingungen der Fahrzeugfinanzierung für die Bieter stark verschlechtert hat.
Der Wettbewerb bringt auch mehr Qualität für die Fahrgäste: Auf allen Linien werden neue Fahrzeuge oder Fahrzeuge mit neuwertiger Innenausstattung eingesetzt. Qualitätseinbußen beim Sitzkomfort oder ähnliches wird es nicht geben. Verbesserungen gibt es unter anderem durch:
• sechs zusätzliche Expresszüge zwischen Frankfurt (Oder) und Cottbus mit einer Fahrzeit von unter einer Stunde
• Taktverdichtung zwischen Golm und Potsdam Hbf auf 30 Minuten
• Fahrzeitverkürzung von 20 Minuten zwischen Berlin und Dessau
• durch veränderte Einstiegshöhen und zusätzliche Spaltüberbrückungen und Schiebetritte
• barrierefreie Wagen, die künftig in der Mitte des Zuges angeordnet sind. In der Mobilität eingeschränkte Personen finden dadurch schneller ihren Einstieg und können insgesamt besser betreut werden;
• Steckdosen und Tische für Laptops auch in der 2. Klasse an mindestens 50 Prozent aller Sitze
• Klimatisierung jetzt auf allen Linien, neu insbesondere auf RE7, RE11 und RB14
• Videoüberwachung in allen Zügen zur Erhöhung der subjektiven Sicherheit
• dynamische optische Fahrgastinformation mit Echtzeitanschlussmöglichkeiten, beim Flughafen-Shuttle RE9 zusätzlich Anzeigetafeln mit Abflugzeiten, Check-In-Schaltern und Gate-Nummern
• Vertrieb und Anerkennung des VBB-Tarifs
Durch das voraussichtlich sehr gute wirtschaftliche Ergebnis können folgende weitere Verbesserungen gegebenenfalls umgesetzt werden:
• Die in der Ausschreibung enthaltene Option zusätzlicher Züge zwischen Potsdam und Berlin ist finanzierbar.
• Für mehr Sicherheit und Service kann die Anzahl der Zugbegleiter erhöht werden.
• Bei Bedarf kann das Sitzplatzangebot in den Zügen erhöht werden.
Alle Aussagen stehen unter dem Vorbehalt der endgültigen Wertung der Angebote (Pressemeldung VBB, 19.05.09).

Regionalverkehr: DBV zu möglichen Einsparungen durch Ausschreibung

http://www.lok-report.de/

Der Landesverband Berlin-Brandenburg begrüßt die vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) bekanntgegebene grundsätzliche Machbarkeit von Verbesserungen auf dem „Stadtbahnnetz“. Die Ausschreibung beinhaltet die Neuvergabe von Zugleistungen im Berliner und Brandenburger Schienennahverkehr von 16 Strecken und 22 Millionen Zugkilometern. Durch die Ausschreibung werden laut VBB — unter Vorbehalt — etwa 30 Millionen Euro pro Jahr eingespart.
Aus diesen Einsparungen sollen teilweise auch Verbesserungen finanziert werden, die unmittelbar den Fahrgästen zugute kommen: Zusätzliche Züge zwischen Berlin und Potsdam, mehr Zugbegleiter in den Zügen, bedarfsgerechte Anpassung der Wagenanzahl an die Nachfrage.
Was der DBV-Landesverband jedoch kritisiert, ist die völlig unnötige Geheimnistuerei im vorangegangenen Abgabeverfahren. Der Öffentlichkeit wurde der genaue Wortlaut der Ausschreibungsbedingungen vorenthalten.
Leider wurde die Chance vertan, eine Offenlegung der wichtigsten Passagen aus den später abzuschließen Verkehrsverträgen festzuschreiben — eine langjährige Forderung des DBV.
Die Einsparungen insgesamt sollten auch dazu genutzt werden, die Abbestellungen der letzten Jahre im gesamten Land Brandenburg kritisch zu überprüfen und ggf. rückgängig zu machen (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband, Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 19.05.09).

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Am Sonnabend Bahnbautreff Berlin—Hamburg

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20090519a.html

Bauleute, Anwohner und Fahrgäste treffen sich drei Wochen vor Ende der Bauarbeiten in Falkensee / Schnellumbauzug zum „Anfassen“ vor Ort

(Berlin, 19. Mai 2009) Am kommenden Sonnabend, 23. Mai 2009, lädt die Deutsche Bahn AG von 10 bis 13 Uhr Anwohner und Fahrgäste zum Bahnbautreff nach Falkensee ein.

Seit dem 1. März erneuert die Deutsche Bahn AG auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin rund 250.000 Schwellen. Bis heute wurden bereits rund 210.000 Schwellen gewechselt und fast 50.000 Tonnen zusätzlicher Schotter eingebracht. Damit sind bereits 250 Streckenkilometer umgebaut und die Arbeiten im Plan.

Der Bahnbautreff soll Anwohnern und Fahrgästen Gelegenheit bieten, vor der letzten Bauetappe sich über den Stand der Arbeiten zu informieren und sich mit den Projektverantwortlichen auszutauschen.

Dabei kann auch der Schnellumbauzug vom Bahnsteig aus bei der Arbeit beobachtet werden. Für einen Imbiss ist gesorgt.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Regionalverkehr: Alle 15 Minuten im Express nach Potsdam Ausschreibung bringt mehr Züge und mehr Komfort, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0519/berlin/
0050/index.html

Peter Neumann

Mehr Komfort, mehr Tempo und mehr Zugfahrten: Mit diesen Verbesserungen können die Bahn-Fahrgäste in dieser Region von 2011 an rechnen, kündigte der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) gestern an. Eine erste Auswertung der Angebote habe gezeigt, dass die Ausschreibung von 16 Regionalverkehrslinien zu einem „guten Ergebnis“ führen wird, sagte VBB-Chef Hans-Werner Franz gestern. „Damit bringt der Wettbewerb eine höhere Qualität für die Fahrgäste – bei geringeren Kosten für die Länder.“
Heute überweisen Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern sowie Sachsen-Anhalt jährlich 200 Millionen Euro für den Betrieb auf den ausgeschriebenen Strecken. In Zukunft werde das jetzige Angebot 30 Millionen Euro weniger kosten als heute – „mindestens“, so Franz. Gut möglich, dass sich sogar bis zu 25 Prozent sparen ließen. Fachleute halten Summen zwischen 36 Millionen und …

Regionalverkehr: VBB-Regionalkonferenz für Prignitz-Oberhavel Staatssekretär bekennt sich zum ÖPNV VBB-Geschäftsführer kündigt Beschleunigung der Nordbahn und Stadtlinienverkehr in Wittenberge an

http://www.vbbonline.de/download/pdf/
presse/Presse_19_05_09.pdf

Auf der heutigen VBB-Regionalkonferenz im Ziegeleipark Mildenberg
im Landkreis Oberhavel diskutierten Vertreter der Landkreise,
der Kommunen sowie weitere Interessierte die Neuerungen
im ÖPNV der Region.
Der Vertreter des Ministeriums für Infrastruktur und Raumordnung,
Staatssekretär Rainer Bretschneider, bekannte sich zur
Verantwortung des Landes für den öffentlichen Nahverkehr: „Die
Bürger erwarten einen funktionierenden und abgestimmten
ÖPNV. Das Land stellt sich hier seiner Verantwortung.“ Gleichzeitig
warb er für eine bessere Kooperation der Aufgabenträger:
„Wir können diese Aufgabe nur gemeinsam vorantreiben: Land,
Landkreise und Kommunen müssen intensiver zusammenarbeiten,
zum Wohle des Fahrgastes.“
VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz machte deutlich:
„Der ÖPNV ist eine entscheidende Säule für die wirtschaftliche
und soziale Entwicklung in der Region Prignitz-Oberhavel. Wir
müssen gemeinsam alles tun, damit der öffentliche Nahverkehr
eine echte Alternative ist. Angebote, wie das neue Seniorenticket
VBB-Abo 65plus oder das VBB-Schülerferienticket, das es für die
Sommerferien wieder für 29 Euro zu kaufen gibt, sind ein Anfang.“
Franz begrüßte außerdem, dass über das Konjunkturpro-gramm des Bundes für die Verbesserung der Qualität der Bahnhöfe
im Land Brandenburg finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt
werden. Maßnahmen zur Verbesserung der Fahrgastinformation,
der Sicherheit für die Fahrgäste, des Wetterschutzes sowie des
Erscheinungsbildes der Stationen können nun für ausgewählte
Bahnhöfe umgesetzt werden.
Weiterhin kündigte der VBB im Schienenpersonennahverkehr für
die Nordbahn von Berlin nach Rostock erhebliche Verbesserungen
an. So werden nach dem Abschluss der Bauarbeiten auf der Strecke
Birkenwerder–Rostock die Züge künftig die Höchstgeschwindigkeit
von 160 km/h erreichen. Die Fahrzeit von Berlin nach Rostock
wird weniger als zwei Stunden betragen. Für die Fahrgäste
von Fürstenberg nach Berlin wird sich die Reisezeit um zehn Minuten
verkürzen. Die Streckenabschnitte werden nach und nach
modernisiert: Dannenwalde–Fürstenberg (Bauende 2009), Gransee–
Dannenwalde (Ausbau 2010) und Birkenwerder–Löwenberg
(ab Juni 2010). Um Ersatzverkehre zu vermeiden, werden leichte
Fahrplanänderungen für die RB12 (Oranienburg–Löwenberg) und
die RE5/RB12 (Löwenberg) sowie für die RB54 (Löwenberg–
Rheinsberg) nötig sein.
Auch die Verknüpfung zwischen Bus und Bahn wird weiter ausgebaut:
In Wittenberge wird ab September 2009 die Einführung
eines Stadtbussystems geplant. Mit einer besseren Vertaktung des
Angebots und einem besseren Anschluss an den Schienenpersonennahverkehr
am Bahnhof sollen künftig mehr Fahrgäste gewonnen
werden. Gespräche hierzu werden zurzeit mit allen Beteiligten
geführt.
Die Folienvorträge der VBB-Regionalkonferenz Prignitz-
Oberhavel werden im Internet unter www.VBBonline.de veröffentlicht.

Regionalverkehr + S-Bahn: VBB-Regionalkonferenz Berlin Verkehrssenatorin kritisiert Deutsche Bahn VBB-Geschäftsführer: Berliner S-Bahn weiter unpünktlich

http://www.vbbonline.de/download/pdf/
presse/Presse_15_05_09a.pdf

Auf der heutigen VBB-Regionalkonferenz Berlin sprach Verkehrssenatorin
Junge-Reyer über den aktuellen Stand der Verkehrspolitik.
Der Nahverkehrsplan 2014 werde derzeit bearbeitet.
Schwerpunkte seien darin: die Sicherstellung der Qualität, die
Anpassungen an den demographischen Wandel und die Beschleunigung
des öffentlichen Nahverkehrs. Für Letztere werden
Vorrangregelungen für Straßenbahn und Bus geprüft. Die Senatorin
betonte den Vorrang des ÖPNV vor dem Auto, v. a. in Hinblick
auf die Anbindung des neuen Flughafens BBI. Ungewohnt
scharf kritisierte die Senatorin dabei den schleppenden Fortschritt
beim Ausbau der Dresdner Bahn: „Das, was die Deutsche Bahn da
macht, dauert mir eindeutig zu lange.“ In der Diskussion favorisierte
Junge-Reyer erneut die Tunnelvariante, um die unmittelbar
Betroffenen vor Lärmimmissionen zu schützen.
Im nachfolgenden Vortrag unterstrich Hans-Werner Franz, Geschäftsführer
des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburgs, die
positiven Entwicklungen im ÖPNV. Fahrgastzahlen und Einnahmen
seien gestiegen. Zahlreiche Neuentwicklungen des VBB hätten
sich als erfolgreich erwiesen: U. a. das Seniorenticket VBB-Abo
65plus, das schon über 50 000 Abonnementen gewinnen konnte.
Franz bekräftigte seine Kritik an der Qualität der S-Bahn. Nach
den chaotischen Zuständen im Januar, als tausende Züge ausfie-len und teils erheblich verspätet fuhren, habe die S-Bahn die vertraglich
vereinbarte Pünktlichkeit im April erneut nicht erreicht.
„Wir können mit der Leistung der S-Bahn weiterhin nicht zufrieden
sein: Die Qualität sinkt, während die wirtschaftlichen Gewinne
steigen. Es ist höchste Zeit, dass bei der S-Bahn eine andere
Unternehmensphilosophie einkehrt. Ziel muss es sein, dass annähernd
jeder Zug pünktlich ist.“ Besorgt zeigte sich VBBGeschäftsführer
Franz auch über die Qualität der S-Bahnstationen
und konstatierte ein Zuständigkeitsproblem: „Die Fahrgäste beschweren
sich zurecht über den desolaten Zustand der SBahnhöfe.
Wenn der Bund auf sein Unternehmen, die Deutsche
Bahn, keinen Einfluss nimmt, dann müssen es die Bundesländer
machen.“ Anschließend sprach Frau Susanna Weber, Leiterin
Produktmanagement Berlin-Tourismus Marketing GmbH, zum
Thema Berlin-Tourismus und Nahverkehr. Sie berichtete, dass der
Berliner ÖPNV im internationalen Vergleich Bestnoten erhalten
würde. Dies sei ein erheblicher wirtschaftlicher Faktor: Die Mehrheit
der Reisenden käme per Bahn angereist und gebe pro Tag
195 Euro in der Hauptstadt aus.
Die Folienvorträge der VBB-Regionalkonferenz Berlin sind im Internet
unter www.VBBonline.de veröffentlicht.